Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Sie duften, wirken, heilen – ätherische Öle. Hier ist Raum für intensiven Erfahrungsaustausch rund um die »Seele der Pflanzen«.

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Heike
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Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Heike » 27. Oktober 2007, 10:19

Ich selbst habe nur ein sehr begrenztes Wissen über ätherische Öle; meine Hauptquelle zum Nachschlagen ist das Buch »Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe« von Eliane Zimmermann. Im Sommer haben wir uns quasi über Olionatura kennen gelernt, und in diesem Kontext hat sie mir einige Informationen über ätherische Öle zur Verfügung gestellt, die wir für das Selbstrühren nutzen können.

Der folgende Artikel fasst wesentliche Informationen über ätherische Öle und ihren Einsatz zusammen, © Eliane Zimmermann:

Ätherische Öle und die Haut

Über die Haut erreichen ätherische Öle sehr schnell das Innere des Körpers. Sie hangeln sich gewissermaßen an den fettartigen Zellwänden entlang in immer tiefere Schichten. Dort, wo sich viele Schweiß- und Talgdrüsen befinden, wird dieser Vorgang beschleunigt. Die Haut als „Spiegelbild der Seele“ ist durch ätherische Öle ungewöhnlich gut zu beeinflussen. Das liegt an der Vielseitigkeit von manchen ätherischen Ölen, die die Psyche positiv beeinflussen können und gleichzeitig sehr stark zur Heilung der Haut beitragen können. Manchmal genügt es auch, sich bei der Behandlung zunächst auf die Harmonisierung der Psyche zu konzentrieren: Die störenden Hautprozesse kommen meistens automatisch wieder ins Lot. Die meisten ätherischen Öle wirken mehr oder weniger entzündungshemmend, sie blocken aggressive freie Sauerstoffradikale (wirken antioxidativ) und wirken meistens epithelisierend (neue Zellen bildend). Sie haben in der lebenden Pflanze eine Abwehrfunktion und im Falle der Harze ist es ihre Aufgabe, verletzte Pflanzenteile zu schützen und zu kitten. Diesen Mechanismus können wir uns für die menschliche Haut, die gereizt reagiert oder verletzt ist, zu Nutze machen.

Perkutane Anwendung von ätherischen Ölen
Die perkutane Anwendung (durch die Haut) ist die in Großbritannien verbreitetste Form der Anwendung von ätherischen Ölen. Die Behandlung des Aromatherapeuten besteht meistens aus einer Teil- oder Ganzkörpermassage mit einer dreiprozentigen Ätherische-Öle-Mischung in fettem pflanzlichem Öl. Bei gut verträglichen Ölen gehen manche Therapeuten auf bis zu 5 Prozent Verdünnung (bei Erwachsenen). Die meisten ätherischen Öle sind bei dieser Form der Behandlung innerhalb von 20 (Eukalyptus, Thymian Ct. Thymol, die Bestandteile
Eugenol, Linalool, Linalylacetat) bis 60 Minuten (Lavendel, Geranie, Citronella und Zimtaldehyd) im Blut und in der ausgeatmeten Luft nachweisbar. Nach wenigen Minuten können die Moleküle von Pfefferminze, Koriander sowie die Bestandteile Citral und Geraniol im Blut nachgewiesen werden (Schnaubelt 1995, Buchbauer 2004). In besonderen Fällen, zum Beispiel bei einer nahenden Erkältung, können die ausgewählen Öle auch in einer sehr hohen Konzentration – 50 Prozent bis pur – mehrmals auf die Fußsohlen aufgetragen werden. Im Fall von Insektenstichen oder Verbrennungen kann Lavendelöl pur aufgetragen werden. Bäder, Kompressen, Mundspülungen und kosmetische Applikationen zählen auch zu den perkutanen Anwendungen.

Die Durchlässigkeit der Haut für ätherische Öle
Auch wenn man noch in diesem Jahrhundert glaubte, die 3 mm dicke Haut sei für jegliche von außen kommende Substanz undurchlässig, ist es heutzutage allgemein anerkannt, dass bestimmte Substanzen sie durchaus passieren können. Nicht nur die Beschaffenheit, das molekulare Gewicht und der pH-Wert dieser Substanzen beeinflussen die Menge und die Geschwindigkeit des Eindringens, sondern auch die Beschaffenheit der jeweiligen Haut.
Laut Tony Balacs nehmen Fußsohlen, Handflächen, Kopfhaut, Stirn, Armbeugen und Hodensack Moleküle von fetten und ätherischen Ölen besonders gut auf, also sämtliche Stellen, die reich an Haarausgängen, Schweiß- und Talgdrüsen sind. Dünne, unverhornte oder gar verletzte Haut erleichtert das Eindringen dieser Substanzen. Bauch, Rücken und Beine sind relativ undurchlässig, alle Schleimhäute wiederum sind sehr durchlässig, jedoch auch leicht reizbar. Bei Frauen ist die Permeabilität der Haut aufgrund der fettreicheren Gewebe größer als bei Männern (Balacs 1992).
Warme, gut durchblutete und feuchtigkeitsreiche Haut fördert das Eindringen der Öle, durch Abdecken mit Tüchern wird dieser Prozess verstärkt. Die Konsistenz und Temperatur der verwendeten Trägeröle spielen eine entscheidende Rolle: je dünnflüssiger, wärmer und reicher an ungesättigten Fettsäuren sie sind, desto besser gelangen sie durch die Hautschichten in den Blutkreislauf. Eine Temperaturerhöhung der Trägerölmischung um 10 Grad Celsius steigert die Rate der perkutanen Absorption an den Händen auf das Doppelte.


Wissenswert:
Als »Aggressiver Sauerstoff« werden unstabile, sehr reaktionsfreudige Sauerstoffmoleküle mit einem oder mehreren ungepaarten Elektronen genannt, die anderen Molekülen Elektronen weg nehmen; sie existieren nur sekundenlang stören jedoch lebenswichtige Abläufe im Körper, v.a. an Zellmembranen. Freie Radikale werden vom Körper produziert, um Krankheiten und defekte Zellen abzuwehren (zu binden) und zu beseitigen, zB in aktivierten Makrophagen, die in einer Sekunde eine Million FR bilden. In der Krebstherapie nutzt man diesen Abwehr-Mechanismus durch Bestrahlung, Überhitzung, Chemotherapie. Durch diese sehr aggressiven Eingriffe werden vermehrt FR gebildet, die dann allerdings den Rest des Körpers schwer schädigen. Viele dieser Schädigungen durch diese aggressiven Moleküle könnten vermeidbar sein:

• UV-Strahlung (Sonne und Solarium), Röntgen-Strahlung (fliegen) und radioaktive Strahlung
• Elektrosmog (Handy, Computer, TV, Mikrowelle)
• Ozon, Smog/Abgase
• Lösungs- und Konservierungsmittel (Tetrachlorkohlenstoff, Formaldehyd, PCP)
• Zigaretten (aktiv und passiv, ein Zug > 10 FR > 100 Billionen neue FR)
• Schwermetalle in Nahrung, Luft und Zähnen
• falsche Zubereitung (z. B. alte und überhitzte Fette)
• Alkoholkonsum
• Medikamente (Antibiotika, Steroide, Paracetamol, Narkotika, Chemotherapeutika)
• exzessiver Sport
• psychischer und körperlicher Stress

Wenn wir unter oxidativem Stress stehen, werden Körper-Moleküle gestört, richtiggehend »beraubt«, es werden ihnen Sauerstoffanteile weg genommen, diese „beraubten“ Moleküle greifen wiederum andere Verbindungen an (Dominoeffekt), sie werden also ihrerseits zu Radikalen.
Altern ist Folge oxidativer Schäden, wir »rosten«, unser Bindegewebe »verschlackt«; Freie Radikale oxidieren Lipide, die beispielsweise Bausteine der Zellmembranen sind, das führt u. a. zu verengten Blutgefäßen und dann schnell zu Infarkten. Altersflecken beispielsweise sind oxidierte Proteine in den obersten Hautschichten. Viele ätherische Öle und auch fette Pflanzenöle wirken als starke Antioxidanzien und können diesen Prozess verlangsamen.


Hautunverträglichkeiten

Allergien
Allergische Reaktionen gegen einige ätherische Öle sind bekannt, vor allem bei bekannter Allergie gegen Korbblütler (Hausen 1997)*. Auch bei allgemein gut verträglichen Ölen wie Rosa damascena tauchen gelegentlich Probleme auf, die jedoch oftmals mit einer schlechten Qualität des Öles zusammenhängen. Nicht nur synthetische Beimischungen können hierfür verantwortlich sein, sondern auch erhöhte Oxidwerte in wenig sorgfältig destillierten natürlichen Ölen).
Auch können Pestizidrückstände in Zitrusölen oder im Trägeröl reizend oder allergisierend wirken. Reaktionen mit Chemikalien in der Kleidung oder mit Synthetikfasern können in seltenen Fällen nach der Massage auftreten.
Eine sachgemäße Anwendung vorausgesetzt, stellt fast kein ätherisches Öl eine Gefahr für grundsätzlich gesunde Menschen dar. Sachgemäß bedeutet für die ätherischen Öle:
• Sie müssen von einem zuverlässigen Lieferanten erworben werden.
• Sie müssen frisch sein und korrekt gelagert werden.
• Die Auswahl und die Dosierung muss der Befindlichkeit des individuellen Patienten angepasst werden.
Wie wir im Folgenden sehen werden, gibt es allerdings für Personen mit bestimmten Krankheitsbildern einige Einschränkungen.

Hautreizende Öle
Grundsätzlich kann jedes ätherische Öl je nach Hauttyp und Verdünnungsgrad Reizungen, Rötungen, Jucken oder eine Hyperthermie verursachen, alles durchaus „normale“ Reaktionen, vergleichbar mit den Hautreaktionen auf die Berührung mit einer Brennnessel, die nichts mit Allergien zu tun haben.
Es gibt einige Öle, die die normale, gesunde Haut auch bei der üblichen Verdünnung von maximal 3 Prozent angreifen können. Das sind vor allem phenolhaltige Öle, die bei Menschen mit empfindlicher Haut allenfalls auf die robuste Haut der Fußsohlen aufgebracht werden sollten, zum Beispiel im Falle einer drohenden Erkältung. Selbst hier ist auf eine maximal 3-%ige Verdünnung zu achten.
Auch Öle, die reich an Aldehyden sind, vor allem wenn diese nicht mehr frisch sind, können empfindliche Haut reizen, die Zugabe von Pinen- oder Limonen-haltigen Ölen mildern diesen Effekt. Zimtaldehyd kann besonders Haut reizend wirken. Zitrusöle sind besonders im warmen Vollbad vorsichtig zu dosieren, zehn Tropfen können je nach Haut und Wassertemperatur bereits zu viel sein.

Potenziell Haut reizende ätherische Öle

Cinnamomum cassia (Cassiazimt, chinesischer Zimt)
Cinnamomum verum (Zimtrinde, Zimtblätter)
Syzygium aromaticum (Gewürznelke, Blätter und Knospe)
Origanum vulgare (Oregano)
Satureja hortensis/montana (Bohnenkraut)
Thymus vulgaris (Thymian Chemotyp Thymol und Chemotyp Carvacrol)
Myroxylon balsamum (Perubalsam)

Perubalsam, das kein ätherisches Öl ist, sondern ein Resinoid ist, wird als ungewöhnlich starkes Allergen eingestuft. Laut Expertenmeinung liegt das jedoch an der Kontaminierung mit Chemikalien, nicht aber am reinen Balsam.
Bei Allergikern und empfindlichen Personen sollten ätherische Öle zu Beginn der Behandlungsreihe zunächst nur einzeln eingesetzt werden bzw. die gewählten Öle zunächst getrennt getestet werden: etwas vom Öl, mit maximal der doppelten Konzentration als später verwendet werden soll, mit fettem Öl vermischt auf der Innenseite des Unterarms auftragen und 25 Minuten. Entsteht eine Rötung, Jucken, eine Schwellung oder gar Blasen, sollte das Öl nicht angewendet werden.

Isolierte Duftstoffe als Allergene
Seit die neue europaweit geltende Kennzeichnungspflicht für Kosmetik gilt (2003), gibt es viel Unruhe in der Naturkosmetikbranche. Es muss der Aufdruck »Sensibilisierung durch Hautkontakt« und »Berührung mit der Haut vermeiden« bei sechsundzwanzig vorkommenden Inhaltsstoffen gut lesbar auf die Verpackungen der Kosmetika aufgedruckt sein. Diese Kennzeichnungspflicht betrifft nun auch Massageöle mit ätherischen Ölen und ähnliche Produkte, die in der Aromapraxis eingesetzt werden können. Problematisch bzw. sogar geschäftsschädigend für die betreffenden Naturkosmetikhersteller ist leider, dass zurzeit noch kein Unterschied zwischen natürlichen Stoffen, die in das Vielstoffgemisch ätherisches Öl eingebunden sind und »naturidentischen« Kopien gemacht wird. Diese wirken erfahrungsgemäß reizender, sei es durch laborbedingte Trägersubstanzen oder durch den Mangel an natürlichen – in Spuren vorkommenden – Begleitstoffen, die in natürlichen Ölen oft puffernde Effekte haben. Bei naturreinen ätherischen Ölen scheint die Synergie aller Bestandteile die Gefahr der Hautreizung abzuschwächen. Um das zu überprüfen hat die Firma Weleda hat eine Studie an hundert Duftstoffmix-Allergikern in Auftrag gegeben, die mit Naturstoffen beduftete Kosmetikprodukte 24 Stunden lang unter einem Pflaster auf ihrer Haut behalten mussten. Trotz dieser nicht alltäglichen Form der Anwendung zeigte sich die Haut der Probanden nicht gereizt. (Weleda 2003). Auch Wissenschaftler erkennen an, dass die Summe einzelner Bestandteile der Öle mehr sind als ein Einzelstoff (Hippeli 2004).
Man hat diesen Effekt jedoch – zumindest in einigen Fällen – erkannt und wird sicherlich in Zukunft diese Kennzeichnungspflicht differenzieren, dafür setzen sich Wissenschaftler und Firmen mit entsprechenden Studien und Materialsammlungen zurzeit ein, beispielsweise NORA Deutschland
(http://www.nora-international.de).
Um folgende Riechstoffe wurde die „Richtlinie zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedsstaaten über kosmetische Mittel 76/68/EWG vom 26. Februar 2003“ erweitert:

Amylcinnamal
Benzylalkohol
Cinnamylalkohol
Citral
Eugenol
Hydroxycitronellal
Isoeugenol
Amylcinnamylalkohol
Benzylsalicylat
Cinnamal
Cumarin
Geraniol
Hydroxy-Methylpentylcyclohexencarboxaldehyd
Anisylalkohol
Benzylcinnamat
Farnesol
2-(4-tert-Butylbenzyl)propionaldehyd
Linalool
Benzylbenzoat
Citronellol
Hexylcinnamaldehyd
d-Limonen
Methylheptincarbonat
3-Methyl-4-(2,6,6-trimethyl-2-cyclohexen-1-yl)-3-buten-2-on
Eichenmoos- und Baummoosextrakt
Baummoosextrakt
(Quelle: Europäische Union 2003)

Bei der Auflistung dieser angeblichen Allergene wird nicht nach der Schwere der möglichen Hautreizungen unterschieden, es ist jedoch bekannt, dass beispielsweise Geraniol (in Rosen-, Rosengeranien- und Palmarosaöl) oder Linalool (in Lavendel-, Petit Grain- und Rosenholzöl) um ein vielfaches schwächer wirken, was Hautirritationen anbelangt, als Zimtaldehyd (Amylcinnamal) oder gar Eichenmoosextrakt, auf die auch unempfindliche Menschen reagieren können.

Verunreinigungen als Allergene
Als besonderes Problem stellen sich das Öl und andere Produkte aus Matricaria chamomilla dar: Angeblich gibt es eine hohe Bereitschaft zu Allergien durch diese weltweit eingesetzte Heilpflanze. Hier scheint es sich jedoch um ein Problem mit Verunreinigungen der entsprechenden Tees und anderer Kamillenprodukte zu handeln, da der große Bedarf nicht mit der Heilpflanze allein gedeckt werden kann. So werden absichtlich oder versehentlich Anthemis- und andere Kamillen in die Produkte hinzugefügt, diese können jedoch die stark Haut reizenden Anthecotulide (Sesquiterpenlactone) enthalten (Hausen und Vieluf 1997).
Ende der neunziger Jahre traten plötzlich vermehrt Allergien gegen das sonst bestens verträgliche Öl von Lavandula officinalis auf. Die Erklärung war einfach aber erschreckend: In Frankreich waren viele der geklonten Lavendelpflanzen von einem Virus befallen, diese wurde nicht in allen Fällen vernichtet, sondern zu (verunreinigtem) Öl verarbeitet (Wabner 1996). Auch Verunreinigungen mit synthetischen Bestandteilen können durch ihren Gehalt an produktionsbedingten chlorierten Trägersubstanzen für Hautirritationen oder gar Allergien verantwortlich sein.

Oxidative Folgeprodukte als Allergene
In den letzten Jahren hat sich heraus gestellt, dass die immer häufiger vorkommenden Irritationen und allergischen Kontaktekzeme gegen Melaleuca alternifolia durch falsch gelagertes, oxidiertes Öl zustande kommen, da sowohl das im Öl zu gut einem Drittel vorkommende Terpinen-4-ol, als auch andere Monoterpene, bei ungünstiger Lagerung (hell, warm, unverschlossen) innerhalb von wenigen Tagen oxidative Folgeprodukte bilden kann (Wabner 2002, Hausen 1997). So wird das Öl in kürzester Zeit reich an aggressiven, Haut reizenden Peroxiden wie dem hyperämisierenden Ascaridol, das in isolierter Form mit organischen Säuren reagiert und zu ernsthaften Dermatiden führen kann. Dazu finden wir erhöhte Werte an 1,2,4-Trihydroxymenthan und g- und p-Cymen,
welche von 3 % im frischen Öl auf 10-30 % ansteigen können (Reichling 2003, Harkental 1998).
Grundsätzlich können fast alle ätherischen Öle – insbesondere diejenigen, die reich an Monoterpenen und Aldehyden sind – sofern sie nicht korrekt gelagert und gehandhabt werden und dadurch hohe Peroxidwerte aufweisen, die Haut stärker angreifen als die entsprechenden frischen bzw. nicht angebrochenen Öle. Bekannt ist dieses Phänomen bei
überlagerten Zitrusölen und Nadelölen, aber auch bei Eukalyptus- und Zitronengrasölen (Balacs, Tisserand 1995).
Alte und oxidierte Öle sollten deshalb aus dem kosmetischen und klinischen Bereich verbannt werden und grundsätzlich ein Jahr nach Öffnung der Flaschen nicht mehr verwendet werden.
Man kann den Peroxidgehalt in ätherischen Ölen, genau wie seit Jahren bereits bei fetten Ölen praktiziert, messen: Er sollte unbedingt unter 20 sein, am Haut freundlichsten verhält sich das Öl beim Wert 5 und darunter. Da etliche ätherische Öle, insbesondere das von Melaleuca alternifolia so anfällig für Oxidationsprozesse sind, sollten diese also streng genommen nur nach sorgfältigen Kontrollen auf den Markt kommen und immer mit dem Hinweis versehen sein, dass die angebrochene Flasche nur eine sehr begrenzte Haltbarkeit aufweist.

Photosensibilisierende Eigenschaften
Furokumarine sind eine Gruppe von Inhaltsstoffen in einigen ätherischen Ölen, die die Wirkung von ultravioletten Strahlen auf der Haut verstärken. Sie verleihen dem jeweiligen Öl– je nach Verdünnung – eine phototoxische und sogar photomutagene Wirkung, da diese Moleküle bei Berührung, insbesondere mit feuchter Haut, und unter gleichzeitiger Einwirkung von UV-Licht (312 bis 320 nm Wellenlänge), eine Substanz zu bilden, aus der sich – zusammen einem körpereigenem Eiweiß – ein Antigen entwickelt (Hausen, Vieluf 1997). Bei diesem Eiweiß handelt es sich um Pyrimidinbasen der DNS, das zusammen mit den Furokumarinen ein Additionsprodukt bildet, das die Zellteilung in den Epidermiszellen der Haut unmöglich macht. Es entsteht eine subepidermale Blasenbildung mit Schwellung und führt zu einer Dermatitis solaris 1. und 2. Grades (Stahl-Biskup 2004, Roth et al. 1994).
Als die Inhaltsstoffe in Kosmetika noch nicht so scharf reglementiert wurden, sah man oft Frauen mit der so genannten Berloque-Dermatitis vor allem im seitlichen Halsbereich, diese entstand durch Furocumarin haltige Duftstoffe in Parfums (Hausen, Vieluf 1997).
Furokumarine befinden sich hauptsächlich in durch Pressung gewonnenen ätherischen Ölen und nur in einigen destillierten Ölen. Tisserand rät diesbezüglich vom perkutanen Gebrauch von Öl von Lippia citriodora gänzlich ab und empfiehlt bei einigen Ölen folgende Verdünnungen, die die angegebenen Werte nicht überschreiten sollten. Auch dann sollte nach der perkutanen Anwendung die Haut – je nach aufgetragener Menge/Verdünnung bis zu acht Stunden vor ultravioletten
Strahlen der Sonne oder eines Solariums geschützt werden (Tisserand 1995):

Angelica archangelica 0,78%
Citrus bergamia 0,4%
Citrus aurantifolia 0,7%
Citrus aurantium 1,4%
Citrus limon 2%
Citrus paradisi 4%
Cuminum cyminum 0,4%
Ruta graveolens 0,78%
Tagetes tenuifolia 0,05%

Laut Tisserands Tests wirken die ätherischen Öle von Citrus sinensis und Citrus reticulata nicht photosensibilisierend. Auch das destillierte Öl von Citrus aurantifolia gehört dazu. Citrus limon enthält in sehr unterschiedlichen Anteilen die phototoxisch wirkenden Stoffe Bergapten und Oxypeucedanin, je nachdem wo in der Welt es gewonnen wurde. Auch Citrus aurantium per. und Citrus aurantifolia können große Mengen an Oxypeucedanin enthalten (Naganuma et al. 1985)

Hautfreundliche ätherische Öle
Aniba rosaeodora (Rosenholz)
Anethum graveolens (Dill, ganze Pflanze)
Anthemis nobilis (Kamille, römisch*)
Boswellia carterii (Weihrauch)
Bursera delpechiana (Linaloeholz)
Cananga odorata (Ylang Ylang)
Cedrus atlantica (Atlas-Zeder)
Cinnamomum camphora (Ho-Blätter)
Citrus aurantium flor (Neroli)
Commiphora myrrha/molmol (Myrrhe)
Cupressus sempervirens (Zypresse)
Daucus carota (Karottensamen)
Elletaria cardamomum (Cardamom)
Hyssopus officinalis (Ysop)
Iris germanica (Iris)
Lavandula hybrida (Lavandin)
Lavandula officinalis (Lavendel)
Leptospermum scoparium (Manuka)
Matricaria chamomilla (Kamille blau*)
Melaleuca viridiflora (Niaouli)
Melaleuca leucadendra (Cajeput)
Origanum majorana (Majoran)
Pelargonium graveolens (Rosengeranie)
Pogostemon patchouli (Patchouli)
Rosa damascena (Rose)
Salvia sclarea (Muskateller-Salbei)
Santalum album (Sandelholz)
Vetiveria zizanoides (Vetiver)
* nur in Verdünnung hautfreundlich

Besondere Vorsicht: Säuglinge
Säuglinge bis zu 6 Monaten sollten möglichst nur in Ausnahmefällen mit ätherischen Ölen behandelt werden. Ihre Haut ist noch sehr durchlässig und empfindlich. Eine Ausnahme ist das pflegende und reinigende Öl von Rosa damascena (destilliert): ein Tropfen auf 100ml k. b. A. Mandel- oder Sesamöl.
Eine zarte Mischung von Santalum album und Melaleuca alternifolia (frisch!) in Calendulamazerat ist bei Milchschorf erlaubt. Auch eine 1%-ige Anti-Blähungs-Mischung mit Carum carvi, Citrus reticulata, Coriandrum sativum sem. und Foeniculum vulgare wird meistens gut vertragen und hat zudem eine Stress lösende Wirkung. Das Blütenöl von Citrus aurantium und Lavandula officinalis helfen unruhigen Babys, hier ist ganz besonders auf die Dosierung zu achten und nicht zu denken, viel hilft viel, dann schläft der/die Kleine besonders gut. Bei Lavandula ist immer wieder ein Umkehreffekt bei einem Zuviel zu beobachten, und das Baby wird nun erst recht putzmunter, möglicherweise liegt dieses Phänomen jedoch am billigeren Lavandinöl, das durch seinen Kampfergehalt eher anregend wirken kann. Im Zweifelsfalle bietet jedoch die Gabe von Tees oder von homöopathischen Mitteln für die ganz Kleinen eine sanftere Behandlung.

Homöopathische Mittel
Generell gesagt, vertragen sich die beiden Methoden erfahrungsgemäß gut. Viele TherapeutInnen wenden beide Therapieformen parallel an und berichten allenfalls von sehr seltenen Störungen (Mauker 2003). Je höher die Potenz des homöopathischen Mittels jedoch ist, desto eher ist eine Antidot-Wirkung möglich. Bei Konstitutionsbehandlungen (Hochpotenzen) sollte also möglichst wenig mit ätherischen Ölen gearbeitet werden.
Wichtig ist hier besonders, dass die PatientInnen bewusst riechen, ob ein bestimmtes Öl für sie momentan verträglich ist und welches benötigt wird.
Liebe Grüße
Heike


Lena

Ungelesener Beitrag von Lena » 31. Oktober 2007, 15:23

Ich habe vor längerer Zeit eine sehr schöne Seite gefunden "Ätherische Öle - Aromatherapie" ,wo ich sehr oft nachlese,da ich selber auch sehr begrenztes Wissen über ätherische Öle habe.

Man findet dort:

*Informationen zu ätherischen Ölen
*Anwendungsbeschränkungen
*Ätherische Öle Übersicht
*Anwendung ätherischer Öle
*Elemente,Sternzeichen und Chakren
*Anwendungsgebiete
*Wirkung einzelner Öle


Schokonase

Ungelesener Beitrag von Schokonase » 31. Oktober 2007, 17:11

Haaach, um das tolle Buch von Frau Zimmermann schleich ich schon ewig rum, aber das ist schon eine Stange Geld, die man dafür hinblättern muss.... Vielen Dank für die Infos, sehr interessant!

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Ungelesener Beitrag von Heike » 31. Oktober 2007, 18:30

Schokonase hat geschrieben:Haaach, um das tolle Buch von Frau Zimmermann schleich ich schon ewig rum, aber das ist schon eine Stange Geld, die man dafür hinblättern muss.... Vielen Dank für die Infos, sehr interessant!
Bitte warte damit aber bis März, dann kommt die neue Auflage. ;-)
Liebe Grüße
Heike


clood

Ungelesener Beitrag von clood » 2. November 2007, 20:18

Heike hat geschrieben:
Schokonase hat geschrieben:Haaach, um das tolle Buch von Frau Zimmermann schleich ich schon ewig rum, aber das ist schon eine Stange Geld, die man dafür hinblättern muss.... Vielen Dank für die Infos, sehr interessant!
Bitte warte damit aber bis März, dann kommt die neue Auflage. ;-)

danke heike!
gut,daß mein weihnachtsmann das noch nicht für weihnachten gekauft hat ;D

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Ungelesener Beitrag von Heike » 3. November 2007, 12:07

clood hat geschrieben:danke heike!
gut,daß mein weihnachtsmann das noch nicht für weihnachten gekauft hat ;D
;D Gern geschehen … ist doch ärgerlich, wenn man wenige Wochen später das aktuelle Buch im Laden sieht.
Liebe Grüße
Heike


clood

Ungelesener Beitrag von clood » 4. November 2007, 14:26

zum glück gehe ich so gut wie nie in buchläden
da wäre das wohl nicht passiert,aber hier hätte ich das sicher erfahren


tavso9
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von tavso9 » 8. Mai 2009, 18:33

Lena, ganz spannende Seite - danke fürs Mitteilen :jump:


Creamy

Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Creamy » 9. Januar 2010, 21:57

eine Flasche mit ätherischem Öl ist an sich etwas sehr unnatürliches !
die Pflanze gibt die Öle kontinuierlich an die Umgebung ab oder schützt sie vor Umwelteinflüssen durch Einschluss in das Gewebe...

außerhalb der Pflanze benötigen die Öle also besondere Zuwendung um zu verhindern dass sie zB an Qualität verlieren oder sich mit allergenen Stoffen anreichern:

In der Regel gebe ich unmittelbar nach dem Kauf etwas Antioxidans als Stabilisator hinzu, das steigert die Haltbarkeit enorm. Aber auch dann sollte man dunkel, kühl und gut verschlossen lagern.

ich empfehle die meisten ätherischen Öle im Kühl oder Tiefkühlschrank zu lagern. Ich habe mir einen Tiefkühler extra für diesen Zweck gegönnt. Im ohnehin kalten Keller und auf -12 °C eingestellt verbraucht er nur minimal Strom. Die Oxidationsreaktionen laufen bei der Temperatur weitaus langsamer ab (ca. 10-30x). Bei empfindlichen Kostbarkeiten kann man sogar noch die Luft aus dem Gefäß mit Argon oder einem anderen Inertgas verdrängen... manche Leute machen das sogar mit ihrem Wein
die beiden anderen Maßnahmen sind aber erstmal am einfachsten in der Umsetzung :hallihallo:
seid nett zu euren Ölen !

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Limonenoxide


Creamy

Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Creamy » 9. Januar 2010, 22:04

achja noch etwas zur Haltbarkeit, Aussagen wie "Zitrusöle halten 12-18 Monate" sind sehr pauschalisiert
zunächst hängt das extrem von den Lagerbedingungen und anderen Faktoren ab, zweitens bilden sich zB aus Limonen die allergenen Limonenoxide vom ersten Tag an wenn die Flasche Licht und Sauerstoff ausgesetzt ist! (was sich nie ganz vermeiden lässt...)
ich möchte also nicht die Entscheidung treffen ab welchem Grad der Umsetzung das Öl noch verwendet werden sollte oder nicht. Wenn es geruchlich sich sehr von einem frischen Öl unterscheidet ist es definitiv zu spät

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Petunie
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Petunie » 25. Januar 2012, 14:00

Ich könnte Fr. Zimmermann stundenlang zuhören! Ihre Seminare sind sehr empfehlenswert und vorallem lehreich!!!!
Ich möchte gerne hier noch ein Zitat von ihr (ein Satz, den sie mir in einem persönlichen Gespräch während der Kaffeepause eines Seminars sagte - und der seeeehr viel beinhaltet):

....Die Frage ist, was können ÄÖ FÜR den Menschen und nicht GEGEN eine Krankheit tun.....

copyright E. Zimmermann

Ich bedanke mich hiermit dafür nochmal, der Satz hilft mir sehr, wenn ich wieder einmal grüble, welche Öle ich da nun nehmen soll.....
Ein herzliches Lächeln ist das schönste Make-up.....

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Lila Blume
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 18. Januar 2015, 15:53

Hallo Ihr lieben, :hallihallo: hat jemand von euch vielleicht das Buch von Eliane Zimmermann „Aromatherapie, die Heilkraft ätherischer Pflanzenöle“, ist das etwas für mich, denn ich habe keine Ahnung :nixweiss: von Ätherischen Ölen, aber ich möchte bisschen lernen wie und für was ich sie anwenden kann.
Es gibt’s doch auch Internetseite von Eliane Zimmermann ist das das gleiche wie im Buch?
Kann mir da bitte jemand weiter helfen.

Im Voraus vielen lieben Dank. :bluemchen:
Liebe Grüße
Eva

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Mana
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Mana » 18. Januar 2015, 16:25

Hallo Lila Blume!
Habe mir das andere Buch von Eliane Zimmermann, "Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe" kurz vor Weihnachten "geschenkt", hier ein Blick ins Buch.
Mir gefällt dieses Buch sehr gut, es enthält ein Kapitel mit Steckbriefen zu ätherischen Ölen, dort sind die Inhaltsstoffe aufgelistet, wichtige Eigenschaften der unterschiedlichen Öle, Hauptindikatoren und auch Nebenwirkungen. Das ist das für ich interessanteste, aber In den anderen sieben Kapiteln stehen auch eine Menge weiterer Infos!
Insgesamt finde ich das Buch gut zu lesen (okay, ich bin eher nicht der Romanleser, lieber Fachliteratur), es ist übersichtlich gegliedert und man findet schnell die einen persönlich interessanten Themen heraus.
Zuletzt geändert von Kunstblume am 18. Januar 2015, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link versteckt
Liebe Grüße,
Mana

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Jatira
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Jatira » 18. Januar 2015, 18:52

Hallo, ich habe (mir gewünscht!) seit Weihnachten das Buch "Aromatherapie - die Heilkraft ätherischer Pflanzenöle" und finde es toll, steht sehr viel hilfreiches drin, das ich erst nach und nach entdecke. Allgemeines zu den Inhaltstoffen, Haltbarkeit, fast 90 Seiten Beschreibungen verschiedener ätherischer Öle von A bis Z mit Wirkung, Haltbarkeit, Angaben zur Herstellung u. m. Daran schließt sich noch eine Auflistung und Beschreibung verschiedener fetter Öle und Hydrolate an. Es folgen HInweise zur Anwendung, Dosierung, Verdünnung, welche Öle für welche Situationen geeignet sind, auch Hinweise speziell für Baby und Kleinkindere, ein paar Rezepte ... Ich kann jetzt nicht beurteilen ob man diese Infos auch irgendwo auf der Webseite zusammensuchen könnte, aber auf jeden Fall nicht so übersichtlich zusammengestellt. Wirklich viele Detailinfos, aus meiner Sicht empfehlenswert.
Viele Grüße
Jatira

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 18. Januar 2015, 21:10

@Mana :hallihallo:

@Jatira :hallihallo:

Vielen lieben dank euch beiden es hat mir sehr geholfen, ich werde mir das Buch kaufen und hoffe komme damit klar, denn ich habe wirklich keine Ahnung.

Vielen lieben dank, und ein schönen Abend noch. :bluemchen:
Liebe Grüße
Eva

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Heike
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Heike » 18. Januar 2015, 21:41

Petunie hat geschrieben: ....Die Frage ist, was können ÄÖ FÜR den Menschen und nicht GEGEN eine Krankheit tun.....

copyright E. Zimmermann
Ein wunderbarer Satz … und einer, der leicht angepasst auch auf die Herstellung von Pflegeprodukten übertragbar ist. Sich zu fragen, was kann ich für meine Haut tun, erfordert einen viel umfassenderen Blick als der auf isolierte Rohstoffe gegen etwas.

Ich habe sie noch nicht persönlich kennengelernt, kenne sie nur aus dem ein oder anderen Austausch per Mail. Sie ist eine ganz tolle Frau, scheint mir. :-)
Liebe Grüße
Heike

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Morgentau
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Morgentau » 19. Januar 2015, 17:46

Hallo Lila Blume

Ich habe das Buch auch. Ich finde es ein sehr gutes Nachschlagewerk. Die Ätherischen Öle sind kurz und bündig beschrieben.
Im hinteren Teil sind Rezepte und Tipps.
Mir macht das Buch viel Freude.

Grüessli Morgentau
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Ninja
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Ninja » 19. Januar 2015, 23:24

Liebe Lila Blume, :bluemchen:

ich habe unter anderem auch dieses Buch und lese immer wieder sehr gerne darin. Es wird Dir bestimmt auch recht nützlich sein. Viel Spaß damit.

Liebe Grüße
Ninja
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Lila Blume
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 26. Januar 2015, 10:08

@Liebe Morgentau, :hallihallo:

@Liebe Ninja, :hallihallo:

vielen lieben :bluemchen: dank Euch beiden, ich habe mir das Buch bestellt und hoffe genau wie Ihr viel Spaß damit zu haben. :fred:
Liebe Grüße
Eva

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Ninja » 27. Januar 2015, 01:05

Liebe Lila Blume, :bluemchen:

ich bin überzeugt, das Buch ist Dir ein wertvoller Ratgeber. :-*
Viel Freude damit.

Liebe Grüße
Ninja
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 28. Januar 2015, 22:05

Liebe Ninja, :hallihallo:

mein Buch ist da, es ist richtig toll, ich freue mich jetzt schon dass ich auch bisschen Ahnung haben würde und es auch in meine Pflege Einsätzen kann.
Ninja hat geschrieben:Viel Freude damit.
Das werde bestimmt haben. :bussi:
Liebe Grüße
Eva

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von coboki » 29. Januar 2015, 17:40

Lila Blume hat geschrieben:Liebe Ninja, :hallihallo:

mein Buch ist da, es ist richtig toll, ich freue mich jetzt schon dass ich auch bisschen Ahnung haben würde und es auch in meine Pflege Einsätzen kann.
Ninja hat geschrieben:Viel Freude damit.
Das werde bestimmt haben. :bussi:
Liebe Lila Blume,

auch ich habe dieses Buch gerade erworben und schon ein wenig darin geschmökert. Also ich für meinen Teil kann nur sagen, dass das Buch eine absolute Bereicherung für uns Selbstrührer ist. Wünsche Dir viel Freude beim lesen und testen...
Herzliche Grüße
Conny

Die Zeit ist immer reif, um das Richtige zu tun. (Martin Luther King)

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 29. Januar 2015, 18:50

Liebe Conny, :hallihallo:
coboki hat geschrieben:Liebe Lila Blume,

auch ich habe dieses Buch gerade erworben und schon ein wenig darin geschmökert. Also ich für meinen Teil kann nur sagen, dass das Buch eine absolute Bereicherung für uns Selbstrührer ist. Wünsche Dir viel Freude beim lesen und testen...
Ich wünsche Dir auch viel Spaß beim Testen. :-*
Liebe Grüße
Eva

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Positiv » 30. Januar 2015, 10:47

Gestern habe ich auch mein ÄÖ-Buch von El. Zimmermann bekommen. :huepf: Ich finde es so spannend, wie einen guten Krimi, kann mich nur schlecht lösen und gehe nur sehr ungern Kinder hüten. :ugly:
Liebe Grüße Karin

Was immer du zu tun oder zu träumen vermagst, wag dich nur frisch daran - Kühnheit trägt Genie, Kraft und Magie in sich (Goethe)

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Mel » 30. Januar 2015, 11:00

Das ist ja sehr informativ . Habe meine Erfahrung schon gemacht...Lemongraß in meiner gerührten tollen Körpercreme und nach einiger Zeit bekam ich Ausschlag ,zuerst am Handgelenk ,dann an den Innenseiten der Arme ,psäter noch in den Kniekehlen . Sah aus wie Neurodermitis .

Liebe Grüße ,
Mel

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Lila Blume
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 30. Januar 2015, 22:33

Positiv hat geschrieben:Gestern habe ich auch mein ÄÖ-Buch von El. Zimmermann bekommen. :huepf: Ich finde es so spannend, wie einen guten Krimi, kann mich nur schlecht lösen und gehe nur sehr ungern Kinder hüten. :ugly:
Ich freue mich sehr für Dich Karin, es ist echt gut. :fred:
Mel hat geschrieben:Das ist ja sehr informativ . Habe meine Erfahrung schon gemacht...Lemongraß in meiner gerührten tollen Körpercreme und nach einiger Zeit bekam ich Ausschlag ,zuerst am Handgelenk ,dann an den Innenseiten der Arme ,psäter noch in den Kniekehlen . Sah aus wie Neurodermitis .
Oh, es tut mir sehr :troest: leid für Dich, ich kenne mich mit den ölen noch nicht aus, aber viele schreiben dass es sehr wichtig ist gute Qualität von ÄÖ zu kaufen.
Gute Besserung. :bluemchen:
Liebe Grüße
Eva

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Ninja » 31. Januar 2015, 01:09

Liebe Lila Blume,

ich muß Dir jetzt leider an dieser Stelle schreiben, :bluemchen: da ich Dir für Deine PN danken möchte! :-*
Gestern wollte ich Dir bereits per PN schreiben, aber meine Antwort erschien nicht im Postausgang ... ich habe es viele Male probiert und weiß jetzt auch nicht, was da los ist. Vorgestern ging es noch!

Wir sind also doch fast 80 km voneinander entfernt. Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude mit Deinem neuen Buch und in der Rührküche.

Ganz liebe Grüße
Ninja
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Lila Blume » 31. Januar 2015, 13:11

Liebe Ninja,
Ninja hat geschrieben:.... meine Antwort erschien nicht im Postausgang ... ich habe es viele Male probiert und weiß jetzt auch nicht, was da los ist. Vorgestern ging es noch!
danke Dir :bluemchen: für die Nachricht, leider weiß auch nicht, vielleicht ist der Ordner voll, nur eine :klimper: Idee.
Liebe Grüße
Eva

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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von Ninja » 31. Januar 2015, 19:45

Lila Blume hat geschrieben:danke Dir :bluemchen: für die Nachricht, leider weiß auch nicht, vielleicht ist der Ordner voll, nur eine :klimper: Idee.
Die Idee ist gut, Lila Blume :knuddel: ... doch am vollen Ordner liegts nicht - er ist ziemlich leer.
Ich werde mal sehen, was ich jetzt mache.

Liebe Grüße
Ninja
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Re: Ätherische Öle und die Haut (© E. Zimmermann)

Ungelesener Beitrag von becksgold » 31. Januar 2015, 19:56

hach, ihr macht mich ganz wuschig und ich will unbedingt dieses Buch lesen :-a - leider spielt der Geldbeutel gerade nicht mit, aber da müsste ich mich mit ÄÖ mal zurückhalten und etwas ansparen...
liebe Grüße,
Rebecca

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