Liste häufiger Abkürzungen

Frisch zum Rühren entschlossen? Fragen über Fragen? Hier gibt es Antworten, erste Wegweiser und garantiert geduldige Hilfe. Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht!

Moderatoren: splash, Helga

Benutzeravatar

(Themensteller/in)
Heike
Administrator
Administrator
Beiträge: 27895
Registriert: 10. Juni 2007, 19:37
Wohnort: Leverkusen
Kontaktdaten:

Liste häufiger Abkürzungen

Beitragvon Heike » 6. September 2007, 16:45

Hier findet ihr eine Liste mit den gebräuchlichsten Abkürzungen, die hier im Forum immer wieder auftauchen. Weitere unbekannte Kürzel bitte an Heike mailen:

AoB: Art of Beauty, Shop für Selbstrührerbedarf in Österreich

äÖ: (ÄÖ) Ätherisches Öl

BW: Bienenwachs

CACG: O/W-Emulgator C14-22 Alcohol and C12-20 Alkyl Glucoside, dahinter steckt Montanov™ L der Firma Seppic (weitere Infos)

CC: O/W-Emulgator Cetearyl Alkohol and Cetearyl Glucoside, dahinter steckt Montanov™ 68 der Firma Seppic (weitere Infos)

CG: O/W-Emulgator Cetearyl Glucoside, TEGO® Care CG 90 der Firma Degussa/Evonik. Wird abweichend von den meisten anderen O/W-Emulgatoren in der Wasserphase dispergiert und dann verarbeitet. (Weitere Infos)

CGum: Cellulose Gum. Gelbildner. (Weitere Infos)

CP: Cetylpalmitat

CTA: Cetylalkohol

CTRA: Cetearylalkohol

Emuba: von Ute kreiierter Begriff für eine Vormischung aus etwas Wasser, Reinlecithin und Öl als Emulsionsbasis, die mit Wasser und Fetten zur Emulsion ergänzt werden kann. (hier ist der Originalthread seiner Entstehung)

FLS: Fluidlecithin Super (weitere Infos)

Flüschelrührer: ein von Sony geprägter Begriff für einen zum hochtourigen Dispergieren von kosmetischen Emulsionen entwickelten Rühraufsatz mit Anti-Schaum-Rotoren aus kontrolliert-unbiologischer Kunststoffproduktion. Unentbehrliches Rührutensil und Statussymbol ambitionierter Rührküchen-Mitglieder.

Forentroll: Phänomen der Internetkultur; ein aus der Sicherheit seiner Anonymität handelndes, destruktives, höchst bedauernswertes Geschöpf, das seinen persönlichen, neiderfüllten Lebensfrust und seine Unfähigkeit zur Selbstreflektion in boshaften und spitz formulierten Tiraden gegen Forenadmins, Moderatoren und erfolgreiche Foren als solche auszuleben sucht. Seine Lieblingsphrasen im Kontext seiner eigenen Postings sind »Kannst ja löschen, wenn es Dir nicht passt!« und (wenn man dem nachkommt) »Zensur!«. Im Übrigen ist seine Weltsicht immer die richtige – Punkt.

FP: Fettphase (einer Emulsion), siehe auch -> WP

FS: Fettsäuren (weitere Infos)

GLA: Gamma Linolenic Acid = Gamma-Linolensäure, eine 3-fach ungesättigte Fettsäure. Omega 6. (Weitere Informationen)

GMS: Glycerolmonostearat

GS SE: Emulgator Glycerinstearat, selbstemulgierend (weitere Infos)

gtt: »Guttae« (abgekürzt gtt.) stammt aus dem Lateinischen, heißt übersetzt »Tropfen« und wird in der pharmazeutischen, aromatherapeutischen und aromakosmetischen Praxis als Maßeinheit für flüssige Ingredienzien verwendet. Dabei wird »gtt« oder »gutt« (je nach Literatur) sowohl für die Einzahl (von gutta, der Tropfen) als auch für die Mehrzahl (von guttae, die Tropfen) verwendet. Vereinzelt, jedoch seltener, liest man die Variante »gt« für die Einzahl. Vor allem, wer gerne mit ätherischen Ölen arbeitet, wird in fachlicher orientierten Quellen auf diese Abkürzung stoßen. Daneben gibt es eine Pluralform, die sich aus pharmazeutischen Rezepturen früherer Zeiten herleitet; dort wird dem gutt. ein »s« hinzugefügt: gutts. Du kannst »gtt« verwenden oder »Tr.« schreiben – so wie Du möchtest. Rührküchenmitglieder lieben Dich so … oder so. :knutsch:

Hannes: Abkürzung für »Hochtouriges Alternativ-Nano-Emulgier-System«; neudeutsch Stabmixer oder »Zauberstab«. Namensgebend waren bautechnische Details wie der gut in der Hand liegende Schaft, die überzeugende Betriebsdauer von mindestens 5 Minuten am Stück und die moderate Betriebstemperatur auch bei längerem Einsatz.

HDG: Hydrodispersionsgel (Erklärung auf Olionatura)

HEC: Hydroxyethyl Cellulose

INCI: Abkürzung für »International Nomenclature (of) Cosmetic Ingredients«; stellt eine EU-weit geltende Richtlinie zur Rohstoff-Bezeichnung in kosmetischen Produkten dar. (Weitere Infos)

IPM: Isopropyl Myristate, Ester der Myristinsäure. Dünnflüssige, ölige Flüssigkeit mit hohem Spreitvermögen und Penetrationsfähigkeit in die Haut. Wird in der konventionellen Kosmetik teilweise oder vollständig als Ersatz für pflanzliche Öle verwendet.

kbA: kontrolliert-biologischer Anbau

KK: Konventionelle Kosmetik. Basiert u. a. auf Mineralölen und seinen Derivaten, verwendet Siliokone, synthetische Hilfsstoffe, teilweise (nicht zwingend) gesundheitlich kontrovers diskutierte Substanzen. Das Gegenteil von KK ist -> NK.

LL: Lysolecithin (Portrait, Thread in der Rührküche)

MCT= Caprylic/Capric Triglyceride weitere Infos

MUFS: Mehrfach ungesättigte Fettsäuren bzw. Öle mit diesen

ND: Neurodermitis

NK: Naturkosmetik (siehe auch Infos über das BDIH-Siegel). Das Gegenteil von Naturkosmetik ist -> KK.

NMF: Natural Moisturising Factor (Erklärung auf Olionatura)

NRF: Neues Rezeptur-Formularium; eine von der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände herausgebene Lose-Blatt-Sammlung mit Hinweisen zur Herstellung pharmazeutischer Formulierungen, Stoffmonographien und Informationen zur Qualitätssicherung in der Apothekenpraxis.

O/W: Öl-in-Wasser (-Emulsion)

POD: Periorale Dermatitis

PÖ: Parfumöl; synthetisches Duftöl im Gegensatz zu ätherischen Ölen aus Pflanzen, siehe auch -> äÖ (ÄÖ)

RL: Reinlecithin (Portrait, Thread in der Rührküche)

Römpömpöm: Onomatopoetische Beschreibung der Anwendung eines mit hohen Umdrehungen arbeitenden Rührgeräts (Stabmixer, Dremel o. ä.), bisweilen auch als Bezeichnung für das Werkzeug selbst verwendet. Die physikalische Einheit »rpm« zur bedeutet daher nicht, wie in der Literatur fälschlicherweise verbreitet wird, »revolutions per minute«, sondern kennzeichnet in Wahrheit die Einheit römpömpöm.

RTFOM: wörtlich übersetzt »Read the fucking Olionatura Manual«. Eine Abkürzung, entstanden vor dem Hintergrund der durch kontinuierliche, herablassende Belehrung anderer Forenmitglieder geprägten Aktivitäten einer Einzelperson, deren eigene, bisweilen deutlich werdende fachliche Lücken im starken Kontrast zum permanent demonstrierten überlegenen Selbstbild stehen. Diese als Susheeismus bezeichnete Verhaltensausprägung wird zur Zeit am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie in Münster unter Leitung von Prof. Dr. Norbert S. eingehend untersucht. Die Abkürzung dient dazu, vergleichbaren Verhaltenstendenzen entgegenzuwirken und Selbstlernprozesse anzuregen, bei denen die Lektüre entsprechend qualifizierter Internetressourcen unterstützend wirken kann.

Sprutz: Maßeinheit für Scarlett für das, was aus einer Lipodermintube rauskommt, wenn man einmal draufdrückt. Kurz: eine kleine Menge Lipodermingel, die man nicht so ohne weiteres abwiegen kann.

SSM: bezeichnet keine ungewöhnliche erotische Spielart kreativer Selbstrührer, sondern schlicht und einfach den Säureschutzmantel der Haut.

TMS: Totes-Meer-Salz

TWL oder EWL = Der natürliche Verlust an hauteigener Feuchtigkeit wird als transepidermaler Wasserverlust (transepidermal water loss) bezeichnet.

UdA, UdS: Unverseifbares der Avocado / der Sheabutter (weitere Infos)

UF: Überfettung, Anteil freier Fettsäuren in einer Seife, die nicht verseift wurden. Wirken rückfettend und mildern die autrocknende Wirkung einer Seife, da die freien Fettsäuren direkt auf der Haut verbleiben und helfen, den gestörten Hydro-Lipid-Film wieder herzustellen.

WAS: Anteil % waschaktiver Substanzen von Tensiden in einem Produkt (weitere Infos)

W/O: Wasser-in-Öl (-emulsion)

WP: Wasserphase (einer Emulsion), siehe auch -> FP

Wuzzeln: Aus dem österreichischen Sprachraum stammendes Verbum für das Auftragsverhalten mancher gelbildnerhaltigen, kosmetischen Formulierungen, wurmartige gummiähnliche Partikel zu erzeugen.

WWA: Wollwachsalkohol (weitere Infos)
Liebe Grüße
Heike

Zurück zu „Einsteiger willkommen!“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Andrea- und 1 Gast