Haarwaschpaste - Copycat Kesselpasten?!

Hier geht es um Rezepturentwicklungen rund um Shampoos, Conditioner, Haarfluids, Festiger und anderen pflegenden und stylenden Produkten für unsere Haare.

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Syraine
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Haarwaschpaste - Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Syraine » 4. November 2018, 10:10

Guten Morgen :-)

Ich mag ja das Konzept der Haarwaschpasten aus der Hexenküche und würde gern mal was Ähnliches basteln. Hat zufällig jemand mal absichtlich versucht, sowas zu fabrizieren und kann mich an seinen/ihren Erfahrungen teilhaben lassen?
Habt Dank und liebe Grüße

Dat Syraine :blumenstrauss:
Zuletzt geändert von Pialina am 8. Januar 2019, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Threadtitel ergänzt nach Threadzusammenführung

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GartenEden
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von GartenEden » 4. November 2018, 11:49

Hallo Syraine,
meinst du diese Kesselpasten?
Z. B. mit diesen
INCIs: Santalum album aqua*, Coco glucosid**, Hectorite (Ghassoul), Sucrose cocoate, Theobroma Cacao Seed Butter*, Ovis Lac Powder*, D-Panthenol, Lecithin, Carthamus tinctorius, Hydrolyzed wheat protein (Gluten), Alcohol
Das lässt sich sicherlich nachrühren, wenn du die Zutaten da hast. Warum willst du sie unbedingt nachbauen?
Viele Grüße, Daniela
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Judy
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Judy » 4. November 2018, 11:54

Da könnte frau ja gleich einen festen Shampoo Bar rühren...
Ich sehe den Sinn nicht ganz im Gegensatz zu einem Flüssigshampoo...

Und solche Aussagen sind ja geradezu gruselig:
Falls die Paste durch den völlig normalen Eintrocknungsprozess mal zu hart geworden ist, einfach etwas von dem warmen Duschwasser hineinlaufen lassen und durchkneten. :) Dann wird sie wieder schön geschmeidig und ist leichter zu verwenden.
Liebe Grüße,
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 4. November 2018, 12:05

In einer dieser feuchten Pasten werden gemahlene Kräuter verwendet. Steht dann noch dabei, dass die Paste im Kühlschrank aufbewahrt werden sollte, damit die Kräuter nicht das Gären anfangen.
Kühlschrank ok, aber das würde ich auch nur max. 1-2 Tage (!) verwenden wollen. Und das Gären wäre wohl noch das kleinere Übel im Vergleich zur Schimmelpilz-Entwicklung!

Also bitte NICHT nachmachen!
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 4. November 2018, 12:20

Wenn Du gerne getrocknete Kräuter verwendest, kannst Du ja eine Haarmaskenbasis aus trockenen (!) Zutaten mischen und aufbewahren. Daraus entnimmst Du dann die benötigte Menge und kannst Dir daraus jedesmal frisch mit Hydrolaten z.B. eine Haarmaske anrühren.

Die kannst Du dann auch bedenkenlos als Kur auf dem Haar lassen, weil sich keine Tenside - wie sie in der Kesselpaste nämlich sehr wohl enthalten sind - darin befinden.

Bin grad nur mit dem Handy unterwegs, später könnt' ich mal nach einem Heike-Rezept suchen - ich meine nämlich, dass sie schon so etwas in der Richtung entwickelt hat... :gruebel:
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Syraine » 4. November 2018, 12:34

@ Fragolinchen: Du hast dir zielsicher das gruseligste Exemplar rausgesucht, das fand ich auch sehr strange. ;-)
Die sind ja sehr unterschiedlich in der Zusammensetzung, nur der Name ist lästigerweise gleich.
Aber die waren mir teils zur Benutzung ganz angenehm.
Ich bin einfach noch zu doof zum Shampoo rühren und bei Shampoo-Bars hat mich das ewige Geschrubbel genervt, bis man ein bissel Schaum hat. o.O
Das mit den Waschkräutern steht tatsächlich noch auf der Liste bei mir, da gibt es ja auch schon ein paar Mischungen in den Rezepten. Nur ein bissel Schaum ab und zu ist halt auch toll.


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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Coco » 4. November 2018, 13:11

Syraine hat geschrieben:
4. November 2018, 12:34
Ich bin einfach noch zu doof zum Shampoo rühren und bei Shampoo-Bars hat mich das ewige Geschrubbel genervt, bis man ein bissel Schaum hat.

Also, mal abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass du zu doof zum Shampoo rühren bist: meine Bars (und die vieler anderer hier im Forum) schäumen super! Große Mengen wunderbarer Schaum ohne irgendwelches Geschrubbel. Es gibt mehrere Threads zum Thema, die du leicht über die Suche findest. Vielleicht sind die Bars nach diesen Rezepten ja doch eine Option :)
Kann dich leider grade nicht verlinken, das ist mir am Handy zu fummelig.

Wegen Shampoo: schau dir mal Heikes Rezept für Lecithinshampoo auf Olionatura an - das ist einfach nachzurühren, finde ich.
Viele Grüße, Coco


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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Syraine » 4. November 2018, 16:01

@Coco:
Vielen Dank... Ich werde mich da auf jeden Fall noch weiter belesen, aber es gibt halt sooooo viel zu tun und sooo wenig Zeit :-D


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Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Vanessa » 30. November 2018, 12:34

Hallo liebe Rührküchler :)
Ich habe mich etwas umgesehen, aber keinen Thread für eine Haarwaschpaste gefunden. Entschuldigung, wenn ich es übersehen haben sollte.
Ich versuche gerade ein Rezept zu entwickeln, bin mir aber wegen der zusammenstellung unsicher. Vielleicht kann jemand einen Blick drüber werfen, würde mich über tips freuen :) Vielen Dank!

Für 100g Waschpaste:

40,8g Sandelholzhydrolat
25g Coco Glucosid
15g Ghassoul Tonerde
7g Kakaobutter
5g Sucrose Cocoate
2g Babssuöl
1g Panthenol
1g Seidenprotein
1g Glycerin
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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Kunstblume » 30. November 2018, 13:09

Was ist denn eine Haarwaschpaste? :lupe:
Liebe Grüße, Nina

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Ulrike » 30. November 2018, 13:38

Ich hätte einfach einen Shampoo-Bar gemacht und die härtenden Zutaten weggelassen.

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Wintergreen » 30. November 2018, 13:51

Genau Ulrike. Meine ersten Shampoo Bars wurden nicht hart, sondern hatten lediglich eine balm-ähnliche Konsistenz. Das war aber nicht nachteilig und hat wunderbar funktioniert.

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Ulrike » 30. November 2018, 15:39

Kunstblume hat geschrieben:
30. November 2018, 13:09
Was ist denn eine Haarwaschpaste? :lupe:
Ich verstehe darunter ein Shampoo-Konzentrat mit der Konsistenz einer Salbe/Paste.

Da ich einen Motorradurlaub plane und möglichst wenig Gepäck dabei haben möchte, wäre solch eine Paste eine gute Lösung. Bisher tüftle ich noch am Bar, aber Bars mag ich in der Anwendung nicht soooo gerne. Darum fand ich die Idee eine Paste zu entwickeln ganz verlockend.

Verpacken würde ich die Paste in eine Gako-Dose.

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Vanessa » 30. November 2018, 16:47

Ein Bar habe ich auch schon gemacht, aber ich habe das Gefühl, dass ich mir meine Haare mit der rauhen, harten Oberfläche kaputt reibe? Deswegen die Paste.
Was meint ihr nun zu dem Rezept? Sind da grobe Fehler drin? Evtl weniger Kakaobutter?
Danke für eure Hilfe

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Ulrike » 30. November 2018, 17:15

Hast du dir mal ausgerechnet, wie viel WAS du in dem Rezept hast?

Edle Zutaten - ja. Aber mir fehlt die das Konzept.

Wasser/Hydrolat würde ich gar nicht verwenden. Wozu auch? Du willst eine Paste erstellen und musst das Ganze anschließend wieder verdicken.

Tanside: Für eine Paste würden sich feste Tenside anbieten. Darum mein Hinweis auf einen Bar.

Wie sind deine Haare? Fein? Fettig? Gefärbt?

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von coboki » 30. November 2018, 17:55

Vanessa hat geschrieben:
30. November 2018, 16:47
Ein Bar habe ich auch schon gemacht, aber ich habe das Gefühl, dass ich mir meine Haare mit der rauhen, harten Oberfläche kaputt reibe?
Vanessa, ich schäume den Bar mit den Händen auf und verteile/verreibe den Schaum im Haar. Auf gar keinen Fall würde ich mit dem Bar selbst über die Haare reiben :schocking: .
Herzliche Grüße
Conny

Die Zeit ist immer reif, um das Richtige zu tun. (Martin Luther King)

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Ulrike » 30. November 2018, 21:37

Wenn der Bar sehr hart ist, ist die Versuchung groß, ihn direkt über die Haare zu streichen. Dies ist für mich auch ein Grund, über eine Paste nachzudenken.

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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von GartenEden » 30. November 2018, 22:26

Vanessa hat geschrieben:
30. November 2018, 12:34
Ich versuche gerade ein Rezept zu entwickeln, bin mir aber wegen der zusammenstellung unsicher.

Für 100g Waschpaste:

40,8g Sandelholzhydrolat
25g Coco Glucosid
15g Ghassoul Tonerde
7g Kakaobutter
5g Sucrose Cocoate
2g Babssuöl
1g Panthenol
1g Seidenprotein
1g Glycerin
1g Cetearylalkohol
1g Brokkolisamenöl
0,2 Guar Gum
Ich habe vor kurzem erst in einem anderen Fred über diese Kesselpasten diskutiert.
Deine INCIs ähneln dieser hier sehr. Möchtest du so etwas haben?

Beispielhafte INCIs
"Santalum album aqua, Coco glucosid, Hectorite (Ghassoul), Theobroma Cacao Seed Butter, Sucrose cocoate, Panthenol, Lecithin, Vanilla planifolia fruit oil (Prunus Amygdalus Oil), Carthamus tinctorius, Hydrolyzed wheat protein, Hydroxypropyl Guar (Guar Gum), Parfum, Alcohol"

Ein paar Fragen bleiben außerdem:
Sandelholz ist ja toll für die Hautzellen (laut Prof. Hanns Hatt haben die Hautzellen ja Rezeptoren dafür und teilen sich dann schneller), aber im Rinse-off Produkt? Wäre mir zu edel für den Abfluss.
WAS - hast du das Mal durch den Tensidrechner gejagt? Was sagt der?
Viele Grüße, Daniela
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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Judy » 30. November 2018, 22:33

Ulrike hat geschrieben:
30. November 2018, 21:37
Wenn der Bar sehr hart ist, ist die Versuchung groß, ihn direkt über die Haare zu streichen. Dies ist für mich auch ein Grund, über eine Paste nachzudenken.

Ulrike
Sanft über die Haare streichen ist ja noch ok - immer in Haarrichtung, nicht dagegen (also von oben nach unten, nicht hin und her rubbeln!).

Ich habe einen Cleansing Balm bei meinen Produkten - vielleicht kann soetwas für die Haare umgearbeitet werden?

Liebe Grüße,
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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Vanessa » 1. Dezember 2018, 13:03

GartenEden hat geschrieben:
30. November 2018, 22:26
Vanessa hat geschrieben:
30. November 2018, 12:34
Ich versuche gerade ein Rezept zu entwickeln, bin mir aber wegen der zusammenstellung unsicher.

Für 100g Waschpaste:

40,8g Sandelholzhydrolat
25g Coco Glucosid
15g Ghassoul Tonerde
7g Kakaobutter
5g Sucrose Cocoate
2g Babssuöl
1g Panthenol
1g Seidenprotein
1g Glycerin
1g Cetearylalkohol
1g Brokkolisamenöl
0,2 Guar Gum
Ich habe vor kurzem erst in einem anderen Fred über diese Kesselpasten diskutiert.
Deine INCIs ähneln dieser hier sehr. Möchtest du so etwas haben?

Beispielhafte INCIs
"Santalum album aqua, Coco glucosid, Hectorite (Ghassoul), Theobroma Cacao Seed Butter, Sucrose cocoate, Panthenol, Lecithin, Vanilla planifolia fruit oil (Prunus Amygdalus Oil), Carthamus tinctorius, Hydrolyzed wheat protein, Hydroxypropyl Guar (Guar Gum), Parfum, Alcohol"

Ein paar Fragen bleiben außerdem:
Sandelholz ist ja toll für die Hautzellen (laut Prof. Hanns Hatt haben die Hautzellen ja Rezeptoren dafür und teilen sich dann schneller), aber im Rinse-off Produkt? Wäre mir zu edel für den Abfluss.
WAS - hast du das Mal durch den Tensidrechner gejagt? Was sagt der?
JA genau :) Sowas wollte ich auch hinbekommen, nur ein bisschen an meine Bedürfnisse abgewandelt. Also würdest du gar kein Hydrolat, sondern einfach Wasser benutzen? Wegen der WAS weiß ich leider nicht genau, wie ich das mit der Tonerde berechnen soll.


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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Vanessa » 1. Dezember 2018, 13:09

Syraine hat geschrieben:
4. November 2018, 16:01
@Coco:
Vielen Dank... Ich werde mich da auf jeden Fall noch weiter belesen, aber es gibt halt sooooo viel zu tun und sooo wenig Zeit :-D
Hallo, ich bastel auch an so einer Kesselpaste, hast du mittlerweile ein Rezept entwickelt?
Meins sieht momentan so aus, bin mir aber unsicher ob alles stimmig ist

Für 100g Waschpaste:

40,8g Sandelholzhydrolat
25g Coco Glucosid
15g Ghassoul Tonerde
7g Kakaobutter
5g Sucrose Cocoate
2g Babssuöl
1g Panthenol
1g Seidenprotein
1g Glycerin
1g Cetearylalkohol
1g Brokkolisamenöl
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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von Ulrike » 1. Dezember 2018, 14:09

Vanessa, bitte zitiere nur die Textzeilen, die wirklich als Zitat benötigt werden. Sonst werden Beiträge so elend lang und mancher verliert die Lust, diese zu Lesen.

Zu den WAS. Mir ist nicht bekannt, dass Tonerde WAS hat. Zumindest keine im klassischen Sinn.

Zur Frage Wasser oder Hydrolat: Weder noch.

Mein Tipp: Rühre von deiner Rezeptidee einfach mal eine kleine Portion. 50g reichen völlig aus. Und dann berichte uns von deinen Eindrücken.

Ulrike
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Re: Haarwaschpaste

Ungelesener Beitrag von GartenEden » 1. Dezember 2018, 15:05

Vanessa hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 13:03
Also würdest du gar kein Hydrolat, sondern einfach Wasser benutzen?
Nein, nicht unbedingt. Sandelholz wäre mir auch aus (ökologischer Sicht) zu teuer. Aber ich destilliere meine Hydrolate selbst und nehme durchaus manchmal anteilig Melissen-, Lavendel-, Rosmarin, usw. für Shampoos, meistens max. 20% des Wasseranteils. Je nachdem, was ich eben genug habe. Ich bringe es eben lieber in Pflegeprodukten unter.
Konservierer auf keinen Fall vergessen! Du hast Wasser / Hydrolat in großer Menge drin.
Warum der hohe Wasseranteil, dann ist es ja bald doch wie Shampoo, nur mit Gammelgefahr, weil ohne Konservierer, außer Alkohol im Kesselpasten Rezept. Ob das reicht?
Vanessa hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 13:03
Wegen der WAS weiß ich leider nicht genau, wie ich das mit der Tonerde berechnen soll.
Hinweis: Nur die Tenside in den Rechner eingegeben, bei dir also das Cocos Glucosid. Bei 100g Produkt sind das bei dir mit 25g Tensid eine WAS von 13.

Andere Richtung: Judys Cleansing Balm wäre doch so eine halbfeste Paste, warum nicht die anpassen?
Viele Grüße, Daniela
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 1. Dezember 2018, 16:12

Ich seh keine Konservierung :lupe:. Genau das ist das Manko dieser "Kesselpasten": eine in der Paste enthaltene Wasserphase, die nicht konserviert ist!
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von GartenEden » 1. Dezember 2018, 17:11

Fragolinchen hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 16:12
Ich seh keine Konservierung :lupe:. Genau das ist das Manko dieser "Kesselpasten": eine in der Paste enthaltene Wasserphase, die nicht konserviert ist!
Wie hier bereits mehrfach darauf hingewiesen wurde... Und auch über die Zusammensetzung bereits diskutiert wurde. :gruebel:
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Vanessa » 1. Dezember 2018, 17:13

Fragolinchen hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 16:12
Ich seh keine Konservierung :lupe:.
Hatte überlegt, mir die Paste jeweils nach Bedarf zurechtzurühren, ich wasche nur alle 7-10 Tage Haare (bin eine der glücklichen, die kaum fettende Ansätze hat). Kann aber den Aufwand noch nicht ganz abschätzen, wenn ich mir doch mehr zusammenrühren muß, dachte ich daran den Glycerin- und Cetearylalkoholanteil zu erhöhen und ggf. Kaliumsorbat hinzuzufügen. Meinst du, daß würde dann reichen?

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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Melody » 1. Dezember 2018, 17:17

Shampoopasten gibt es auch von D.R. Harris (z.b. hier). Da ist allerdings die Verpackung schöner als die Inhaltsstoffe. :lupe:

Die lassen sich aber bestimmt naturkosmetisch anpassen.

Syraine, falls du Shampoo rühren stressig findest, liegt es evtl am Xanthan? Das ist für Rührneulinge oft nervig weil man so genau wiegen muss und dann die Reihenfolge beim auflösen genau einhalten sollte.

Das kannst du alles locker umgehen wenn du ein flüssiges Shampoo rührst und es in eine Schäumerflasche füllst. :kleinehexe:
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Syraine » 1. Dezember 2018, 17:21

Meh... Ich habe es aufgegeben aus den bereits genannten Gründen... Der Aufwand lohnt einfach nicht. Ich lerne jetzt wirklich lieber einfach Shampoos und Condis bauen und so :-D
Xanthan ist eh ein Arsch, Natrosol ist bestellt!
Für den ganzen Kräuter- Erden- und sonstigen Kram Mache ich mir im Zweifel einmal frisch RM und schmeiß das rein, das geht dann eh mehr nach Schnauze und es lohnt keine aufwändige Rezeptentwicklung.

Vielen Dank euch allen, ihr seid die allerbestesten! :-*

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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen » 1. Dezember 2018, 17:30

Vanessa hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 17:13
Fragolinchen hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 16:12
Ich seh keine Konservierung :lupe:.
Hatte überlegt, mir die Paste jeweils nach Bedarf zurechtzurühren, ich wasche nur alle 7-10 Tage Haare (bin eine der glücklichen, die kaum fettende Ansätze hat). Kann aber den Aufwand noch nicht ganz abschätzen, wenn ich mir doch mehr zusammenrühren muß, dachte ich daran den Glycerin- und Cetearylalkoholanteil zu erhöhen und ggf. Kaliumsorbat hinzuzufügen. Meinst du, daß würde dann reichen?
Wenn Du die Paste wirklich frisch! verwendest, brauchst Du keine Konservierung. Die Betonung liegt aber auf frisch, d.h. Paste anrühren, gleich verwenden, Rest wegschmeißen oder im Kühli maximal 1-2 Tage aufbewahren und dann komplett verbrauchen. Wenn Du auf Vorrat rührst, bitte entsprechend konservieren. Für weitere Informationen dahingehend bitte hier entlang.
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Re: Copycat Kesselpasten?!

Ungelesener Beitrag von Andrea- » 3. Dezember 2018, 18:34

Syraine hat geschrieben:
1. Dezember 2018, 17:21
Xanthan ist eh ein Arsch,
Bitte nimm es mir nicht übel, aber solche Ausdrücke hier zu lesen bin ich nicht gewöhnt und ich möchte mich auch nicht daran gewöhnen müssen.
Liebe Grüße, Andrea-

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