Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

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Moderator: Helga

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Biene
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Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 4. März 2018, 21:26

Hallo an alle
ich stehe vor einem Rätsel. Hab heute eine 40%ige Creme mit montanov 68 gerührt.
Die erste Runde rühren hab ich mit einem Rührer von Bosch gerührt, keine Ahnung, der hat 600 Watt, ich weiß nicht, wieviel Umdrehungen.
Aber da sah die Creme eigentlich gut aus, gelblich u. etwas puddingartig.
Dann hab ich gedacht, ich halte zum Schluss noch mal den Dremel rein, der rührt wirklich hochtourig und danach hat sich die Creme irgendwie getrennt, nicht so richtig, so wie bei Schlagsahne, wenn man sie zerschlägt.
Ist auch plötzlich was chrisselig drin.
ich habe als Wirkstofföl Wildrosenöl drin, das hab ich vor dem Rühren in die handwarme Emulsion getan...
Habt ihr eine Idee?
Ich hab es dann kurz in den Kühlschrank getan und dann mit Glasstab nochmal gerührt, es ist etwas besser..ich werd es trotzdem nehmen,mal sehen..
LG Biene

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Lila Blume
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 4. März 2018, 23:15

Habe leider keine Erfahrung mit Montanov 68, tut mir leid. :)
Liebe Grüße
Eva

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Màiri
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 4. März 2018, 23:41

Wie lange hast du denn jeweils gerührt?
Ich mag Montanov 68 sehr gerne und hatte damit echt noch nie Probleme. War bisher total unkompliziert, selbst in meiner eher chaotischen Anfangsphase.
Irgendwann, irgendwo meine ich allerdings mal gelesen zu haben, dass man tatsächlich zuviel rühren kann.
Ich rühre auch immer zweimal: Beim Zusammengeben von Fett und Wasserphase hochtourig 1-2 Minuten und dann wenn die Creme fast kalt ist nochmal kurz, ca. 30 Sekunden, solange bis es eine schöne Konsistenz ergibt. Es dickt dann nochmal etwas an und wird "sahniger". Auf Olionatura beschreibt es Heike ja auch so.
Hat es sich denn wirklich getrennt, oder hat sich nur die Konsistenz nochmal verändert?
Am Wildrosenöl liegt es sicher nicht, das habe ich auch fast überall drin.
Wie ist denn dein Rezept, was ist sonst noch drin?

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Judy
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Judy » 4. März 2018, 23:46

Ja, das Gesamtkonzept wäre interessant...
Ist denn Xanthan mit dabei?
Wenn nicht, könntest du damit die Creme vielleicht retten?
Liebe Grüße,
Judy
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Manjusha
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Manjusha » 4. März 2018, 23:50

Der Montanov68 überzeugte bei mir auch immer mit Gelingsicherheit.
Kein Pudding, keine Trennungsabsichten.
Vielleicht stellst du ja mal das ganze Rezept ein?
Liebe Grüße
Manjusha

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 4. März 2018, 23:52

Habe hier noch etwas dazu von Heike gefunden. Leider weiß ich nicht, wie ich das genau verlinke hier. Sorry. 3. oder 4. Antwort in dem Thread ist von Heike.
klick
Zuletzt geändert von Helga am 5. März 2018, 16:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Helga » 5. März 2018, 16:50

Biene, du hast Montanov 68 zu 5% eingesetzt? siehe Rohstoffportrait
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Heike
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike » 5. März 2018, 19:23

Biene hat geschrieben:
4. März 2018, 21:26
Aber da sah die Creme eigentlich gut aus, gelblich u. etwas puddingartig.
Puddingartig ist bei der Fettphase und dem Emulgator ungewöhnlich. .-)
Biene hat geschrieben:
4. März 2018, 21:26
Dann hab ich gedacht, ich halte zum Schluss noch mal den Dremel rein, der rührt wirklich hochtourig und danach hat sich die Creme irgendwie getrennt, nicht so richtig, so wie bei Schlagsahne, wenn man sie zerschlägt.
Ist auch plötzlich was chrisselig drin.
Mmmh … es gibt tatsächlich das Phänomen, dass eine Emulsion zu stark homogenisiert wird und sich dadurch trennt. Diese Scherkräfte müssen allerdings schon sehr stark sein und länger einwirken. Eine gut geplante, in sich sinnvoll konzipierte Emulsion hält sehr gut ein kurzes hochtouriges Rühren am Ende des Prozesses aus, im Gegenteil profitiert sie davon. Es gibt wenige Emulgatoren, die das übel nehmen, und auch nur dann, wenn es andere Parameter gibt, die nicht optimal sind (hohe Feststoff- oder Salzgehalte z. B. oder Zusätze grenzflächenaktiver Wirkstoffe).

Mich macht die von Dir beschriebene Konsistenz stutzig. Kannst Du das ganze Rezept einstellen?
Liebe Grüße
Heike


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 5. März 2018, 21:13

Hallo
danke für Eure Antworten.

Das Rezept
Öle/ Buttern / wachse 17g/ 34%
4g Jojobaöl ( 8%)
6g Arganöl (12%)
2,5g Traubenkernöl (5%)
2gSheabutter (4%)

1,25g Granatapfelsamenöl ( 2,5%)
1,25g Wildrosenöl( 2,5%)

Emulgator
3g Montanov 68(6%/ 15 % der Fettphase)

60% Wasserphase (30g)

Wirkstoffe (2,5g / 5%)
1g Glyzerin
1g Urea
0,5g Lipodermin

0,5g Rokonsal

26.9g Wasser

Die Wirkstofföle hab ich mit Glasstab in die handwarme Emulsion gerührt. Glyzerin, Urea u. lipodermin auch
Xanthan war geplant, habe ich aber weggelassen, weil die Creme nach dem ersten Rühren mir schon cremig und fest genug war;
Danach habe ich mit dem dremel hochtourig gerührt und da wurde es dann so komisch;
hab sie heute drauf gemacht-na ja, die Konsistenz ist seltsam, schwer zu beschreiben...vorher fühlte es sich ,,richtiger" an.

LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike » 5. März 2018, 21:29

An der Rezeptur selbst fällt mir auf den ersten Blick nichts Negatives auf. Montanov™ 68 benötigt in jedem Fall 75 °C, und die Wasserphase sollte mindestens die gleiche Temperatur aufweisen.

Glasstabrühren ist obsolet; ich gebe die Wirkstoffe nicht lange nach Emulsionsbildung dazu (dann ist die Handwärme bei so kleinen Mengen erreicht), und dazu drehe ich mein Rührwerk noch einmal kurz auf 600–800 rpm, manchmal auch höher. Dann wird moderat kalt gerührt und dann noch einmal für 30 Sekunden hochtourig – fertig.

Wenn die Emulsion nur dann stabil bleibt, wenn man die Wirkstoffe mit Spatel oder Glasstab reinrührt, stimmt etwas nicht. :gruebel:

Temperatur zu niedrig? Was krisselt denn da bei Dir? Mir scheint, die Emulsion konnte sich nicht richtig bilden.
Liebe Grüße
Heike


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 6. März 2018, 08:06

Hallo Heike

bei der Temperatur bin ich sogar noch etwas höher gewesen, bis alles vollständig gelöst war..Wasser war gleich heiß, Rühren mit Rührstab gin auch- bis dahin sah die Creme auch so aus, wie sie sollte, denke ich..irgendwo dann kommt der Fehler-nur wo?
Vielleicht der PH Wert? die Creme war dick und es hat sich am Papier nichts verändert- hätte ich zum PH Wert messen was verdünnen müssen( ich hab Streifenrolle zum Messen)?
Tja, wer weiß...

Danke für Deine Mühe um uns zu helfen :blumenfuerdich:

LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 6. März 2018, 12:06

Was mir auffällt ist, dass du Urea drin hast, aber weder Natriumlaktat noch Milchsäure. Hast du es vergessen aufzuschreiben oder ist es tatsächlich ganz ohne? Dann müsst ja der PH ziemlich hoch sein? Urea ist ja sehr basisch und zersetzt sich auch leicht. Deshalb wird es in den meisten Rezepten mit Natriumlaktat kombiniert. Hast du denn den PH-Wert eingestellt? - Und das Indikatorpapier auf Rolle ist zwar viel günstiger als die Stäbchen, aber leider äußerst ungenau. Wenn es 5 anzeigt, das heißt seine Fabe nicht verändert, hast du in Realität einen PH von mindestens 6 bis u.U. sogar noch höher...
Da hat mich mal eine nette Schreiberin hier im Forum draufgebracht, weil mein Shampoo nicht dick werden wollte und dann habe ich es mit den Stäbchen mal verglichen.

Ob es der Grund ist, oder nicht, weiß ich auch nicht, aber du hast auf jeden Fall auch ein Problem mit deiner Konservierung, wenn der PH zu hoch ist...


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 6. März 2018, 21:09

Hallo Mairi
ah, das wusste ich nicht, daß das Indikatorpapier ungenau ist, hab mich eigentlich vorher informiert und es wurde empfohlen..Natriumlaktat habe ich nicht, wusste ich auch nicht, daß deswegen in den meisten Rezepturen mit Urea Natriumlaktat drin ist..Nein, ich hab bisher noch bei keiner meiner Cremes die Milchsäure gebraucht, weil das Indikatorpapier nie zu basisch anzeigte...hm, das ist natürlich dann Mist, wenn das nicht stimmt...ich hab mich gefragt, wie das bei so dicken Cremes ist, ob das da misst oder nicht( wegen fehlender Feuchtigkeit?) sollte mann zum PH Wert messen noch Wasser auf die creme träufeln?

LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 6. März 2018, 21:43

Ja, so ging mir das auch. Habe nie Milchsäure gebraucht, weil die Rolle immer 5 anzeigte :) . Aber es stimmt eben meist nicht.
Seid ich es weiß, nehme ich jetzt immer diese hier: PH-Fix
Bei Produkten mit Tensiden, die meist extrem basisch sind, nehme ich erst die Rolle bis die 5 anzeigt und justiere dann mit den Streifen nach. Das spart , denn die sind ja auch nicht ganz billig.
Die Konsistenz macht nichts aus, du musst nicht verdünnen oder so was...
Zuletzt geändert von Tessa am 10. März 2018, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 8. März 2018, 21:15

Hallo nochmal an Mairi
ich hab auch versucht Schampoo mit plantapon zu rühren...es ist nicht dick geworden und ich hab das nicht verstanden..es sollte wohl dann beim richtigen PH Wert andicken?

LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 8. März 2018, 21:39

Ja, genau. Du kannst noch nachträglich Milchsäure zufügen. Beim richtigen PH wird es dann plötzlich dick. Genug Salz muss natürlich auch drin sein...


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 9. März 2018, 13:27

Hallo Mairi
ganz normales Küchensalz( also ich glaub ich hab Jodsalz?
LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 9. März 2018, 16:19

Welches Rezept hattest du denn (damit wir wissen über was wir reden :-)?
Da gibt es eben welche, die enthalten Salz und dicken dann beim richtigen PH an. Ganz normales Küchensalz, wenn es ein solches Rezept war.


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 10. März 2018, 11:02

Hallo Mairi
na sowas, meine Rezeptantwort von gestern ist verschwunden? :gruebel:
Na ja, egal, hab es gestern noch angedickt und das hat geklappt.

Aber nun-ein neues Rätsel: hab jetzt ph Sticks in 0,3ph Schritten, und meine Creme, wegen der ich den Thread eröffnet habe ist viel zu sauer?? trotz Urea- völlig unerwartetes Ergebnis.
Da ist natürlich die Konservierung im Eimer..
evtl. macht das ÄÖ das?
Hab 3 Tropfen Litsea Cubabea dran, das ist ja immerhin sauer, aber gleich so ein Ausschlag zu sauer hin...?
Na ja, jedenfalls ist das Indikatorpapier was ich bisher hatte ja wirklich ungeeignet, weil es sieht meist aus wie 5, und wenn die Nuance zur 4 nicht abzugrenzen geht..
Ich werde vielleicht auch auf Konservierer mit größerem pH-Spektrum wechseln, denn ich glaube kaum, daß ich jetzt noch nacheinstellen kann, verkeimt ist es bestimmt schon...
Was denkst Du-ich hab was eingefroren, höchstens bei der ,wenn es wieder aufgetaut ist, da dürfte doch noch nicht viel passiert sein mit Verkeimung, oder?

LG Biene

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 10. März 2018, 14:57

Nein, am Litsea Cubeba liegt das sicher nicht. Ich habe das auch in meinen Cremes drin und die sind nicht zu sauer. In der Regel habe ich da auch mehr als drei Tropfen drin, weil ich den Duft so mag.
Für die Sache mit der Verkeimung bin ich leider keine Fachfrau und kann dir nicht viel dazu sagen. Allerdings hatte ich ja am Anfang auch das Problem, dass ich mit dem Indikatorpapier immer den falschen ph hatte...
Die Cremes haben trotzdem funktioniert - ich hatte keinerlei Probleme damit und sie alle aufgebraucht. Meine Haut ist allerdings auch nicht empfindlich. Bezüglich Keimen gibt es eine ziemliche Bandbreite an Meinungen - auch hier. Ich denke, es ist wichtig so hygienisch wie möglich zu arbeiten und gut zu konservieren, aber keimfrei werden wir mit unserer Küchenkosmetik eh nie sein. Da ich nicht die Möglichkeit habe das zu testen, muss ich nach Gefühl gehen. Solange meine Haut nicht meckert und das Gefühl stimmt, verwende ich die Cremes.
Pia Hess, eine Schweizerin, die seit 20 Jahren in der Schweiz Naturkosmetik herstellt und auch verkauft und bei der ich gelernt habe, meinte zu dem Thema: Oft funktioniert es gut, solange man nur selbst die Creme verwendet. Da sind dann nur die Keime drin, die man selbst sowieso in seiner eigenen Flora und Fauna hat :-). Damit kann man in der Regel gut umgehen. Außer natürlich man macht grobe Fehler bei der Herstellung oder Lagerung, es ist Schimmel drin etc..
Sie nannte das den WG-Effekt. Benutzt jemand anderer auch die Creme, kann das dann schnell kippen und das Ding wird schlecht, bzw. man verträgt es nicht mehr.
Wenn du eingefroren hast, dürfte es sowieso kein Problem sein. Die kannst du sicher noch nehmen.
Was ein zu saurer PH mit der Haut macht, weiß ich allerdings nicht. Du könntest aber ein wenig Natron dazugeben, bis der PH wieder stimmt. Das habe ich auch schon gemacht, als mir mal zu viel Milchsäure reingeraten ist.
Oder mache doch noch einen neuen Thread auf und frag nochmal in die Runde...


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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Biene » 10. März 2018, 23:00

Hallo nochmal
gibt man das Natron pur dazu oder löst man das vorher auf?
LG Sabine

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Re: Creme trennt sich nach hochtourigem Rühren

Ungelesener Beitrag von Màiri » 10. März 2018, 23:56

Ich habe es einfach so dazugegeben.

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