Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Hier geht es um Rezepturentwicklungen rund um Shampoos, Conditioner, Haarfluids, Festiger und anderen pflegenden und stylenden Produkten für unsere Haare.

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Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 10. April 2018, 21:33

Huhu :hallihallo:

Ich habe seit Jahren Probleme mit meiner Kopfhaut (Schuppen, Jucken, rote Stellen, alles in allem leicht entzündlich halt) und mittlerweile bin ich der definitiven Ansicht, dass ich schlichtweg die Tenside nicht vertrage. Egal ob gekauft oder selbstgerührt, egal ob viel oder wenig, mit Shampoo wirds langfristig nur schlimmer statt besser. Die einzige komplett beschweredefreie Episode hatte ich mit selbstgesiedeter Haarseife, aber leider bin ich umgezogen seit sie mir ausgegangen ist und hier bröckelt das Wasser wahrhaftig aus der Leitung - nich wirklich dolle für Haarseife... Eine Entkalkungsanlage fürs Eigenheim ist zwar geplant, aber umgesetzt werden kann sie zeitnah leider noch nicht. Und auch mit der Umstellung auf Seife hat es damals locker zwei bis drei Monate gedauert, bis die Kopfhaut gut war.

Bevor ihr mich jetzt (berechtigterweise) zum Hautarzt schicken wollt: da war ich damals zu Anfang schon und ich habe die gleiche Aussage bekommen wie so viele mit dem Problem - "ist ein Ekzem, schmieren Sie Cortison drauf" :rolleyes: Hab ich zu meiner Hochzeit auch kurzzeitig gemacht, aber Dauerlösung ist das ja nicht und das Problem kommt nach dem Absetzen direkt wieder.

Nun hatte ich in meiner Seife Lanolin drin und auch bei meinen (unter anderem stressbedingten) sporadischen Hautproblemen mit fiesem Ekzem an den Händen und massiv rissiger Haut hilft Lanolin pur sensationell und wirklich über Nacht. In der Lippenpflege ebenso.
Nun kam mir der grandiose Gedanke, dass es vielleicht auch bei der Kopfhaut in höherer Dosierung als in der Seife entsprechend helfen könnte. Nur wie bekomme ich das klebrige Zeug sinnvoll auf die Kopfhaut? Ich habe lange Haare, aber mit einem Spray zB könnte es vermutlich gehen. Als Creme oder flüssig per Hand Auftragen klappt dagegen wahrscheinlich eher nicht so, da habe ich schon bei meinem Kokosöl immer Probleme (wobei da eh das komplette Haar eingeölt wird, da macht das Rummatschen nix :supercool: ).

Ich hab bisher auch keinerlei Erfahrungen mit Sprays, macht meine Überlegung in Bezug auf Lanolin dahingehend überhaupt Sinn? Habt ihr vielleicht noch eine bessere Idee? Oder einen Vorschlag für mich, wie ich das umsetzen könnte? Ansonsten brauch ich erstmal nicht wirklich was drin, denke ich, also keine ausgefeilte Rezeptur. Gern so schlicht wie möglich. Davon abgesehen hab ich im Moment auch nicht wirklich Zeit für umfangreicheres Rühren - meine kleine Tochter fängt grad an sich zu drehen und spielt nun den ganzen Tag Rollmops :scherzkeks:

Für eure Hilfe wär ich sehr dankbar, ich hab grad einfach nicht die Zeit mich wie früher stundenlang durchzuwühlen, aber bei meiner Suche hier im Forum bisher auch nichts passendes dazu gefunden.

Liebe Grüße
Jana
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Helga
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Helga » 10. April 2018, 22:10

mit einem Spray hast Du dann aber auch Konservierung drinnen, vertraegst Du das?

Welche Tenside hast Du bereits probiert und wie hoch waren die WAS? Vielleicht können wir Dir helfen Dein Rezept zu optimieren?
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 11. April 2018, 11:31

Keine Ahnung, müsste ich ausprobieren. Ich denke aber schon, denn in anderer Kosmetik vertrag ich die Konservierung auch und derzeit benutze ich ganz normale KK, allerdings meist die Biovariante von Rossmann oder Lavera.

Es ist inzwischen ewig her, dass ich mir Shampoo gerührt hatte, insofern weiß ich das nicht mehr genau. Da es aber keinen Unterschied zum gekauften gab hab ich es sein lassen und wieder KK benutzt. Ich erinnere mich aber dran, dass ich damals schon super niedrige WAS hatte im Vergleich zum Rezept und auch was mildes :gruebel: Deswegen auch meine Vermutung, dass ich die Tenside generell nicht sonderlich vertrage, das hatte ich vorher schon überlegt.
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Ame » 11. April 2018, 17:09

schau mal -> hier rein :hallihallo:

und -> da wäre es vlt. auch nicht verkehrt

(über Natriumcitrat in der Seife als Entkalker weißt Bescheid..? :faxen: )
Liebe Grüße,
Ame

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Andrea- » 11. April 2018, 18:22

Ich habe leider kein Rezept für dich, kann dir aber als Anregung mitteilen, dass ich das Kopfhautpflegemittel am besten mit Hilfe einer Spritze auf die Kopfhaut bekomme. Da landet noch am wenigsten auf meinen Haaren :)
Liebe Grüße, Andrea-

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Alraune » 11. April 2018, 20:16

Es gibt in den Drogeriemärkten doch diese Kopfhauttinkturen mit totem Meersalz. Diese Flaschen eignen sich auch sehr für selbstgebastelte Lotionen und damit kann man solche Präparate auch wirklich sehrgut auftragen. Du könntest Dir mit Tego Care CG 90 eine Lotion herstellen. Wie hoch sollte der Lanolinanteil denn sein?

Probier doch mal Plantapon aus, vielleicht verträgst Du die neuen Tenside ja doch besser. Damit ließe sich auch eine sanfte Waschcreme herstellen.

LG
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 13. April 2018, 20:49

Ame, ein seborrhoisches Ekzem ist es, denke ich, nicht. Meine Schuppen sind nicht fettig, es rieselt mehr als trocken, auch direkt nach dem Haaretrocknen nach dem Waschen wieder. Erst nach mehreren Tagen ohne Waschen wirds irgendwann entsprechend fettig, ich versuche aber immer so lang wie möglich zu ziehen, denn täglich waschen machts leider auch in keinster Weise besser *seufz*
Ja, Zitronensäure hab ich immer in meinen Seifen, das reicht hier aber leider null aus. Selbst im Waschbecken setzt es sich trotzdem munter in Mengen ab.
Die Shampoo-Rezepte guck ich mir nochmal genauer an, aber eigentlich ist mir das schon wieder zuviel :wink:

Ich hätt eigentlich gern Lanolin pur auf dem Kopf, aber das wird schwierig werden... :vollirre: Ich bräuchte also "nur" etwas, um es in die entsprechend dosierbare Form zu bringen.
Die Flaschen schau ich mir mal an. Hatte schon über die Dinger vom Haarefärben nachgedacht, aber die kriegt man ja sowas von nicht sinnvoll sauber vom Chemiekram, das lohnt nich.
Glaube Plantapon war eins von zweien, die ich damals probiert hatte, auch weil es als recht mild gilt, meine ich? Bin mir aber grad nicht mehr sicher :gruebel:
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Elsa » 13. April 2018, 22:06

Vielleicht als Anregung, warst du bei einem Heilpraktiker? Ich hatte Jahrelang das gleiche Problem, bis ich mir zum Schluss selbst im Schlaf die Kopfhaut blutig gekratzt habe. Erst durch den Heilpraktiker habe ich erfahren das ich mich falsch ernährte (Zuviel Rohkost) ichhabe meine Ernährung umgestellt, meine Haare und Kopfhaut werden immer schöner. Zusätzlich hilft mir Perlastan und zusätzlich habe ich mir auch SLMI gekauft. Heute habe ich mir Shampoobars mit SLMI gemacht. Leider muss ich noch ein paar Tage warten bis ich es ausprobieren kann. Aber ich schwöre auf Perlastan (bekommst du bei Alexmo) oder Disodium/Sodium Cocoyl Glutamate (bekommst du bei Aliacura)
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 15. April 2018, 23:17

Ja, ich bin bei einer Heilpraktikerin. Bezüglich der Kopfhaut hatten wir uns aber bisher noch nicht gekümmert, bei mir waren die Hormone aus dem Lot, das hatte Priorität (hat aber in Sachen Kopfhautproblemen leider nichts geholfen, das ist es also nicht). Ich war jetzt länger nicht da, aber langsam müsste ich sowieso mal wieder hin - den aktuellen Hormonstatus nach der Geburt checken :pfeifen:
Die Ernährung ist es bei mir, vermute ich jetzt mal dreist, wahrscheinlich eher nicht. Ich esse normalerweise LCHF, was mir generell verdammt gut bekommt. Nur besser wirds dadurch leider auch nicht... und auch sonst dahingehend bisher durch nix :gruebel:
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Ame » 16. April 2018, 07:35

schattenhexe hat geschrieben:
13. April 2018, 20:49
Ame, ein seborrhoisches Ekzem ist es, denke ich, nicht.
es geht nicht um die konkrete Diagnose, sondern um die Verarbeitung der Rohstoffe, die gegen eines breites Spektrums von Hautproblemen wirksam sind ;-)
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von annamaria » 16. April 2018, 09:41

Probiere: nimm 70 ml Wasser und 30 ml Alk. (96%) und gib in diese Flüssigkeit das Lanolin . (Du mußt jetzt ausprobieren wieviel Lanolin diese Menge an Flüssigkeit verträgt). Mixe es dann gut durch und gib es in ein Spritzfläschchen.

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von myrtille » 16. April 2018, 23:07

Ich habe mir schon ein paar Mal für meine ähnlich ungeklärt komplizierte Kopfhaut ein HDG gerührt, hier ein Beispiel, weil du ja schreibst, du hättest sehr wenig Zeit zum selbst Lesen und Forschen :

Phase A
Pre-Gel herstellen aus abgekochtem, heißem Wasser mit 0,2% Xanthan, 0,8% Natrosol,
kurz hochtourig,

Phase B
dann ins abgekühlte Pre Gel Hydratisierer (mir scheinen zu helfen: 5% Urea, 2% D-Panthenol, evtl. noch 1,5% Salz, evtl. 2% Natriumlaktat, evtl. einen Teil des Wasser vom Pre-Gel hier ersetzen durch Aloe-Gel / Hamamelishydrolat)

Phase C
jetzt 2% Lanolin aufschmelzen (bei einem höheren Anteil wird der Fettkopf dann wohl nicht zu vermeiden sein), 1-3% Traubenkernöl (Linolsäure), evtl. Borretschsamenöl/Nachtkerze (Gamma-linolenhaltig und entzündungshemmend, bekommt meiner Haut leider nicht), evtl 0-5-1% Schwarzkümmelöl (Linolsäure und v.a. das ihm eigene antiallergisch und entzündungshemmend wirkende ätherische Öl könnten helfen), evtl. + je 1 gtt. Patchouli und Manuka, evtl. auch mal 2% Defensil ausprobieren?,
Konservierung
alles hochtourig

pH-Wert mit Milchsäure einstellen auf 4,5-5 - natürlich muss der Konservierer das tolerieren, aber ich versuche, mit dem pH-Wert auf 4,5 runterzugehen, weil die Kopfhaut ohnehin einen niedrigeren pH-Wert hat und ich glaube, dass mir das besser bekommt.

Ich fülle das HDG in eine Flasche und massiere es auf die Kopfhaut, so gut es eben geht bei all den Haaren.
Vielleicht hilft mein Rezepturvorschlag ja ein bisschen..

Das einzige, was mir übrigens akut wirklich gut hilft, ist eine Eigelb-Olivenöl-Mischungauf der Kopfhaut, 0,5-1h vor dem Waschen. Danach ist es bei mir erst einmal wirklich besser (für 2-3 Tage). Das war eine echte Entdeckung! Tja, und Meerwasser ist das allerbeste; nie habe ich so eine tolle, nämlich komplett beschwerdefreie Kopfhaut wie wenn ich am Meer und oft im Wasser bin.

Viel Erfolg!

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 17. April 2018, 11:47

Danke dir, das sieht auf jeden Fall schon mal sehr gut aus und könnte hier auch passen :rosefuerdich:
Wo du das grad so sagst mit dem Fettkopf - ich hatte da mit dem Lanolin in möglichst hoher Dosierung auch eher an eine Art Kur vor dem Waschen gedacht, das hab ich ganz vergessen zu schreiben, wie mir grad auffällt... :vollirre: Ich mache sonst Kokosöl über Nacht rein, das hilft zwischendurch auch, aber leider nicht immer zuverlässig.
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Sarah » 22. April 2018, 07:24

Guten Morgen Schattenhexe,

Hast du dein Vorhaben schon getestet? Würde mich interessieren, wie es mit Lanolin auf der Kopfhaut geklappt hat. Dann verpasse ich meinen Mann evt. auch mal einen Fettkopf :supercool:

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 27. April 2018, 21:11

Huhu,

nein, bisher bin ich noch nicht dazu gekommen und am Wochenende wird es wohl auch leider nix, denn Männe ist unterwegs und mit der Kleinen was rühren könnte nervig werden. Denke nächste Woche könnte es klappen, muss aber auch noch nachschauen, ob ich alles da hab. Ich hab nach längerer Rührpause nicht mehr so den Überblick.
Ich melde mich, sobald ich was dazu sagen kann :)

Edith überlegt gerade, ob sich das Lanolin nicht tatsächlich pur auftragen lässt, wenn man es entsprechend anwärmt :gruebel: Ich hatte beim Stillen jetzt gereinigtes, ich glaube von medela, das schmolz recht schnell auf den Pfoten und war auch nicht so mega klebrig wie das normale anhyd. was ich sonst hab. Wenn ich das als Kur auftrage wie das Kokosöl müsste das doch eigentlich klappen. Oder meint ihr das lässt sich pur nicht wieder sinnig auswaschen? Das wär natürlich auch Banane...
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von myrtille » 29. April 2018, 00:26

schattenhexe hat geschrieben:
27. April 2018, 21:11
Edith überlegt gerade, ob sich das Lanolin nicht tatsächlich pur auftragen lässt, wenn man es entsprechend anwärmt :gruebel: Ich hatte beim Stillen jetzt gereinigtes, ich glaube von medela, das schmolz recht schnell auf den Pfoten und war auch nicht so mega klebrig wie das normale anhyd. was ich sonst hab. Wenn ich das als Kur auftrage wie das Kokosöl müsste das doch eigentlich klappen. Oder meint ihr das lässt sich pur nicht wieder sinnig auswaschen? Das wär natürlich auch Banane...
Ich würde 80% (erwärmtes) Kokosöl und 20% Lanolin verwenden, wenn nicht noch viel, viel weniger Lanolin, eben wegen des Auftragens und auch wegen der Reichhaltigkeit und des Auswaschens. Wenn man so hart mit Tensiden ran muss, um die schöne Kur wieder aus dem Haar zu bekommen, weiß ich nicht, wie viel vom gewünschten Nutzen bleibt...

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 29. April 2018, 23:10

Ja, da hast du natürlich Recht. Das werd ich wohl mal probieren, Kokos hilft ja auch mitunter schon gut und schadet da definitiv nicht.
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 21. Mai 2018, 00:10

Ich bin immer noch nicht dazu gekommen...derzeit plätschert die Zeit mal wieder nicht nur so an mir vorbei, sondern irgendwie verpufft sie einfach gleich direkt :schock: :superirre:
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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von Lotti » 21. Mai 2018, 09:44

Ich möchte noch anmerken, das ein Zusatz von ausgewählten, ätherischen Ölen sinnvoll sein kann. Ekzematös veränderte Haut ist häufig bakteriell infiziert oder/und mit Pilzen belastet, da die Hautbarriere dauerhaft geschädigt ist. Diese Infektionen können sehr hartnäckig sein und lassen sich entweder konventionell mit lokal applizierten Antibiotika oder versuchsweise mit ätherischen Ölen behandeln. Ein Zusatz von Lavendel und Rosengeranie (wirkt laut E. Zimmermann auch ausgleichend auf den Hormonhaushalt) könnten da gut in Frage kommen. Wünsche Dir gute Besserung.
Liebe grüße
Lotti

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Re: Lanolin auf die Kopfhaut - aber wie?

Ungelesener Beitrag von schattenhexe » 22. Mai 2018, 22:54

Ah, ihre Bücher stehen noch auf meiner Kaufen-Liste :D
Danke dir.
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