Hautzustand falsch eingeschätzt?

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Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 07:16

Tja, ich stehe vor einem großen Fragezeichen. Ich bin bei mir bisher immer von einer Mischhaut ausgegangen: großporige, eher fettige T-Zone, in der v.a. in der Woche vor den Tagen vermehrt Unreinheiten und entzündete Pickelchen aufgeblüht sind. Und ich dachte eigentlich auch mit diesem Rezept endlich meine Gesichtscreme gefunden zu haben:

10 % FP:
1 % Jojoba
3 % Squalan
4 % Traubenkern
1 % Phytosterol Macadamiate
1 % Tego Care CG 90

1 % Lipodermin
3 % Urea
1,6 Natriumlaktat
0,5 % Milchsäure

0,2 % Xanthan
1 % Rokonsal

Das Gelbe vom Ei war aber auch das noch nicht, immer mal wieder Entzündungen, Unterlagerungen, schuppige Haut auf der Stirn.
Dann hab' ich auch mal in folgenden Fluids statt Urea mit Puffer 2 % Usnea-Extrakt + 0,2 % ZincPCA versucht - das war aber gar nix. Das hat zwar Unreinheiten ausgetrocknet, an anderer Stelle aber wieder aufblühen lassen, vermutlich zu austrocknend für mich.
Dann hab' ich 3 % Lipodermin, 0,5 % PHP 80 und 1 % Aloe-Basis versucht. Haptisch toll, aber auf der Stirn hat die Haut angefangen sich zu schuppen und gefühlt haben sich dort mehr Unterlagerungen, Mitesserchen etc. gebildet. Auf den Wangen, auf denen bis dato eher selten immer mal wieder eine Unreinheiten aufgetaucht sind, bildeten sich auch erste Unterlagerungen.
Daraufhin hab' ich in Ermangelung neuer Ideen erst mal nichts Neues mehr gerührt. Nach dem Waschen - sowohl mit Fresh Verbena-Reinigungsmilch als auch nur mit Wasser - hatte ich aber das Gefühl gespannter Haut im Gesicht. Daher hab' ich mir einfach ein wenig meiner Body-Lotion (Vanilla Silk von Heike) draufgecremt. Zweimal am Tag war aber definitiv zu viel - Unterlagerungen im Unterkieferbereich und an den Schläfen, fettiger Film auf der Stirn. Momentan bin ich bei abends Gesicht mit Fresh-Verbena reinigen, keine Creme und morgens Gesicht nur mit Wasser reinigen und ein erbesengroßer Klecks Body-Lotion: Stirn schaut gut aus, keine Schuppen, keine Unterlagerungen, kein Fettfilm. Aber Schläfen, Kinn, teilweise Unterkiefer mit Unterlagerungen und Entzündungen.

Und ich hab' keinen Peil mehr, in welche Richtung ich mich bewegen soll :cry:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Rautgundis » 6. Dezember 2017, 11:30

:knutscher: Liebe Fragolinchen,
vielleicht ist im Augenblick alles zuviel für deine Haut, oder irgend etwas im Umbruch. Als ich anfangs für mein Gesicht Pflege gerührt habe, waren zuviele und falsche Inhaltsstoffe drin. Da konnte ich auftragen, was auch immer, nix war angenehm. Also habe ich ein paar Tage nur mit Wasser und etwas Öl gereinigt und ein bißchen Sheabutter auf die befeuchtete Haut aufgetragen. Irgendwann hat sich meine Gesichtshaut beruhigt und dann konnte ich mit Minimalistischer Pflege wieder anfangen. Mit einer leichten Gesichtsmilch mit Imwitor, Aquaxyl und Ectoin komme ich jetzt gut klar und füge im Augenblick Baobaböl und Abends Schwarze Johannisbeereöl dazu. Wenn ich bei kaltem Wetter raus gehe, kommt nach Bedarf noch Shea-Nilotica dazu.
Vielleicht kannst du ja ganz wenig von den Rohstoffen, von denen du weißt, das du sie verträgst, einzeln auftragen. Das wird schon wieder gut!
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Kunstblume » 6. Dezember 2017, 12:43

Du beschreibst ungefähr mein Hautbild, nur habe ich noch feuchtigkeitsarme (an anderen Stellen auch barrieregestörte) Wangen mit ersten Anzeichen von Hautalterung. Die Woche vor den Tagen ist ganz besonders heikel. Unterlagerungen entstehen bei mir durch Überpflegung; eine raue Haut entsteht bei mir, wenn ich ohne oder mit zu wenig Ölen hantiere (Hydrogel/ HDG); meine Wangen spannen nach dem Waschen, wenn hartes Wasser ihnen zusetzt; meine Stirn produziert noch mehr lästiges Sebum, wenn ich dieses mit alkoholhaltigem GW entfernen will.

Halte ich mich eisern an: weniger ist mehr, viel Linolsäure, Barrierestärkung, Lecithine als Emulgatorsystem, Phytosterole max. 1% als Schutz im Winter, Hydratisierung in den Tiefen und an der Oberfläche der Haut (aber nicht übertrieben viel), keine reaktiven Wirkstofföle in der Formulierung (lieber abends 1 Tr. extra dazu > Hanf, Sacha Inchi, Cranberrysamen...). Lipodermin habe ich in die Reinigung ausgelagert, dort mindert es die Waschintensität (las ich bei Dr. Lautenschläger). Die WAS liegt bei 1% (entweder Lauryl Glucoside oder SLMI).... Dann geht es meiner Haut gut.

Bei unserem Hauttyp/ Hautbild neigt man aufgrund der hohen Sebumproduktion glaub vermehrt zur intensiven Beanspruchung der Haut. Reinigung, viele (reaktive) Wirkstoffe, Überpflegung. Will sagen, runterschrauben und mit wenig neu beginnen. :knuddel:
Liebe Grüße, Nina

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Alraune » 6. Dezember 2017, 14:24

Du könntest für den Anfang mal versuchen, ob Du mit einer emulgatorfreien Pflege auskommst bis sich Deine Haut beruhigt hat. Weißt Du denn, welche Öle und Fette Deine Haut mag? Du könnteat vielleicht mit einer Mischung aus Jojoba-, Traubenkern- und Hanföl anfangen, falls das zu wenig ist ein klein wenig Sheabutter in die Mischung. Für die Feuchtigkeit anschließend Hydrolat (oder frischen Kräuteraufguß) nach der Ölmischung vorsichtig in die Haut einklopfen. Oder sicherheitshalber mit nur Jojoaböl anfangen.

LG
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 15:28

Vielen Dank für Euren Zuspruch, Ihr Lieben :knutscher: .

Was ich in puncto Ölen schon mal sagen kann, ist, dass z.B. eine Ölmischung mit Kameliensamenöl gar nicht ging, während die gleiche Mischung mit Aprikosenkernöl okay war (ja, okay - aber eben nicht das Gelbe vom Ei). Von den B2-Ölen ging Arganöl gar nicht, Reiskeimöl auch nicht, Sesamöl nur bedingt - war gefühlt noch das Beste der drei. Daraus habe ich dann für mich den Schluss gezogen, dass ein höherer Gehalt an Linolsäure besser ist? Und hab' mich auf Traubenkernöl gestürzt.
Im Vergleich zwischen Squalan und Neutralöl bzw. Jojoba und Wiesenschaumkrautöl mag ich jeweils die ersteren beiden lieber. Neutralöl ergibt bei mir einen fettigen Film im Vergleich zu Squalan, während Wiesenschaumkrautöl einen eher austrocknenden Charakter im Vergleich zu Jojoba hat.
Aktivierende Wirkstofföle sind auch eher weniger was für mich. Mit Sacha Inchi und auch Cranberrysamenöl fing die Haut noch mehr an zu schuppen. Johannisbeersamenöl dagegen ist toll. Das habe ich ab und zu nachts auf die Wangenpartie (nach dem Fluid gegeben) und gefühlt hat sich die Haut über Nacht beruhigt :kichern: .

Eine reine Schüttellotion (oder auch Hydrolat und danach Öl) fühlt sich für mich haptisch nicht gut an, wie wenn ich da nach ein paar Stunden einen Fettfilm über einer ansonsten trockenen Haut hätte. Mit Emu fühlte sich's "richtiger" an. - Paßt ja auch zu Heikes Infos zur Pflege der älteren Haut nur mit Öl :happy: .
Von den Emulgatoren fand ich bisher Tego Care CG 90 und Imwitor haptisch am angenehmsten. Letzteren hab' ich dann wieder außen vor gelassen, weil vermehrt Unterlagerungen auftraten. Die Phospholipid-Basis (sowas meinst Du bzgl. Lecithine als Emulgatoren, Kunstblume?) fand ich nicht so prickelnd (oder besser gesagt, es war für mich prickelnd im wahrsten Sinne des Wortes). Daraufhin hab' ich dann den Lipoderminanteil auf 1 % runtergefahren, damit war das Prickeln weg. Unterlagerungen kamen trotzdem immer wieder. Deswegen hab' ich's ja nun bei der letzten Creme wieder mit 3 % Lipodermin versucht. Da gab's zwar kein Prickeln mehr, die Unterlagerungen aber blieben bzw. kamen immer wieder.
Bergamuls und Emulprot habe ich schon getestet. Ersterer macht bei mir Wuzzerl und fühlt sich "filmig" an. Bei Emulprot ist mir das Gefühl der Wasserabgabe beim Auftragen zu wenig, und ich hab' nach ein paar Stunden einen Fettfilm im Gesicht. Deshalb bin ich bisher bei Tego Care CG 90 hängen geblieben.

Hm, also besser auf Null:
Ich hab' vor 2 Wochen Jojobaöl mit Aden-Weihrauch angesetzt. Eigentlich für meine Oma als Salbenzutat gedacht, aber ich glaub, da zweige ich mir was davon ab und geb' das die nächste Zeit nach der Reinigung nur mit Wasser auf die Haut. Meint Ihr, es wird schon zuviel, wenn ich vor dem Öl Rosen- oder Nerolihydrolat zum Befeuchten auf die Haut gebe?
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Kunstblume » 6. Dezember 2017, 17:08

Ich meine hydriertes Lecithin, da haptisch leicht, aber barrierestützend (und ich rate, in diese Richtung mal zu intensiver schauen > gestörte Hautbarriere) sowie Lysolecithin in seiner nicht fettenden Variante als Lysogel. Und Lipodermin setze ich nicht mehr in Emulsionen ein. Denn das kann bewirken, dass all die potenten Wirkstoffe in noch potenzierterer Form sehr reaktiv in deine sensible Haut geschleust werden, was zu viel des Guten sein könnte. Im Sommer 2% Lysogel + 1% PHP80, FPH im Sommer um die 17%, im kalten Winter mit trockener Heizungsluft tausche ich die Emus in ihrer EK gerne mal, das gibt der Haut ungemeinen Schutz, liegt dennoch nicht schwer auf. Auch auf Jojobaöl verzichte ich im Gesicht, ergänze eine linolsäurebetonte Ölmischung lieber mit 0,5% (Sommer) oder 1% (Winter) Phytosterol (Phyto. Macadamiate) und etwas Squalan. Und ganz wichtig: es reichen Minimengen, um ein Gesicht einzucremen. Ist meine Haut zu fettig, gehe ich eher in Richtung 2-Komponenten-Pflege, denn dann braucht meine T-Zone nicht das, was die Wangen benötigen. Mein Kinn ist sehr sensibel, mag zu viel Gecreme nicht, und die Stirn schimpft auch sofort mit mir, wenn ich übertreibe. Eine erbsengroße Menge Fluid sollte für das ganze Gesicht, ggf. sogar noch für Hals und Décolleté ausreichen. Die Dosis spielt eine wichtige Rolle. :schlaumeier:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 17:40

Kunstblume hat geschrieben:Ich meine hydriertes Lecithin, da haptisch leicht, aber barrierestützend (und ich rate, in diese Richtung mal zu intensiver schauen > gestörte Hautbarriere) sowie Lysolecithin in seiner nicht fettenden Variante als Lysogel.

Ah, danke Dir. Gut, dass ich meine Rohstoffbestellung noch nicht aufgegeben hab': Mein Lysolecithin ist mittlerweile abgelaufen :/ . Das bestell' ich auf jeden Fall mit.

Kunstblume hat geschrieben:Und Lipodermin setze ich nicht mehr in Emulsionen ein. Denn das kann bewirken, dass all die potenten Wirkstoffe in noch potenzierterer Form sehr reaktiv in deine sensible Haut geschleust werden, was zu viel des Guten sein könnte.

Interessant. Dann hat mich mein Gefühl zu Anfang, eher weniger Lipodermin einzusetzen doch nicht getäuscht. Aber die Beschreibung im Rohstoffprofil klang einfach zu verlockend.

Kunstblume hat geschrieben:Im Sommer 2% Lysogel + 1% PHP80, FPH im Sommer um die 17%, im kalten Winter mit trockener Heizungsluft tausche ich die Emus in ihrer EK gerne mal, das gibt der Haut ungemeinen Schutz, liegt dennoch nicht schwer auf.

Das macht's vielleicht aus, warum mir die Body-Lotion im Moment vergleichsweise angenehm vorkommt: da ist nämlich PHP 80, aber kein Lipodermin drin :D .

Kunstblume hat geschrieben:Auch auf Jojobaöl verzichte ich im Gesicht, ergänze eine linolsäurebetonte Ölmischung lieber mit 0,5% (Sommer) oder 1% (Winter) Phytosterol (Phyto. Macadamiate) und etwas Squalan.

Super, das teste ich! Danke :bussi: .

Kunstblume hat geschrieben:Und ganz wichtig: es reichen Minimengen, um ein Gesicht einzucremen. Ist meine Haut zu fettig, gehe ich eher in Richtung 2-Komponenten-Pflege, denn dann braucht meine T-Zone nicht das, was die Wangen benötigen. Mein Kinn ist sehr sensibel, mag zu viel Gecreme nicht, und die Stirn schimpft auch sofort mit mir, wenn ich übertreibe. Eine erbsengroße Menge Fluid sollte für das ganze Gesicht, ggf. sogar noch für Hals und Décolleté ausreichen. Die Dosis spielt eine wichtige Rolle. :schlaumeier:

Die Erfahrung hab' ich auch schon gemacht :hallihallo: -drum auch nur eine erbsengroße Menge der Bodylotion für's Gesicht :D .
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Alraune » 6. Dezember 2017, 18:50

Dann rühr vielleicht besser eine ganz einfache minimierte Emulsion mit 0, 8 % Tegocare CG 90 und 0, 2 % Phospholipon 80, falls Du den bestellst. Was in geringer EK barriereschützend wirkt kann überdosiert abdichtend wirken. An den schuppigen Hautstellen könntest Du entweder Rapsöl, Olivenöl, oder auch Erdnußöl ausprobieren, unter der Emulsion. Das Macadamiate Phytosterol würde ich auch entweder weglassen, oder ganz niedrig ( auch so 0,2 %) dosieren. Manchmal versteifen wir uns auf irgendwelche Rohstoffe, die wir toll finden, weil wir glauben, oder wollen, dass sie unserer Haut guttun, aber es dann leider doch anders aussieht.

Wie geht es Deiner Haut mit Kokos-, oder Babassuöl? Mangoöl ist auch gut durchfeuchtend, glänz nur leider stark.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 19:03

Alraune hat geschrieben:Wie geht es Deiner Haut mit Kokos-, oder Babassuöl?

Babassuöl hab' ich noch nicht probiert. Kokosöl ist in der genannten Body-Lotion drin, pur kann ich's nicht genau sagen. Hab ich noch nicht versucht.

Alraune hat geschrieben:Mangoöl ist auch gut durchfeuchtend, glänz nur leider stark.

Mangobutter oder Mangoöl? Mangobutter glänzt mir zu stark und fühlt sich nicht gut an. Hatte ich in meiner Abdeckpaste schon mal drin.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Alraune » 6. Dezember 2017, 19:06

Mangobutter ist das gleiche Produkt wie Mangokernöl. Ok, dann weißt Du das schon vielleicht passt ja Kokosöl. Wenn nicht kannst Du es wenigstens noch zum kochen verwenden.


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 19:09

Alraune hat geschrieben:vielleicht passt ja Kokosöl. Wenn nicht kannst Du es wenigstens noch zum kochen verwenden.

Stimmt :yeah: .

Alraune hat geschrieben:Dann rühr vielleicht besser eine ganz einfache minimierte Emulsion mit 0, 8 % Tegocare CG 90 ...

Reicht das? Der Emulgatorrechner spuckt mir eine EK von mind. 1 % aus...
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Blüten » 6. Dezember 2017, 20:24

Alraune hat geschrieben:Manchmal versteifen wir uns auf irgendwelche Rohstoffe, die wir toll finden, weil wir glauben, oder wollen, dass sie unserer Haut guttun, aber es dann leider doch anders aussieht.
LG Alraune


Alles nicht so einfach…
Ich bin sehr für Vitamin C, egal bei welchen Hautproblemen und denke dabei an die BSB (1%ig) in Kombination mit Marulaöl als HDG – nur mal so nebenbei. :klimper:
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Liebe Grüße Birgit

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Heike » 6. Dezember 2017, 20:48

Fragolinchen hat geschrieben:Reicht das? Der Emulgatorrechner spuckt mir eine EK von mind. 1 % aus...

Bei der von Dir oben angebenen Fettphase sicher nicht. :-) Ab 15 % Fettphase empfiehlt er 0,5–0,8 %.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Alraune » 7. Dezember 2017, 07:09

Wenn Du das Macadamiate Phytosterol reduzierst sollte es eigentlich funktionieren, 0,8 % Tegocare CG 90 + 0,2 % Phospholipon sind ja schon 1 %, oder Du gehst auf Nummer sicher und bleibst bei 1 % Tegocare, mit 0,2 % Phospholipon liegst Du dann drüber.
Hast Du schon mal Lanolin ausprobiert? Das würde in geringer Dosierung zwar nicht emulgierend, aber auch barriereschützend und stabilisierend auf die Emulsion wirken.
Wie ausgeprägt ist Deine Couperose? Meistens verträgt die Haut dann keine stark anregenden Wirkstoffe. man könnte es vielleicht umdrehen, Traubenkernöl und Squalan nur 1-2 %, dafür die Dosierung von Jojobaöl rauf.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 7. Dezember 2017, 07:54

Alraune hat geschrieben:Hast Du schon mal Lanolin ausprobiert?

Im Gesicht bis auf Lippenpflege, wenn ich im Winter den ganzen Tag draußen war, bisher nicht. Hab' ich mich wegen meiner Pickel nicht getraut.

Alraune hat geschrieben:Wie ausgeprägt ist Deine Couperose?

Nicht sehr. Ein bisserl um die Nasenflügel und die angrenzende Wangenpartie.

Alraune hat geschrieben:Meistens verträgt die Haut dann keine stark anregenden Wirkstoffe. man könnte es vielleicht umdrehen, Traubenkernöl und Squalan nur 1-2 %, dafür die Dosierung von Jojobaöl rauf.

Zu viel Jojobaöl empfinde ich als unangenehm, fast wachsig. Oh mein Gott, ich motze hier ständig an allen Vorschlägen rum:argverlegen: ...
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Fragolinchen » 7. Dezember 2017, 07:56

Blüten hat geschrieben:Ich bin sehr für Vitamin C, egal bei welchen Hautproblemen und denke dabei an die BSB (1%ig) ...

Daran hab' ich auch schon gedacht. Wollte sie jetzt eh mal rühren, weil mein Schatzi im Winter so trockene Hände bekommt, dass die Haut an den Knöcheln direkt aufplatzt und auch die bisher selbst gerührten Cremes noch keinen durchschlagenden Erfolg brachten.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Beitragvon Alraune » 7. Dezember 2017, 14:09

Das macht ja nichts. Hauptsache Du findest raus, was Deine Haut jetzt braucht. Am besten schreibst Du Dir tabellarisch auf welche Rohstoffe Du wann wie lange ausprobiert hast und besser auch gleich die Rezepturen nebeneinander zum direkten Vergleich.
Vit C ist ein gutes Stöffchen würde ich bei Coupeose allerdings auch nur mäßig dosieren. Meine Haut war ja immer sehr fettig mit Unreinheiten und auch leichter Couperose. Ich vertrage es beispielsweise immer ne Zeit lang und nach einigen Tagen, oder ner Woche ist es meiner Haut zu anregend und fängt an zu brennen. Urea hab ich in Deinem Alter gar nicht im Gesicht vertragen, meine Haut wollte das einfach nicht, inzwischen kann ich bis max. 2% gehen. Die Haut ändert halt mit den hormonellen Veränderungen auch ihre Bedürfnisse. Von daher ausprobieren, langsam steigern und Veränderungen aufschreiben.

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