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Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Frisch zum Rühren entschlossen? Fragen über Fragen? Hier gibt es Antworten, erste Wegweiser und garantiert geduldige Hilfe. Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht!

Moderator: Helga


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Goldmarie
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Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 11. März 2018, 18:37

Ich befasse mich erst seit Kurzem mit dem Selbstrühren und bin noch in vielen Dingen sehr unsicher.
Kopfzerbrechen bereitet mir zB die Frage, wie exakt man abwiegen muss bzw. inwiefern Toleranzen oder Abweichungen beim Wiegen okay sind. Ich besitze eine günstige, aber wie ich finde für den Anfang ausreichende und gut funktionierende Feinwaage, die bis 500g und in 0.01g Schritten wiegt. Ich finde es ausgesprochen schwierig, die Rohstoffe wirklich exakt grammgenau abzuwiegen. Bei sowas wie Kakaobutterchips geht es ja noch, wo man sich nur merken muss, was ein Kügelchen pi mal Daumen wirkt, aber irgendwelche Pülverchen oder Öle, die einfach zu schnell aus der Flasche rinnen trotz aller Vorsicht bekomme ich einfach nie exakt abgewogen. Wir sprehen hier von Abweichungen um die 0,5 Gramm (+/- 0,3).

Daher meine Fragen an die erfahrenen Rührer: Bekommt ihr das wirklich immer so exakt hin mit dem Wiegen wie im Rezept angegeben? Falls ja: wie? (Ich wiege direkt ins Becherglas rein, da kann ich ja schlecht mit dem Spatel rein und versuchen Überschüssiges raus zu nehmen.)
Falls nein: Wie "schlimm" sind solche Abwechungen und wie geht man damit um? Also dann den Rest der Rezeptur anpassen und zB wenn ich 0,3 Gramm zu viel Jojoba erwischt habe, dafür dann die gleiche Menge beim Mandelöl abziehen? Weil ja sonst irgendwann die Menge vom Emulgator und Konservierer theoretisch auch nicht mehr stimmt. :gruebel:

Ich freu mich auf Einsichten in euer Arbeiten und eure Tipps!

Liebe Grüße
Maren
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Helga
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Helga » 11. März 2018, 18:52

Je kleiner die Menge ist die Du rühren willst, desto genauer musst Du wiegen weil es sonst gleich mal ein paar % mehr sein können :) und das Rezept einfach nicht mehr stimmt so wie Du selbst schreibst; gerade bei zu hoher Fettphase oder bei zuviel Wasser ist das ärgerlich, doch es gibt Tricks um genau wiegen zu können:

Z. B.: Öl wiegen:
In ein separates Glas einwiegen, vorher Gewicht vom Glas notieren, zuerst in einen Kaffee- oder Mokkalöffel tröpfeln und von diesem dann ins Glas auf der Waage. Glasgewicht und Ölgewicht addieren, bei Differenz mit dem Löffel die Menge entfernen. Zwar weiß man nicht mehr welches Öl man entfernt, dafür passt aber die Höhe der Fettphase :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Pialina
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Pialina » 11. März 2018, 19:24

Ich mache es beim Abwiegen von Öl meistens wie Helga. Neuerdings besitze ich gläserne Pasteurpipetten, damit kann man winzige Mengen Flüssigkeiten aufnehmen und tropfenweise einwiegen, das vereinfacht die Sache sehr. Alle anderen Dinge wie Emulgatoren, Buttern & diverse Pülverchen wiege ich zuerst auf Uhrgläsern ab, bevor ich sie ins Becherglas gebe. Das genaue Abwiegen war mir schon immer sehr wichtig und macht mir übrigens auch Spaß, habe ich gemerkt. :-)
Liebe Grüße,
Pialina


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Coco » 11. März 2018, 20:15

Neuerdings besitze ich gläserne Pasteurpipetten
Liebe Pialina,
bekommt man die gut sauber und wenn ja, wie? Ich liebäugele auch mit Pipetten, weil manche Flaschen einfach riesige Öffnungen haben und die Technik mit dem Löffel (mache ich auch) bei Kleinstmengen doch ziemlich riskant ist. Aber die aus Plastik mag ich nicht nehmen.
Viele Grüße, Coco


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Katzenfreundin » 11. März 2018, 20:16

Ich habe mir Einwegpipetten zugelegt.
Bei Amazon 100 Stck für 2 oder 3 euro. Damit komme ich ganz gut klar und finde diese super.
Diese kann man auch sich grössen mässig etwas zurecht schneiden. Also ich meine, die Aufnahmespitze etwas abschneiden, dann ist der Durchmesser etwas grösser.

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myrtille
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von myrtille » 11. März 2018, 20:45

Vorneweg: Auch das genaue Abwiegen fällt mit der Zeit und zunehmenden Übung leichter!

Für den Anfang empfehle ich dir, alles separat in Uhrglasschälchen o.ä. abzuwiegen und dein so Abgewogenes erst dann ins Becherglas zu geben. So kannst du noch korrigieren. Bei Ölen verfahre ich so, wie du es beschrieben hast: Wenn etwas mehr vom einen Öl reinrutscht, ziehe ich das vom nächsten Öl ab (vorausgesetzt, sie sind sich einigermaßen ähnlich). Außerdem notiere ich diese Abweichungen immer mit Bleistift neben meiner Rezeptur. :!: Pipetten habe ich keine, dafür aber immer viele Spatelchen parat liegen, um z.B. einen Puffer zwischen Fläschchen und Becherglas/Gefäß zu haben.


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 11. März 2018, 20:48

Vielen Dank für eure bisherigen Rückmeldungen! Ja, ich hatte es befürchtet, dass es auf die Gesamtmenge auch ein wenig ankommt. Vielleicht kommt ja mit der Zeit auch etwas Übung. Den Tipp zu den Ölen finde ich super!
Zum abwiegen der WP ist mir noch was eingefallen. Mag sich komisch anhören aber wiegt ihr die vor oder nach dem Abkochen Bzw. Erhitzen ab? Weil, es verdunstet ja auch was und dann stimmt am Ende die mühsam abgewogene Menge auch wieder nickt mehr... also lieber vorher etwas mehr abwiegen und dann vor dem Emulgieren genau wiegen?
Ich bin verwirrt :-D

Pialina, an Pipetten hatte ich auch schon gedacht, mich schreckt allerdings der Reinigungsaufwand enorm ab. Einwegpipetten hab ich da (brauche ich manchmal für Kunstprojekte), aber das scheint mir dann doch zu viel Plastikmüll für wine Creme mit 6,7 oder mehr Zutaten)
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Helga
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Helga » 11. März 2018, 21:01

Goldmarie hat geschrieben:
11. März 2018, 20:48
wiegt ihr die vor oder nach dem Abkochen Bzw. Erhitzen ab?
Nach abkochen :)
Wen ich z. B. Phospholipon 80H in Wasser quellen lasse, dann wiege ich das Glas vorher ab und muss nach den 20 Min. dann eben noch Wasser nachfüllen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Positiv
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Positiv » 11. März 2018, 22:22

Hallo Goldmarie,
die Pipetten, von denen Pialina spricht, sind Einwegpipetten aus Glas. Man verwendet sie nur 1 x.
Ich habe sie auch, 250 Stück kosteten seinerzeit ein paar Euro. :knutsch:
Liebe Grüße Karin

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Shira » 12. März 2018, 09:34

Hallo Goldmarie,

so geht es mir auch. Etwas zuviel hiervon, bisschen zuwenig davon... dacht wird schon nicht so schlimm sein.
Naja, die Creme ist in die Hose gegangen.

Danke an alle die hier ihre Tricks beim wiegen geteilt haben, mir hilft es auf jeden Fall weiter.
Meine Einkaufsliste wird immer länger :-a

Liebe Grüße
Karla


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 12. März 2018, 09:57

Shira hat geschrieben:
12. März 2018, 09:34
so geht es mir auch. Etwas zuviel hiervon, bisschen zuwenig davon... dacht wird schon nicht so schlimm sein.
Naja, die Creme ist in die Hose gegangen.
Bisher ist mir immer alles gelungen, aber ich fand es trotzdem wichtig, mal zu hören, welche Tricks es da so gibt.

Danke auch an Karin für die Aufklärung bezüglich der Pipetten! Wenn die Einwegpipetten aus Glas sind, macht es das Ganze schon wieder interessant. Ich muss mich mal auf die Suche danach begeben - es sei denn, du hast einen Einkaufstipp für mich parat ;-)
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von MariaSt » 12. März 2018, 10:13

Hallo!
Da hänge ich mich mal dran, ich hab da als Einsteiger auch so meine Probleme damit. Allerdings eher damit dass die zwar exakt abgewogene Menge aber im Endeffekt nicht zur Gänze im Becherglas landet. Ich wiege immer alles einzeln ab, falls mal ein Blop zuviel rausgeht. Dann erst kommt es ins Becherglas, aber auch trotz Bemühungen mit Spatel bleibt immer ein Rest im Abwiegebehältnis. Je nach Rohstoff geht es da um 0,1 - 0,5gr. Wie macht ihr das?


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 12. März 2018, 10:17

MariaSt hat geschrieben:
12. März 2018, 10:13
Hallo!
Da hänge ich mich mal dran, ich hab da als Einsteiger auch so meine Probleme damit. Allerdings eher damit dass die zwar exakt abgewogene Menge aber im Endeffekt nicht zur Gänze im Becherglas landet. Ich wiege immer alles einzeln ab, falls mal ein Blop zuviel rausgeht. Dann erst kommt es ins Becherglas, aber auch trotz Bemühungen mit Spatel bleibt immer ein Rest im Abwiegebehältnis. Je nach Rohstoff geht es da um 0,1 - 0,5gr. Wie macht ihr das?
Genau deswegen war ich schnell dazu übergegangen, eben nicht alles separat abzuwiegen, weil ich auch das nicht sonderlich genau fand. Sowas wie Sheabutter zB klebt ja wie Hulle bzw schmilzt schneller am Spatel als dass ich’s ins Glas befördern kann.
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von MariaSt » 12. März 2018, 11:58

Ja leider geht meine Feinwaage bis max. 200gr und ich hab da die Befürchtung, dass dann das Becherglas schon einen großen Gewichtsanteil ausmacht u dass alles mit Zutaten dann zu schwer ist, das ist also eher keine Option für mich. Aber ja, ich finde es absurd auf 0,01gr zu wiegen und dann bleibt eine undefinierte Menge einfach kleben...

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Màiri » 12. März 2018, 12:29

Ich war da am Anfang auch total im Stress :-). Habe alles supersupergenau gemacht. Mit der Zeit hat sich das dann etwas abgeschliffen :-). Inzwischen sehe ich es nicht mehr so eng, wenn von irgendetwas einmal im Zehntelgrammbereich mehr reinrutscht. Bei den Ölen schaue ich, dass dann die Gesamtmenge möglichst stimmt. Habe ich von dem einen ein klein wenig zu viel, wird es eben vom nächsten etwas weniger....
Bei den Wirkstoffen versuche ich schon so genau wie möglich zu sein, es kommt aber auch immer auf das Verhältnis an. Hast du von einem Wirkstoff 0,5 g oder 1g, dann macht 0,5g Unterschied natürlich viel mehr aus, als wenn du von einem Öl 10 g hast und machst da 0,5 zuviel...
Manchmal fühlt es sich einfach nicht so gut an, wenn du zu ungenau bist. Zum Beispiel zuviel Glycerin macht klebrig. Dass etwas wirklich daneben geht, ist aber echt selten, außer du machst richtig grobe Fehler, aber das spielt sich dann meist eher im Grammbereich ab. Mir ist es noch etwas wirklich danebengegangen - außer, dass ich einmal den Emulgator komplett vergessen habe und mich dann wunderte, dass da nichts emulgiert :-)
Generell, denke ich, ist es eher eine Frage, wie genau man es selbst haben möchte. Ob es einem etwas ausmacht, wenn die Fettphase statt 25%, 24% oder 26% ist. Dem einen macht es Freude supergenau zu sein, der andere sieht es lockerer. In der Regel funktioniert es trotzdem.
Und - wie schon andere geschrieben haben - man bekommt mit der Zeit definitiv mehr Übung beim Abwiegen :-)
Am Anfang habe ich auch alles separat abgewogen, aber man hat dann ziemlich Abwasch ;-) und es bleibt so viel hängen. Da bin ich eher pingelig und möchte meine wertvollen Rohstoffe nicht im Abwasch, sondern in meinem Produkt ;-)

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Positiv
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Positiv » 12. März 2018, 20:35

Hallo,
die Glas-Einwegpipettenhabe ichbei der Firma Krumpholz
bestellt. Nicht vergessen kleine Gummi-Drücker mit zu bestellen. :knutsch:
Liebe Grüße Karin

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Pialina
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Pialina » 12. März 2018, 22:31

Positiv hat geschrieben:
12. März 2018, 20:35
Hallo,
die Glas-Einwegpipettenhabe ichbei der Firma Krumpholz
bestellt. Nicht vergessen kleine Gummi-Drücker mit zu bestellen. :knutsch:
Genau, daher habe ich meine auch... ich hatte die Gummi-Drücker vergessen, aber eine liebe Rührkollegin hat mir ausgeholfen. Die Gummi-Drücker kann man immer wieder verwenden, da sie (bei mir zumindest) keinen Materialkontakt haben.
Liebe Grüße,
Pialina


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 13. März 2018, 08:31

Positiv hat geschrieben:
12. März 2018, 20:35
Hallo,
die Glas-Einwegpipettenhabe ichbei der Firma Krumpholz
bestellt. Nicht vergessen kleine Gummi-Drücker mit zu bestellen. :knutsch:
Dazu müsste ich beides erst mal finden im
Shop :ugly: Wonach muss man denn da suchen oder hinter welcher Geheimrubrik verbergen die sich da? Ich seh da keine Pipetten weit und breit

EDIT: Glaube ich habs. Ihr habt den falschen Shop verlinkt, kann das sein? :bussi: Krumpholz finde ich nämlich unter diesem Link und da auch die Pipetten
Zuletzt geändert von Pialina am 13. März 2018, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link versteckt
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von sab » 13. März 2018, 10:17

Oh, dass man die Pipetten aus Glas ohne Gummidrücker kaufen kann, hab ich noch gar nicht gewusst. Habe bis jetzt die Einweg-Plastikpipetten benutzt, aber mit einem ganz schlechten Gewissen.
Danke, für den Tipp!
LG Sabine

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Melody » 13. März 2018, 12:03

Man kann statt Pipetten auch einen Glasrührstab nehmen. Ich habe mal auf dem Flohmarkt ein Dutzend Glasrührstäbe für Teegläser für ein paar Cent gekauft, die sind viel kleiner als die Laborrührstäbe, die würden zur Not aber auch gehen.

Man tunkt die einfach in die Flasche und dann hat man ein paarTropfen dran kleben, die dann ins Rührgefäß abezählt werden können. Wenn man die Tropfen abgezählt hat, und es klebt noch was am Glasstab kann man den Rest wieder zurück in die Flasche zuücktropfen oder einfach zur Seite legen.

Das funktioniert super, und die Stäbe sind einfach zu reinigen. Ich hab meine seit Jahren in Benutzung.
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Positiv » 13. März 2018, 16:46

Hallo Goldmarie,
es tut mir schrecklich leid. Du hast den richtigen Krumpholz schon gefunden. :popohauen:
Liebe Grüße Karin

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Elsa
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Elsa » 13. März 2018, 16:52

Melody hat geschrieben:
13. März 2018, 12:03
Man kann statt Pipetten auch einen Glasrührstab nehmen. Ich habe mal auf dem Flohmarkt ein Dutzend Glasrührstäbe für Teegläser für ein paar Cent gekauft, die sind viel kleiner als die Laborrührstäbe, die würden zur Not aber auch gehen.

Man tunkt die einfach in die Flasche und dann hat man ein paarTropfen dran kleben, die dann ins Rührgefäß abezählt werden können. Wenn man die Tropfen abgezählt hat, und es klebt noch was am Glasstab kann man den Rest wieder zurück in die Flasche zuücktropfen oder einfach zur Seite legen.

Das funktioniert super, und die Stäbe sind einfach zu reinigen. Ich hab meine seit Jahren in Benutzung.
Das liest sich cool, ich benutze eine pump pipete die kann ich auseinander nehmen und gut reinigen. Habe ich in der Apo gekauft für 0,65 Cent. Ich schaue mal nach den Glasrührstäbe für Teegläser. Danke dir
Besos Elsa
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Pialina » 13. März 2018, 19:22

Goldmarie hat geschrieben:
13. März 2018, 08:31
Dazu müsste ich beides erst mal finden im
Shop :ugly: Wonach muss man denn da suchen oder hinter welcher Geheimrubrik verbergen die sich da? Ich seh da keine Pipetten weit und breit

EDIT: Glaube ich habs. Ihr habt den falschen Shop verlinkt, kann das sein? :bussi: Krumpholz finde ich nämlich unter diesem Link und da auch die Pipetten
Hier ist der Direktlink zu den Pasteurpipetten, die ich habe.
Liebe Grüße,
Pialina

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Kami » 15. März 2018, 15:01

Danke Goldmarie, für das Fragen! Als Rühranfänger bin ich bei meinem ersten Versuch auch ziemlich verzweifelt.
Dank den vielen Antworten und Tipps bin ich nun auch etwas schlauer :)
Mit einer guten Tasse Kaffee ist das Leben gleich viel besser zu ertragen.


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Nine » 17. März 2018, 11:17

Hallo Kami,

wenn eine Rezeptur "steht" und du häufiger damit Creme machen willst, bietet sich das Prinzip von Jean Pütz aus den Hobbythekanfängen an: Die Zutaten der Fettphase werden in größerer Menge, also z.B. für die 5fache oder 10fache Menge eingewogen und zusammen mit dem Emulgator (natürlich auch in der vielfachen Menge) wie gewohnt aufgeschmolzen und danach in ein Glas abgefüllt. Im Kühlschrank ist das dann mehrere Monate haltbar (auch über ein Jahr, mir ist noch nie eins "umgekippt"), es hat etwa die Konsistenz fester Margarine.

Zur portionsweisen Zubereitung nimmst du dann eben die passende Menge fertige Fettphase inkl. Emulgator und musst nur noch die restlichen Bestandteile einwiegen. (Ok, hier sind´s immer noch die kleinen Mengen, aber insgesamt reduziert sich der Aufwand doch erheblich, da sich viele Wirk- und Zusatzstoffe ja z.B. als Tropfen o.ä. gut dosieren lassen). Bietet sich auch für diejenigen an, die konservierungsmittelfrei arbeiten wollen und dann wirklich nur Minimengen für ein paar Tage anrühren möchten.

Liebe Grüße Nine


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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Goldmarie » 17. März 2018, 13:05

Nine hat geschrieben:
17. März 2018, 11:17
wenn eine Rezeptur "steht" und du häufiger damit Creme machen willst, bietet sich das Prinzip von Jean Pütz aus den Hobbythekanfängen an: Die Zutaten der Fettphase werden in größerer Menge, also z.B. für die 5fache oder 10fache Menge eingewogen und zusammen mit dem Emulgator (natürlich auch in der vielfachen Menge) wie gewohnt aufgeschmolzen und danach in ein Glas abgefüllt. Im Kühlschrank ist das dann mehrere Monate haltbar
Das ist ein absolut super Tipp, Dankeschön!!
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Kami » 17. März 2018, 19:24

Danke liebe Nine!
Zuletzt geändert von Annika am 17. März 2018, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Komplettzitat gekürzt
Mit einer guten Tasse Kaffee ist das Leben gleich viel besser zu ertragen.

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Melody » 17. März 2018, 20:34

Bei Aliacura gibt es auch ein Emulgatorsystem als Baukasten, das erleichtert das abwiegen auch. Ich hab es schon benutzt und es ergibt sehr schöne Cremes. ;)
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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von Jytte » 17. März 2018, 21:26

Hallo sab und alle anderen natürlich
Sind denn Einwegglaspipetten in der Ökobilanz wirklich besser als Einweg-PET- Pipetten? Ich denke, das schlechte Gewissen sollte sich in Grenzen halten
sab hat geschrieben:
13. März 2018, 10:17
Oh, dass man die Pipetten aus Glas ohne Gummidrücker kaufen kann, hab ich noch gar nicht gewusst. Habe bis jetzt die Einweg-Plastikpipetten benutzt, aber mit einem ganz schlechten Gewissen.
Liebe Grüße Jytte

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Re: Frage zur Genauigkeit des Abwiegens

Ungelesener Beitrag von sab » 18. März 2018, 09:10

Hallo Jytte,
du hast recht mit deinem Einwand, habe auch mal gelesen, dass die Ökobilanz von Glasflaschen und PET- Flaschen sich die Waage halten ( deshalb trinke ich Wasser nicht aus Glasflaschen sondern aus dem Wasserhahn ). Dann wird das bei den Pipetten wahrscheinlich genauso sein. Ich versuche aber schon seit einiger Zeit mein Müllvolumen zu verringern, da kann ich dann mit eigenen Augen meinen Beitrag messen und das motiviert mich dann auch in anderen Bereichen umweltbewußt zu handeln. Ich habe auch ein kleines Problem mit den Verpackungen der Kosmetikrohstoffe, das sind ja häufig Plastikdöschen. Aber manchmal muss man einfach Kompromisse machen, bis man eine bessere Lösung hat. Also du hast recht, es ist nicht immer alles so eindeutig besser oder schlechter.
LG Sabine

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