Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

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Moderator: Helga

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Ulli
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Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Hallo zusammen!
Könnt ihr mir eine innerlich anzuwendende Öl-Mischung, die Menschen mit Psoriasis und Neurodermitis unterstützen kann, empfehlen? Behandlung von außen ist selbstverständlich wichtig, aber wenn man das ggf. von innen heraus noch unterstützen kann, wäre das klasse.

Von Ölen, die meines derzeitigen Wissensstandes nach da helfen können sollen, habe ich da (bzw. kaufe ich tlw. noch demnächst): [Sämtliche Öle in Bio-/kbA-Qualität und nativ/kaltgepresst, Fairtrade, Regenwaldschutz, Wildsammlung, je nach erwähntem Öl/Fett, und alle (bis auf Mangobutter) unraffiniert]

- Borretsch
- Nachtkerze
- Hanf
- Schwarzkümmel
- Sanddornfruchtfleisch
- Lein

Als ggf. Basis wollte ich verwenden:
- Sonnenblume (normal, nativ, kaltgepresst, nicht High Oleic; kann aber auch High Oleic besorgen, falls hier besser geeignet als Basisöl)

Hintergrund Basisöl: Ich möchte es leichter machen, das dosieren zu können, also z.B. sowas wie eine Angabe von "soundsoviel TL/EL soundso oft am Tag", da ich bei den obigen Ölen im Internet tlw. etwas von Tropfen als Verabreichungsmenge las, was für manche Anwender nicht so praktikabel ist.

Des Weiteren hatte ich auf Olionatura den sehr hohen Anteil an Linolsäure in dem Öl gesehen, die ja eh gut sein müsste bei der Art von Hautproblemen.
Und wenn ich die Wirkstofföle mit dem Sonnenblumenöl etwas "strecken" kann, ohne dass es der generellen Wirkung abträglich wäre, und ich so dann unterm Strich ein Mehr an Ölmischung erhalte, die also länger vorhält, ohne sehr oft neu mischen zu müssen, wäre das auch klasse.


Ich habe noch einige weitere Öle da
, da weiß ich aber nicht, ob die innerlich bei sensibler Haut helfen, und teilweise weiß ich auch nicht, ob die überhaupt eingenommen werden dürfen, aber der Vollständigkeit halber (auch hier alles Bio-Qualität etc.):
- Olive
- Aprikose
- Avocado
- Mandel
- Rizinus
- Macadamianuss
- Sesam
- Weizenkeim
- Kaktusfeigenkern
- Sanddornkern
- Johannisbeersamen
- Wildrose
- Granatapfelsamen
- Moringa
- Neem
- Baobab

PF-1 und -2:
- Shea
- Kakao
- Mango
- Cupuacu
- Rotes Palm
- Kokos
- Babassu

Manche Öle enthalten ja bereits Vitamin E; haltet ihr es für sinnvoll, dass ich zusätzlich natürliches Vitamin E in die Ölmischung einfüge, um sie nicht nur länger haltbar zu machen, aber auch nochmal für einen "Extra Kick an Gutem", das der Haut von innen heraus helfen kann?

Vielen lieben Dank im Voraus für eure Hilfe!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Lavande
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Lavande »

Ulli hat geschrieben:
Montag, 22. Juni 2020, 22:33
haltet ihr es für sinnvoll, dass ich zusätzlich natürliches Vitamin E in die Ölmischung einfüge, um sie nicht nur länger haltbar zu machen, aber auch nochmal für einen "Extra Kick an Gutem", das der Haut von innen heraus helfen kann?
Hallo liebe Ulli,

ich kann zum Einnehmen der Öle nichts sagen, es geht hier ja auch eher um Kosmetik;-) und die äußerliche Anwendung. Aber generell ein Hinweis von Heike über Tocopherol auf der Olionatura Seite: über Tocopherol

Sie schreibt dort:
"Im Auge behalten werden sollte jedoch, dass zu hohe Tocopherol-Gaben die antioxidative Wirkung ins Gegenteil verkehren können. Ich empfehle Ihnen daher eine Einsatzkonzentration von 2–3 % im Allgemeinen nicht zu überschreiten."
Herzliche Grüße
Lavande

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Filipendula
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Filipendula »

Hallo Ulli,
zum Thema Tocopherol zum Oxidationsschutz für Öle hat Heike an verschiedenen Stellen Hinweise gegeben: klick und klick

Ansonsten die SuFu bemühen.
Liebe Grüße, Filipendula

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Lavande hat geschrieben: ich kann zum Einnehmen der Öle nichts sagen, es geht hier ja auch eher um Kosmetik;-) und die äußerliche Anwendung.
Hallo liebe Lavande :)
Ja, das stimmt schon, allerdings hatte ich in einem Thread über Hautkrankheiten gelesen, wie offen manche von euch sind, wenn es um den Versuch, die Krankheit "von innen heraus zu reparieren" geht, also z.B. über den Darm, da topische Applikation nicht immer, aber oft genug einfach lediglich "Symptombehandlung" ist, was freilich auch superwichtig ist, aber nur einer von mehreren Schritten sein sollte.

Daher hatte ich gehofft, dass es einige von Psoriasis oder Neurodermitis Geplagte unter euch gibt, die auch diesen Schritt gehen, also z.B. über innerlich eingenommene Öle und ggf. Supplemente (Vitamine, MSM, OPC etc.), und mir da Empfehlungen über Dosierungen und dergleichen geben könnten.
Lavande hat geschrieben: Sie schreibt dort:
"Im Auge behalten werden sollte jedoch, dass zu hohe Tocopherol-Gaben die antioxidative Wirkung ins Gegenteil verkehren können. Ich empfehle Ihnen daher eine Einsatzkonzentration von 2–3 % im Allgemeinen nicht zu überschreiten."
Ohja, dessen bin ich mir bewusst, ich kann nicht behaupten, dass ich die komplette Olionatura-Seite auswendig kenne, aber ich habe schon so oft dort gelesen, und seit Längerem, dass ich zumindest das mit dem Tocopherol weiß.
Ich wollte auch nicht mehr als 1, maximal 2% dazutun, falls ihr meint, dass das in Ordnung wäre, da es ja um innerliche Einnahme geht in diesem Fall.

Herzlichen Dank für Deine Antwort!
Ich schaue dann mal, ob ich irgendwo im Web unter den Psoriasis-Netzwerken etwas in der Richtung finde.
Viele Grüße,
"Ulli"

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Filipendula hat geschrieben: zum Thema Tocopherol zum Oxidationsschutz für Öle hat Heike an verschiedenen Stellen Hinweise gegeben: klick und klick

Ansonsten die SuFu bemühen.
Hallo Filipendula,
das mit den generellen Maximalwerten hatte ich mehrfach gelesen, danke dennoch für Deine Links!
Es ging mir vielmehr darum, dass es sich hier ja um innerliche Einnahme handelt, und wollte einfach sichergehen, dass das in Ordnung wäre, von der Sicht aus von euch als Profis.

Gerade weil ich die Suchfunktion nutzte, habe ich mich getraut, diesen Post zu erstellen :) (s. meine Antwort zu Lavande, wenn Du magst).

Vielen Dank für Deinen Input!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Filipendula
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Filipendula »

Hallo Ulli,
dann sorry für das Missverständnis. Dann kann ich leider nicht helfen.
Liebe Grüße, Filipendula

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Filipendula hat geschrieben:
Mittwoch, 24. Juni 2020, 12:57
Hallo Ulli,
dann sorry für das Missverständnis. Dann kann ich leider nicht helfen.
Schade, aber dennoch lieben Dank! :)

Der Input von euch beiden war sehr hilfreich, da ich zwar das mit der Einsatzkonzentration von Tocopherol wusste, nicht aber (Dank Dir!), dass es im Zusammenspiel mit Ascorbylpalmitat besser einzusetzen ist, da sich die beiden quasi "in Schach" halten und es wohl sinnvoll sein könnte, beide gleichzeitig in Ölmischungen benutzen; ich muss "nur noch" die beste Einsatzkonzentration für das Ascorbylpalmitat finden, abhängig on der EK des Tocopherols.

Ich habe sowohl Ascorbylpalmitat als auch eine fertige Mischung aus u.a. Tocopherol, Ascorbylpalmitat, Lecithin, da schaue ich mal näher rein!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Kraeuterhexlein »

Liebe Ulli,
beim Öl kann ich dir leider nicht helfen, wäre aber an deinen "Netzfunden" interessiert. Ich hatte schon das eine oder andere Öl probiert, der Geschmack lies mich an der Durchführbarkeit zweifeln. Deine Idee, die Wirkstofföle in ein Trägeröl zu geben, finde ich gut. Möglicherweise sollte man gar nicht mit einer Mischung beginnen, sondern das Trägeröl mit dem ersten Wirkstofföl testen, wenn gut, nächstes Wirkstofföl .... Ich reagiere sehr auf Ernährung, müsste es also auf jeden Fall einzeln testen. Für die innerliche Anwendung könnte ich aber an dieser Stelle ein Teerezept beisteuern:
Neurodermitistee: zu gleichen Teilen: Schafgarbe, Gänseblümchen, Ringelblume, Wiesenlabkraut und, wenn die Medikation es zulässt, Johanniskrautblüten. Eine gehäuften Teelöffel pro Tasse, 3-5min ziehen lassen, bis zu 3 Tassen täglich :kekse:
Grüße vom Kraeuterhexlein!

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Lavande
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Lavande »

Ulli hat geschrieben:
Mittwoch, 24. Juni 2020, 12:29
Daher hatte ich gehofft, dass es einige von Psoriasis oder Neurodermitis Geplagte unter euch gibt, die auch diesen Schritt gehen, also z.B. über innerlich eingenommene Öle und ggf. Supplemente (Vitamine, MSM, OPC etc.), und mir da Empfehlungen über Dosierungen und dergleichen geben könnten.
Ja, das hast Du natürlich Recht!
Ich gehöre - und da bin ich sehr dankbar -nicht zu den Neurodermitisgeplagten, insofern kann ich Dir da nicht weiterhelfen.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Suche!


PS: Wenn Du übrigens weiter fleißig postest, dann eröffnet sich Dir auch bald das Unterforum mit den Kosmetikrezepturen, da habe ich die ein oder andere Psoriasis-Rezeptur gesehen.
Die Threads mit/von Pflanzenölscheich hast Du wahrscheinlich schon fleißig studiert, oder?
Herzliche Grüße
Lavande

Leela
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Leela »

:hallihallo: Ulli,

ich habe auch (leichte) Neurodermits (ohne Ekzeme) und bin eigentlich auch ein sehr großer Fan von "innerlicher Schönheitspflege". :)

Da ja Linolsäure und Linolensäure zu den essentiellen Fettsäuren gehören, nehme ich folgende Öle als "Nahrungsergänzungsmittel" abwechselnd löffelweise ein:

Arganöl
Traubenkernöl
Weizenkeimöl
Hanföl
Leinöl - da muss man sich aber durchprobieren, ob man eine gute Qualität findet. Leider sind die Öle im Handel oft schon "angeranzt"
Borretschöl - gibts nur ab und zu, ich kann den Geschmack nicht ab, und ich meine wegen der enthaltenen Erucasäure sollte man es auch nicht allzu oft nehmen.
Nachtkerzenöl - für meinen Geschmack nicht besser als Borretschöl ( :kicher: )
Chiaöl

Desweiteren gibts noch folgende Öle regelmäßig und abwechselnd als Salatöl:
Avocadoöl
Mohnöl
Distelöl (normal)
Sonnenblumenöl (normal)
Walnussöl
Olivenöl
Avocadoöl
Macadamianussöl

(Ja, ich weiß :argverlegen: mein Freund meint eh schon ich bin eine Öloholikerin :kichern: )

Extra Ölmischungen mach ich mir keine, dafür schmecken mir die einzelnen Öle viel zu gut (Traubenkernöl :crazy: )
Vitamin E setze ich auch keines extra zu, dafür sind die Flaschen bei mir viel zu schnell weg.
Fände ich auch nicht sinnvoll, da ja zugesetztes Vitamin E bei Ölen die schon etwas angeschlagen sind, die Oxidation noch beschleunigen kann, und wie bereits geschrieben so eine 100 ml Flasche hält eh nicht lange.

Ich bin überzeugt davon dass die innerliche Einnahme von etwas was Teil davon ist was der Körper benötigt, sicherlich dazu beiträgt die allgemeine Gesundheit, Wohlbefinden etc. zu steigern, jedoch kann ich nicht festmachen WAS sich jetzt konkret verbessert hat. :) Zumal ich denke dass es sicher einige Zeit dauern kann bis die innerliche Einnahme auch "außen" sichtbar wird. Aber es macht natürlich jeder seine eigenen Erfahrungen.
Liebe Grüße
Leela

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Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Lavande hat geschrieben: Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Glück bei der Suche!
Hallo Lavande, lieben Dank :)
Lavande hat geschrieben: PS: Wenn Du übrigens weiter fleißig postest, dann eröffnet sich Dir auch bald das Unterforum mit den Kosmetikrezepturen, da habe ich die ein oder andere Psoriasis-Rezeptur gesehen.
Das kann ich mir vorstellen, allerdings versuche ich, lediglich "Qualitätsbeiträge" - naja.. haha, kann man doch nicht so nennen, ich weiß ja noch nicht so viel, aber was ich sagen wollte, ist, dass ich nicht "unnatürlich"/krampfhaft zu den 50 Beiträgen gelangen will, mit lapidaren Antworten.

Ich denke aber, dass es okay ist, wenn ich trotz genereller "Inhaltsleere" dennoch Dir antworte, um meinen Dank für Deine Freundlichkeit auszusprechen :)
Lavande hat geschrieben: Die Threads mit/von Pflanzenölscheich hast Du wahrscheinlich schon fleißig studiert, oder?
Ich hatte ein paar gesehen, ja, auch fiel der Spitzname "pflösch" in einem der Beiträge, den ich über die Suchfunktion fand, als ich "Psoriasis" eingab, da waren mehrere Threads von anscheinend pflanzenölscheich verlinkt, aber leider habe ich zu keinem von diesen Threads bisher Zugriff.

Ich habe allerdings bereits ein paar hilfreiche Basis-Posts, auf die auch ich zugreifen kann, gefunden mit ein paar Rezepturen, die ich testen wollte, mit ggf. entsprechender Abwandlung, so nötig, was manche Öle angeht.
Und ich habe auch fleißig im Internet recherchiert, um sowas wie eine Art einfacher "Bio-Vaseline" herzustellen zu können, die ich dann mit 1-2 Wirkstoffen und 1-2 weiteren Ölen anreichern kann.

Ich muss mich erst vorsichtig herantasten an Wirkstoffe und Öle, die mein Bekannter und ich überhaupt vertragen, daher dachte ich mir, es sei eventuell eine gute Idee, mehrere kleine Pötte zu rühren, wo ich halt einfach nur einen Basis-Balm (die "Bio-Vaseline") habe, zu dem ich dann gezielt nur 1 Wirkstoff, maximal 2 (Numero 2 wäre dann 1% Vitamin E) und 1 linolreiches Öl, die wohl für viele Hautprobleme (Couperose, Pso, ND) gut sein soll. In ein paar der Pötte werde ich auch etwas BSB/PLB hineintun (allerdings ohne Ceramide, die sind mir zum Testen zu teuer). Ich hatte auch als Antwort zu einem Beitrag, den eine arme Frau, die schlimm unter ihren Hautproblemen litt, schrieb, eine Wirkstoffzusammenstellung von Frau Käser selbst gelesen, die ich auch rühren werde.

Und dann testen wir auf feuchter Rosenwasserhaut jedes Pöttchen für je eine Woche, was uns besonders gut tut und was nicht :)
Ich hatte bei meiner Recherche hier bei euch im Forum auch gelesen, dass sich so kranke Haut gerne mal an Wirkstoffe (ggf. auch Öle?) gewöhnt, und daher wäre etwas Abwechslung eventuell gar nicht mal so dumm.

So "richtige" Cremes werde ich wohl erst in paar Monaten versuchen, wenn die "Testreihen" durch sind; bis dahin muss ich recherchieren, wie gut ich Pentylene Glycol und etwaige andere Konservierungsmittel vertrage, die man ggf. auch alleinig als Konservierungsmittel einsetzen kann. Je weniger von denen, desto besser, insbesondere mein Bekannter ist generell sehr empfindlich "auf alles".

Ich hatte auch was vom teuren Magnolienextrakt gekauft, das auch als alleiniger Konservierer genommen werden kann, in der Hoffnung, dass unsere empfindlichen Häute auf das nicht so reagieren wie auf andere Konservierungsmittel, die (wie z.B. Pentandiol) teilweise in viel höheren Prozentzahlen zugefügt werden müssen, um sowohl antimikrobiell als auch antifungal wirken zu können.

- Oh Gott, jetzt bin ich wieder in's Schwafeln geraten, tut mir Leid, ist auch offtopic zu meinem Originalpost, aber immerhin kann ich mir jetzt keine "Inhaltsleere" vorwerfen, mit denen ich mich auf die 50 Beiträge hocharbeite ;)

Liebe Grüße und Danke nochmal.
Viele Grüße,
"Ulli"

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Leela hat geschrieben: :hallihallo: Ulli,
ich habe auch (leichte) Neurodermits (ohne Ekzeme) und bin eigentlich auch ein sehr großer Fan von "innerlicher Schönheitspflege". :)
Hui, lieben Dank für Deine ausführliche Antwort, hallo Leela/Alexandra!
Leela hat geschrieben: Da ja Linolsäure und Linolensäure zu den essentiellen Fettsäuren gehören, nehme ich folgende Öle als "Nahrungsergänzungsmittel" abwechselnd löffelweise ein:
(Ja, ich weiß :argverlegen: mein Freund meint eh schon ich bin eine Öloholikerin :kichern: )
..sprechen wir hier von TL oder EL..? :schock: :D
Im Internet las ich bei manchen Ölen was von "4x14 Tropfen" täglich :D - ich glaube, das war bei Nachtkerzen- oder Borretschöl oder so.

Und zur "Öloholikerin": Haha, es gibt sehr viel Schlimmeres, das man zu sich nehmen kann, als gesundes Öl ;)
Es macht auch satt, und ist - zumindest für Menschen wie mich - um einiges besser als Nahrung/Kalorien denn Kohlenhydrate (die nehme ich auch zu mir, aber weniger von den üblichen).

Ich wollte schon immer mal mehr "Fettbomben" herstellen (ich mache intermittent fasting, gehe stark in Richtung Keto), ich denke, da könnte ich diese Öle teilweise gut einarbeiten. Vielen Dank für die Inspiration :)
Leela hat geschrieben: Vitamin E setze ich auch keines extra zu, dafür sind die Flaschen bei mir viel zu schnell weg.
Fände ich auch nicht sinnvoll, da ja zugesetztes Vitamin E bei Ölen die schon etwas angeschlagen sind, die Oxidation noch beschleunigen kann, und wie bereits geschrieben so eine 100 ml Flasche hält eh nicht lange.
Ja, das erfuhr ich auch heute, und, was besonders hilfreich war, dass man Ascorbylpalmitat als "Gegenspieler" (naja, nennen wir's lieber mal positiv: "Symbiotiker" :)) hinzufügen kann, denn dann würde das Vitamin E eben nicht die Oxidation beschleunigen. Leider kenne ich allerdings noch nicht den %-Satz, wie sich Vitamin E und C/Ascorbylpalmitat gegenüber stehen müssen, um im Equilibrium zu sein. Ich lese schon wie verrückt, inner- und außerhalb dieses Forums, aber der Tag hat nur 24 Stunden, und "nebenbei" muss man auch was "außerhalb des Monitors" erledigen. Doof, das! :)
Leela hat geschrieben: Ich bin überzeugt davon dass die innerliche Einnahme von etwas was Teil davon ist was der Körper benötigt, sicherlich dazu beiträgt die allgemeine Gesundheit, Wohlbefinden etc. zu steigern, jedoch kann ich nicht festmachen WAS sich jetzt konkret verbessert hat. :) Zumal ich denke dass es sicher einige Zeit dauern kann bis die innerliche Einnahme auch "außen" sichtbar wird. Aber es macht natürlich jeder seine eigenen Erfahrungen.
Ja, dessen bin ich mir sogar sehr sicher, die meisten Krankheiten kommen ja "von innen heraus", und gerade bei meinem Bekannten dürfte die "Ölkur" noch mehr bewirken als bei mir, da er vegan lebt (und leben muss, wegen zahlreicher Nahrungsmittelallergien), insofern will ich nichts unversucht lassen, dass es ihm besser gehen kann, mit den Ölen!

Falls nicht, so wird es ihm aber zumindest auch anderweitig helfen, da seine Nahrung als auch Sonnenaufnahme (also Vitamin D) sehr eingeschränkt sind.

Lieben Dank nochmal für Deine Antwort!
Viele Grüße,
"Ulli"

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Hallo Kraeuterhexlein, was für ein niedlicher Name :)!
Kraeuterhexlein hat geschrieben: beim Öl kann ich dir leider nicht helfen, wäre aber an deinen "Netzfunden" interessiert.
Ohje, ich habe für mich alleine auf einer Chatplatform einen Server erstellt, auf dem ich mittlerweile Screenshots von inner- und außerhalb dieses Forums ablade, da meine Lesezeichen-Sammlung im Browser zu groß wird, als dass ich da noch gescheit durchblicke; da muss ich mir irgendwann einmal Zeit zum Sortieren nehmen!

Das "Problem" an manchen meiner "Funde" ist, dass es keine wissenschaftlichen Seiten sind (ich lese auch sehr viele englischsprachigen Studien, in der Hoffnung, was zu finden), und ihr hier im Forum wisst ja sicher selbst zu Genüge, wie gefährlich Beiträge von Laien sein können, die sich dann so falsch oder halbfalsch weiterverbreiten.
Hier in diesem Fall von Ölen würde es nicht so schlimm ausgehen, aber ich will hier auch einfach sichergehen, ggf. nicht Geld aus dem Fenster rauszuwerfen wegen einer zu hohen Dosis eines sehr teuren Wirkstofföles, die eh nicht vom Körper verwertet werden könnte, also die Inhaltsstoffe.

Sobald ich aber Seiten gefunden habe, bei denen ich einschätzen kann, dass sie vertrauenswürdig genug sind, teile ich die sehr gerne mit Dir!
Was ich sagen kann, ist, dass ich bisher im Zusammenhang mit Hautkrankheiten sehr oft MSM und OPC gelesen habe, aber gerade bei MSM trennen sich die Geister, und Langzeitstudien kenne ich bis dato auch noch keine... insofern möchte ich Dir ungerne so etwas empfehlen, auch wenn ich es sehr häufig lese. Eine Extra-Dosis an Vitamin C als auch D³ lese ich auch oft in dem Zusammenhang.

Reines Vitamin C (L-Ascorbinsäure) gibt's bei dm, ich hatte jetzt noch nicht bei Onlineanbietern geguckt, ob es das bei denen günstiger gibt. Bei dm kaufe ich auch Lecithin (ich glaube, hier im Forum nennt ihr es "Reinlecithin", ich nehme 3 Messlöffel täglich zu mir, da es gut für Haut und Haare sein soll.

Außerdem mache ich mir - leider komme ich nicht täglich dazu, zu viel zu tun - "Goldene Milch"; habe mir dafür sehr geschmackvolles Kurkuma mit sehr viel Curcurmin gekauft, es leuchtet sehr, gar kein Vergleich zu dem Kurkuma, das man so im Supermarkt kriegt.

Ich nehme zudem auch Triphala täglich ein (viele Menschen finden es zu bitter und müssen Honig dazunehmen, mir schmeckt es so, wie es ist), es ist ein ayurvedisches Pulver aus 3 Pflanzen (tri = drei) und man soll es auch auf die Haut aufbringen können, daher hockt es bei mir seit einer Weile in Arganöl, da ich hoffe, damit etwas Wirksames für meine ekzematische Kopfhaut herstellen zu können.. aber, wie gesagt, man sollte nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln "werben", da die bei Menschen unterschiedlich wirken, und manche es auch übertreiben und zu hoch dosieren. Da Du aber frugst, habe ich Dir schon mal paar Dinge gesagt, die ich so mache.

Ich habe noch keine richtige Diagnose, da die Dermatologen, die ich bisher hatte, sich da nicht einig sind, oder mich mit irgendwelchen Shampoos und salicylsäureangereichteren Ölen wegschicken... das aber nichts heilt, nur temporär für 1 Tag lindert, und wenn ich das dann bemängele, kriege ich dennoch nichts anderes :/
Naja. Ärzte. Ich hoffe, ich finde irgendwann einen guten Dermatologen. Ich gebe da nicht auf.
Kraeuterhexlein hat geschrieben: Ich hatte schon das eine oder andere Öl probiert, der Geschmack lies mich an der Durchführbarkeit zweifeln. Deine Idee, die Wirkstofföle in ein Trägeröl zu geben, finde ich gut.
Mir geht's wirklich primär um "Sparsamkeit" :D, bzw. ich bin generell ein großer Befürworter für ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis :)
Aber es gibt ja gute gesunde Basisöle, die schmecken.

Ich krieg' alles runter, es gibt schlimmer schmeckende Medizin, und notfalls landet sowas im Salat oder Smoothie, musste ich aber noch nie machen :)

Die Öle, die generell für Hautprobleme dieser Art zum topischen Aufbringen gut sein sollen, sind sicherlich die besten Kandidaten, auch innerlich eingenommen zu werden - wobei selbstverständlich so Dinge wie Jojobaöl NICHT gegessen werden sollten, ist ja ein Wachs :) U.a. Jojobaöl hatte ich aber auf einer Psoriasis-Seite als gut verträgliches Öl zur äußerlichen Anwendung gefunden.
Kraeuterhexlein hat geschrieben: Möglicherweise sollte man gar nicht mit einer Mischung beginnen, sondern das Trägeröl mit dem ersten Wirkstofföl testen, wenn gut, nächstes Wirkstofföl .... Ich reagiere sehr auf Ernährung, müsste es also auf jeden Fall einzeln testen.
Nun ja, ich weiß nicht, wie lange man so etwas einnehmen müsste, um einen Erfolg zu sehen, das ist sehr individuell, aber wenn Dein Körper das so schnell anzeigt, ist das ja klasse!
Manchmal wirken Stoffe am besten in Synergie, will sagen, eventuell ist es gerade "die Mischung, die's macht" bei manchen Menschen, wer weiß, aber klar, wenn Du lieber Öl für Öl testen willst, und Dein Körper direkt Signale von sich gibt, dann klingt das nach einem guten Ansatz für Dich!
Kraeuterhexlein hat geschrieben: Für die innerliche Anwendung könnte ich aber an dieser Stelle ein Teerezept beisteuern:
Neurodermitistee: zu gleichen Teilen: Schafgarbe, Gänseblümchen, Ringelblume, Wiesenlabkraut und, wenn die Medikation es zulässt, Johanniskrautblüten. Eine gehäuften Teelöffel pro Tasse, 3-5min ziehen lassen, bis zu 3 Tassen täglich :kekse:
Ach, Du bist ein Schatz, vielen lieben Dank, dann werde ich mal sehen, wo ich diese Kräutlein herbekomme, und auch zu einem Kräuterhexlein werden ;)
Viele Grüße,
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Kraeuterhexlein »

Nun ja, ich weiß nicht, wie lange man so etwas einnehmen müsste, um einen Erfolg zu sehen, das ist sehr individuell, aber wenn Dein Körper das so schnell anzeigt, ist das ja klasse!
Mir geht es dabei hauptsächlich um die Verträglichkeit. da bei mir ein falsches Lebensmittel einen heftigen Schub auslösen kann und ich dann im schlimmsten Fall meine Hände für 2-3 Wochen abschreiben muss. Leider steht nicht dran, was geht und was nicht. Versuch macht klug und gegebenenfalls Schmerzen. Ich bin immer noch dabei, die Auslöser/ Ursachen zu identifizieren. Tagebuch incl. Ernährungstagebuch wäre optimal, ich schaffe im Alltag leider noch nicht einmal über längere Zeit ein Fahrtenbuch zu führen. Lediglich meine Auslass-/Suchdiät und die Histamindiät habe ich halbwegs dokumentiert. Trotzdem habe ich noch nicht alle Auslöser gefunden.
Mir gefällt dein gründlicher und kritischer Ansatz, dann möchte ich hier auch die Quelle des Teerezeptes nennen: die Zeitschrift Landapotheke beschäftigt sich mit traditionellen Natur- und Kräuterwissen.
Die Vitamine habe ich auch auf dem Plan, goldene Milch gibt es bei mir auch! Kräuter und Gewürze kann man übrigens bei Dragonspice kaufen, dort bestelle ich auch viele Kosmetikrohstoffe.
Grüße vom Kraeuterhexlein!

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Heike »

Ulli hat geschrieben:
Montag, 22. Juni 2020, 22:33
Könnt ihr mir eine innerlich anzuwendende Öl-Mischung, die Menschen mit Psoriasis und Neurodermitis unterstützen kann, empfehlen?
[…]
Als ggf. Basis wollte ich verwenden:
- Sonnenblume  […]
Hintergrund Basisöl: Ich möchte es leichter machen, das dosieren zu können […]
Oh je. Mir wäre das zu therapeutisch und lustfeindlich. ;-) Therapeutika – und eine Basismischung mit Ölen, die man tropfenweise einnimmt, will ein solches sein – erinnern uns immerzu daran, dass wir krank sind … und lässt die Gedanken ständig um sich selbst und die eigene Befindlichkeit kreisen.

Der Körper braucht LEBENSmittel – keine homöopathisch dosierten Nahrungsergänzungsmittel. Sprich: Leinöl, Kürbiskernöl, Traubenkernöl, Sanddornfruchtfleischöl, Olivenöl, Walnussöl u. a. einfach in den täglichen Speiseplan einbauen – ohne Basisöl. Das ist Genuss pur und tut gut, macht Körper und Seele glücklich. Ich denke, wir müssen weg von diesem Behandlungsprinzip, von diesem inneren Bild, irgendwelche Tröpfchen oder Kügelchen oder andere Dinge einzunehmen, um Heilung zu bewirken. Ein paar Tröpfchen Öl X oder Y – selbst täglich – wirken nicht. Der Körper braucht's da schon etwas handfester und das regelmäßig: Ein Teelöffel Leinöl sollte es schon sein, gerne auch ein Esslöffel. Zum Beispiel morgens in Quark oder Joghurt, mit frischen Früchten, Vollkorncerealien und Nüssen. Dazu schmeckt auch ein Löffelchen Sanddornfruchtfleischöl. Frische Salate mit Traubenkernöl und Olivenöl – köstlich. Ziegenkäse mit Walnussöl … ein Gedicht. Oder einfach Olivenöl auf geröstetes Brot gegossen … Und dann schmeckt das auch noch gut. :-) Es gibt oft Unverträglichkeiten, gut, die muss man abklären. Das setzt aber meine Theorie nicht außer Kraft, dass es gerade bei der Einnahme von Ölen zur inneren Unterstützung von Neurodermitis und Co keine Notwendigkeit gibt, sie tropfenweise verdünnt in einem Basisöl einzunehmen, wenn man sie einfach in verschiedenen Gerichten mit ganzem Herzen genießen kann.

Wenn es etwas gibt, was überflüssig ist, sind es Nahrungsergänzungsmittel. Man sollte das Geld lieber in hochwertige Lebensmittel investieren statt in isolierte Vitamine , Tröpfchen und Pülverchen – meine Meinung.
Liebe Grüße
Heike

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Kraeuterhexlein hat geschrieben: Mir geht es dabei hauptsächlich um die Verträglichkeit. da bei mir ein falsches Lebensmittel einen heftigen Schub auslösen kann und ich dann im schlimmsten Fall meine Hände für 2-3 Wochen abschreiben muss.
Hallo Kraeuterhexlein!
Ohje, das klingt ja krass, schmerzhaft, das tut mir sehr Leid für Dich.
Ich hoffe keines der Öle, die ich oder wer auch immer Dir für Neurodermitis anzeigen würde, wird das bei Dir auslösen.
Kraeuterhexlein hat geschrieben: Tagebuch incl. Ernährungstagebuch wäre optimal, ich schaffe im Alltag leider noch nicht einmal über längere Zeit ein Fahrtenbuch zu führen.
Das ist wichtig, so ein Tagebuch, das ist genau das, was ich meinem Bekannten (mit wahrscheinlich Psoriasis; seine Mutter hat das auch) empfehle!

Ein Vorschlag: Was ich mache, da ich auch unter Zeitdruck oft stehe, und dann nicht dazu komme, etwas schriftlich zu machen: Ich habe ein Smartphone und darauf eine Aufnahmefunktion (also Nur-Audio); damit mache ich mir dann immer wieder mal Notizen. Wenn ich dann irgendwann mal eine freie Minute habe, höre ich mir das entsprechende Audio an, und schreibe Dinge auf.
Selbst wenn Du nicht zum Schreiben kämest, hättest Du zumindest das Audio! Und das geht ja schnell.

Ich habe mich jetzt mal für Dich umgesehen, hier ist das, was ich Dir "in der Kürze" (- real habe ich ca. 3 Stunden damit verbracht :)) so geben kann; freilich gibt es da noch viel mehr, aber ich muss jetzt was kochen gehen, und andere haushaltstätigkeiten warten auf mich!

Ich kenne jetzt die Unterschiede zwischen Psoriasis und Neurodermitis nicht, ich recherchiere für meinen Bekannten hauptsächlich in Sachen Psoriasis, aber ich hatte oft einige Öle gesehen, die für beides empfohlen werden, insbesondere Nachtkerzenöl.

Ich gebe Dir mal ein paar Links, die ich mit "neurodermitis öl" im Netz gefunden habe, beachte aber bitte, dass nicht alle ärztliche oder wissenschaftlichen Hintergrund haben, sondern da nur von irgendwo anders abgeschrieben wurde; außerdem bedenke, dass einige der Seiten dann auch mit Partnerlink o.ä. auf Produkte verweisen; inwiefern der Wunsch, Geld zu verdienen, da die (angebliche oder tatsächliche) Wirksamkeit eines Wirkstoffes oder Produktes beeinflusst, weiß man freiliich nicht; es werden auch auf manchen Seiten Cremes empfohlen mit Wirkstoffen, die ich noch nicht nachgeschlagen habe, ob die ggf. bedenklich sind, also bitte nicht einfach kaufen, sondern erstmal informieren; ferner denke daran, dass dort leider (fast) ausschließlich von der topischen, also von außen auf die Haut aufgebrachten, Anwendung die Rede ist; wenn da also steht, dass Jojobaöl gut ist für Neurodermitis, darf man das im Umkehrschluss aber freilich nicht essen/trinken, da es sich ja um ein Wachs handelt (das weißt Du sicherlich schon, ich erwähne es lediglich für Andere, die von außen das forum hier lesen können, und noch null Basiswissen haben).

Um diesen Beitrag nicht noch länger zu machen, habe ich Spoiler eingefügt; diese bitte öffnen:

[klick]
Aus dem Fließtext, einzunehmende Öle bei Neurodermitis (leider keine Mengenangaben, außer "in Kapselform"):
Text anzeigen
Aufgrund des häufig niedrigen Gamma-Linolensäure-Spiegels bei Neurodermitikern, ist die Einnahme von Nachtkerzenöl oder Borretschsamenöl als Nahrungsergänzung (in Kapselform) ratsam. Diese Öle enthalten einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure, die das Hautbild deutlich verbessern kann.

Besonders empfehlenswert ist auch die regelmässige Verwendung von Hanföl, das - im Gegensatz zum Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl - sehr fein im Geschmack ist und daher wunderbar Rohkostgerichte (z. B. Salate) verfeinern kann.

Hanföl versorgt den Organismus sowohl mit der essentiellen Gamma-Linolensäure als auch mit vielen wertvollen Omega 3-Fettsäuren, die ebenfalls stark entzündungshemmend wirken.

Daher sollte das Hanföl zur Deckung des Gamma-Linolensäure-Bedarfs täglich in der kalten Küche oder pur als Nahrungsergänzung zum Einsatz kommen.

Neben der inneren Einnahme stellt das Hanföl auch äusserlich eine wertvolle Hilfe für Neurodermitiker dar, denn es ist ein ausgezeichnetes Hautpflegeöl. Hanföl zieht rasch in die Haut ein und ist für empfindliche, gereizte und zu Entzündungen neigende Haut hervorragend zur Pflege geeignet. Hanföl hemmt Entzündungen, stillt den Juckreiz und beruhigt die Haut.

Unter Punkt 2 wird - und da rennt man bei mir offene Türen ein - die Wichtigkeit einer Massnahme zur Darmsanierung, zur Regulierung des Immunsystems herausgestellt, lies auch Punkt 3 und 4, da geht es auch um den Darm (Probiotika, Dysbakterie, Darmpilze etc.

Oolong Tee wird empfohlen.

"Generell ist für Neurodermitiker eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährungsweise anzuraten. Aufgrund der unerlässlichen Schadstoffminimierung sollten die verwendeten Lebensmittel frei von Pestiziden sein und daher weitestgehend aus kontrolliert biologischem Anbau stammen.

Wir empfehlen zudem entzündungshemmende Lebensmittel, wie z.B. Spinat, Mangold, Brokkoli, rohes Sauerkraut, Blaubeeren, Mandeln, Kürbiskerne sowie frischer Kräuter regelmässig in den Speiseplan zu integrieren."

"Aus diesem Grund sollten Neurodermitiker Lebensmittel, die bekanntermassen ein stark allergisches Potential aufweisen, generell meiden.

Hierzu zählen in erster Linie glutenhaltige Getreide und Kuhmilch sowie alle daraus hergestellten Produkte (ausser Butter). Auch fruchtsäurereiche Obstsorten, wie z.B. Zitrusfrüchte oder saure Äpfel verschlimmern bei einigen Neurodermitikern die Symptome deutlich."

Vitamin B-Komplex bei Neurodermitis ist wichtig (Vitamine B1 (Thiamin), B2(Riboflavin, B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B9 (Folsäure) sowie B12 (Cobalamin)).
"Insbesondere die Vitamine B3, B5 und B7 unterstützen die Regenerationsfähigkeit der Haut und können speziell für Menschen mit Hauterkrankungen, wie z.B. Neurodermitis, eine wertvolle Hilfe darstellen."

Vitamin D ist wichtig. es wird von einem Studienzeitraum von 21 Tagen und einer täglichen Dosis von 4000 IE Vitamin D gesprochen. Bei dm gibt es Vitamin D3 in 1000 IE; vom Arzt verschrieben kann man Dekristol mit hochdosierten 20000 IE erhalten; es enthält allerdings Erdnussöl, auf das manche allergisch reagieren. Es gibt sicherlich noch mehr Vitamin D-Präparate, vergleiche einfach die IE-Höhe und den Preis per Kapsel. Es ist wichtig, manche Vitamine mit Fett einzunehmen. Die Kapseln enthalten zwar normalerweise bereits Fett, ich selbst nehme die Kapseln aber immer zusätzlich mit einem EL Öl ein, sei es pur, oder zum Essen.
Mir z.Z. bekannte fettliebende Vitamine sind: A E D K (Eselsbrücke: ED[E]KA ;)). Zu Vitamin D sollte immer auch K2 genommen werden (lies im Netz nach, warum, und in welchen Lebensmitteln Vitamin K enthalten ist, ansonsten auch supplementieren via Kapsel, um sicherzugehen, dass Du die nötige K-Dosis zum Vitamin D hast)

"Eine regelmässige Einnahme von Vitamin D als Nahrungsergänzung kann die Krankheitssymptome der Neurodermitis deutlich verbessern. Ausserdem wurde Vitamin D als sichere und gut verträgliche Therapieform angesehen."
[klick]
Heilkräuter bei Neurodermitis:
Text anzeigen
Äußerlich:
Akelei
Aloe
Blutweiderich
Dost / Oregano
Ehrenpreis
Eiche
Gamander-Ehrenpreis
Heidekraut
Hibiskus
Hirtentäschel
Kamille
Klette
Labkraut
Malve
Neem
Olive
Pfennigkraut
Schafgarbe
Schöllkraut
Ulme
Walnussbaum
Zistrose

Innerlich:
Apfelbaum
Birke
Bohnen
Hafer
Hauhechel
Kerbel
Linsen
Rooibos
Und andere blutreinigende Kräuter
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Aus dem Fließtext:
Text anzeigen
Salben auf Basis von Arganöl, Jojobaöl, Olivenöl und Nachtkerzenöl
Liposomale Creme: Phosphatidylcholin (Phospholipid), Laurinsäure (aus Kokosöl) [>>> hier bitte beachten, dass Laurinsäure sehr waschaktiv ist und manche Haut AUSTROCKNEN kann; es ist exzellent spreitend, dringt aber nicht tief in die Haut ein; als hochspreitende und bessere Alternative würde ich hier ggf. besser die B0-Öle Squalan oder Neutralöl nehmen, ich bin aber noch ein Rührküken, also nimm' das nicht als letzte Wahrheit; ich will Dich hier nur vor der Verwendung von Kokosöl warnen, jedenfalls ab einer gewissen Konzentration ist es, soweit ich weiß, gar nicht gut; es ist auch moderat komedogen, kann also Pickel machen], Vitamin B (in der endgültigen Formulierung sollte bis zu 5 % B5, reichlich B12 sowie alle anderen B-Vitamine hoch dosiert vorliegen), Vitamin E, Curcumin (Goldene Milch trinken halte ich für gut, und in diesem Fall kannst Du auch Kokosöl reintun in die Milch, innerlich ist es in Maßen sicherlich okay :) Ich selbst nehme meistens Ghee, gibt's in Bio z.B. beim dm)
Linderung von Innen: 1 bis 2 Tassen täglich mit Kräutertee: Bewährt haben sich Stiefmütterchenkraut, Klettenwurzel, Löwenzahn, Erdrauch, Birkenblätter
Es wird dort auch eine Körperlotion aus Borretsch, Jojoba und Vitamin E erwähnt, aber ich bin mir sicher, Du wirst bessere Rezepte hier im Forum finden.

Es gibt im Abschluss noch eine Verlinkung zu anderen Beiträgen, u.a. über die Darmflora, als auch Links zu manchen Ölen; lies Dir das mal da durch, ich hatte jetzt leider keine Zeit, das alles durchzugucken.
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"Welche fetten und ätherischen Öle sind bei Neurodermitis geeignet?
Argan, Avocado-Öl, Borretschsamenöl, Hanföl, Schwarze Johannisbeersamen, Johanniskraut-Rotöl, Leinsamenöl (auch als Nahrungsergänzung, 2 Esslöffel täglich), Macadamianussöl, Nachtkerzensamenöl, Olivenöl, Hagebuttenkernöl/ Wildrose.

Borretschsamenöl, schwarzes Johannisbeersamenöl, Nachtkerzensamenöl und Hagebuttenkernöl sind äußerst wirkungsvoll, aber leider auch sehr kostenintensiv. Kaufen Sie diese deshalb in Kapselform. Bei Bedarf eröffnen Sie eine Kapsel und fügen sie den Inhalt einfach Ihrem Körperpflegeöl zu."
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Nachtkerzenöl-Profil
"Das fette Öl aus den Samen der Pflanze kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Für die innerliche Anwendung stehen Nachtkerzenöl-Kapseln zur Verfügung: Täglich sollten zwei bis drei Gramm des fetten Öls (entsprechend 160 bis 240 Milligramm Gamma-Linolensäure) eingenommen werden. Bei Kindern unter 12 Jahren wird eine Tagesdosis von einem bis zwei Gramm Nachtkerzenöl empfohlen. Die Einnahme sollte nach einer Mahlzeit und zusammen mit viel Flüssigkeit erfolgen."

Ich möchte hierzu anmerken, dass auch andere, auch weniger preisige Öle Gamma-Linolensäure enthalten; daher weiß ich derzeit nicht, ob ich das teure Nachtkerzenöl innerlich in dieser Menge zu mir nehmen soll, und nicht lieber nur für Hautpflegeprodukte, und zum Einnehmen lieber ein günstigeres, gamma-linolen-lastiges Öl nehmen sollte, und, falls dort diese Fettsäure niedriger dosiert ist, ggf. etwas mehr davon, insofern ich meinem Körper so viel Öl als Einnahme erlauben kann.

WICHTIG:
"Die Behandlung mit Nachtkerze kann epileptische Anfälle auslösen. Epileptiker sollten daher während der innerlichen und äußerlichen Anwendung sorgfältig beobachtet werden oder ganz auf die Heilpflanze verzichten. Vorsicht geboten ist auch bei schizophrenen Personen, vor allem, wenn sie mit Medikamenten wie Phenothiazinen behandelt werden.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen die Anwendung von Präparaten mit Nachtkerze zuerst mit dem Arzt besprechen. Das fette Öl der Pflanze kann zum Beispiel das Risiko für manche Schwangerschaftskomplikationen erhöhen.

Es ist unklar, ob die gleichzeitige Anwendung von Nachtkerze und Medikamenten wie Gerinnungshemmern/Blutverdünnern (Antikoagulanzien, Thrombozytenaggregationshemmer) Wechselwirkungen verursacht. Menschen, die solche Medikamente erhalten, sollten während der Behandlung mit Nachtkerzenöl auf mögliche Blutungen achten."
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Hautpflege bei Neurodermitis, Allgemeines

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Aus dem Fließtext:
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"Viele klassische Dermatikagrundlagen, wie die anionische hydrophile Creme DAB, Wollwachsalkoholcreme DAB, Basiscreme DAC, um nur einige prominente Vertreter zu nennen, sind bewährt und zu Recht fester Bestandteil der offizinellen Arzneimittelherstellung. Zur Behandlung Barriere-gestörter Haut scheinen die meisten aber in vielerlei Hinsicht antiquiert. Sie besitzen selbst keinen nachhaltigen positiven Effekt auf die Haut [8]. Dies liegt an ihren vorwiegend mineralischen Fettkomponenten sowie dem Fehlen eines regenerierenden Therapiekonzepts. Mineralische Fette können zwar auch durch Ausbilden eines Schutzfilms auf der Haut den transepidermalen Wasserverlust senken, aber anders als hochwertige pflanzliche Fette können sie sich nicht in die hauteigene Struktur integrieren und besitzen per se keine unterstützenden Fettbegleitstoffe. Entscheidend für eine schnelle Remission sind zudem gezielt ausgewählte Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren und Moisturizer. Sie sollten nicht erst oder ausschließlich in Pflegeprodukten zum Einsatz kommen – sie gehören bereits zur Therapie.

In den letzten zehn Jahren ist der Markt an gut verträglichen Rohstoffen deutlich gewachsen. So gibt es z. B. eine große Auswahl hautverträglicherer nicht-ionischer, Polyethylenglykol-freier (PEG führt zu verstärkten Auswascheffekten) Emulgatoren auf Glucose-Basis oder auf Basis hydrierter Pflanzenöle. Der Auswascheffekt tritt ein, wenn Emulgatoren unverändert in der Hornschicht der Haut verbleiben und dann bei Kontakt mit Wasser die Hautfette emulgieren und so ein Auswaschen ermöglichen. Andere innovative Systeme bestehen aus lamellaren Strukturen, die den Hautlipiden ähneln und deshalb auch als Derma-Membran-Strukturen bezeichnet werden. Ceramide und Phosphatidylcholin sind ihr Bindeglied zwischen Wasser und Fettkomponente – ein Emulgator wird nicht benötigt. Die in der Rezeptur immer noch verwendeten Parabene sind ebenfalls längst überholt."

"Ein einfaches Beispiel ist die Kühlcreme DAB. Sie ist zugegeben alles andere als neu, aber sie kommt ohne Emulgator aus, verzichtet auf mineralische Fette und kann eine hervorragende Cremegrundlage für die Behandlung der subchronischen und chronischen Neurodermitis sein. Für Nussallergiker ist der Austausch des Erdnussöls gegen Alternativen wie Neutralöl oder Olivenöl möglich, und mit etwas Fingerspitzengefühl können neben antientzündlichen Wirkstoffen die Therapie unterstützende Wirkstoffe wie Harnstoff, Glycerin, Milchsäure, Dexpanthenol, Vitamin E und Allantoin eingearbeitet werden [9]. Wem dies zu aufwendig ist, dem bleibt zumindest die Option, den fertigen Grundlagen gezielt entsprechende Wirkstoffe und pflanzlich wertvolle Fettkomponenten zu ergänzen, um so die Basis den Ansprüchen Barriere-gestörter Haut anzupassen."

Zur Kühlcreme DAB
Anscheinend Öl in Wasser (O/W), hergestellt aus Öl, Wasser, Cetylpalmitat und Wachs.

Da hier Wachs verwendet wird, weiß ich nicht, ob es bei einem spezifischen Hautzustand, der keine Okklusion haben darf, nicht schon zu viel an Wachs ist - das müssten Dir die "Alteingesessenen" hier sagen :)
Unklar ist mir derzeit wie lange die Salbe ohne Konservierung auskommt, da sie ja Wasser enthält...

Hierzu wird lediglich gesagt:
"Um längere Haltbarkeiten zu erreichen, sind fertig erhältliche Kühlcremes meist mit Antioxidantien stabilisiert. Häufig kommt dabei das Produkt Oxynex® 2004 zum Einsatz. Diese Vormischung besteht aus Citronensäure-Monohydrat, Butylhydroxytoluol, Palmitoylascorbinsäure, Propylenglycol und Glycerolmonostearat und wird in 0,05-prozentiger Konzentration verwendet. Durch Zugabe dieser Substanzen steigt jedoch die Gefahr von allergischen Reaktionen. Zur Anwendung an der empfindlichen Haut ist daher nach wie vor eine Eigenherstellung der Kühlcreme unter Verzicht dieser Zusätze empfehlenswert."

Wirkstoffe können in diese Kühlsalbe DAB an sich nicht eingebracht werden, aber das Apothekerblatt oben meinte ja "mit etwas Fingerspitzengefühl" ginge das dann doch.. hm!
Interessant für mich, da ich vorhatte, so etwas Ähnliches für meinen Bekannten zu rühren, also eine Art Salbengrundlage ("Bio-Vaseline"?, in die ich Wirkstoffe einbringe. Das wäre in meinem Fall aber lediglich fettbasiert, also kein Wasser, das freigesetzt werden und kühlen könnte... aber ich empfehle sowieso immer, solche Fettsalben auf feuchter/nasser Haut aufzubringen, in der Hoffnung, es könne etwas Feuchtigkeit mit eingeschlossen werden, durch natürliches Aufemulgieren mit der Haut.
Frau Käser hatte da in einem anderen Beitrag etwas Wertvolles an Kombi genannt, ich hänge Dir den Screenshot hier an meinen Beitrag an.

Das Apothekerblatt führt Folgendes als geeignete pflanzliche Fettkomponenten (zur äußerlichen Anwendung) an: Neutralöl, Shea, Olive, Jojoba, Nachtkerze

An standardisierten Pflanzenextrakten werden angeführt: Ballonrebenextrakt, Bittersüßstängelextrakt, Zaubernussextrakt, Johanniskrautauszüge, Hyperforin, Weihrauchtrockenextrakt
[klick]
NICHT KAUFEN!!! (s. Text im Spoiler)
Text anzeigen
Nachtkerze, Shea, Mandel, Jojoba, Erdnuss, Sonnenblume, Avocado, Vitamin E, Allantoin, Harnstoff.

Ich habe die Kneipp-Produkte nicht en detail unter die Lupe genommen, rate aber dringend von der Verwendung dieses Neurodermitis-Produktes ab, da ich - bei sehr schnellem Überfliegen der INCI - dort "Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer" gesichtet habe, und Du willst definitiv kein Mikroplastik. Des Weiteren sind PEG enthalten, und die willst Du auch nicht.

Ich habe Dir die Seite dennoch gelinkt, da die eingangs erwähnten Öle/Wirkstoffe mir (als Laiin, angelesenem Halbwissen) gut für Neurodermitis erscheinen, und sich daraus sicherlich etwas rühren lässt, insofern man ungefähre prozentuale Verteilungen kennt.
[klick]

So, das war's erstmal, nicht viel/allumfassend, aber ich denke, es ist schon mal ein Anfang, und ggf. auch für andere Neulinge (auch solchen, die nicht hier im Forum registriert sind, aber mit ND zu kämpfen haben), ggf. interessant, als Startinfo.
Freilich alles ohne Gewähr, ich bin keine Ärztin o.ä., und einjeder ist selbstverantwortlich, was Dosierungen und Anwendung angeht, als auch etwaigen Allergien gegen einer der genannten Öle oder sonstigen Stoffe.
Besser ist es, einen Facharzt zu Rate zu ziehen, der sich damit auskennt, oder die besonders Erfahrenen hier im Forum um Rat zu ersuchen.

Da Du bereits 50 Beiträge hast, solltest Du jetzt an sich Zutritt zu dem "therapeutischen" Unterforum hier haben, ggf. findest Du dort irgendetwas zu Ölen bei Neurodermitis, und deren Verträglichkeit?
Sieh Dich dort mal um, mir wurden insbesondere Beiträge von Mitglied "pflanzenölscheich", manchmal auch bezeichnet als "pflösch" :) empfohlen, die ich selbst noch nicht lesen kann.
Suche in dem Unterforum nach "neurodermitis". Ggf. "neurodermitis öl"? Ich weiß nicht, ob es da einen Thread gibt, bei dem es um die innerliche Einnahme geht, aber wer weiß.

Nunja, immerhin habe ich zumindest ein bisschen was an empfohlenen Dosen zu manchen Ölen gefunden, aber befriedigend und erhellend ist das alles noch nicht, was die innerliche anzuratende Dosis ist..

Ein Olivenöl, das ich Dir empfehlen kann, ist das, was ich selbst nehme, sowohl innerlich als auch in manchen meiner Balmen (nicht zu viel, wenn es für das gesicht ist, da es auch mittel-komedogen sein kann): Natives Olivenöl extra naturtrüb, 500 ml, 5,95€

Ich wünsche Dir alles Liebe, und sobald ich was Konkreteres gefunden habe, melde ich mich wieder!
Viele Grüße,
"Ulli"

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Heike hat geschrieben: Oh je. Mir wäre das zu therapeutisch und lustfeindlich. ;-) Therapeutika – und eine Basismischung mit Ölen, die man tropfenweise einnimmt, will ein solches sein – erinnern uns immerzu daran, dass wir krank sind … und lässt die Gedanken ständig um sich selbst und die eigene Befindlichkeit kreisen.
Hallo! Ich hatte Kraeuterhexlein mittlerweile nochmal geantwortet, während Dein Beitrag schon da war - Leinsamenöl wurde auf einer Seite mit 2 EL täglich notiert, das geht doch schon in die "handfeste" Richtung :)
Mir ging es hier mehr um so sauteure Öle wie Nachtkerze, Borretsch, Sanddornöl (beide, oder nur eines, je nachdem, s.u.).

Du hast schon generell gesehen Recht, ich persönlich leide zwar unter meinen Krankheiten, bzw. deren Symptomen, habe aber kein Problem damit, es zu wissen (z.B. wenn ich mit Tröpfchen arbeiten müsste).

Die Psyche spielt eine sehr große Rolle, absolut; was das "Basisöl" etc. angeht, so will ich das Öl für einen Bekannten zusammenmischen, und wenn da tlw. nur "Tropfen" (im Vergleich zum Basisöl) drin sind, kriegt er das ja nicht mit, und sieht die Buddel Öl einfach nur als "gesunden Öl-Mix" an, den er täglich einnimmt :)
Heike hat geschrieben: Der Körper braucht LEBENSmittel – keine homöopathisch dosierten Nahrungsergänzungsmittel. Sprich: Leinöl, Kürbiskernöl, Traubenkernöl, Sanddornfruchtfleischöl, Olivenöl, Walnussöl u. a. einfach in den täglichen Speiseplan einbauen – ohne Basisöl. [...]
Ein Teelöffel Leinöl sollte es schon sein, gerne auch ein Esslöffel. Zum Beispiel morgens in Quark oder Joghurt, mit frischen Früchten, Vollkorncerealien und Nüssen. Dazu schmeckt auch ein Löffelchen Sanddornfruchtfleischöl. Frische Salate mit Traubenkernöl und Olivenöl – köstlich. Ziegenkäse mit Walnussöl … ein Gedicht. Oder einfach Olivenöl auf geröstetes Brot gegossen … Und dann schmeckt das auch noch gut. :-)
Ich gebe Dir vollkommen Recht, ich arbeite Öle für mich selbst auch, so gut es geht, in die tägliche Ernährung ein.
Leider muss ich manche Dinge vermeiden, und mein Bekannter (für den ich diese Ölmischung herstellen will) leidet an diversen Allergien (Lactose inkl. Laktase, Ei, Gluten; wahrscheinlich starke Psoriasis, seine Mutter hat das auch; ich kann Pso nicht von ND unterscheiden, daher bin ich mir nicht sicher, was er genau hat), und lebt ausschließlich vegan, und ernährt sich generell nicht so gut, von dem, was er mir sagte. Er kriegt auch wenig Sonne ab (benötigt Vitamin D.

Zum Sanddornfruchtfleischöl: Löffelchen = TL?
Ich hatte mir erst letztens sowohl das Sanddornfruchtfleisch- als auch -kernöl gekauft, auch zur innerlichen Einnahme.
Das Letztere soll angeblich nicht dafür geeignet sein, weist aber laut Internet einen extrem hohen Vitamin K-Gehalt auf, der für mich hilfreich wäre, da ich hoch Vitamin D supplementieren muss - weißt Du da ggf. etwas dazu, also ob man das Kernöl (inoffiziell, so nicht kontraindiziert) zu sich nehmen darf, und in welcher "Maximaldosis"?

Edit: Ich mache intermittent fasting, ich esse also oft nur 1 Mal am Tag, und dafür dann 16-18 Stunden gar nicht, trinke aber sehr viel Wasser. Außerdem muss ich Kohlenhydrate meiden, wollte aber demnächst mal - nach missglückten Versuchen - wieder ein möglichst eiweißhaltiges/kohlenhydratloses Brot in Angriff nehmen, ob ich das irgendwie hinkriege, zu backen.
Heike hat geschrieben: Es gibt oft Unverträglichkeiten, gut, die muss man abklären. Das setzt aber meine Theorie nicht außer Kraft, dass es gerade bei der Einnahme von Ölen zur inneren Unterstützung von Neurodermitis und Co keine Notwendigkeit gibt, sie tropfenweise verdünnt in einem Basisöl einzunehmen, wenn man sie einfach in verschiedenen Gerichten mit ganzem Herzen genießen kann.
Wie gesagt, ich gebe Dir Recht, ich befolge das selbst, so gut es geht in meinem stressigen Alltag, aber bei manchen Menschen geht das leider nicht (s.o. und u.).

Selbstverständlich werde ich meinem Bekannten sagen, dass er die Ölmischung zu seinem Salat (so er mal welche isst) oder zu glutenfreien Nudeln o.ä. geben soll.

Ich will ihn noch dazu bringen, dass er sich einen Mixer kauft, dann kann er das Öl entsprechend auch in Smoothies und Pesto u.ä. einarbeiten.
Heike hat geschrieben: Wenn es etwas gibt, was überflüssig ist, sind es Nahrungsergänzungsmittel. Man sollte das Geld lieber in hochwertige Lebensmittel investieren statt in isolierte Vitamine , Tröpfchen und Pülverchen – meine Meinung.
Leider kann man die in der Menge nicht immer über Lebensmittel aufnehmen, z.B. wenn man wenig isst, oder sich nicht ausgewogen ernährt (beides der Fall bei meinem Bekannten), oder wenig Sonne abbekommt (z.B. in einem sehr nördlichen Land wohnt wie mein Bekannter, der zudem derzeit wegen der Pandemie auch nicht rausgeht.. d.h. er sollte Vitamin D einnehmen); Dickleibigkeit erhöht auch den Vitamin D-Bedarf, manche anderen Krankheiten ebenso.

Du rennst bei mir offene Türen ein bzgl. "nur gute Lebensmittel, besser als Nahrunsergänzungsmittel zu kaufen", ich esse ausschließlich Bio, benötige aber aufgrund meiner Krankheiten dennoch Supplemente; das MSM habe ich mir gekauft, da es durch den Schwefelinhalt angeblich gut für das Haarwachstum sein soll (ich hatte und eigentlich noch habe durch ein wohl seborrhoisches Ekzem auf dem Kopf massiven Haarausfall erlitten und versuche irgendwie, ohne Ketozolin Shampoo und salicylsäurehaltigem Öl, das die Schäfte der Haarwuzeln schwächt und bei mir zu mehr noch Haarausfall führt, auszukommen, und meine Kopfhaut feucht und genährt/"fettig", aber ohne Bakterien-/Pilzwachstum zu begünstigen, zu halten); werde mich da aber noch in die Materie einlesen, bevor ich das Ganze noch schlimmer mache bei mir.

Eventuell finde ich hierzu ja irgendwas dann im Unterforum, das ich dann wohl ab 50 Beiträgen lesen kann.
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Kraeuterhexlein »

Liebe Ulli, vielen Dank! :rosefuerdich:
da werde ich mich mal durcharbeiten! :morgenkaffee:
Grüße vom Kraeuterhexlein!

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Heike »

Ulli hat geschrieben:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 18:18
Die Psyche spielt eine sehr große Rolle, absolut; was das "Basisöl" etc. angeht, so will ich das Öl für einen Bekannten zusammenmischen, und wenn da tlw. nur "Tropfen" (im Vergleich zum Basisöl) drin sind, kriegt er das ja nicht mit, und sieht die Buddel Öl einfach nur als "gesunden Öl-Mix" an, den er täglich einnimmt :)
:gruebel: Das lässt mich ratlos zurück. Ein Fake-Öl?
Ulli hat geschrieben:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 18:18
… und ernährt sich generell nicht so gut, von dem, was er mir sagte. Er kriegt auch wenig Sonne ab (benötigt Vitamin D.
Oh je. Wenn die Grundernährung nicht stimmt, reißen es einige Tropfen Öl auch nicht.

Gut, ich bin aus der Diskussion raus. ;-)
Liebe Grüße
Heike

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Petunie »

Ulli hat geschrieben:
Montag, 22. Juni 2020, 22:33
- Borretsch
- Nachtkerze
- Hanf
- Schwarzkümmel
- Sanddornfruchtfleisch
- Lein

Als ggf. Basis wollte ich verwenden:
- Sonnenblume (normal, nativ, kaltgepresst, nicht High Oleic; kann aber auch High Oleic besorgen, falls hier besser geeignet als Basisöl)

Hallo Ulli,

ich habe seit Kindheit sehr starke Psoriasis am ganzen Körper, seit Jugend Psoriasis Arthritis, .... und in den letzten 30 Jahren gefühlt ALLES ausprobiert, was die Natur zu bieten hat.

Kurz vorweg, ich habe hier nicht alle Beiträge durchgelesen - hier aber kurz meine 5 cent zur innerlichen Einnahme von Ölen:
Sehr gute Idee, in jeder Hinsicht! auch für Hautgesunde geeignet :)

Allerdings braucht es doch nicht so umständlich sein - ich habe ein Fläschchen Schwarzkümmelöl (im Wechsel mit Nachtkerze und Leinöl) immer neben der Brotlade und am Eßtisch stehen, wenn ich mir eine Schnitte Brot runterschneide, kommen gleich paar Tropfen (ungezählt) als Würze (manchmal Buttersersatz) darauf (täglich).
Wir essen fast täglich Salat, daher steht auch ein Fläschchen am Eßtisch, wo man sich einfach nach Wunsch/Geschmack einige Tropfen drüber gibt. Ebenso als Würze über sonstige Speisen.

Hanföl schmeckt mir einfach nicht, daher nehme ich dieses (kurmäßig)in Kapselform (mit Cannabidol) zu mir.

Sanddornfruchfleichöl kommt immer in mein Joghurt/Smoothie/Müsli mit rein, Fläschchen steht auch im Gewürzregal in der Küche griffbereit.

Ich habe diese Öle seit Jahren schon schlicht und einfach in mein Leben integriert, so selbstverständlich wie Salz und Pfeffer.

Dies ist aber natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und sollte nicht überbewertet werden - man sollte ja insgesamt eine entzündungshemmende Ernährung praktizieren, Work-Life-Balance, Psyche, Bewegung, äußerliche Hautpflege (sic!), sonstige Noxen meiden (Wohnumgebung, Lärm, Luftqualität,...), usw.
Ein herzliches Lächeln ist das schönste Make-up.....

Ulli
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Heike hat geschrieben: :gruebel: Das lässt mich ratlos zurück. Ein Fake-Öl?
Ich weiß nicht, was Du unter "Fake-Öl" verstehst, ich werde ihm keine Ölmischung geben und sagen "das ist lediglich Olivenöl", sondern "das ist eine Ölmischung, nimm täglich 2 EL zu Dir"; ich bezog mich auf das, was Du sagtest, dass man sich quasi daran erinnere, krank zu sein, wenn man mit Tröpfchen arbeitete - aber genau das kriegt er ja nicht mit, weil er Tausende Kilometer weit weg wohnt, insofern würde er nicht an seine Krankheit erinnern werden.

Ich hoffe, das ist jetzt etwas verständlicher.
Heike hat geschrieben: Oh je. Wenn die Grundernährung nicht stimmt, reißen es einige Tropfen Öl auch nicht.
Naja, zumindest versuchen kann ich es, ich gebe nie auf.
Ich schicke ihm auch immer glutenfreie Nahrungsmittel, aber klar, machen muss er.
Heike hat geschrieben: Gut, ich bin aus der Diskussion raus. ;-)
Das ist Dein gutes Recht :)
Danke aber für Deinen Input, ich wünschte, es wäre so einfach!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Kraeuterhexlein hat geschrieben:
Freitag, 26. Juni 2020, 08:30
Liebe Ulli, vielen Dank! :rosefuerdich:
da werde ich mich mal durcharbeiten! :morgenkaffee:
Gern geschehen :)
Und denk' an das therapeutische Unterforum hier, da kriegst Du sehr wahrscheinlich viel bessere Ratschläge als das, was ich Dir so aus dem Internet "auf die Schnelle" raussuchen kann :)
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Petunie hat geschrieben: ich habe seit Kindheit sehr starke Psoriasis am ganzen Körper, seit Jugend Psoriasis Arthritis, .... und in den letzten 30 Jahren gefühlt ALLES ausprobiert, was die Natur zu bieten hat.
Ohje, das tut mir sehr Leid für Dich :(
Von dem, was mir mein Bekannter erzählte, scheint er wohl auch Schmerzen zu haben in den Gelenken.
Petunie hat geschrieben: Kurz vorweg, ich habe hier nicht alle Beiträge durchgelesen - hier aber kurz meine 5 cent zur innerlichen Einnahme von Ölen:
Sehr gute Idee, in jeder Hinsicht! auch für Hautgesunde geeignet :)
Allerdings braucht es doch nicht so umständlich sein - ich habe ein Fläschchen Schwarzkümmelöl (im Wechsel mit Nachtkerze und Leinöl) immer neben der Brotlade und am Eßtisch stehen, wenn ich mir eine Schnitte Brot runterschneide
Ich wünschte, ich könnte ihn dazu bringen, das so zu vereinfachen, leider hat er Gluten-, Ei, Laktose-(+ Laktase-)Intoleranz, ich muss mal schauen, ob ich ein Brotrezept finde, das supereinfach ist, und das er auch Lust hat, nachzumachen.

Aber gut zu wissen, dass Du auch Nachtkerzenöl einnimmst!
Von der "Masse" her dosierst Du das auch nach Gutdünken, genauso viel oder wenig wie die anderen (teureren) Öle?
Petunie hat geschrieben: Hanföl schmeckt mir einfach nicht, daher nehme ich dieses (kurmäßig)in Kapselform (mit Cannabidol) zu mir.
Über CBD habe ich auch nur Gutes gelesen, was u.a. Schmerzen angeht - darf ich fragen, ob Du diese Kapseln online kaufst?
Ich hatte schon an CBD Kapseln für ihn gedacht, aber angeblich soll auch MSM bei Gelenkschmerzen helfen.
Petunie hat geschrieben: Sanddornfruchfleichöl kommt immer in mein Joghurt/Smoothie/Müsli mit rein, Fläschchen steht auch im Gewürzregal in der Küche griffbereit.
Ich wünschte, er könnte wenigstens lactosefreien Joghurt oder glutenfreies Müsli mit Pflanzenmilch zu sich nehmen :(
Ich versuche ihn seit Längerem zu überreden, sich einen Mixer anzuschaffen, damit er sich sowas wie Smoothies und Pesto machen kann! Ich selbst kippe etwas Öl auch in meine Smoothies, wegen Vitaminaufnahme der lipophilen :)
Petunie hat geschrieben: Ich habe diese Öle seit Jahren schon schlicht und einfach in mein Leben integriert, so selbstverständlich wie Salz und Pfeffer.
Er ist noch recht jung, fängt gerade an, auf 30 zuzugehen, ich hoffe, ich kann ihn irgendwann überzeugen, dass er das genauso machen sollte wie Du! Im Rahmen seiner Ess-Limitationen/Allergien, freilich.
Petunie hat geschrieben: Dies ist aber natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und sollte nicht überbewertet werden - man sollte ja insgesamt eine entzündungshemmende Ernährung praktizieren, Work-Life-Balance, Psyche, Bewegung, äußerliche Hautpflege (sic!), sonstige Noxen meiden (Wohnumgebung, Lärm, Luftqualität,...), usw.
Ja, da hast Du absolut Recht, ich sage ihm auch seit einiger Zeit, er solle am besten mit Meditation anfangen, aber er ist ein Workaholic..

Dennoch, ich gebe nicht auf! :)

Er ernährt sich generell schlecht (nur Vegan, und nicht ausgeglichen, und nicht genug, und kriegt wenig Sonne ab), insofern wäre das Öl bei ihm ggf. mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein - jedenfalls hoffe ich, dass es bei ihm sehr positive Auswirkungen haben könnte.

Herzlichen Dank an Dich für Deine Offenheit und Deinen Input!
Ich wünsche Dir alles Gute und keine Schmerzen.
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Petunie »

Ulli hat geschrieben:
Freitag, 26. Juni 2020, 13:28
.....Aber gut zu wissen, dass Du auch Nachtkerzenöl einnimmst!
Von der "Masse" her dosierst Du das auch nach Gutdünken, genauso viel oder wenig wie die anderen (teureren) Öle?
jep, wird nach Gefühl/Wunsch/Geschmack übers Essen geträufelt.
Meine Familie (die glücklicherweise gesunde Haut haben) machen das ganz selbstverständlich auch.
Meine Töchter sind damit aufgewachsen :klimper: kennen es gar nicht anders :D (nebenbei: werden für ihre wunderschönen dichten glänzenden Haare bewundert - ist bestimmt ein Effekt)

Zum Thema "teure" Öle - ich kaufe nach Möglichkeit die beste Qualität (nativ und bio) und es ist mir ehrlich gesagt wirklich egal, ob das Fläschchen 10 oder 15 Eur mehr kostet als wo anders oder überhaupt notwendig ist. Da geht es im Wahrsten Sinne des Wortes um mein Leben, meine Gesundheit, Schmerzfreiheit, Wohlbefinden,... da verbietet sich jede Diskussion wegen paar Euro!
Einmal beim Feuerwehrfest keine sinnlose Bratwurst gegessen, auf irgend ein super Sale jetzt-oder-nie- Angebot für das dreiundsiebzigste T-Shirt verzichtet....und die paar Euro "Mehrkosten" für die Öle, die wirklich Schätze der Natur sind, sind wieder eingespart.
Aber da muß jeder selbst seine Prioritäten setzen.
Ulli hat geschrieben:
Freitag, 26. Juni 2020, 13:28
Über CBD habe ich auch nur Gutes gelesen, was u.a. Schmerzen angeht - darf ich fragen, ob Du diese Kapseln online kaufst?
Ich hatte schon an CBD Kapseln für ihn gedacht, aber angeblich soll auch MSM bei Gelenkschmerzen helfen.
Ja, kaufe ich online. MSM hatte ich auch schon probiert, aber keinerlei Effekt bemerkt
Ulli hat geschrieben:
Freitag, 26. Juni 2020, 13:28
Er ernährt sich generell schlecht (nur Vegan, und nicht ausgeglichen, und nicht genug, und kriegt wenig Sonne ab), insofern wäre das Öl bei ihm ggf. mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...
Wenn er sich vegan ernährt, gehe ich schon davon aus, daß er ein gewisses Bewußtsein für seine Ernährung hat und sehr wohl diese wunderbaren kostbaren Pflanzenöle schätzen würde.... versorge ihn da mal mit etwas Literatur dazu :wink:
Ein herzliches Lächeln ist das schönste Make-up.....

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Petunie hat geschrieben: Meine Töchter sind damit aufgewachsen :klimper: kennen es gar nicht anders :D (nebenbei: werden für ihre wunderschönen dichten glänzenden Haare bewundert - ist bestimmt ein Effekt)
Das ist ja toll, ein Grund mehr für mich, noch mehr (gesunde) Öle in meinen täglichen Speiseplan einzubauen :)
Ich liebäugle seit einer ganzen Weile mit den sogenannten "fat bombs", die zu meiner gesundheitsbedingten Keto- (kohlenhydratarmen)/intermittent fasting-Ernährung gut passen würden.
Petunie hat geschrieben: Zum Thema "teure" Öle - ich kaufe nach Möglichkeit die beste Qualität (nativ und bio) [...]
Da geht es im Wahrsten Sinne des Wortes um mein Leben, meine Gesundheit, Schmerzfreiheit, Wohlbefinden,... da verbietet sich jede Diskussion wegen paar Euro!
[...]
Aber da muß jeder selbst seine Prioritäten setzen.
Du, das sehe ich ja ganz genauso, ich habe - bis auf's Rühren :) - keine allzu teuren Hobbies, und brauche nicht - wie man so stereotypisch über uns Frauen sagt - 1000 Paar (sexy) Schuhe (ich habe orthopädische, die sind zwar sauteuer, halten dafür aber auch sehr lange) oder Handtaschen, ich schminke mich nicht, brauche keinen Schmuck etc. pp ... ich ernähre mich auch ausschließlich Bio, so gut es halt geht, und Fairtrade etc. pp., und kaufe auch nur die besten Ölqualitäten.

Allerdings geht das auch freilich in's Geld, und wenn ich wüsste, dass manche besonders teuren Öle ab einer gewissen täglichen Obergrenze eh nicht von meinem Körper aufgenommen werden könnten, das wäre hilfreich; aber da werde ich schon irgendwie einen Weg finden :)
Petunie hat geschrieben: Ja, kaufe ich online. MSM hatte ich auch schon probiert, aber keinerlei Effekt bemerkt
Ach, das ist ja schade für Dich :(
Hm, eventuell hilft es zumindest auf meiner Kopfhaut/für mein Haarwachstum (wegen des Schwefelgehaltes). Mal sehen. Ich bin voller Hoffnung.. denn ein wenig Placebo/Glaube kann ja auch manchmal zur Selbstheilung führen.
Petunie hat geschrieben: Wenn er sich vegan ernährt, gehe ich schon davon aus, daß er ein gewisses Bewußtsein für seine Ernährung hat und sehr wohl diese wunderbaren kostbaren Pflanzenöle schätzen würde.... versorge ihn da mal mit etwas Literatur dazu :wink:
Das ist eine sehr gute Idee, ich werde mal schauen, ob ich gute englischsprachige Literatur dazu finde :)
- Das mit dem Veganismus ist nur wegen seiner zahlreichen Nahrunsgmittelallergien, die nunmal Ei und Laktose/Laktase beinhalten (plus Gluten), das schließt ja auch schonmal einiges aus (inkl. der dortig enthaltenen Inhaltsstoffe), und weil ihm die Tiere Leid tun. Das heißt leider aber noch lange nicht, dass er sich durch das "Bewusstsein" (das aus quasi Zwang erwuchs, weil Allergien) erwuchs, ausgewogen, gesund und ausreichend ernährt, daher wollte ich ihm mit Ölen (oder einer Mischung derselbigen) etwas Gutes tun, damit er seine anscheinende Fehl- und Mangelernährung ein wenig ausgleichen kann, und es ihn hoffentlich ermuntert, das Öl in gutes Essen einzubauen, er also mal mehr isst.
Das spielt ja bei dem Hautbild durchaus eine Rolle.

Lieben Dank für Deinen Input, ich wünsche Dir alles Gute!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Jade »

Hallo liebe Ulli,
kann Dir das Buch von Ruth von Braunschweig „Pflanzenöle“ wärmstes empfehlen. Es hat mir sehr geholfen, die verschiedene Öle und deren Wirkung zu verstehen und es ist gepackt mit Informationen die Dich interessieren.

Liebe Grüße
Jade
Liebe Grüße, Jade

Einfach mal dankbar sein.
Für alle Probleme, die wir nicht haben.

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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Ulli »

Jade hat geschrieben: [...] kann Dir das Buch von Ruth von Braunschweig „Pflanzenöle“ wärmstes empfehlen. [...]
Hallo liebe Jade, herzlichen Dank für die Buch-Empfehlung, das klingt sehr interessant!
Viele Grüße,
"Ulli"

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Sayoko
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Re: Öl-Mischung (täglich *innerlich* anzuwenden) für Psoriasis/Neurodermitis?

Ungelesener Beitrag von Sayoko »

Was Hauterkrankungen betrifft, habe ich keine Erfahrungen. Als Jugendliche hatte ich lokale Neurodermitis Herde. Allerdings wusste ich damals nicht, wie die Krankheit zu bezeichnen ist.
Dieses Problem war vermutlich psychisch und hat sich nach Änderung der Lebensumstände einfach verflüchtigt.
Heike hat geschrieben:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 17:33
Therapeutika – und eine Basismischung mit Ölen, die man tropfenweise einnimmt, will ein solches sein – erinnern uns immerzu daran, dass wir krank sind … und lässt die Gedanken ständig um sich selbst und die eigene Befindlichkeit kreisen.
Die Ansicht von Heike teile ich prinzipiell, weiß aber, dass eine Reduzierung des Wohlbefindens die Gedanken unwillkürlich um die Symptome kreisen lässt. Vor allem wenn es (noch) keine Diagnose gibt.
Heike hat geschrieben:
Donnerstag, 25. Juni 2020, 17:33
Wenn es etwas gibt, was überflüssig ist, sind es Nahrungsergänzungsmittel. Man sollte das Geld lieber in hochwertige Lebensmittel investieren statt in isolierte Vitamine , Tröpfchen und Pülverchen – meine Meinung.
Auch hier bin ich derselben Meinung. Fast alle wichtigen Nährstoffe lassen sich über eine ausgewogene Ernährung zuführen, aber: nicht alle Menschen haben die Möglichkeit sich immer gesund zu ernähren – man denke z.B. an Kantinenessen das auch heute häufig noch richtig unausgewogen ist. Oder daran, dass es vielen Eltern an dem Wissen mangelt wie sie ihre Kinder an eine ausgewogene Ernährung heranführen und und und…
In solchen Fällen finde ich die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln vertretbar.

Bei Vitamin D musste ich, als Nachtarbeiterin aber selber erleben, wie negativ ein Mangel sich auf den gesamten Körper auswirkt (ich bin kein Hypochonder und versuche Symptome oft sehr lange zu ignorieren), und das Ärzte heutzutage entweder zu wenig wissen oder sich einfach nicht mehr für ihre Patienten interessieren.

Ein normaler Vitamin D-Spiegel ist aber zwangsläufig von einem ausreichenden Aufenthalt in der Sonne abhängig.
Wenn der nicht gewährleistet werden kann, muss man es in anderer Form zuführen. Ich habe mich selbst therapiert (zum Missfallen meines Arztes, der mir lieber irgendein pharmazeutisches Präparat gegen die Symptome aufgeschwatzt hätte) und konnte damit die Beschwerden beseitigen.

Letztendlich denke ich aber, dass viele Menschen verlernt oder nie gelernt haben, ihren Körper und seine Funktionen einzuschätzen, zu wenig über ein „gesundes Leben“ wissen und sich von Werbung, modernem Life Style (wozu ich auch die Social medias zähle) und dem riesigen Einfluss von Ärzten und Pharmaindustrie etc. zu sehr beeinflussen lassen.

Häufig versuchen Menschen (Ärzte) auch hartnäckig einzelne Symptome (Krankheiten) zu beseitigen, und vergessen das der Körper und die Seele (Psyche) interagieren.

Dies ist jetzt eine grobe Verallgemeinerung, aber um in solche Phänomene tiefere Einblicke zu bekommen fehlt es mir leider auch an Wissen.

Ich schustere mir meine Ansichten eben, entsprechend meiner begrenzten Möglichkeiten, zurecht und bin glücklich, dass ich in meinem Alter mit Hilfe der (vermutlich) richtigen Ernährung, regelmäßigem Sport und der Möglichkeit mich ausreichend entspannen zu können bis jetzt keine gesundheitlichen Probleme habe. Toi,toi,toi.

Das würde ich mir für alle Menschen wünschen. :knuddler:

Liebe Grüße
Olga
Liebe Grüße 😊
Olga

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