Hautzustand falsch eingeschätzt?

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Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 08:16

Tja, ich stehe vor einem großen Fragezeichen. Ich bin bei mir bisher immer von einer Mischhaut ausgegangen: großporige, eher fettige T-Zone, in der v.a. in der Woche vor den Tagen vermehrt Unreinheiten und entzündete Pickelchen aufgeblüht sind. Und ich dachte eigentlich auch mit diesem Rezept endlich meine Gesichtscreme gefunden zu haben:

10 % FP:
1 % Jojoba
3 % Squalan
4 % Traubenkern
1 % Phytosterol Macadamiate
1 % Tego Care CG 90

1 % Lipodermin
3 % Urea
1,6 Natriumlaktat
0,5 % Milchsäure

0,2 % Xanthan
1 % Rokonsal

Das Gelbe vom Ei war aber auch das noch nicht, immer mal wieder Entzündungen, Unterlagerungen, schuppige Haut auf der Stirn.
Dann hab' ich auch mal in folgenden Fluids statt Urea mit Puffer 2 % Usnea-Extrakt + 0,2 % ZincPCA versucht - das war aber gar nix. Das hat zwar Unreinheiten ausgetrocknet, an anderer Stelle aber wieder aufblühen lassen, vermutlich zu austrocknend für mich.
Dann hab' ich 3 % Lipodermin, 0,5 % PHP 80 und 1 % Aloe-Basis versucht. Haptisch toll, aber auf der Stirn hat die Haut angefangen sich zu schuppen und gefühlt haben sich dort mehr Unterlagerungen, Mitesserchen etc. gebildet. Auf den Wangen, auf denen bis dato eher selten immer mal wieder eine Unreinheiten aufgetaucht sind, bildeten sich auch erste Unterlagerungen.
Daraufhin hab' ich in Ermangelung neuer Ideen erst mal nichts Neues mehr gerührt. Nach dem Waschen - sowohl mit Fresh Verbena-Reinigungsmilch als auch nur mit Wasser - hatte ich aber das Gefühl gespannter Haut im Gesicht. Daher hab' ich mir einfach ein wenig meiner Body-Lotion (Vanilla Silk von Heike) draufgecremt. Zweimal am Tag war aber definitiv zu viel - Unterlagerungen im Unterkieferbereich und an den Schläfen, fettiger Film auf der Stirn. Momentan bin ich bei abends Gesicht mit Fresh-Verbena reinigen, keine Creme und morgens Gesicht nur mit Wasser reinigen und ein erbesengroßer Klecks Body-Lotion: Stirn schaut gut aus, keine Schuppen, keine Unterlagerungen, kein Fettfilm. Aber Schläfen, Kinn, teilweise Unterkiefer mit Unterlagerungen und Entzündungen.

Und ich hab' keinen Peil mehr, in welche Richtung ich mich bewegen soll :cry:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Rautgundis » 6. Dezember 2017, 12:30

:knutscher: Liebe Fragolinchen,
vielleicht ist im Augenblick alles zuviel für deine Haut, oder irgend etwas im Umbruch. Als ich anfangs für mein Gesicht Pflege gerührt habe, waren zuviele und falsche Inhaltsstoffe drin. Da konnte ich auftragen, was auch immer, nix war angenehm. Also habe ich ein paar Tage nur mit Wasser und etwas Öl gereinigt und ein bißchen Sheabutter auf die befeuchtete Haut aufgetragen. Irgendwann hat sich meine Gesichtshaut beruhigt und dann konnte ich mit Minimalistischer Pflege wieder anfangen. Mit einer leichten Gesichtsmilch mit Imwitor, Aquaxyl und Ectoin komme ich jetzt gut klar und füge im Augenblick Baobaböl und Abends Schwarze Johannisbeereöl dazu. Wenn ich bei kaltem Wetter raus gehe, kommt nach Bedarf noch Shea-Nilotica dazu.
Vielleicht kannst du ja ganz wenig von den Rohstoffen, von denen du weißt, das du sie verträgst, einzeln auftragen. Das wird schon wieder gut!
Es grüßt herzlichst Heike

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Kunstblume » 6. Dezember 2017, 13:43

Du beschreibst ungefähr mein Hautbild, nur habe ich noch feuchtigkeitsarme (an anderen Stellen auch barrieregestörte) Wangen mit ersten Anzeichen von Hautalterung. Die Woche vor den Tagen ist ganz besonders heikel. Unterlagerungen entstehen bei mir durch Überpflegung; eine raue Haut entsteht bei mir, wenn ich ohne oder mit zu wenig Ölen hantiere (Hydrogel/ HDG); meine Wangen spannen nach dem Waschen, wenn hartes Wasser ihnen zusetzt; meine Stirn produziert noch mehr lästiges Sebum, wenn ich dieses mit alkoholhaltigem GW entfernen will.

Halte ich mich eisern an: weniger ist mehr, viel Linolsäure, Barrierestärkung, Lecithine als Emulgatorsystem, Phytosterole max. 1% als Schutz im Winter, Hydratisierung in den Tiefen und an der Oberfläche der Haut (aber nicht übertrieben viel), keine reaktiven Wirkstofföle in der Formulierung (lieber abends 1 Tr. extra dazu > Hanf, Sacha Inchi, Cranberrysamen...). Lipodermin habe ich in die Reinigung ausgelagert, dort mindert es die Waschintensität (las ich bei Dr. Lautenschläger). Die WAS liegt bei 1% (entweder Lauryl Glucoside oder SLMI).... Dann geht es meiner Haut gut.

Bei unserem Hauttyp/ Hautbild neigt man aufgrund der hohen Sebumproduktion glaub vermehrt zur intensiven Beanspruchung der Haut. Reinigung, viele (reaktive) Wirkstoffe, Überpflegung. Will sagen, runterschrauben und mit wenig neu beginnen. :knuddel:
Liebe Grüße, Nina

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 6. Dezember 2017, 15:24

Du könntest für den Anfang mal versuchen, ob Du mit einer emulgatorfreien Pflege auskommst bis sich Deine Haut beruhigt hat. Weißt Du denn, welche Öle und Fette Deine Haut mag? Du könnteat vielleicht mit einer Mischung aus Jojoba-, Traubenkern- und Hanföl anfangen, falls das zu wenig ist ein klein wenig Sheabutter in die Mischung. Für die Feuchtigkeit anschließend Hydrolat (oder frischen Kräuteraufguß) nach der Ölmischung vorsichtig in die Haut einklopfen. Oder sicherheitshalber mit nur Jojoaböl anfangen.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 16:28

Vielen Dank für Euren Zuspruch, Ihr Lieben :knutscher: .

Was ich in puncto Ölen schon mal sagen kann, ist, dass z.B. eine Ölmischung mit Kameliensamenöl gar nicht ging, während die gleiche Mischung mit Aprikosenkernöl okay war (ja, okay - aber eben nicht das Gelbe vom Ei). Von den B2-Ölen ging Arganöl gar nicht, Reiskeimöl auch nicht, Sesamöl nur bedingt - war gefühlt noch das Beste der drei. Daraus habe ich dann für mich den Schluss gezogen, dass ein höherer Gehalt an Linolsäure besser ist? Und hab' mich auf Traubenkernöl gestürzt.
Im Vergleich zwischen Squalan und Neutralöl bzw. Jojoba und Wiesenschaumkrautöl mag ich jeweils die ersteren beiden lieber. Neutralöl ergibt bei mir einen fettigen Film im Vergleich zu Squalan, während Wiesenschaumkrautöl einen eher austrocknenden Charakter im Vergleich zu Jojoba hat.
Aktivierende Wirkstofföle sind auch eher weniger was für mich. Mit Sacha Inchi und auch Cranberrysamenöl fing die Haut noch mehr an zu schuppen. Johannisbeersamenöl dagegen ist toll. Das habe ich ab und zu nachts auf die Wangenpartie (nach dem Fluid gegeben) und gefühlt hat sich die Haut über Nacht beruhigt :kichern: .

Eine reine Schüttellotion (oder auch Hydrolat und danach Öl) fühlt sich für mich haptisch nicht gut an, wie wenn ich da nach ein paar Stunden einen Fettfilm über einer ansonsten trockenen Haut hätte. Mit Emu fühlte sich's "richtiger" an. - Paßt ja auch zu Heikes Infos zur Pflege der älteren Haut nur mit Öl :happy: .
Von den Emulgatoren fand ich bisher Tego Care CG 90 und Imwitor haptisch am angenehmsten. Letzteren hab' ich dann wieder außen vor gelassen, weil vermehrt Unterlagerungen auftraten. Die Phospholipid-Basis (sowas meinst Du bzgl. Lecithine als Emulgatoren, Kunstblume?) fand ich nicht so prickelnd (oder besser gesagt, es war für mich prickelnd im wahrsten Sinne des Wortes). Daraufhin hab' ich dann den Lipoderminanteil auf 1 % runtergefahren, damit war das Prickeln weg. Unterlagerungen kamen trotzdem immer wieder. Deswegen hab' ich's ja nun bei der letzten Creme wieder mit 3 % Lipodermin versucht. Da gab's zwar kein Prickeln mehr, die Unterlagerungen aber blieben bzw. kamen immer wieder.
Bergamuls und Emulprot habe ich schon getestet. Ersterer macht bei mir Wuzzerl und fühlt sich "filmig" an. Bei Emulprot ist mir das Gefühl der Wasserabgabe beim Auftragen zu wenig, und ich hab' nach ein paar Stunden einen Fettfilm im Gesicht. Deshalb bin ich bisher bei Tego Care CG 90 hängen geblieben.

Hm, also besser auf Null:
Ich hab' vor 2 Wochen Jojobaöl mit Aden-Weihrauch angesetzt. Eigentlich für meine Oma als Salbenzutat gedacht, aber ich glaub, da zweige ich mir was davon ab und geb' das die nächste Zeit nach der Reinigung nur mit Wasser auf die Haut. Meint Ihr, es wird schon zuviel, wenn ich vor dem Öl Rosen- oder Nerolihydrolat zum Befeuchten auf die Haut gebe?
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Kunstblume » 6. Dezember 2017, 18:08

Ich meine hydriertes Lecithin, da haptisch leicht, aber barrierestützend (und ich rate, in diese Richtung mal zu intensiver schauen > gestörte Hautbarriere) sowie Lysolecithin in seiner nicht fettenden Variante als Lysogel. Und Lipodermin setze ich nicht mehr in Emulsionen ein. Denn das kann bewirken, dass all die potenten Wirkstoffe in noch potenzierterer Form sehr reaktiv in deine sensible Haut geschleust werden, was zu viel des Guten sein könnte. Im Sommer 2% Lysogel + 1% PHP80, FPH im Sommer um die 17%, im kalten Winter mit trockener Heizungsluft tausche ich die Emus in ihrer EK gerne mal, das gibt der Haut ungemeinen Schutz, liegt dennoch nicht schwer auf. Auch auf Jojobaöl verzichte ich im Gesicht, ergänze eine linolsäurebetonte Ölmischung lieber mit 0,5% (Sommer) oder 1% (Winter) Phytosterol (Phyto. Macadamiate) und etwas Squalan. Und ganz wichtig: es reichen Minimengen, um ein Gesicht einzucremen. Ist meine Haut zu fettig, gehe ich eher in Richtung 2-Komponenten-Pflege, denn dann braucht meine T-Zone nicht das, was die Wangen benötigen. Mein Kinn ist sehr sensibel, mag zu viel Gecreme nicht, und die Stirn schimpft auch sofort mit mir, wenn ich übertreibe. Eine erbsengroße Menge Fluid sollte für das ganze Gesicht, ggf. sogar noch für Hals und Décolleté ausreichen. Die Dosis spielt eine wichtige Rolle. :schlaumeier:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 18:40

Kunstblume hat geschrieben:Ich meine hydriertes Lecithin, da haptisch leicht, aber barrierestützend (und ich rate, in diese Richtung mal zu intensiver schauen > gestörte Hautbarriere) sowie Lysolecithin in seiner nicht fettenden Variante als Lysogel.
Ah, danke Dir. Gut, dass ich meine Rohstoffbestellung noch nicht aufgegeben hab': Mein Lysolecithin ist mittlerweile abgelaufen :/ . Das bestell' ich auf jeden Fall mit.
Kunstblume hat geschrieben:Und Lipodermin setze ich nicht mehr in Emulsionen ein. Denn das kann bewirken, dass all die potenten Wirkstoffe in noch potenzierterer Form sehr reaktiv in deine sensible Haut geschleust werden, was zu viel des Guten sein könnte.
Interessant. Dann hat mich mein Gefühl zu Anfang, eher weniger Lipodermin einzusetzen doch nicht getäuscht. Aber die Beschreibung im Rohstoffprofil klang einfach zu verlockend.
Kunstblume hat geschrieben:Im Sommer 2% Lysogel + 1% PHP80, FPH im Sommer um die 17%, im kalten Winter mit trockener Heizungsluft tausche ich die Emus in ihrer EK gerne mal, das gibt der Haut ungemeinen Schutz, liegt dennoch nicht schwer auf.
Das macht's vielleicht aus, warum mir die Body-Lotion im Moment vergleichsweise angenehm vorkommt: da ist nämlich PHP 80, aber kein Lipodermin drin :D .
Kunstblume hat geschrieben:Auch auf Jojobaöl verzichte ich im Gesicht, ergänze eine linolsäurebetonte Ölmischung lieber mit 0,5% (Sommer) oder 1% (Winter) Phytosterol (Phyto. Macadamiate) und etwas Squalan.
Super, das teste ich! Danke :bussi: .
Kunstblume hat geschrieben:Und ganz wichtig: es reichen Minimengen, um ein Gesicht einzucremen. Ist meine Haut zu fettig, gehe ich eher in Richtung 2-Komponenten-Pflege, denn dann braucht meine T-Zone nicht das, was die Wangen benötigen. Mein Kinn ist sehr sensibel, mag zu viel Gecreme nicht, und die Stirn schimpft auch sofort mit mir, wenn ich übertreibe. Eine erbsengroße Menge Fluid sollte für das ganze Gesicht, ggf. sogar noch für Hals und Décolleté ausreichen. Die Dosis spielt eine wichtige Rolle. :schlaumeier:
Die Erfahrung hab' ich auch schon gemacht :hallihallo: -drum auch nur eine erbsengroße Menge der Bodylotion für's Gesicht :D .
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 6. Dezember 2017, 19:50

Dann rühr vielleicht besser eine ganz einfache minimierte Emulsion mit 0, 8 % Tegocare CG 90 und 0, 2 % Phospholipon 80, falls Du den bestellst. Was in geringer EK barriereschützend wirkt kann überdosiert abdichtend wirken. An den schuppigen Hautstellen könntest Du entweder Rapsöl, Olivenöl, oder auch Erdnußöl ausprobieren, unter der Emulsion. Das Macadamiate Phytosterol würde ich auch entweder weglassen, oder ganz niedrig ( auch so 0,2 %) dosieren. Manchmal versteifen wir uns auf irgendwelche Rohstoffe, die wir toll finden, weil wir glauben, oder wollen, dass sie unserer Haut guttun, aber es dann leider doch anders aussieht.

Wie geht es Deiner Haut mit Kokos-, oder Babassuöl? Mangoöl ist auch gut durchfeuchtend, glänz nur leider stark.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 20:03

Alraune hat geschrieben:Wie geht es Deiner Haut mit Kokos-, oder Babassuöl?
Babassuöl hab' ich noch nicht probiert. Kokosöl ist in der genannten Body-Lotion drin, pur kann ich's nicht genau sagen. Hab ich noch nicht versucht.
Alraune hat geschrieben:Mangoöl ist auch gut durchfeuchtend, glänz nur leider stark.
Mangobutter oder Mangoöl? Mangobutter glänzt mir zu stark und fühlt sich nicht gut an. Hatte ich in meiner Abdeckpaste schon mal drin.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 6. Dezember 2017, 20:06

Mangobutter ist das gleiche Produkt wie Mangokernöl. Ok, dann weißt Du das schon vielleicht passt ja Kokosöl. Wenn nicht kannst Du es wenigstens noch zum kochen verwenden.


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 6. Dezember 2017, 20:09

Alraune hat geschrieben:vielleicht passt ja Kokosöl. Wenn nicht kannst Du es wenigstens noch zum kochen verwenden.
Stimmt :yeah: .
Alraune hat geschrieben:Dann rühr vielleicht besser eine ganz einfache minimierte Emulsion mit 0, 8 % Tegocare CG 90 ...
Reicht das? Der Emulgatorrechner spuckt mir eine EK von mind. 1 % aus...
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Blüten » 6. Dezember 2017, 21:24

Alraune hat geschrieben:Manchmal versteifen wir uns auf irgendwelche Rohstoffe, die wir toll finden, weil wir glauben, oder wollen, dass sie unserer Haut guttun, aber es dann leider doch anders aussieht.
LG Alraune
Alles nicht so einfach…
Ich bin sehr für Vitamin C, egal bei welchen Hautproblemen und denke dabei an die BSB (1%ig) in Kombination mit Marulaöl als HDG – nur mal so nebenbei. :klimper:
_______________
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Heike » 6. Dezember 2017, 21:48

Fragolinchen hat geschrieben: Reicht das? Der Emulgatorrechner spuckt mir eine EK von mind. 1 % aus...
Bei der von Dir oben angebenen Fettphase sicher nicht. :-) Ab 15 % Fettphase empfiehlt er 0,5–0,8 %.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 7. Dezember 2017, 08:09

Wenn Du das Macadamiate Phytosterol reduzierst sollte es eigentlich funktionieren, 0,8 % Tegocare CG 90 + 0,2 % Phospholipon sind ja schon 1 %, oder Du gehst auf Nummer sicher und bleibst bei 1 % Tegocare, mit 0,2 % Phospholipon liegst Du dann drüber.
Hast Du schon mal Lanolin ausprobiert? Das würde in geringer Dosierung zwar nicht emulgierend, aber auch barriereschützend und stabilisierend auf die Emulsion wirken.
Wie ausgeprägt ist Deine Couperose? Meistens verträgt die Haut dann keine stark anregenden Wirkstoffe. man könnte es vielleicht umdrehen, Traubenkernöl und Squalan nur 1-2 %, dafür die Dosierung von Jojobaöl rauf.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 7. Dezember 2017, 08:54

Alraune hat geschrieben:Hast Du schon mal Lanolin ausprobiert?
Im Gesicht bis auf Lippenpflege, wenn ich im Winter den ganzen Tag draußen war, bisher nicht. Hab' ich mich wegen meiner Pickel nicht getraut.
Alraune hat geschrieben:Wie ausgeprägt ist Deine Couperose?
Nicht sehr. Ein bisserl um die Nasenflügel und die angrenzende Wangenpartie.
Alraune hat geschrieben:Meistens verträgt die Haut dann keine stark anregenden Wirkstoffe. man könnte es vielleicht umdrehen, Traubenkernöl und Squalan nur 1-2 %, dafür die Dosierung von Jojobaöl rauf.
Zu viel Jojobaöl empfinde ich als unangenehm, fast wachsig. Oh mein Gott, ich motze hier ständig an allen Vorschlägen rum:argverlegen: ...
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 7. Dezember 2017, 08:56

Blüten hat geschrieben:Ich bin sehr für Vitamin C, egal bei welchen Hautproblemen und denke dabei an die BSB (1%ig) ...
Daran hab' ich auch schon gedacht. Wollte sie jetzt eh mal rühren, weil mein Schatzi im Winter so trockene Hände bekommt, dass die Haut an den Knöcheln direkt aufplatzt und auch die bisher selbst gerührten Cremes noch keinen durchschlagenden Erfolg brachten.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 7. Dezember 2017, 15:09

Das macht ja nichts. Hauptsache Du findest raus, was Deine Haut jetzt braucht. Am besten schreibst Du Dir tabellarisch auf welche Rohstoffe Du wann wie lange ausprobiert hast und besser auch gleich die Rezepturen nebeneinander zum direkten Vergleich.
Vit C ist ein gutes Stöffchen würde ich bei Coupeose allerdings auch nur mäßig dosieren. Meine Haut war ja immer sehr fettig mit Unreinheiten und auch leichter Couperose. Ich vertrage es beispielsweise immer ne Zeit lang und nach einigen Tagen, oder ner Woche ist es meiner Haut zu anregend und fängt an zu brennen. Urea hab ich in Deinem Alter gar nicht im Gesicht vertragen, meine Haut wollte das einfach nicht, inzwischen kann ich bis max. 2% gehen. Die Haut ändert halt mit den hormonellen Veränderungen auch ihre Bedürfnisse. Von daher ausprobieren, langsam steigern und Veränderungen aufschreiben.

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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 2. Januar 2018, 11:38

Wollte mal kurzen Zwischenbericht geben:

Ich hab' mich für die Fahrtrichtung "Alles auf Anfang" entschieden. D.h. ich hab' mein Gesicht nur mit Wasser gereinigt und erst mal gar nichts mehr aufgetragen. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur die Unterlagerungen mehr wurden, sondern auch die Haut spannt und schuppt - v.a. auf der Stirn!

Daraufhin hab' ich mir dann das Gesichtsöl "Sensitive Care" aus Heikes Buch gerührt. Allerdings hab' ich statt Kameliensamenöl, von dem ich weiß, dass es mir zu reichhaltig ist, Aprikosenkernöl verwendet. Das hat zudem auch einen hohen (ich glaub' von den B1-Ölen sogar den höchsten) Linolsäuregehalt. Für das Jojobaöl hab' ich welches verwendet, in dem ich zuvor Aden-Weihrauch mazeriert habe. Diese Ölmischung habe ich erst mal nur abends auf das feuchte Gesicht aufgetragen. Die Haut war morgens nach dem Aufstehen besser als abends, nachdem ich tagsüber außer der Wasserreinigung nichts gemacht habe.

Deswegen bin ich dazu übergegangen, mein Gesicht auch morgens mit der Ölmischung zu beglücken. Das hab' ich mich trotz Johannisbeersamenöls getraut, weil ich mich im Moment fast nur im Haus bewege. Außerdem hab' ich, nach der Reinigung mit Wasser und vor dem Auftragen der Ölmischung, mein Gesicht abends mit Orangenblütenwasser, morgens mit Rosenwasser tonisiert. Das war deutlich besser als reine Ölmischung auf das gereinigte Gesicht aufzutragen. Wobei ich fand, dass die Haut mit dem Orangenblütenwasser beruhigter war als mit Rosenwasser.

Diese Vorgehensweise habe ich bis gestern durchgezogen - mit dem Effekt, dass meine Haut immer trockener wurde. Es trat also genau das ein, was ich zu Beginn meiner Rührkarriere schon feststellen konnte und was Heike hier sehr schön erklärt: emulgatorfreie Pflege ist nichts für meine Haut. Eine Schüttellotion kann ich somit für mich schon mal ausschließen.

Aufgrund Eurer Tips :knutscher: und einer Nachmittagssession im neuen Rührküchen-WIKI :rosefuerdich: hab' ich mir eine ganz einfache Emulsion mit Lysogel, 20%iger Fettphase (bestehend aus oben genannter Ölmischung) und 1/3 Orangenblütenwasser mit 2/3 Wasser gemischt, insgesamt 30 g. Gestern abend das erste Mal aufgetragen - haptisch der Hammer :mixine: ! Gefühlt schlurpt die Haut die Emulsion in Nullkommanichts weg, es bleibt kein fettiger Film und die Haut fühlt sich samtig-weich an.

Diese Charge brauche ich erst mal auf - und nehme zur nächsten evtl. Aloe-Vera-Basis als hydratisierenden Wirkstoff dazu.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 2. Januar 2018, 12:44

Und Konservierung der Emulsion natürlich - mit Leucidal SF complete!
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Helga » 2. Januar 2018, 13:03

Fragolinchen hat geschrieben: Ich hab' mich für die Fahrtrichtung "Alles auf Anfang" entschieden. D.h. ich hab' mein Gesicht nur mit Wasser gereinigt und erst mal gar nichts mehr aufgetragen. Dabei hat sich gezeigt, dass nicht nur die Unterlagerungen mehr wurden, sondern auch die Haut spannt und schuppt - v.a. auf der Stirn!

Daraufhin hab' ich mir dann das Gesichtsöl "Sensitive Care" aus Heikes Buch gerührt. Allerdings hab' ich statt Kameliensamenöl, von dem ich weiß, dass es mir zu reichhaltig ist, Aprikosenkernöl verwendet. Das hat zudem auch einen hohen (ich glaub' von den B1-Ölen sogar den höchsten) Linolsäuregehalt.
Aprikosenkernöl hat weniger Linol- als Ölsäure, ist aber ein sehr sich sehr leichtes, angenehmes anfühlendes Öl. Einen hohen Linolsäuregehalt haben z. B. Traubenkernölund Distelöl,
Deswegen bin ich dazu übergegangen, mein Gesicht auch morgens mit der Ölmischung zu beglücken. Das hab' ich mich trotz Johannisbeersamenöls getraut, weil ich mich im Moment fast nur im Haus bewege. Außerdem hab' ich, nach der Reinigung mit Wasser und vor dem Auftragen der Ölmischung, mein Gesicht abends mit Orangenblütenwasser, morgens mit Rosenwasser tonisiert. Das war deutlich besser als reine Ölmischung auf das gereinigte Gesicht aufzutragen. Wobei ich fand, dass die Haut mit dem Orangenblütenwasser beruhigter war als mit Rosenwasser.

Diese Vorgehensweise habe ich bis gestern durchgezogen - mit dem Effekt, dass meine Haut immer trockener wurde.
Es fehlen zudem die Hydratisierer, Deine Haut benötigt auch Feuchtigkeit :)
Aufgrund Eurer Tips :knutscher: und einer Nachmittagssession im neuen Rührküchen-WIKI :rosefuerdich: hab' ich mir eine ganz einfache Emulsion mit Lysogel, 20%iger Fettphase (bestehend aus oben genannter Ölmischung) und 1/3 Orangenblütenwasser mit 2/3 Wasser gemischt, insgesamt 30 g. Gestern abend das erste Mal aufgetragen - haptisch der Hammer :mixine: ! Gefühlt schlurpt die Haut die Emulsion in Nullkommanichts weg, es bleibt kein fettiger Film und die Haut fühlt sich samtig-weich an.
Gratuliere - Du hast Dein Problem schnell gelöst :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 2. Januar 2018, 17:49

Helga hat geschrieben:
Fragolinchen hat geschrieben: ... Allerdings hab' ich statt Kameliensamenöl, von dem ich weiß, dass es mir zu reichhaltig ist, Aprikosenkernöl verwendet. Das hat zudem auch einen hohen (ich glaub' von den B1-Ölen sogar den höchsten) Linolsäuregehalt.
Aprikosenkernöl hat weniger Linol- als Ölsäure, ist aber ein sehr sich sehr leichtes, angenehmes anfühlendes Öl. Einen hohen Linolsäuregehalt haben z. B. Traubenkernölund Distelöl.
Hab' grad in unsrem neuen Rührküchen-Wiki nachgeschaut: von den B1-Ölen hat nicht Aprikosenkern-, sondern Pflaumenkernöl den höchsten Linolsäuregehalt.
Auf Traubenkernöl hab' ich verzichtet, weil dessen Stearin- und Palmitinsäuregehalt höher ist als bei Aprikosenkernöl. Zudem fungiert es durch seinen Gehalt an Lecithinen als Gleitschiene für Wirkstoffe. Das wollte ich nach meiner Wiki-Recherche bzgl. empfindlicher Haut erstmal vermeiden, zumal ich es ja bis dato in meinen vorherigen Fluids drin hatte.
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
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Helga
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Helga » 2. Januar 2018, 18:08

Nimm was Du gerne hast :wink:, ich wollte nur korrigieren, dass Aprikosenkernöl nicht - wie von Dir oben erwähnt - das Öl mit dem höchsten Linolsäure-Anteil ist.
Ich persönlich würde sowieso einen relativ großen Anteil an Arganöl verwenden ...
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Kunstblume
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Kunstblume » 2. Januar 2018, 18:27

Es ging glaub nur um den Vergleich innerhalb der B1-Öle.
Liebe Grüße, Nina


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 2. Januar 2018, 19:22

Kunstblume hat geschrieben:Es ging glaub nur um den Vergleich innerhalb der B1-Öle.
:ja: :bussi:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 24. Januar 2018, 19:29

Kunstblume hat geschrieben:Lipodermin habe ich in die Reinigung ausgelagert, dort mindert es die Waschintensität (las ich bei Dr. Lautenschläger).
Hast Du da zufällig die Seite oder das Zitat parat - ich kann's auf der dermaviduals-Seite nicht finden :verlegen:
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Kunstblume » 25. Januar 2018, 14:39

Fragolinchen hat geschrieben:
Kunstblume hat geschrieben:Lipodermin habe ich in die Reinigung ausgelagert, dort mindert es die Waschintensität (las ich bei Dr. Lautenschläger).
Hast Du da zufällig die Seite oder das Zitat parat - ich kann's auf der dermaviduals-Seite nicht finden :verlegen:
Hab ich glaub in seinem Buch mal gelesen. So habe ich es mir zumindest im Hirn abgespeichert, keine Garantie auf Richtigkeit meiner Aussage. ;-) Besitze das Buch allerdings nicht, konnte nur mal reinlesen.
Liebe Grüße, Nina


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 26. Januar 2018, 19:53

Interessant, dass dann scheinbar für Lipodermin das gleiche wie für PHP 80H gilt. Helga hat hier zum minimierenden Auswascheffekt von PHP 80H folgendes geschrieben. Ich zitiere aus ihrem Beitrag:
Helga hat geschrieben: Meine Haut fühlt sich nach dem Abwaschen gut an, kein spannen. Heike hat es glaube ich schon mal beschrieben:
Der "Auswascheffekt" fehlt bei Verwendung von PHPH 80H, ich kann es nur bestätigen.
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Manjusha » 27. Januar 2018, 14:40

Fragolinchen hat geschrieben:
Aufgrund Eurer Tips :knutscher: und einer Nachmittagssession im neuen Rührküchen-WIKI :rosefuerdich: hab' ich mir eine ganz einfache Emulsion mit Lysogel, 20%iger Fettphase (bestehend aus oben genannter Ölmischung) und 1/3 Orangenblütenwasser mit 2/3 Wasser gemischt, insgesamt 30 g. Gestern abend das erste Mal aufgetragen - haptisch der Hammer :mixine: ! Gefühlt schlurpt die Haut die Emulsion in Nullkommanichts weg, es bleibt kein fettiger Film und die Haut fühlt sich samtig-weich an.

Diese Charge brauche ich erst mal auf - und nehme zur nächsten evtl. Aloe-Vera-Basis als hydratisierenden Wirkstoff dazu.
Wie ist es dir denn mit dieser Strategie ergangen?
...und ansonsten hattest du immer Lipodermin mit dabei, oder?
Liebe Grüße
Manjusha


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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 27. Januar 2018, 15:20

Manjusha hat geschrieben:Wie ist es dir denn mit dieser Strategie ergangen?
Soweit ganz gut, die Entzündungsherde sind abgeklungen, allerdings gab's auf der Stirn winzig kleine Schüppchen. 14 Tage später habe ich mir das gleiche Fluid mit zusätzlich 1 % Niacinamid gerührt, weil Niacinamid = barriereschützend, entzündungshemmend, sebumregulierend.
Ich bin ungeduldig geworden, nachdem die Schüppchen mit diesem neuen Fluid immer noch nicht weg waren. Da habe ich den Fehler gemacht zuviel zu wollen und wurde mit der zusätzlichen Benutzung von GW (GW aus Nerolihydrolat, Leucidal SF complete - diese beiden sind ja auch im Fluid drin + 2 % Glycerin als Hydratisierer) von meiner Haut bestraft :popohauen: . Vermehrt kleine Entzündungen auf der Stirn, zwei Papeln - eine auf der Wange, die andere am Unterkiefer.
Seit drei Tagen verwende ich wieder ausschließlich das Fluid mit Niacinamid: die Entzündungen auf der Stirn klingen ab, die eine Wangenpapel ist am Verschwinden, die am Unterkiefer ist zwar noch da, ist aber zumindest nicht mehr schmerzempfindlich.
Was genau die Ursache für die Entzündungen war? - Keine Ahnung. Evtl. die mechanische Beanspruchung durch das Wattepad (obwohl ich das nicht immer beim GW verwendet habe)? Das Zuviel an Wirkstoffen - Fluid + GW aus Nerolihydrolat pur und Glycerin? Der damit verbundene geringe Fettphasengehalt meiner Emulsion aus GW und Fluid?
Und ich darf nicht vergessen, dass in ein paar Tagen meine Regelblutung einsetzen sollte - in der Woche davor hab' ich immer wieder mit vermehrten Unreinheiten zu kämpfen. Da muss ich also noch ein wenig abwarten, kann sein, dass die noch vorhandenen Unreinheiten in einer Woche wie von Zauberhand verschwunden sind.
Manjusha hat geschrieben:...und ansonsten hattest du immer Lipodermin mit dabei, oder?
Bis auf meine allerersten Rührversuche, ja. Zuerst in sehr geringer Einsatzkonzentration von 1 % und vor der neuen Strategie mit 3 %. Zwischendrin hatte ich sogar mal das Vitamin-Gel von Heike. So betrachtet ging's mir mit einer geringen EK an Lipodermin immer besser. Entzündungen waren aber dennoch vorhanden, so dass meine Vermutung Fluidisieren zu müssen, um die Unreinheiten loszuwerden, wohl nicht richtig war...
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Re: Hautzustand falsch eingeschätzt?

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 10. Februar 2018, 08:09

Wieder ein kleines Update zum Hautzustand. Mit meinem Niacinamid-Fluid wird die Haut ruhiger, Trockenheitsschüppchen gibt's aber nach wie vor und die Wangen muss ich mit einem Extratropfen Öl versorgen, sonst fühlt sie sich trocken an, weist kleine Fältchen auf.
Zur Hydratisierung hatte ich ja schon das GW mit Nerolihydrolat und Glycerin erwähnt, das mir aber bereits nach 3tägiger Benutzung vermehrt Entzündungen und Unreinheiten bescherte. Mit nur Fluid verschwanden diese wieder. Mein Verdacht fiel auf das Hydrolat, evtl. pur zu potent für meine Haut.
Daher gab's ein neues GW mit dest. Wasser, 2 % Ectoin, 1 % Panthenol. Wie gehabt vor dem Fluid aufgesprüht - und bereits nach 2-3 Tagen wieder Entzündungen. Die sehen - hm, aufgequollen, ja fast nässend aus, genauso wie vorher beim Hydrolat-GW.
Seit anderthalb Tagen verwende ich wieder nur Fluid: die Entzündungen trocknen ab, verschwinden allmählich, die Haut beruhigt sich. Hat aber halt weiterhin Trockenheitsschüppchen.

Meine Rückschlüsse:
1. Kein GW und damit ein Herabsetzen der FP-Höhe von momentan 20 %
2. Ich muss den Hebel an der FP bzw. Ölmischung ansetzen
3. Hydrolat war nicht schuld an den Entzündungen

Wie mach ich weiter? Doch nochmal Arganöl eine Chance geben und zumindest einen Teil des Aprikosenkernöls damit ersetzen? Oder lieber 0,5 % des Jojoba durch 0,5 % Phytosteryl Mac. ersetzen?
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