Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

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Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 13. Oktober 2016, 21:48

Hallo zusammen,

wie schon in meinem anderen Thread erwähnt wollte ich mich nocheinmal mit Pigmenten
beschäftigen. :blahblah:

:lupe: So hatte ich mir bereits vor Monaten eine MF hergestellt. Pigmentbasis und Pudergrundlage
wie in Heikes Buch vorgeschlagen mit kleinen Abwandlungen fertiggestellt.
:kleinehexe: Die Pudergrundlage änderte ich dahingehend ab, dass ich statt Seidenpulver, Sericite und
Mica LL zu jeweils gleichen Teilen nahm. (da ich kein Seidenpulver hatte). Der Pudergrundlage fügte ich noch 0,2 % Boroneige hinzu und entschied mich für die Pigmentbasis beige.

Die MF sah nach Fertigstellung schön fluffig aus, denn ich hatte die Pigmente vorher gemörsert , in der Kaffemaschine „gemahlen“ und ordentlich gesiebt und anschließend die Pudergrundlage
zugegeben und alles nochmal vermischt, gesiebt und gesiebt.

Fertig, ich war erstaunt.... so schnell fertiggestellt vor allem gebrauchsfertig.
Dann kam die Ernüchterung. Sah zum heulen aus. Nee, garnicht mein Fall.
Die MF sah kreidig und maskenhaft aus. Viel zu pudrig. Der Ton war auch nicht getroffen.
:auslachen: Mein Göttergatte meinte noch, ich sehe aus wie eine Geisha.

:schocking: Nööö, wie gesagt war nichts für mich. Gewundert habe ich mich schon, das es so unnatürlich
aussah.

:kleinehexe: ABER jetzt, nachdem ich immerwieder einen riesigen Erfolg mit den pflegenden Rezepten
hatte, wie auch von mir bereits geschrieben ( Emulsion auf Phospholid-Basis) mußte ich
mich einfach nocheinmal an die Pigmente wagen. Irgendetwas mußte ich nicht richtig
gemacht haben.....irgendetwas :gruebel:

:sumo: So holte ich mir die bereits damals fertiggestellte Pigmentbasis nochmal hervor. Fing an diese
nochmal in der Kaffeemühle zu „mahlen“ immerwieder, kurz aber sehr oft. Dann nochmal
im Mörser und anschließend -zigmal gesiebt. Immerwieder alles wiederholt.

:lupe: Es stellte sich raus, dass die Pimentmischung immer homogener wurde. Das konnte ich sehr gut im Mörser sehen aber jetzt auch im Sieb. ( ich hatte mir ein noch viel feineres gekauft)

:grosseaugen: DAS sah nun erfolgsversprechend aus. Und es dämmerte mir. Es kommt ungemein darauf
an wie gut ich die Pigmente zusammenmische. HOMOGEN, ja da wird auch immer drauf hingewiesen.

Doch am Anfang, wenn man noch keine Erfahrung hat, sieht homogen schon früh nach homogen
aus. Also richtig lange bzw. oft ab in die Kaffeemühle, mörsern, sieben . 5 Tropfen Öl dazu---immer wieder die gleichen Arbeitsschritte dann werden die Pigmente richtig cremig. Im Mörser waren sie vorher schon cremig aber nicht im Sieb. Was für ein Unterschied ! WOW..

...noch die Pudergrundlage zugegeben und mehrmals gesiebt und ganz kurz in die Kaffeemühle, wieder gesiebt. FERTIG!

War ich neugierig auf das Ergebnis. Also Gesicht gereinigt. Pflegecreme drauf, in die Handfläche
2 Tropfen Öl und ins Gesicht zusätzlich verrieben. Bissl gewartet bis alles etwas eingezogen ist
und dann mit Kabukipinsel mit ganz wenig MF aufgestufft.

:wolke99: Holla......unglaublich. Das ist ein Unterschied. So, ich würde mal sagen: Fehler behoben.
Sieht toll aus. Und total natürlich. Keine Maske, nicht kreidig,nicht bepudert, keine Geisha
Und der Witz, deckt irgendwie ab, trotzdem es so natürlich aussieht.

:love:

Ich schreibe dies bewußt so ausführlich, weil ich anderen die ebenfalls solche Probleme
bzw. Erfahrungen hatten Mut machen wollte es noch einmal zu versuchen und nicht sofort
aufzugeben. Es lohnt sich weiter zu machen. Wirklich...freu...

Manchmal liegt es wohl an der Technik wie der einzelne (in diesem Fall ich) die Dinge „zubereitet „
hat.

Meine Pigmentmischung ist folgende:

87 % Pigmentbasis beige (lt. Heikes Buch) :heike:
3 % Coronal Oriental
10 % Pudergrundlage (abgewandelt wie oben beschrieben ) ansonsten nach :heike:


:unknown: vielleicht könnte mir jemand helfen

evtl. könnte die Farbe noch ein kleines bissl dunkler sein...sollte aber
beige bleiben und nicht ins gelbliche gehen und auch nicht ins rötliche.

Hier würde ich dann versuchen weniger Tiox zu nehmen und diesen Anteil mehr Ocker und Dunkelbraun (zu gleichen Teilen)

Könnte klappen, ich will es in den nächsten Tagen mal versuchen.

Was meint ihr klappt die Farbänderung so oder was könnte ich verändern.


Liebe Grüße

Goldlöckchen
LG
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Helga » 13. Oktober 2016, 22:04

Goldlöckchen hat geschrieben: evtl. könnte die Farbe noch ein kleines bissl dunkler sein...sollte aber
beige bleiben und nicht ins gelbliche gehen und auch nicht ins rötliche.
Hier würde ich dann versuchen weniger Tiox zu nehmen und diesen Anteil mehr Ocker und Dunkelbraun (zu gleichen Teilen)


Theoretisch - ich lebe mich auch erst ein in die Pigmentwelt :wink: - müsste es so funktionieren wie Du schreibst: Weniger Tiox (für die Grundmischung) verwenden, das ist dann nur um Nuancen dunkler. Anteile Ocker und Dunkelbraun gleich lassen, nicht verändern.
Liebe Grüße :)

Helga


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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 13. Oktober 2016, 22:35

Hallo Helga,

danke für Deine Hilfe. Dann werde ich es auch so versuchen.
Es muß einfach ausprobiert werden ...so ist es nun mal.
Und wenn alles klappt geht es wieder Stück für Stück weiter usw.

...und dann wage ich mich in nächster Zeit auch mal an Lidschatten und Lippenstifte.

Es wird spannend. Und sicherlich nicht einfach. Die lieben Farben.
Ach, ich lass da einfach alles auf mich zukommen. Wirklich eine Pigmentwelt :-)...schön gesagt.

Ich bin jetzt erst einmal froh, dass die MF so klasse geworden ist.

Helga, ich geh jetzt träumen und wünsche Dir eine gute Nacht.
LG
Goldlöckchen
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Helga » 13. Oktober 2016, 23:45

Goldlöckchen hat geschrieben: Ich bin jetzt erst einmal froh, dass die MF so klasse geworden ist.


Ich freu mich mit Dir :) Du hast den Dreh mehr raus als ich, meine Pigmentmischungen wurden immer mehr, ein bisschen hievon, ein bisschen davon und in Nullkommanix hatte ich unbrauchbare :brilleputzen: grünliche ca. 60g; jetzt verwende ich die fertigen Mischungen von Heike's Shop und gebe nur mehr Filler dazu (wie in ihrem Buch beschrieben). Bin auch sehr, sehr zufrieden :love:
Liebe Grüße :)

Helga

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Birgit Rita » 15. Oktober 2016, 08:04

Liebes Goldlöckchen,
danke für Deine so ausführliche Beschreibung.
Sie sagt mir: "Los trau Dich Du schaffst das"

Ich habe Heikes Modifizierte Maisstärke zu Hause, die fühlt sich auf der Haut traumhaft an, ich möchte eine leicht transparente Mineralfoundation für mich herstellen..
Lieben Grus
Birgit Rita :-)

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Manjusha » 15. Oktober 2016, 12:47

Danke dir, liebes Goldlöckchen, für die gute Beschreibung! :blumenfuerdich:
Ich hatte auch schon (fast) aufgegeben. :wink:
Liebe Grüße
Manjusha

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Akelei » 15. Oktober 2016, 13:55

Auch ich sag: Danke liebes Goldlöckchen :knuddel: nächstens werde ich mich auch daran wagen. Die Zutaten warten bereits. Nur die Kaffeemühle fehlt noch.
Herzliche Grüsse
Silvia


Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 17. Oktober 2016, 00:28

@ Birgit Rita,
ja, einfach dran bleiben. Klappt mit viel lesen... tipps gibt es hier reichlich. Dafür bin ich dankbar gewesen
( bin es noch )
Ich benutzte z.Zt. Pfeilwurzelstärke.
Ja, es gibt modifizierte Maisstärke bei Heike zu kaufen. Habe ich auch schon irgendwie, irgendwo gelesen.
Habe mich aber noch nicht weiter damit auseinander gesetzt. Interessiert mich auch.
Habe so einiges an Ware nun zu Hause und experimentiere jetzt mal hin und her, damit ich ein Gefühl
für die Dinge bekomme und ob mir die Dinge liegen ( Herstellung klappt oder nicht)
Wenn die Dinge dem Grunde nach klappen spricht auch nichts dagegen sein Heimsortiment umzustellen
bzw. zu ergänzen.
Eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich großartig schminkt. Eher, wenn überhaupt, sehr natürlich.
Ich wollte es mal ausprobieren. Und wie gesagt, es macht Spaß und deshalb mach ich weiter.
Es gibt auch tolle Farben. Perlglanz, Interferenz....auch so viel ...muß mich auch durchlesen, was ist was.
Wofür nehme ich dies oder das, was kann ich wozu ergänzen.
Das was hier im Forum steht muß ich auch gedanklich umsetzen können. Die Materie ist für mich neu.
Aber mit einigen Übungen klappt es bisher ganz gut, daher versuche ich jetzt System rein zu bringen.

Freu mich, dass Du mir gepostet hast.
Bis bald

LG Goldlöckchen
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 17. Oktober 2016, 00:54

@Manjusha,

ja, . Dann ist es im Moment mal so, genauso wie mit anderen Dingen.
Zeit, die Sachen weg zu legen und entspannen ( wenn es nicht klappt kann es anstrengend werden)
und mit neuer Energie und entspannt wieder starten. Dann den Kopf auf Start up und los gehts ;-)

Geärgert habe ich mich nie, wenn etwas nicht klappte. Na gut nervös bin ich geworden. Weil Frau "will" haben
und kriegt es vielleicht nicht hin...( nicht schnell genug ).
Doch genau das hat mich angespornt.... daraus zu lernen...sich zu fragen was ist passiert...
warum verhält die Sache sich so und nicht soundso....

Tja... es ist eben ein Hobby und das sollte Spaß machen, Steigerungen nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
Und bei diesem Hobby bleibt experimentieren nicht aus.
Auf jeden Fall, freu ich mich immer wieder was da rauskommt. Wie gesagt steh noch gaaanz am Anfang.
Bin begeistert was andere hier im Forum schon alles kreiert haben.

Bis bald Manjusha, lieb das Du vorbei geschaut hast

Gruß Goldlöckchen
LG
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 17. Oktober 2016, 01:14

@ Akelei,

nur Mut. Freu Dich einfach drauf. Farben sind was schönes. Ich bin auch
immer wieder überrascht was da entsteht.
Es gibt auch Grinder, hatte ich in Heikes Buch gelesen. Habe ich mir günstig bestellt.
So ab 2 g - 6 g konnte ich diesen gut benutzen. Vielleicht wäre das was für Dich.

Möchte auch gerne Lippenstifte und Lidschatten und Rouge und ach...
Badebomben, Badeöle ...Duschgel ...jaaaa alles herstellen. :-)

Da muß ich selber schmunzeln, aber so wird es kommen ;-)

Viel Spaß wünsche ich Dir beim Experimentieren.

Bis bald Akelei.... schön, dass ich Dich "anstecken" konnte

LG Goldlöckchen
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Laelia » 21. Oktober 2016, 14:53

Goldlöckchen hat geschrieben:-zigmal gesiebt.


Ich weiß ja nicht womit Du siebst, aber ich habe zuerst ein kleines Teesieb benutzt.

Dann habe ich durch Zufall bei Ebay (Kochutensilien)einen Schaumlöffel gefunden.

Das Sieb ist wesentlich feiner, und die Pigmente, vor allem Perlglanz, die man ja nicht mörsern kann, lassen sich damit wunderbar vermischen.
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Ishani » 23. Oktober 2016, 19:36

Danke liebes Goldlöckchen, Du machst mir Mut, endlich mit den Pigmenten spielen zu gehen. Die warten schon darauf ;)
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Helga » 23. Oktober 2016, 22:46

Goldlöckchen ht geschrieben: ...noch die Pudergrundlage zugegeben und mehrmals gesiebt und ganz kurz in die Kaffeemühle, wieder gesiebt.


Dein Beitrag hat mich nicht nur angeregt eine neue Mischung zu machen, sondern hat mir gleichzeitig ein Aha-Erlebnis beschert: Zig-mal sieben (trotz grinden) war ein sehr guter Tipp :) Ich habe ein sehr feines Plastik-Teesieb verwendet (das krieg ich nie wieder sauber :wink:) und mit einem Löffel ganz leicht streichend durchgepresst. Dabei habe ich gesehen, dass vereinzelt ganz kleine weiße Schlieren zu sehen waren, die durch das Sieb streichen nun aufgelöst sind.
Auch das Jojobaöl - so wie Du schreibst u. in Heike's Rezepten - finde ich für mich wichtig, ich gebe es nach und nach tropfenweise dazu.

Ein Tipp hier im Forum von einer Userin war, dass man die Pigmente für eine Grundmischung (also nur Pigmente und Tiox) in einer Tasse mischt, ein paar Tropfen Alkohol (verdunstet ja wieder) zugibt und mit einer Spatel schön sämig durchmischt. Hier muss man ein wenig Zeit einplanen, weil der Alkohol ja wieder verdunsten muss, bevor man den kleinen, trockenen Klumpen Pigmente entweder mörsert oder grindet. Ich habe es probiert, funktioniert sehr gut (keine Schlieren) die Farbe sieht zwar momentan dunkler aus durch die Nässe, aber trocken ist es wieder gut. Das mehrmalige sieben anschließend erspart man sich nicht, aber ein langes mörsern oder grinden der Grundmischung vorher (mein Grinder ist ein Batterienfresser).

Nachdem ich MF nun schon einige Zeit verwende, merke ich, dass weniger "mehr" ist :wink:, sprich, nur wenig MF mit dem Pinsel aufnehmen, abstupfen und mehrmals kreisend auftragen. Dies funktioniert allerdings nur mit einem Kabuki wie Heike ihn in ihrem Shop anbietet, der verteilt durch seine Festigkeit die MF so gut, dass im Vergrößerungsspiegel kein Puderkörnchen mehr zu sehen ist; mit anderen Pinsel ist das Ergebnis nicht so gut. Ich habe auch den Eindruck, dadurch dass die Pigmente schon ein bisschen mit Jojobaöl gesättigt sind, sieht es natürlicher aus, als eine MF dem kein Öl zugegeben worden ist, sie wirkt zwar matter, sieht auf meiner Haut aber nicht so natürlich aus. Austesten müsste ich mal wie es nach ein par Stunden aussieht, ob das hauteigene Fett von der MF schön aufgesaugt wird und wie dies dann aussieht, ob fleckig oder so. Jedenfalls hält die MF von früh bis spät bei mir (ich vermeide auch mit den Händen im Gesicht herum zu wischen wie sonst), erstaunlich, besser als jedes Makeup das ich je verwendet habe.
Testen möchte ich auch wie die MF wird, wenn ich anstelle des wasserlöslichen Tiox das öllösliche verwende, oder hat es schon jemand versucht?

Bei den Lichtreflektierenden Pigmenten habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mich eher an die untere Empfehlung der Einsatzkonzentration halte, denn nach einigen Stunden beginne ich zu glänzen, wenn ich es gar zu gut mit mir meine.

In der jetzigen Mischung habe ich (zermörsertes) Urea zugegeben (habe ich bei Dr. Lautenschläger gelesen), muss Heike mal fragen ob es Sinn macht?

Erstaunlich, wie viel es bei einer selbst gemachten MF zu erforschen gibt (so man will), man würde meinen, ein paar Pigmente zusammen mischen und fertig. Ja, natürlich, funktioniert auch :) ich möchte da niemanden abschrecken.
Liebe Grüße :)

Helga

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 13:07

Helga hat geschrieben:Theoretisch - ich lebe mich auch erst ein in die Pigmentwelt :wink:

Ich auch :ja:

Lieben dank Goldlöckchen für die sehr gute Beschreibung :rosefuerdich: , ich bin auch gerade am lerne und ausprobieren, meine erste MF sah bisschen masken-und Zombiehaft aus, bin immer noch nicht ganz zufrieden, jetzt teste ich ganz ohne Schwarz.

Verstehe ich es richtig, Du verwendest eine Mischung(Braun) und Ocker, ich habe die erste auch so gemacht die nächste war mit Rot(warm von Heike) Schwarz und Ocker, und die jetzige ist ganz ohne Schwarz und seht zumindest gesund aus, heute erst im Gesicht versucht, Pigmente mit TiO-mischung ohne Füller, rechte Gesichtshälfte mit 15% und linke mit 10%-tige.

Was ich bei Deine Erfahrung interessant finde ist, das homogen nicht gleich homogen ist, vor allem als leihe am Anfang, und dass immer wieder mörsern und sieben, ich dachte mit dem Grinder muss man nicht so viel und so oft machen, zu minderst habe ich es so verstanden. :seufz:

Wenn ich eine bessere MF mache als die jetzige werde ich die noch einige Male durch den Grinder jagen und auch sieben, obwohl da schon Micas sind, mal gucken ob bei mir auch unterschied zu sehen gibt’s. :)
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 13:15

Helga hat geschrieben:Ein Tipp hier im Forum von einer Userin war, dass man die Pigmente für eine Grundmischung (also nur Pigmente und Tiox) in einer Tasse mischt, ein paar Tropfen Alkohol (verdunstet ja wieder) zugibt und mit einer Spatel schön sämig durchmischt. Hier muss man ein wenig Zeit einplanen, weil der Alkohol ja wieder verdunsten muss, bevor man den kleinen, trockenen Klumpen Pigmente entweder mörsert oder grindet. Ich habe es probiert, funktioniert sehr gut (keine Schlieren) die Farbe sieht zwar momentan dunkler aus durch die Nässe, aber trocken ist es wieder gut. Das mehrmalige sieben anschließend erspart man sich nicht, aber ein langes mörsern oder grinden der Grundmischung vorher (mein Grinder ist ein Batterienfresser).

Verstehe ich es richtig, die Pigmente mit Titandioxid,
Zinkoxid und anderen außer Micas mit 96% Alkohol. :rosefuerdich:
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Helga » 24. Oktober 2016, 13:50

Lila Blume hat geschrieben: Verstehe ich es richtig, die Pigmente mit Titandioxid,
Zinkoxid und anderen außer Micas mit 96% Alkohol. :rosefuerdich:


Ja, nur Pigmente mit Tiox :)
Liebe Grüße :)

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Heide » 24. Oktober 2016, 15:03

In der jetzigen Mischung habe ich (zermörsertes) Urea zugegeben (habe ich bei Dr. Lautenschläger gelesen), muss Heike mal fragen ob es Sinn macht


Helga in Heikes Buch hat sie unter Pudergrundlage (Körper) eine Rezept für Fusspuder mit Urea
Lieber Gruß Heide


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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Sunflower » 24. Oktober 2016, 15:46

Helga hat geschrieben:
In der jetzigen Mischung habe ich (zermörsertes) Urea zugegeben (habe ich bei Dr. Lautenschläger gelesen), muss Heike mal fragen ob es Sinn macht?


Ja, in Heike's Rezepten steht etwas von feingemörsertem Urea als Zugabe. Ich bin gerade auf dem Sprung, sonst würde ich nachsehen - ich glaube es war im alten E-Book, bin mir aber nicht ganz sicher.

Liebe Grüße

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Heike » 24. Oktober 2016, 15:53

Sunflower hat geschrieben:Ja, in Heike's Rezepten steht etwas von feingemörsertem Urea als Zugabe. Ich bin gerade auf dem Sprung, sonst würde ich nachsehen - ich glaube es war im alten E-Book, bin mir aber nicht ganz sicher.

Es steht im Harnstoff-Portait:

Heike hat geschrieben:In einem im Februar 2007 erschienenen Beitrag in der Fachzeitschrift »Kosmetische Praxis« nennt Dr. Hans Lautenschläger Harnstoff u. a. als Ingredienz in Spezialpudern, der in dieser Form antibakterielle und juckreizstillende Wirkungen hat (8). Ausführlicher wurde dieser Einsatz durch ihn bereits 2006 (9) diskutiert. In dieser Einsatzform ist die Neigung von Urea zur Zersetzung nicht mehr relevant. Ich selbst setze Urea gerne in bis 5 %iger Einsatzkonzentration in einem Körperpuder und mit 1–3 % in einem Oleogel ein.
___________________

(8) Dr. H. Lautenschläger, Neues aus der Puderdose – vom Harnstoff-Puder bis zum Faltenkiller, in: Kosmetische Praxis 2007 (2), 14-16
(9) ders., Universelle talkumfreie Pudergrundlage mit Harnstoff, in: Kosmetische Medizin 2006 (2), 68-70

Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Heike » 24. Oktober 2016, 15:55

Lila Blume hat geschrieben: ich dachte mit dem Grinder muss man nicht so viel und so oft machen, zu minderst habe ich es so verstanden. :seufz:

Mit meiner Kaffeemühle reicht mehrfaches 30-sekündiges Vermischen aus (mt Pause, damit sich die Pigmente nicht so stark erhitzen). Ich siebe manchmal, aber nicht immer.

Die kleinen Alugrinder eignen sich nicht für MF.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Helga » 24. Oktober 2016, 16:06

Danke Euch für die Hinweise :) habe in Heike's (neuem) Buch zwar gelesen was noch zur Pigment-Grundmischung dazu kommt aber dann nicht weiter gelesen.
Liebe Grüße :)

Helga


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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Sunflower » 24. Oktober 2016, 18:16

Sind die kleinen Alu Grinder generell nicht für MF geeignet??? Auch nicht in Mengen von ca. 2 - 4 g?

Da ich bisher nur solch kleine Mengen hergestellt habe, dachte ich er wäre auch hierfür geeignet .... Ich bin gerade etwas verwirrt. :gruebel:

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Heike » 24. Oktober 2016, 18:30

Sunflower hat geschrieben:Sind die kleinen Alu Grinder generell nicht für MF geeignet??? Auch nicht in Mengen von ca. 2 - 4 g?

Da ich bisher nur solch kleine Mengen hergestellt habe, dachte ich er wäre auch hierfür geeignet .... Ich bin gerade etwas verwirrt. :gruebel:

Eisenoxide neigen sehr stark zu sogenannten Agglomeraten, die einzelnen Partikel hängen zusammen. Diese muss man aufbrechen, das geht nur, indem man starke Scherkräfte anwendet, entweder durch eine elektrische Mühle oder durch kräftiges (mehrfaches) Drücken durch ein Sieb.

Der kleine Alu-Grinder mischt wunderbar kleine Mengen (ca. 2 g) an Perlglanzpigmenten und anderen Puderstoffen, die nicht agglomerieren. Ich mische auch meinen Lidschatten und Blush damit, der geringe Mengen an Eisenoxiden enthält.
Liebe Grüße
Heike


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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Sunflower » 24. Oktober 2016, 18:36

:blumenfuerdich: Danke für die Erklärung.

Damit steht dann auch eine Kaffeemühle auf der Wunschliste, wenn damit die MF perfekt wird. Bin dann mal gespannt auf den Unterschied.

Viele Grüße

Sunflower

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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 21:20

Helga hat geschrieben:Ja, nur Pigmente mit Tiox :)

Danke :knutscher:
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 24. Oktober 2016, 21:23

Hallo zusammen,

Für die kleinen Mengen die man nicht in der Kaffeemühle verarbeiten kann möchte ich euch hier kurz meine Lösung vorschlagen.

Um den Vorgang des grindens erhellend zu beleuchten stellen wir fest das es durch eine Drehzahl von ca 2500 Tausend Umdrehungen im innernen des Gerätes zu einer durch Reibung erzeugten Statischen aufladung kommt. ( 2500 / 60 sekunden = ca 40 umdrehungen pro Sekunde )

Das Auge des Betrachters/in kann bemerken, das sich das Volumen des zu mischenden Materials scheinbar vergrößert und homogener wirkt.

Der Effekt ist der statischen Aufladung geschuldet (Agglomeration bei Eisenoxiden), soll heißen : positiv und negativ geladene Staub / Pigmentteilchen die sich eher abstossen als anziehen und sich daher ab einem gewissen Stadium nicht mehr weiter verbinden können.

Diese statische Aufladung „erdet“ man , indem die Zutaten nach dem Mischovorgang in einem Edelstahlsieb mit nicht Isoliertem griff (Kunststoffgriff) in der Hand haltend und mit einem löffel ohne scharfe Kanten einige Male sanft durch das Metallsieb gedrückt werden.

Effekt : die elektrostatische Aufladung verschwindet. Die Pigmente verbinden sich.

Das kann man einige male wiederholen bis keine weitere Veränderung bemerkt wird.

Interessant auch zu beobachten bei den Pigmentdosen. Einige male geschüttelt verbinden sie sich
zu kleinen Kügelchen.

Also der Grinder ist meiner Meinung nach schon sinnvoll zum mischen, dann aber zwischendurch
sieben (Edelstahlsieb mit Edelstahlgriff) und dann wieder zum mischen in den Grinder und dann wieder sieben.
Letzter Vorgang sieben.

Wir wissen, das Glas das Licht leitet.
Ein Stab aus Glas leitet das Licht hindurch. Man stelle sich bei MICA ( Micellar) mikroskopisch kleine lichtleitende Fasern durch, welche das Licht leiten und statisch aufgeladen werden durch die Reibung im inneren des Grinders.

Wenn die aneinander klumpen anstatt sich fliessend aneinander zu schmiegen , wird das Licht nicht so geleitet wie wir es in der Kosmetik wünschen, vielmehr wird es gebrochen und entfaltet nicht die gewünschte Wirkung für das Auge.

Das für mich vorstellbar günstigste wäre ein Effekt von nebeneinander wirkenden Mica und Pigmentteilchen. Das Licht wird durch die Fasern geleitet und beleuchtet die jeweils „angemischten bunten Pigmentteilchen.“ ( und wird jetzt nicht mehr gebrochen) So erscheint es, dass richtiges
Mischen seeehr wichtig ist.

Somit sind für mich ersteinmal lichtreflektierende Pigmente außen vor.

Wie gesagt, dass sind meine Gedanken dazu und so versuche ich meine MF zu optimieren.
D.h. ich werde nun ganz anders an die Sache ran gehen und es von dieser Seite her betrachten
bzw. experimentieren.

LG
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 21:29

Heike hat geschrieben:Die kleinen Alugrinder eignen sich nicht für MF.

Lieben dank Heike :knutscher: , wenn ich aber nur testen möchte ist es nicht mehr als 1- 1,5 g insgesamt, und da glaube ich ist es für die Kaffeemühle zu wenig. :seufz:
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Goldlöckchen » 24. Oktober 2016, 22:12

Lila Blume hat geschrieben:
Helga hat geschrieben:Theoretisch - ich lebe mich auch erst ein in die Pigmentwelt :wink:

Ich auch :ja:

Lieben dank Goldlöckchen für die sehr gute Beschreibung :rosefuerdich: , ich bin auch gerade am lerne und ausprobieren, meine erste MF sah bisschen masken-und Zombiehaft aus, bin immer noch nicht ganz zufrieden, jetzt teste ich ganz ohne Schwarz.

Verstehe ich es richtig, Du verwendest eine Mischung(Braun) und Ocker, ich habe die erste auch so gemacht die nächste war mit Rot(warm von Heike) Schwarz und Ocker, und die jetzige ist ganz ohne Schwarz und seht zumindest gesund aus, heute erst im Gesicht versucht, Pigmente mit TiO-mischung ohne Füller, rechte Gesichtshälfte mit 15% und linke mit 10%-tige.


Hallo Lila Blume,

Du mischt nur mit Rot und Ocker. Richtig. Bist also sozusagen nah an Deinem Hautfarbton dran.
Um dem Farbton seine Tiefe zu verleihen kommt meiner Meinung nach Schwarz ins Spiel.
Da Du Deinen Farbton gefunden hast kannst Du wenn er mehr Farbintensität ( mehr Tiefe)
erhalten soll schwarz hinzugeben ( Feintuning) d.h. minimal (winzige Menge).

Denn ab einer gewissen Menge ocker zu schwarz geht die Farbe ins grünliche....

Wie gesagt, bin auch erst am studieren und experimentieren.

Tiox, auch so ne Sache......erfordert wohl auch eine große Aufmerksamkeit

Aus koloristischer Sicht hat Titandioxid infolge des hohen Brechungsindexes das höchste Deckvermögen aller Weißpigmente und gleichzeitig ein hervorragendes Aufhellvermögen
(so stehts unter Wikipedia)

deshalb kann man auch hier nur experimentieren wieviel kommt hinein in meine MF.
Ein gewisser Anteil muß wohl sein, da sonst das Deckvermögen nicht gewährleistet ist.
Ich sag nur:
Compositeur de receitura

….und wir sind dabei!


Bis bald Goldlöckchen
LG
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 22:24

Also jetzt bin ich auch verwirrt :augenwisch: , wie ich es in dem anderem Thread verstanden habe(vielleicht wieder mal falsch) ist es möglich bis zu 2 g an Eisenoxiden mit dem Grinder zu mischen, sehr oft bis die gut aufgebrochen sind, was ein Leihe aber darunter versteht ist was anderes(das Aussehen).

Ich habe gestern zwei Mischungen mit dem Grinder gemacht, eine 15%-tige Nachmittag, und eine 10%-tige spät Abend bis in die Nacht, da ich schon alleine war hab viel öfters gemischt, und heute gesehen das vom Nachmittag seht mehr körnig als das andere aus, mehr homogen(kompakt) aus, also ist doch ein bisschen unterschied.

Kann mir bitte noch eine dazu was sagen, bitte. :rosefuerdich:

Was die Farben angeht habe mir meine Farbtabellen die ich mir für farbenmischen selbst gemacht habe damit ich beim Bilder malen so wenig wie möglich beim abdunkeln auf Schwarz zurückgreifen muss, so sehen die wenige stumpf aus.

Reicht es also aus viel öfters die Pigmente(kleine Mengen) mit dem Grinder zu mischen, und hin und wieder zwischen durch zu sieben vollkommen aus, und auch schon mit Tiox-Mischung ca. 1,5 g, denn ich denke für die Kaffeemühle ist es viel zu wenig, oder doch nicht? :)
Liebe Grüße
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Re: Plötzlich klappt es mit der Mineralfoundation

Beitragvon Lila Blume » 24. Oktober 2016, 22:47

Lila Blume hat geschrieben:Verstehe ich es richtig, Du verwendest eine Mischung(Braun) und Ocker


Goldlöckchen hat geschrieben:Du mischt nur mit Rot und Ocker. Richtig.

Ne, ich mische Rot, Ocker und Grün, und heute wie schon geschrieben habe die ausprobiert, es gefällt mir sehr gut, aber habe noch nicht eine richtige MF gemacht sondern nur mit Tio-mischung versucht, und ich brauche wegen meine Rosazea sehr gute Deckkraft.

Die tage möchte ich ausprobieren, vielleicht wird ja was draus, mal sehen.

Ich mische wie gesagt zu den Versuchszwecken nur sehr kleine Mengen, und hoffe dass es mit dem Grinder ok ist.
Liebe Grüße
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