Pflanzen für Extrakte und Co.

Hier ist der richtige Ort, um sich über Pflanzen allgemein auszutauschen.

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swed
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Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon swed » 26. Oktober 2016, 21:04

Hallo Ihr Lieben,

bisher habe ich mich um dieses Thema noch gedrückt, weil ich noch nicht mal die Unterschiede zwischen Extrakten, Auzügen etc. verstanden habe. Brett vorm Kopf :wall: . Aber da ich bei jedem zweiten Rezept aufgrund fehlender pflanzlicher Zutaten raus bin und auch noch Platz im Garten habe, will ich mich es zumindest mal versuchen.

Im Moment habe ich allerdings nur getrocknete Pflanzen wie Parakresse, Gojibeeren und Jiaogulan.

Gojibeeren habe ich mal in Öl angesetzt und später ausgepresst. Ob es was gebracht hat, weiß ich eigentlich nicht.

Parakresse und Jiogulan würde ich zerhacken und in Alkohol ansetzen. Ein paar Tage stehen lassen und zwischen durch schütteln? Dann filtern und fertig?

Und ja, ich habe sowohl im Buch als auch auf Olionatura nachgelesen :brille: .

Habt ihr noch ein paar Tipps, welche Pflanzen ich ins Auge fassen könnte? Nichts kompliziertes und "was gerne genommen wird" :lach:
Liebe Grüße

Sabine

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Jatira » 26. Oktober 2016, 22:51

Ich mache mir immer ein gemischtes Blütenextract. Alles was ich an Blüten (nur solche mit hautpflegenden Eigenschaften natürlich) beim Rundgang im Garten finde, setze ich in 70%igem Alkohol an und lasse es einige Wochen darin ziehen vor dem Abfiltern. Also die altmodische Methode, keine Turboextraction. Meistens sind drin: Einige Rosenblüten, Ringelblumen, Malven, Lavendel, Kapuzinerkresse und andere mehr. Finde ich für mich praktisch, weil es von den Mengen her keine eigene Extraction ergibt, ich es aber so verwerten kann. Der Alkoholextract dient dann bei meinen Cremes, Wässsern, Lotionen, Duschgelen usw. gleichzeitig als Konservierung.
Viele Grüße
Jatira

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon swed » 26. Oktober 2016, 22:56

Rosenblüten habe ich immer sehr viele und auch Lavendel. Ein paar Kräuter könnte ich anpflanzen.
Liebe Grüße

Sabine

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Positiv » 27. Oktober 2016, 08:56

swed hat geschrieben:Parakresse und Jiogulan würde ich zerhacken und in Alkohol ansetzen. Ein paar Tage stehen lassen und zwischen durch schütteln? Dann filtern und fertig?

Im Prinzip ja. Das Mischungsverhältnis sollte 1 : 10 sein.
Da ich nicht so viel Alkohol im Gesicht vertrage, setze ich meine Extrakte meistens mit der Mischung 50(Alk)30 (Wasser) 20 (Glycerin an.
Oder Glycerite (2/3 Glycerin, Rest Wasser)
Liebe Grüße Karin

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Bellis » 27. Oktober 2016, 16:14

swed hat geschrieben:Rosenblüten habe ich immer sehr viele und auch Lavendel. Ein paar Kräuter könnte ich anpflanzen.

Hallo swed,
mit Rosenblüten und Lavendel hast Du bereits zwei wundervolle Pflanzen, die sehr variabel einsetzbar sind und sehr hautverträglich sind. Deine Haut beschreibst Du als feuchtigkeitsarm und zu Rötungen neigend. Da würde sich die Malve noch sehr gut anbieten, da sie hautberuhigend ist und Feuchtigkeit spendet.
Ich ziehe meine Pflanzen auch gerne in einer Mischung aus Alkohol, Glycerin und Wasser/Hydrolat aus, wie von Positiv beschrieben.
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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon swed » 27. Oktober 2016, 18:42

Hallo Ihr Lieben,

danke für eure Ratschläge.

Gleich setze ich noch mal Vanille in Öl an (hab ich schon mal gemacht und kann ich ....*stolz guck) und Tonkabohnen (noch nicht gemacht).
Evtl. versuche ich mich auch noch an Parakresse und Jiogulan in Alk, Wasser und Glycerin - danke Positiv. Was hab ich denn dann, einen Auszug oder ein Extrakt? Ehrlich .... ich bin nicht ganz blöde :kichern: , aber bei diesem Thema habe ich mich total verzettelt.

Kann jemand eine Extrakt-, Auszug-, Hydrolat- oder wasessonstnochgibt-Azubine gebrauchen? :lehrer:

Extrakt, Auszug, Hydrolat; Essenzen .... :gruebel: :schocker:

Lavendel und Rose steht mir im Moment ja nicht zur Verfügung. Damit muss ich dann leider bis zum nächsten Jahr warten, wobei .... ich habe vergessen den großen Lavendel zu schneiden. Wenn ich das jetzt noch mache, kann ich das Abgeschnitte noch verwenden? Duften "tut" er auf jeden Fall noch wenn man mit der Hand durchgeht. Knackig frisch sind die alten Blüten natürlich nicht mehr. Ach ja, Salbei habe ich auch noch im Garten, aber das sind noch kleine Mickerlinge.

Malve könnte ich für das neue Beet einplanen. Mal gucken, was sonst noch so in Frage kommt.
Liebe Grüße

Sabine

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Bellis » 28. Oktober 2016, 18:55

swed hat geschrieben:Was hab ich denn dann, einen Auszug oder ein Extrakt? ... Extrakt, Auszug, Hydrolat; Essenzen .... :gruebel: :schocker:

Hallo swed,
hier ein Artikel der östereichischen Apothekerkammer, der hoffentlich etwas Licht ins Dunkel bringt. Die Begrifflichkeiten werden oft nicht einheitlich genutzt. Nicht zu eng sehen, das Ganze.
Bei dem, was wir selber herstellen, sprechen wir oft von Pflanzenauszügen, d.h., es werden pflanzliche Inhaltsstoffe ausgezogen. Darunter fallen Tinkturen (alkoholische oder wässrig/alkoholische Auszüge), Mazerate (auch Ölmazerate), Frischpflanzenextrakte. Unter Extrakt versteht man meist einen Pflanzenauszug, der aufkonzentriert ist bzw. auf eine bestimmte Wirkstoffkonzentration eingestellt ist. Hydrolate gewinnt man durch Wasserdampfdestillation.
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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon swed » 30. Oktober 2016, 18:27

Danke liebe Bellis, so ganz allmählich kommt ein bisschen Licht ins Dunkle.

Gestern habe ich mir bei uns auf dem Markt getrockneten Salbei und Zedernholz (was für ein Aroma, ich würde sagen Kuhstall :kichern: ) .gekauft. Aber nun stehe ich da mit meinen 100 ml Alk 70% und denke: das ist doch viel zu wenig. Ich habe mir den Alk in de Apotheke gekauft, 100 ml irgendwas um 6 Euro, nicht ganz so günstig. Wenn ich also sagen wir mal von jedem 1 l ansetzen wollte, dann müsste ich ja 1 L Alk für ca. 60 Euro kaufen. Ich glaube ich bin schon wieder auf dem Holzweg. Denke ich vll in völlig falschen Größenordnungen?

Nun habe ich gerade mal in das Rezept von Kräuter Fußbalsam geguckt und was sehe ich? Salbei Hydrolat .. ach menno. Dann kann ich doch mit meinem Auszug gar nichts anfangen :cry: .

Oder könnte ich eine Flüssigkeit nehmen und diese mit dem noch nicht vorhandenen Auszug mischen?
Liebe Grüße

Sabine

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon lindi » 30. Oktober 2016, 21:04

swed hat geschrieben:Gestern habe ich mir bei uns auf dem Markt getrockneten Salbei und Zedernholz (was für ein Aroma, ich würde sagen Kuhstall :kichern: ) .gekauft. Aber nun stehe ich da mit meinen 100 ml Alk 70% und denke: das ist doch viel zu wenig. Ich habe mir den Alk in de Apotheke gekauft, 100 ml irgendwas um 6 Euro, nicht ganz so günstig. Wenn ich also sagen wir mal von jedem 1 l ansetzen wollte, dann müsste ich ja 1 L Alk für ca. 60 Euro kaufen. Ich glaube ich bin schon wieder auf dem Holzweg. Denke ich vll in völlig falschen Größenordnungen?


Alkohol musst du nicht unbedingt in der Apotheke kaufen.
Hochprozentigen Alkohol bekommt man z.B. günstig auf Helgoland :attacke:
Und manchmal auch im Supermarkt...
Für die Salbeiblätter genügt z.B. Wodka (40%), bei Zedernholz brauchst du 70%igen Alkohol - je zarter die Pflanzenteile, desto geringer der benötigte Alkoholgehalt, bei Hölzern und Wurzeln müssen hohe Prozente ran klick.
Warum willst du immer gleich 1l ansetzen? Ich habe in meiner Anfangsbegeisterung auch viel zu viel angesetzt und nun flaschenweise Tinkturen, wo ich diese eher fläschchenweise benötige :brille:

Salbeihydrolat und Salbeiextrakt unterscheiden sich voneinander, ich würde das nicht einfach so austauschen.
Liebe Grüße
lindi

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon swed » 30. Oktober 2016, 21:10

Ich bin ein durstiger Mensch :huhu: .

Wie viel wäre denn fürs erste eine vernünftige Menge? 100 ml pro Einheit oder immer noch zu viel?

Dann käme ich ja mit dem Säckchen Salbei bis ans Lebensende aus :kichern: .

Ach ja: nach Helgoland fahre ich nie nie nie mehr wieder mit der Fähre. Ich verbringe oft Urlaube auf Booten und Schiffen, aber ich bin im Leben noch nie so krank gewesen wie auf der Fähre nach Helgoland (das ist übrigens 30 Jahre her und nicht vergessen).
Liebe Grüße

Sabine

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Positiv » 31. Oktober 2016, 07:03

Liebe Sabine,
swed hat geschrieben:Denke ich vll in völlig falschen Größenordnungen?

Ja, Du denkst in falschen Größenordnungen. Von meinen Extrakten habe ich z.Teil nur 20-30 ml. Von anderen schon 100 ml.Und ich kenne eine Rührerin, die nennt 40 Extrakte ihr eigen. Wenn es von jedem Extrakt 1 l gäbe.........
Es kommt ganz auf die Pflanze an.
Du brauchst ja von den Extrakten in der fertigen Creme oft nur max. 3 %, d.h. auf 50 g Creme ca. 1,5 ml.
Alkohol: Für ganz viele Extrakte brauchst Du nicht 70 % igen Alk. Ich setze meine meistens mit einer Mischung von 50 % Alk, 20 % Glyc. und 30 % Wasser an. Oft mache ich auch reine Glycerite, d.h. ca. 2/3 Glycerin, Rest Wasser als Auszugsmittel.
Und Du kannst ihn sehr viel günstiger als in der Apo. kaufen. z.B. hier

swed hat geschrieben:Salbei Hydrolat .. ach menno. Dann kann ich doch mit meinem Auszug gar nichts anfangen :cry: .

Das Salbei-Hydrolat kannst Du durch Wasser ersetzen. In solchen Fallen füge ich dann statt dessen einen Auszug/Extrakt zu. (Natürlich nicht die gleiche Menge) Es ist dann nicht ganz dasselbe, aber geht doch in die Richtung.

Also nicht verzweifeln, es gibt viele Möglichkeiten. :kleinehexe:
Liebe Grüße Karin

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Positiv » 31. Oktober 2016, 07:06

ach ja:
swed hat geschrieben:Dann käme ich ja mit dem Säckchen Salbei bis ans Lebensende aus :kichern: .


Du könntest damit auch Halsweh-Bonbons machen - der nächste Winter sollte ja kommen. :klimper:
Liebe Grüße Karin

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Bellis » 31. Oktober 2016, 07:55

swed hat geschrieben:Ich bin ein durstiger Mensch :huhu: .
Wie viel wäre denn fürs erste eine vernünftige Menge? 100 ml pro Einheit oder immer noch zu viel?
Dann käme ich ja mit dem Säckchen Salbei bis ans Lebensende aus :kichern: .

Hallo swed,
um Extrakte herzustellen, benötigt man tatsächlich nur sehr kleine Mengen an Pflanzenmaterial. Ich habe anfangs (und das passiert mir z.T. immer noch) auch viel zu große Mengen an Extrakten hergestellt. Die benötigten Mengen richten sich auch danach, ob Du mit dem Extrakt gleichzeitig konservieren möchtest. Dann benötigst Du etwas größere Mengen. Ansonsten reichen ca. 3-5 % Extrakt, um eine Wirkung zu erzielen. Willst Du den Extrakt zur Konservierung einsetzen, kann es hilfreich sein, wenn Du ihn hochprozentig (z.B. 70%ig) herstellst, weil Du dann Deiner Emulsion nicht so viel kalte Flüssigkeit hinzufügen musst. Das vertragen nicht alle Emulgatoren. Ansonsten gilt, was oben schon gesagt wurde.

Salbei eignet sich auch gut als Tee zum Gurgeln bei Erkältungen mit Halsweh. Oder man kann den Tee auch in Erkältungsmischungen trinken oder in den Wechseljahren bei Hitzewallungen.
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Wo bekomme ich 70%igen Alkohol?

Beitragvon miraculix » 25. Februar 2017, 22:26

Liebe Swed,
möglicheweise antworte ich viel zu spät.
Hochprozentigen Alkohol bekommst Du auch im Supermarkt (69,9%) mit den Namen: Ansatzalkohol, Prima Sprit, Weingeist. Wenn es 96%iger sein soll, habe ich gute Erfahrungen mit der Brennerei Kessler gemacht (online bestellt). Der Alkohol aus der Apotheke ist mir zu teuer.
Ich denke übrigens durchaus in Einheiten von 300 bis 800 ml für eine Tinktur (alkoholischer Auszug)
Liebe Grüße,
miraculix

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Positiv » 26. Februar 2017, 08:54

Liebe Sabine,
falls Du in Deinem Pflanzplan noch Platz hast: Centella ist auch eine sehr schöne Pflanze für
(Zitat Heike aus "Naturkosmetische Rohstoffe")

"trockene, reife Haut, schlecht durchblutete, fahle Haut, bei Ekzemen, Wunden, Verbrennungen"

Ich habe letztes Jahr ein Hydrolat und einen Ölauszug damit hergestellt.
Leider hat sie den Winter nicht überlebt. Werde aber im Frühjahr eine neue Pflanze kaufen. :)
Liebe Grüße Karin

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Re: Pflanzen für Extrakte und Co.

Beitragvon Laurus » 29. April 2017, 19:46

:sunny: Grüsse

Wenn irgendwie möglich frische Pflanzenteile verwenden. Es ist einfach mehr Power drin. Aber klar das geht halt nicht immer.

Falls möglich ernte ich das Pflänzchien und dann kommt es ziemilich gliech danach in ein Öl (am liebsten verwende ich Olivenöl) oder eben in hoch%igen Alc (Tinktur).

Eine Pflanzen die sehr einfach für diesen Zweck per Saatgut zu kultivieren ist und durchaus einen lieblichen Charme im Garten verbreitet;
♦ Ringelblume (Calendula officinalis) - herrlich für die Haut / aber obacht; Korbblütler - Pflanzen aus dieser Familie können Allergien auslösen

Meine liebligspflanze für diesen Zweck ist jedoch das Mächtige;
♦Johanniskraut (Hypericum perforatum) - herrlich für die Haut, Nerven und Muskeln
Zuletzt geändert von Kunstblume am 30. April 2017, 07:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: link versteckt


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