Sucrose Stearate, Verarbeitung

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Moderator: Helga


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Lena
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Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo! Ich bin neu hier und möchte gleich mal eine Frage loswerden, die mich jetzt bei jedem Mal Creme-rühren beschäftigt. Ich verwende zZ Sucrose stearat und emulsan mit behenylalkohol als meine emulgatoren in meiner bodylotion. Und jedes mal wenn ich sucrose stearat in der wasserphase auflösen möchte (bei 70 grad), klumpft es, ich lasse es eine weile und emulgiere es dann ca 60 sek, so wie heike es beschreibt. Dann siehts gut aus, ABER: oben ist ein wenig schaum, und wenn ich die fertige creme an der hand runterlaufen lasse, sehe ich viiiele kleine bläschen. Ist das jetzt normal oder mache ich was falsch?

Danke schon mal für eure Hilfe. :klimper:

Lena
Zuletzt geändert von Helga am 20. Mai 2021, 16:57, insgesamt 1-mal geändert.
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MieB
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von MieB »

Hallo Lena,
so falsch hört sich das gar nicht an.
Gegen die Bläschen hilft es, die Emulsion mit einem Glasrührstab noch eine Weile kalt zu rühren, damit rührt man die Luftbläschen heraus.
Liebe Grüße,
Melanie


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Lena
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Dankeee für die schnelle Antwort. Ja, auch das mache ich sehr sehr brav, daher weiß ich eigentlich keinen Grund, warum die lotion dann noch so viel luft enthält. Oder sehen lotions mit sucrose stearat einfach so aus?

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Beauté
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Womit rührst Du?
LG - Beauté
Carpe diem!


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Lena
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Oje, jetzt hats meinen vorigen beitrag gelöscht...also ich rühre mit dem ocis... Zuerst sucrose stearat in der wasserphase bei ca 10 bis 12000, 1 minute lang. Dann fettphase in die wasserphase , unter rühren, dann mit ocis ca 2 min mit ca 12000. Dann noch fleißig mit glasstab kaltrühren bzw kurz nochmal hochtourig wenn ich das xanthan einarbeite.

LG Lena

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MieB
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von MieB »

Hm das ist seltsam. Cremes mit Sucrosestearat sehen definitiv nicht immer so aus. Der Ocis wird ja eigentlich gerade dafür gelobt, dass weniger Luft eingezogen wird.
Welche Menge hast du in was für einem Becherglas gerührt? Was der Rührkopf des Ocis komplett eingetaucht?
Und sind die Luftbläschen von Anfang an da oder kommen die erst mit der Zeit?
Liebe Grüße,
Melanie


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Lena
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Danke, dass ihr mir helfen wollt , 🤗 habs mir fast gedacht, dass hier was nicht stimmt. Ich rühre 50ml, muss aber das becherglas ein wenig kippen, damit der ocis gut eingetaucht ist. Der schaum bildet sich eigentlich sofort, wenn ich das sucrose stearat im wasser rühre. Auch nachdem ich die fettphase dazugebe ist noch schaum obendrauf...der verschwindet erst beim kaltrühren...nur sind dann halt in der lotion trotzdem noch viele bläschen wie man sieht.


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Achso, es ist ein 100ml becherglas, beim 50ml ists mir zu gefährlich dass was raushüpft...ist mir schon öfter mal passiert beim hochtourigen rühren.

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Nine
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Nine »

Hallo Lena,
irre ich mich :gruebel: oder ist Sucrose stearate gar nicht wasserlöslich? Selbst wenn: Dann nur in der Wasserphase einrühren, nicht dort "turbomixen"!! Ich meine aber, dass es in der Fettphase mit aufgeschmolzen und dann erst die Emulsion (nach Vereinen der Phasen) mit dem Ocis bei hoher Drehzahl emulgiert wird. Dann hast du auch etwas mehr Volumen im Glas und keinen so starken Lufteinschluss.

Grüessli Nine


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo nine!

Also was ich bis jetzt erarbeiten konnte gehen beide varianten, es wird aber empfohlen ihn in der wasserphase zu verarbeiten. Beschrieben wirds so, dass man ihn kurz emulgieren soll, aber so richtig toll ist das ergebnis ja nicht, von daher werd ichs vielleicht einfach mal versuchen, trotz klumpen nicht vorher schon zu emulgieren, sondern erst wenn ich die fettphase dazugegebn habe...oder?


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Oder einfach in der fettphase, wäre sowieso einfacher...heike empfiehlt die wasserphase. Mhhh

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Nine
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Nine »

Lena hat geschrieben:
20. Mai 2021, 15:15
... trotz klumpen nicht vorher schon zu emulgieren, sondern erst wenn ich die fettphase dazugegebn habe...oder?
Lena, du kannst nichts "emulgieren", wenn du nur eine einzige Phase vorliegen hast!

Offenbar ist sucrose staerate doch wasserlöslich, also musst du ihn in Wasser lösen, nicht "Sahne steif schlagen" ;-) Will sagen (so, wie ich bereits schrieb:) langsam und gleichmäßig rühren (etwa so wie Zucker im Tee), gegebenfalls auch einfach mal einen Augenblick warten oder auch über Nacht quellen lassen (bei Substanzen wie Hyaluronsäure oder Xanthan transparent funktioniert das super.) Dann im Anschluss nochmal auf Emulgier-Temperatur erwärmen ;-)

BTW:
Lena hat geschrieben:
20. Mai 2021, 15:15
Beschrieben wirds so, dass man ihn kurz emulgieren soll, ...
Wo steht das?

Grüessli Nine


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Ja sry, war damit nur gemeint, dass ichs mit dem ocis rühre. Wenn ich das nicht mache, sondern nur mit dem glasrührstab, dann sind da jede menge klumpen drinnen.

Heike schreibt zb bei ihren rezepten, dass sie das sucrose stearat in 70 grad heißes einrührt und ca 60 sek homogen dispergiert. Oder heißt das dann nicht hochtourig? Oje oje....


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Lena
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Es steht übrigens auf den seiten, wo ich das sucrose stearat kaufe, dass es 1 bis 2 min hochtourig gerührt werden soll. Vielleicht haben sie aber auch gemeint, nachdem die fettphase dazukommt.

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Helga
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena, hier ein Auszug aus dem Rohstoffportrait: klick
Verarbeitung (Kursiv [/i]von mir)
Das Sucrosestearat wird in der Wasserphase bei ca. 70 – 80 °C unter Rühren aufgelöst.
Anschließend wird die gleich temperierte Fettphase (eventuell mit einem weiteren Emulgator) unter Rühren hinzugefügt und die Emulsion moderat bis auf Handwärme gerührt.
Nun können hitzeempfindliche Wirkstoffe hinzugefügt und die Emulsion sanft kaltgerührt werden.
Am Ende kann auf Wunsch eine Beduftung, die Konservierung und bei Bedarf eine pH-Wert-Kontrolle erfolgen.
Sucrosestearat reagiert sensibel auf Säurezusatz; sie sollten den pH-Wert sehr vorsichtig einstellen, um eine Trennung der Emulsion zu vermeiden. Es bietet sich z. B. an, Milchsäure vor der Hinzugabe mit etwas Wasser zu verdünnen. Alkohol- und Säurezusatz sowie zu langes hochtouriges Rühren kann zudem die Viskosität verringern. Sucrosestearate werden bevorzugt bei moderaten Scherraten dispergiert.


Nine hat eh schon alles wichtige geschrieben :)
GSE mag nicht hochtourig gerührt werden, schraub Deinen Dremel bzw. OCIS, runter **
Lösen in der Wasserphase mit einer Art Spatel, nicht mit dem OCIS.

** Edit:
Habe meinen Touren-Vorschlag gelöscht, ich habe zwar als ich meinen damaligen Homogenisator bekam, GSE (der war damals in Mode) sehr hoch gerührt und die Haptik hat gelitten. Trotzdem ist Nine eindeutig die Expertin :) und ich halte mich lieber zurück.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Lena
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Re: Sucrose Stearate

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo!

Ok, und es sollte aich wrsl auch ganz aufgelöst haben, bevor ich die fettphase dazugebe? Bin gespannt.
Und wenn ich das sucrose stearat mit anderen emulgatoren mische, nämlich mit emulsan und phospholipon, dann muss ich ja trotzdem hochtourig rühren oder?

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Nine
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Nine »

*ich eile herbei*

Ihr Lieben,

es muss unterschieden werden zwischen
  1. dem Auflösen von Substanzen, die mit-/ineinander löslich sind und
  2. dem Vermischen von Substanzen (Phasen), die nicht mit-/ineinander löslich sind.
Bei ersterem, dem Lösen und anschließendem so genannten Homogenisiseren (wie Zucker im Tee oder eben auch Sucrose stearate im (heißen) Wasser) müssen sich erst die einzelnen Moleküle des Zuckers (oder Salzes oder des jeweiligen löslichen Feststoffes eben) aus ihrem Verbund lösen, bevor sie dann einzeln "losschwimmen können", um sich dann möglichst gleichmäßig zu verteilen. Das Lösen ist ein (in aller Regel) energiezehrender Prozess (braucht also Wärme), weshalb man eben im Heißgetränk schneller den Zucker lösen kann, als im Eistee :D (Merkt man auch beim Ansetzen von 30%iger Zitronensäurelösung: Dadurch, dass die Lösungsenthalpie aus dem Wasser gezogen wird, wird´s kalt :-D Auch beim Lösen von Urea gut zu beobachten!). Diesen Lösungs- und Homogenisierungsvorgang kann man durch gelegentliches Umrühren unterstützen. Alles andere kann man auch machen, nützt aber nix :D

Beim zweiten Fall - bei uns eben dem Vermischen von Fett- und wässriger Phase - wollen wir eine Emulsion bilden. Hierzu müssen wir die disperse Phase in möglichst sehr, sehr kleine Tröpfchen zerteilen, wozu wir hohe Scherkräfte brauchen: Jetzt darf die Mischung "geprügelt" werden, also mit geeignetem Rührwerkzeug und möglichst hoher Drehzahl rühren!

So verschieden, wie die beiden unter 1 und 2 genannten Rühraufgaben hinsichtlich ihrer physiko-chemischen Zielsetzung sind, so verschieden sind eben auch die verfahrenstechnischen Maßnahmen , die man ergreifen muss (sorry für den sülzgen Satz, ich kann manchmal nicht anders ...) :opa:

Alle Klarheiten beseitigt :gruebel: Ich hoffe doch :D
Grüessli Nine
(Sonst einfach nochmal nachfragen, ja?)


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Lena
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Jap, danke, ich habs verstanden... Dann werde ich versuchen ruhig zu bleiben und zu warten bis sich das letzte klümpchen aufgelöst hat... Ich werde nach meinem nächsten versuch berichten 😁

Danke für eure Hilfe.


Ruehrschnecke
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Ruehrschnecke »

Huhu Lena,

ich hab Sucrose Stearate auch in meiner Gesichtslotion, allerdings noch mit Phospholipon und Symbioprot M (je 1%).
Die Experten haben ja schon alles geschrieben :schlaumeier:

Ich nehme beim Auflösen zum Umrühren einen Glasrührstab oder Spatel. Anfangs hab ich auch immer ein paar ganz kleine Klümpchen und auch einen ganz leichten Schaum am Rand. Je schneller ich rühre oder "je fuchteliger" (um die Klümpchen zu lösen), desto mehr Schaum entsteht bei mir am Becherrand, liegt also bestimmt an der Intensität des Rührens :kichern:
Aber eine komplette Schaumkrone bildet sich nicht und es löst sich alles auf (ggf. mit dem Spatel die kleinen Flocken an der Wand vom Becherglas "platt drücken" und so auflösen).
Beim hochtourigen Rühren bei Zugabe der FP zur WP entstehen bei mir dann natürlich auch Bläschen die aber beim Kaltrühren komplett verschwinden, bis sich eine glatte Lotion ergibt.

Aber wie gesagt, ein kleines bisschen Schaum ist bei mir auch immer da beim Auflösen. Vielleicht ist das einfach normal und beruhigend zu wissen. (Ich hoffe jedenfalls, dass das normal ist). :D

Liebe Grüße,
Vanessa
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo vanessa!

Danke danke, ja das ist sehr beruhigend und gut zu wissen. ☺️
Werds morgen gleich mal probieren. 🌟

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Helga
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Ruehrschnecke hat geschrieben:
20. Mai 2021, 20:27
.. Aber wie gesagt, ein kleines bisschen Schaum ist bei mir auch immer da beim Auflösen. Vielleicht ist das einfach normal ..
Vielleicht liegt es ja daran, dass Emulgatoren ja zu den Tensiden gehören :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Ruehrschnecke »

Helga hat geschrieben:
20. Mai 2021, 20:59
Vielleicht liegt es ja daran, dass Emulgatoren ja zu den Tensiden gehören :wink:
Liebe Helga,

Das klingt für mich dann auch sehr logisch :klimper:
Zuletzt geändert von Helga am 21. Mai 2021, 10:48, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo nochmal!

Will nicht lästig sein, aber da wir schon beim Thema sucrose stearat sind... Ich möchte es doch gern mit phospholipon statt behenylalkohol probieren... Da ich phospholipon eigentlich gerne in der wasserphase quellen lasse frage ich mich, wie ich dann mit dem sucrose stearat vorgehe? Oder muss ich mich entscheiden, entweder phospholipon in der wasserphase ODER sucrose stearat? Gibts dann unterschiede im hautgefühl?

Danke schon mal!

LG Lena

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Helga
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
21. Mai 2021, 14:39
Hallo nochmal!

Will nicht lästig sein, aber da wir schon beim Thema sucrose stearat sind... Ich möchte es doch gern mit phospholipon statt behenylalkohol probieren... Da ich phospholipon eigentlich gerne in der wasserphase quellen lasse frage ich mich, wie ich dann mit dem sucrose stearat vorgehe?
Siehe oben und Rohstoffportrait :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Hallo helga, ich hab mir alles wirklich 10 mal durchgelesen und danach gesucht aber nichts gefunden, wie man vorgeht, wenn beides in der wasserphase gelöst werden bzw quellen soll.... Ich machs jetzt einfach mal nach einem von heikes rezepten, in dem sie phospholipon in die fettphase gibt und das sucrose stearat im wasser löst...
Würde aber trotzdem gerne wissen, ob ich vielleicht sogar beides in die wasserphase geben kann. Bin halt doch erst anfänger und weiß vieles noch nicht... Sry 🤭

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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Entschuldige, aber deutlicher kann man es nicht beschreiben :) steht auch so im Rohstoffportrait: Beides kann in der WP gelöst werden, das eine gequollen, das andere schmilzt leicht, ich verlinke halt viel, damit ich nicht alles doppelt und dreifach schreiben muss.
Unser Forum ist bekannt für die außergewöhnliche gute Hilfestellung, aber ich setze auch voraus, dass Rührerinnen sich ein wenig selber was erarbeiten :): durchlesen, Notizen machen, vergleichen. Bitte nicht böse sein :), aber alles bis ins kleinste Detail vorkauen, trotzdem die Info auf Olionatura oder im Buch zu lesen sind, ist sehr (Zeit)aufwendig und auch ehrlich gesagt auch langweilig. Anfängern raten wir auch gutem Grund zu den Basis-Rezepten, da ist alles vorgegeben. Zu Beginn gleich eigene Rezepte erstellen ist eben nicht empfehlenswert, sieh mal, Du kennst z. B. den Unterschied zwischen Behenylalkohol und Phospholipon nicht:
Lena hat geschrieben:Ich möchte es doch gern mit phospholipon statt behenylalkohol probieren...
,
die kann man nämlich nicht austauschen, weil das eine ein Emulgator und das andere ein Konsistenzgeber ist. Mittlerweile glaube ich, dass es Dir einfach noch an Basis-Informationen mangelt, auch der Eingangspost deutet darauf hin :), dass Dir verschiedene Sachen noch nicht so geläufig sind, ist ja auch nicht schlimm, wir alle haben mal angefangen :), das Merken kommt nach und nach, deswegen lies Dir vielleicht mal den Rührkurs durch, ein paar Rohstoffe und starte dann erst mit einem "Basis-Rezept" :). Link zu Basis-Wissen
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Wow, danke, aber nein, ich kenne den unterschied sehr wohl, weiß aber, dass man auf fettalkohole verzichten kann, wenn phospholipon im spiel ist. Und ich weiß auch dass beides in der wasserphase verarbeitet werden kann, meine frage war also nicht ob es in der wp verarbeitet werden kann, sondern ob ich BEIDES GLEIChZEITIG hineingeben und quellen lassen kann...sind ja auch unterschiedliche temperaturen dafür angegeben. Aber ja, es hat jeder seine meinung über andere, ich weiß, dass ich wirklich sehr sehr viel recherchiere und genau. Und dass ich für meine zeit, die ich rühre schon viel weiß, aber natürlich bei weitem nicht so viel wie jemand, der seit jahren rührt. Habe mich hier angemeldet, weil ich antworten für genau solche fragen nicht gefunden habe.
Ich finde, nur weil ich ein rührküken bin, muss ich nicht behandelt werden, als wär ich dumm oder 15.

Aber danke.

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Helga
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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Helga »

Lena hat geschrieben:
21. Mai 2021, 18:41
Ich finde, nur weil ich ein rührküken bin, muss ich nicht behandelt werden, als wär ich dumm oder 15.
Tut mir leid, ich sage jetzt mal ganz keck - und es liegt mir fern Dich beleidigen zu wollen :): Doch, aber ich halte Dich keineswegs für dumm :). Ich vermute eher, Du hast nur einfach quer gelesen, mal hier und mal dort anstatt systematisch vorzugehen und/oder die Fragestellung ist nicht konkret genug. Deine Fragen betr. der beiden Emulgatoren hatten wir hier noch nie (ich bin seit Beginn dabei), deshalb ging ich davon aus, dass alles auf den Info-Seiten super erklärt ist und betreffend der Temperaturen - da denkt man einfach ein bisschen mit :wink: , kombiniert.
ich kenne den unterschied sehr wohl, weiß aber, dass man auf fettalkohole verzichten kann, wenn phospholipon im spiel ist.
dann war dieser Satz nicht konkret genug:
Ich möchte es doch gern mit phospholipon statt behenylalkohol probieren...
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Sucrose Stearate, Verarbeitung

Ungelesener Beitrag von Lena »

Helga hat geschrieben:
21. Mai 2021, 18:53
und betreffend der Temperaturen - da denkt man einfach ein bisschen mit :wink: , kombiniert.
Schade, dass du mir keine antwort geben kannst, mit der ich etwas anfangen kann... Wüsste ich, dass man sucrose stearat zb auch bei höheren temperaturen eine weile quellen lassen kann, hätte ich diese frage nicht gestellt. Sucrose stearat ist in vielerlei hinsicht etwas empfindlich, daher meine bedenken.

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