Sucrose Stearate, Verarbeitung

Frisch zum Rühren entschlossen? Fragen über Fragen? Hier gibt es Antworten, erste Wegweiser und garantiert geduldige Hilfe. Fragen stellen ist ausdrücklich erwünscht!

Moderator: Helga

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
21. Mai 2021, 19:23
Schade, dass du mir keine antwort geben kannst, mit der ich etwas anfangen kann... Wüsste ich, dass man sucrose stearat zb auch bei höheren temperaturen eine weile quellen lassen kann, hätte ich diese frage nicht gestellt. Sucrose stearat ist in vielerlei hinsicht etwas empfindlich, daher meine bedenken.
Lena, ich gebe auf :wall: und bitte Dich wirklich: Lies :)
Wieso sollte man es nicht auch bei einer höheren Temperatur quellen lassen können?
Aber bei Phospholipon steht eindeutig "bis ca. 78°",
und bei Sucro "bis 80°", :kicher:, wenn es dann noch 5° mehr sind (bei beiden), ist das ganz sicher kein Problem.
Sucrose stearat ist in vielerlei hinsicht etwas empfindlich,
ja, bei niederem Ph-Wert, ansonsten weist Du mehr als ich :), einfach mal das Rohstoffportrait durchlesen:


Siehst Du, das meinte ich, bis ins Detail vorkauen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

Blüten
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 971
Registriert: 14. August 2016, 20:27
Wohnort: Hamburg

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Blüten »

Nine hat geschrieben:
20. Mai 2021, 15:02
irre ich mich :gruebel: oder ist Sucrose stearate gar nicht wasserlöslich? Selbst wenn: Dann nur in der Wasserphase einrühren, nicht dort "turbomixen"!! Ich meine aber, dass es in der Fettphase mit aufgeschmolzen und dann erst die Emulsion (nach Vereinen der Phasen) mit dem Ocis bei hoher Drehzahl emulgiert wird. Dann hast du auch etwas mehr Volumen im Glas und keinen so starken Lufteinschluss.
So verstehe ich die Verarbeitung auch, nach vereinen der Phasen hochtourig emulgieren. Findest Du Phospholipon dann als geeigneten Partner? :skeptisch:
Liebe Grüße Birgit


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Blüten hat geschrieben:
21. Mai 2021, 20:37

So verstehe ich die Verarbeitung auch, nach vereinen der Phasen hochtourig emulgieren. Findest Du Phospholipon dann als geeigneten Partner? :skeptisch:
Warum nicht?

Benutzeravatar

Blüten
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 971
Registriert: 14. August 2016, 20:27
Wohnort: Hamburg

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Blüten »

Ich frag nur mal so.
Liebe Grüße Birgit

Benutzeravatar

Tatjana
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 90
Registriert: 7. Dezember 2016, 09:18
Wohnort: Wien

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Tatjana »

Lena hat geschrieben:
21. Mai 2021, 14:39
... Da ich phospholipon eigentlich gerne in der wasserphase quellen lasse frage ich mich, wie ich dann mit dem sucrose stearat vorgehe? Oder muss ich mich entscheiden, entweder phospholipon in der wasserphase ODER sucrose stearat? ...
Hallo Lena!

Ich rühre eine Rezeptur mit dem Emulgatorsystem 1% Phospholipon 80H + 1% Symbioprot M + 1% Sucrosestearat und verarbeite alle drei Emulgatoren in der Wasserphase. Ich gehe dabei folgendermaßen vor:

Phospholipon 80H im ca. 78°C heißen Wasser ca. 20 Minuten quellen lassen. Nach den 20 Minuten Sucrosestearat und Symbioprot M bei ca. 75°C einrühren und ca. 1 Minute homogen dispergieren. Fettphase unter Rühren zur Wasserphase geben, nach Emulsionsbildung ca. 1-4 Minuten hochtourig emulgieren und die Emulsion anschließend sanft auf Handwärme rühren.

Diese Vorgehensweise funktioniert bei mir sehr gut, es sind aber auch andere Vorgehensweisen möglich. Die Verarbeitung der beiden Emulgatoren kannst du in den entsprechenden Rohstoffportraits nachlesen: Sucrosestearat und Phospholipon. So wie mehrere Emulgatoren gemeinsam in der Fettphase verarbeitet werden können, können auch mehrere Emulgatoren gemeinsam in der Wasserphase verarbeitet werden. Diese Basisrezeptur und dieses Rezept könnten dir auch helfen. Bei Emulgatorfragen ist der Emulgatorrechner oft sehr hilfreich.
Liebe Grüße
Tatjana


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo tatjana!
Super, danke! Gut zu wissen, dass das gut funktioniert, werd ich beim nächsten mal ausprobieren! 🙂
Emulgatorrechner und basisrezepturen sind immer gut ja!
Danke für deine Antwort! 🤗

LG Lena

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Blüten hat geschrieben:
21. Mai 2021, 20:37
Findest Du Phospholipon dann als geeigneten Partner? :skeptisch:
Ich bin zwar nicht Nine :) und kann es aus chemischer Sicht natürlich nicht beantworten - hier nur als Info:
2011, als wir Phospholipon 80 getestet und hier darüber diskutiert haben, haben wir Phospholipon fast nur mit Sucrose Stearat kombiniert :), es gab ja weder Imwitor, noch Emulprot und hat immer gut funktioniert :). Mir ist so :gruebel: , als ob im Buch von Heike ein Rezept steht, zumindest in einer früheren Ausgabe.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Ja, ich hab schon rezepte von heike gefunden, aber leider hat sie phospholipon immer in der fp und sucrose stearat in der wp verarbeitet, ich wollte aber beides gerne in der wp verarbeiten, daher kam meine frage.
Imwitor habe ich mir auch bestellt und werde ich testen, ich bin nur ein sehr allergischer mensch und muss sehr aufpassen, was ich probiere und auf meine haut schmiere. 🤗🙂
Aber die kombi sucrose stearat und phospholipon gefällt mir schon mal sehr gut.

LG Lena


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Ah ups, hab übersehn, dass du dabei blüten geantwortet hast. Einfach ignorieren. 🤭

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
22. Mai 2021, 09:23
Ah ups, hab übersehn, dass du dabei blüten geantwortet hast. Einfach ignorieren. 🤭
Kein Problem :), ich habe Sucro und Phospholipon damals auch in der WP gequollen :); beide ergeben keine Konsistenz, Geldbildner ist notwendig, sonst bleibt es flüssig wie Wasser.
Einzelne Beiträge sind schwer zu finden, da wir damals verschiedene Begriffe für Sucrose Stearat verwendet haben: Ester de Sucre, Sucro und Sucrose Stearat. Leider habe ich 2011 meine Rührereien noch nicht dokumentiert und kann daher keine Erfahrungswerte schreiben. Sucro war damals ein gehypter Emulgator, später habe ich ihn ausgetauscht und Emulprot verwendet, das gibt auch eine leicht gelige Konsistenz, weil bereits ein Gelbildner enthalten.
Zuletzt geändert von Helga am 22. Mai 2021, 11:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Anmerkung eingefügt
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Ja, emulprot hab ich auch schon oft gelesen, da trau ich mich aber nicht drüber, hab zb siligel nicht vertragen und da tippe ich auf das guarkernmehl 🧐 aber mal schaun, jetzt möchte ich mal eine ganz neutrale pflege für mich erstellen, mit der ich wirklich was anfangen kann.
Ich verwende jetzt sucrosestearat, emulsan und phospholipon mit 0,3 % xanthan, 0,6% phytosteryl mac. sind auch drinn. Hat eine sehr angenehme lotion konsistenz ergeben, aber bin erst am anfang...

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
22. Mai 2021, 13:18
.. Ja, emulprot hab ich auch schon oft gelesen, da trau ich mich aber nicht drüber, hab zb siligel nicht vertragen ..
Einzelne Rohstoffe in Rezepten als unverträglich einstufen ist fast nicht möglich, es ist das Gesamtkonzept, auf das es ankommt. Siligel beinhaltet eigentlich nichts, was reizend wäre (wie äußert sich "nicht vertragen"?), im Gegenteil, es hat einen kleinen Anteil an Lecithin. Ich behaupte nicht, dass es unmöglich ist :), unserer langjährigen Erfahrung nach hier im Forum liegt es aber meist an anderen Gründen. Könnte noch was anderes irritieren? Konservierer, Lipodermin zusammen mit höherem Anteil an Wirkstoffen, Wirkstoffe in zu hoher EK, etc.?
Das ist auch einer der Gründe warum wir immer auf Basis-Rezepte hinweisen, weil sie "light" sind, ohne viel Wirkstoffe und man die Übeltäter vielleicht enttarnen kann, und auf die Basis-Rezepte kann man ja später auch aufbauen.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Jap ich weiß, vielleicht liege ich auch falsch, aber was ich weiß ist, dass ich auf sachen allergisch reagiere, bei denen andere nicht mal dran denken würden. Aber jetzt kann ich es ja gezielt testen, zuerst muss ich aber mal ein basisrezept für mich machen, bei dem ich nicht reagiere, dann kann ich weitersehen. 🤗

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Poste doch mal ein Rezept auf das Du allergisch reagiert hast :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Das war mein erstes rezept...hab ich sofort nach auftragen reagiert...hab dann alles auf meinen unterarmen gegeben (einzeln), war vl nicht ganz richtig, weil es ja teilweise verdünnt gehört hätte, aber dabei hab ich ziemlich schnell auf sodium pca reagiert mit juckendem ausschlag.
Das hab ich dann weggelassen...hat mir aber trotzdem gar nicht gefallen, zumindest hats nicht gleich gejuckt, aber wurde trocken und unangenehm, dann dachte ich vielleicht emulgator... Dann wechselte ich auf sucrose stearat und emulsan mit behenylalkohol... Hat mir besser gefallen, aber wurde immer trocken und juckend nach ein paar mal. Dann hab ich alles an ölen weggemacht, was geht, jetzt nur noch reiskeimöl, squalan, cetiol ultimate und neutralöl. Jetzt juckt nichts. Darauf werde ich aufbauen, wenn sich nichts mehr ändert nach ein paar tagen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo pialina, danke für die infos, werd ich beim nächsten mal gleich berücksichtigen. 🤗🙂

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
22. Mai 2021, 16:37
...hab dann alles auf meinen unterarmen gegeben (einzeln), war vl nicht ganz richtig, weil es ja teilweise verdünnt gehört hätte, aber dabei hab ich ziemlich schnell auf sodium pca reagiert mit juckendem ausschlag.
Unverdünnt ist glaube ich schon der korrekte Weg um Allergie zu testen :), kenne mich mit solchen Test aber nicht aus.
Das hab ich dann weggelassen...hat mir aber trotzdem gar nicht gefallen, zumindest hats nicht gleich gejuckt, aber wurde trocken und unangenehm, dann dachte ich vielleicht emulgator...
Auch dieser Gedanke geht in die richtige Richtung, manche Emulgatoren bunkern Wasser, das ist nicht gut wenn man vielleicht das Gefühl braucht, dass Wasser sofort freigegeben wird.
Dann wechselte ich auf sucrose stearat und emulsan mit behenylalkohol... Hat mir besser gefallen, aber wurde immer trocken und juckend nach ein paar mal. Dann hab ich alles an ölen weggemacht, was geht, jetzt nur noch reiskeimöl, squalan, cetiol ultimate und neutralöl. Jetzt juckt nichts. Darauf werde ich aufbauen, wenn sich nichts mehr ändert nach ein paar tagen.
Für trocken und jucken könnte es auch an der zu niedrigen Höhe der FP gelegen haben ohne dass ein Emulgator daran schuld ist;
wie man die Höhe der FP austestet, steht im Link ganz unten. (z. B. 1, 2 Tropfen Öl über die Creme).

Danke, aber mit dem Foto kann ich leider nichts anfangen, ich sehe eine Liste und es verrenkt mir den Hals :wink:

Wieso verwendest Du eigentlich nicht Emulsan alleine? Ihn zu mischen mit Sucrose Stearat macht eigentlich keinen Sinn oder ich sehe ihn nicht auf den 1. Blick :) Emulsan kannst Du aber auch mit Phospholipon kombinieren. Behenylalkohol brauchst Du bei Emulsan solo nicht - oder muss es eine feste Creme sein? Die meisten von uns verzichten gerne auf Fettalkohole, füllen halt in Spender ab.

Kennst Du den Rezept--Rechner? klick, der ist sehr einfach zu bedienen und das Ergebnis kann man kopieren und hier in einem Beitrag einfügen.
Beim berechnen von Rezepten geht man als allererstes von der Fettphase aus: Öle/Butter+Menge Emulgator+Konsistenzgeber bestimmen die Höhe. Der Rest sind wasserlösliche Wirkstoffe, den Rest (Wasser) errechnet der Rechner selbstständig. Der Rechner ist insoferne klasse weil man immer wieder korrigieren kann, einfach auf "berechnen" klicken und er zeigt ein Ergebnis :).

Ich verlinke Dir mal "die individuelle Pflege finden", dort siehst Du welche Emulgatoren Wasser bunkern und welche sofort frei geben: klick
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Ja, hab mittlerweile auch bemerkt, dass ich wrsl wasserfreigebendere emulgatoren brauche. Ich hab eh alles in gebrauch, olionatura, emulgator rechner (dort bin ich auch auf die kombi sucrose stearat, emulsan und phospholipon gestoßen und das buch von heike hab ich auch.
Ich wollte anfangs einfach ein bisschen zu schnell alles gut machen. Wusste nicht WIE wichtig der emulgator für das gefühl auf der haut ist...der dermofeel gsc lag bei mir total auf, einer freundin hat die creme aber sehr gefallen... jetzt teste ich mal die emulgatoren (imwitor ist noch dran, mit phospholipon), dann kommt die fettphase, wobei sie mir jetzt so glaube ich eh ganz gut passt, am körper zumindest.
Danke für deine anmerkungen! 🤗🌟

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 18418
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
22. Mai 2021, 18:14
.. der dermofeel gsc lag bei mir total auf, einer freundin hat die creme aber sehr gefallen... jetzt teste ich mal die emulgatoren (imwitor ist noch dran, mit phospholipon),
Ja, das verstehe ich, ich habe das selbe Gefühl bei GSC (und bei fast allen anderen auch), als hätte ich eine Wachsschicht auf der Haut :wink:. Dann wirst Du vermutlich mehr Freude haben mit Phospholipon in einer Kombi :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


Litsea
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 12
Registriert: 23. Oktober 2020, 01:09
Wohnort: Norddeutschland

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Litsea »

Tatjana hat geschrieben:
21. Mai 2021, 21:36
Lena hat geschrieben:
21. Mai 2021, 14:39
... Da ich phospholipon eigentlich gerne in der wasserphase quellen lasse frage ich mich, wie ich dann mit dem sucrose stearat vorgehe? Oder muss ich mich entscheiden, entweder phospholipon in der wasserphase ODER sucrose stearat? ...
Ich rühre eine Rezeptur mit dem Emulgatorsystem 1% Phospholipon 80H + 1% Symbioprot M + 1% Sucrosestearat und verarbeite alle drei Emulgatoren in der Wasserphase.
Vielen lieben Dank Tatjana für Deine Erklärungen!
Zufällig gelesen, genau das war der Schubs, den ich noch brauchte...gestern habe ich mich an die Verarbeitung von Phospholipon in der Wasserphase und erstmalig Emulprot dazu gewagt...kombiniert mit Sucrose Stearat.
Ging ganz einfach, Herdplatte auf Stufe 2 hielt konstant die Temperatur von knapp 80 Grad, die 20 min. waren schnell um, in der Zeit habe ich die anderen Rohstoffe zusammengestellt.
Bin gespannt, wie sich die Creme anfühlt!
Zuletzt geändert von Helga am 25. Mai 2021, 11:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat handyfreundlich eingekürzt :-)
Lieben Gruß
Melanie (Litsea)

Benutzeravatar

Adorabelle
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 388
Registriert: 18. August 2019, 14:00
Wohnort: Saarland

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Adorabelle »

Hallo Lena,

ich weiß nicht, ob das so funktioniert - aber vielleicht lässt du zunächst das PHP80 wie beschrieben 20 Minuten im Wasser quellen und gibst dann das Sucrosestearat dazu (auf die Temperatur achten). Ich rühre das Sucrosestearat übrigens immer mit einem Milchschäumer auf, das klappt wunderbar.

Danach wie gehabt - die gleichtemperierte FP zur Wasserphase geben....


LG Katja

PS: Ah - ich sehe gerade, dass Tatjana schneller war. :-*
"Ich habe mich nicht veirrrt, [...] ich bin nur richtungsmäßig herausgefordert"
Lords und Ladies - Terry Pratchett


(Hat den Thread eröffnet)
Lena
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 59
Registriert: 20. Mai 2021, 08:03

Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo adorabelle!
Trotzdem danke für die Antwort! 🤗

LG Lena

Antworten