Periorale Dermatitis

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Kati
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Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 17. Oktober 2018, 19:55

Über den Sommer bis jetzt bin ich wunderbar mit einem Hydrdispersiondgel mit sage und schreibe nur 5 % Fett und Liposomen über die Runden gekommen . Meiner im mittleren Stadium befindlichen Rosacea geht es an den Wangen und auf derNase gut wie nie und ich habe superglatte Haut. Nur: diese POD am Kinn taucht schon wieder auf. Ich werde sie einfach nicht dauerhaft los, auch nicht mit den Waffen der Hautärzte.
Wirkstoffe habe ich auch nur Glycerin, Panthenol und Niacin, verkapselt in Lipodermin darin. ...
Werde jetzt am Kinn mal auf alles verzichten :domina:
Grüße von Kati

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Helga
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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Helga » 17. Oktober 2018, 23:52

Ich selber bin nicht betroffen, deshalb kann ich nur wieder geben was ich hier im Forum gelesen habe :) Ja, "Nulldiät" für die Haut ist gut, eventuell betupfen mit schwarzem Tee (ich glaube es sind die Gerbstoffe darin, die helfen). Manche Userinnen vertragen auch nicht mehr jedes Öl, von Wirkstoffen ganz zu schweigen.

Ich wünsche Dir alles Gute :) und dass sich die POD hoffentlich bald verabschiedet
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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toshka
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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von toshka » 18. Oktober 2018, 07:34

Liebe Kati, bei POD ist die Lösung Nulldiät und zwar für mind halbes Jahr. Da nützt es nichts. Man muss es aushalten. Dann vorsichtige versuche mit minimalst môglichen Mengen an Wirkstoffen, mit einem Öl, am besten ein Gel.

Vielleicht könnte es bei dir klappen, dass du vorsichtig nur die Wangen mit Gel behandelst und die Kinnpartie ganz auslässt.
Liebe Grüße
toshka

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Angi
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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Angi » 18. Oktober 2018, 08:41

Nulldiät und Rügener Heilkreide nur mit Wasser angerührt auf die betroffene Stelle / 1-2x pro Woche. Hat bei mur super geholfen.
Viele Grüße
Anja

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Imarian
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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Imarian » 18. Oktober 2018, 09:26

Hallo Kati,

ich spare auch meine Problemzone Kinn weitgehend beim eincremen aus und trage bei Entzündungen mit Hamameliswasser angerührte Heilerde auf; das hilft bei mir.

Schöne Grüße, Ingrid
Liebe Grüße,
Ingrid


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 18. Oktober 2018, 09:45

Hallo Kati,
leider bin auch ich häufiger von POD geplagt. Aber ich muss sagen, daß eine Nulldiät bei MIR eher kontraindiziert war. Meine letzte POD bekam ich letzten Herbst und sie zog sich bis April. Über den Winter ohne Pflege im Gesicht ist vielleicht bei jüngeren Menschen noch machbar, aber ich bin bald 50, da ging das nicht. Ich habe es versucht und es war furchtbar. Nur mit lauwarmem Wasser gereinigt und dann nix drauf. Nach 6 Wochen war es dermaßen schlimm, daß ich die Nulldiät abgebrochen habe. Meine Haut war total unrein und gleichzeitig furztrocken, gerötet, schuppig. Ich habe mir dann, nach langer Recherche, das Boswelliaextrakt Nano und Oleogel R von Dr. Lautenschläger bestellt. Damit wurde es besser und so würde ich es wieder machen. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung. Du erwähnst Rosacea, da weiß ich jetzt nicht, ob es in diesem Fall verträglich wäre.
Du verwendest ja ein HDG und der Theorie nach verstärkt zu viel Feuchtigkeit die Entstehung einer POD bei entsprechender Veranlagung. Vielleicht hängt es damit zusammen.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir, daß du diese elende POD bald los wirst, weil die verträgt sich ja mal gar nicht mit unserem wunderschönen Hobby :cry:
Liebe Grüße
Lotti


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 18. Oktober 2018, 10:15

Hier ist ein sehr interessanter Artikel über POD, der mich damals veranlasst hat, die oben erwähnten Präparate zu bestellen. Ich habe ihn jetzt noch mal überflogen, und der Boswellia-Nano-Extrakt ist wohl auch bei Rosacea anwendbar.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 18. Oktober 2018, 13:35

Danke ihr lieben für eure Tipps. :blumenfuerdich: :blumenfuerdich: Ja vermutlich darf ich am Kinn gar nichts verwenden. Der Rest der Haut ist wie gesagt einwandfrei ....
Das Dumme ist nur, kaum ist die POD weg, kommt sie wieder......... :domina:
Grüße von Kati

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 18. Oktober 2018, 19:56

Danke , Lotti für den Artikel, gerade interessiert gelesen. Dr Lautenschläger empfiehlt auch Traubenkernextrakt. Gestern hatte ich nur Traubenkernöl Abend drauf, und ich bilde Nordring, das ist etwas besser geworden.....
Sicherlich versuchen werde ich auch die Heilkreide , Aber vermutlich erst mal Nulldiät, zumindest am Kinn, sonst spannt das wirklich zu sehr. Erst mal wieder abwarten :morgenkaffee:
Grüße von Kati


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Vanilla » 1. November 2018, 12:17

Auch ich gehöre zu den POD geplagten. Ich benutze seit 2 Jahren im Gesicht gar nichts mehr. Trotzdem bekomme ich jedes Jahr im Herbst über die Wintermonate mehr oder weniger schlimm POD. Dann brauche ich oft nur ans Rühren zu denken und schon kribbelt es.

Wenn es arg brennt und juckt hilft mir immer gut ein Tipp den ich hier vor ein paar Jahren mal bekommen habe. Abends starken schwarzen Tee auftupfen, 1/3 Zinkoxid mit 2/3 grüner Tonerde vermischen und ein wenig davon mit minimal Wasser zu einer Paste anmischen und über Nacht auf die betroffenen Stellen auftragen

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 1. November 2018, 19:43

Hi Vanilla,
Komisch, jetzt wo du es sagst: ich bekomme die POD auch immer im Herbst....Im Moment gebe ich nichts aufs Kinn, aber es trocknet nur langsam aus, wird aber etwas besser. Gelegentlich juckt es, ist aber erträglich.....
Grüße von Kati


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Vanilla » 2. November 2018, 14:14

Kati meins wird im Moment auch immer etwas besser,ist dann fast weg und dann kommt wieder ein bisschen.Aber es ist in einem erträglichen Rahmen. Vor drei Jahren sah ich im Gesicht aus als wäre mir heißes Fett ins Gesicht gespritzt.

Lotti
Womhast du die in dem Artikel erwähnten Sachen beatellt?


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 2. November 2018, 16:52

Es war über eine Apotheke in Süddeutschland. Ich suche das heute mal raus, ist schon etwas her. Mir ging es vor allem um die Betulin-Säure und den Boswellia-Extrakt. Der ist zum einen in dem Oleogel enthalten und zum anderen habe ich diesen auch als Nanoextrakt bestellt. Das Oleogel ist sehr ölig-fettig, spreitet aber sehr gut und kann dadurch hauchdünn aufgetragen werden.
Ich hoffe sehr, das ich diesen Herbst/Winter von der ollen POD verschont bleibe. Ich fahre jetzt jeden Tag 1 ½ Stunden Rad zur Arbeit und zurück weil ich kein Auto mehr habe. Mal schauen, wie meiner Haut die Kälte bekommt :snowman:
Liebe Grüße
Lotti


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 2. November 2018, 20:04

Hier habe ich die beiden Sachen bestellt. Die Produkte waren recht teuer. Ich habe ca. 55 Euro bezahlt. Den Nano-Boswellia-Extrakt habe ich nach Abheilung der POD weiterhin meinen Gesichtslotionen zugegeben. Heute würde ich vielleicht ein Oleogel auf Basis von neutralen Triglyceriden, Phosphatidylcholin (Phospholipon) und Phytosterolen selber herstellen und mir nur den Boswelliaextrakt kaufen. Der lässt sich wohl nicht so ohne weiteres selber herstellen.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 3. November 2018, 16:43

Hut ab! Eineinhalb Stunden Rad!!!!! :daisy:
Grüße von Kati


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Vanilla » 3. November 2018, 20:36

Danke schön Lotti!
Werde demnächst mal bestellen wenn es schlimmer wird.
Das ist ne ganz schöne Strecke die du da fährst. Kälte war bei meiner POD nie ein Problem. Nur zu warm und in Kombi mit
feucht quasi tödlich. Also im Winter den Schal über Mund und Nase ziehen war keine so gute Idee.


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 4. November 2018, 00:56

Also beide Strecken 1½ Stunden. Pro Strecke also nur 45 min. Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, das ich elektrisch unterstützt fahre. Ich bin absolut begeisterte E-bikerin. Habe schon Dreieinhalb Tausend Kilometer runtergeradelt seit Juli 2017. Und als letzten August mein Auto endgültig in die ewigen Jagdgründe einging, musste ich entscheiden, ob ich meine Arbeit stundenmäßig aufstocke, um ein Auto finanzieren zu können oder eben nicht. Und mit "oder eben nicht" bin ich bis jetzt sehr glücklich. Ich habe einen wunderschönen Weg zur Arbeit, da fahren Sonntags immer die Ausflügler lang, so schön ist der. Und für meine Gesundheit und Fitneß kann es auf keinen Fall schädlich sein. Meine größte Angst, morgens um halb sieben im Dunkeln an Waldrändern und Feldwegen langzufahren, habe ich zum Glück schnell überwunden und seitdem fühle ich mich, und das ist jetzt nicht übertrieben, so frei und unabhängig. Was der Winter bringt, mal schauen. Kleidungstechnisch bin ich gut gerüstet.
Und das mit dem Stoff über Mund und Nase als Kälteschutz, ja da bin ich gespannt, ob's mir bekommt. Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung wegen der ollen POD.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 9. November 2018, 20:33

Danke,
Hab grad wenig Zeit und fasse mich kurz: trocknet langsam aus, aber ist sehr hartnäckig. Mich wundert ja dass das ohne jegliche Creme ( am Kinn) einfach nicht stärker wegtrocknet..... :domina:
Grüße von Kati

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 4. Januar 2019, 20:35

Hier mal eine kleine Rüch,eldung: nachdem ich mehrere Wochen am Kinn nichts aufgetragen habe,, musste ich wirklich ab und zu Heilerdemasken auftragen, sonst wäre da gar nichts ausgetrocknet... Dann war das wirklich Trocken - aber das geht ja wirklich gar nicht... es hat gejuckt und geschuppt, dass die Haut dann großflächig rot war. Das ist bis heute nicht weg. Momentan nehme ich nur die Dms creme und den Boswellia Extrakt von Dr. Lautenschläger KOKO ( Lotti zuwink) :knutscher: Das hat das ganze nun etwas beruhigt, aber die roten Stellen sind immer noch da, wenn auch ohne Erhebungen....
Grüße von Kati


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 4. Januar 2019, 21:26

Ach Kati, das tut mir leid :cry: Mich hat's auch wieder erwischt. Ziemlich stark um den Mund herum. Ich werde jetzt wieder mit dem Boswelia-Extrakt anfangen. Mich würden einfach die Ursachen dieser Erkrankung interessieren, die Theorie von der Überpflegung ist für mich nicht plausibel. Irgendetwas muß diesen entzündlichen Prozess ja unterhalten, daß er über Monate andauert. Bei mir ist es immer über den Winter, ich habe mir jetzt äth. Thymianöl besorgt, das eine stark antibakterielle und antimykotische Wirkung hat. Ich kann mir vorstellen, das durch die monatelange Barrierestörung eine Besiedelung mit Keimen die Entzündung unterstützt. Der Hautarzt würde eine antibiotische Salbe verschreiben.
Ich werde morgen eine reduzierte Creme rühren mit Phospholipon, 27% Fettphase, Neutralöl, Jojobaöl, etwas Avocadoöl, wenig Hydratisierern, BSB, Boswelliaextrakt und etwas Thymian-und Lavendelöl. Dann mal schauen.
Es freut mich, das Dir der Extrakt etwas Linderung verschafft hat. Ist ja nicht grade ein Schnäppchen.
Weiterhin gute Besserung, liebe Kati :rosefuerdich:
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Violette » 5. Januar 2019, 10:46

Hallo Lotti,
wenn du Thymian Ct. Thymol gekauft hast, solltest du vorsichtig sein. Eliane Zimmermann sagt sazu:
Da die Monoterpen-Phenole jedoch auch stark haut- und schleimhautreizend wirken, darf für den Hausgebrauch immer nur eine maximal 1%-ige Verdünnung auf die Haut aufgetragen werden. (Ich weiß nicht mehr, wo ich das gefunden habe, da mein Link nicht mehr funktioniert.)
LG Petra


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 5. Januar 2019, 14:08

Danke für den Hinweis, Petra. Ich verwende ct. linalool. Eine 1%ige Konzentration wäre mir aber für das Gesicht auch zu viel. Ich dachte an 0,3% Lavendel und 0,3% Thymian.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 5. Januar 2019, 16:39

Ja, dass das bei vielen nur im Winter auftritt, lässt mich auch grübeln....bei mir wie gesagt immer pünktlich im Oktober. Vorher wirkt meine Haut nicht barrieregestört....
Grüße von Kati


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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Lotti » 1. Februar 2019, 15:19

Kati hat geschrieben:
5. Januar 2019, 16:39
Ja, dass das bei vielen nur im Winter auftritt, lässt mich auch grübeln....bei mir wie gesagt immer pünktlich im Oktober. Vorher wirkt meine Haut nicht barrieregestört....
Kati, wie sieht es denn aus bei Dir? Ist die POD noch da? :lupe:
Ich benutze den Boswelliaextrakt mittlerweile pur, 3-4 mal pro Tag einen Tropfen aus der Pipette auf die betroffenen Stellen. Ich bin begeistert von dem Zeug, die POD ist zwar noch da, aber man sieht es kaum. Ansonsten verwende ich mein reduziertes Gesichtsfluid.
Liebe Grüße
Lotti

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Kati » 2. Februar 2019, 15:02

Lotti, Dank der Nachfrage, leider blüht die POD an einer Stelle rechts am Mundwinkel immer noch. Zwar nur etwa 2 Euro-Münzen groß, aber die Steelle, die eigentlich immer im Herbst POD Befällen ist weigert sich auch gegen den Extrakt. Außerdem finde ich den Boswllia Extrakt schon sehr potent, also, wie soll ich das beschreiben, ich merke dass da was in die Haut einzieht, manchmal ist das unangenehm, drum nur 1 x am Tag. Mit Zuviel Creme muss ich höllisch aufpassen, da schwehlt die POD noch, und droht sich weiter auszubreiten. :/
Grüße von Kati

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Re: Periorale Dermatitis

Ungelesener Beitrag von Sunsmile » 6. Februar 2019, 11:53

Lotti hat geschrieben:
4. Januar 2019, 21:26
Mich würden einfach die Ursachen dieser Erkrankung interessieren, die Theorie von der Überpflegung ist für mich nicht plausibel. Irgendetwas muß diesen entzündlichen Prozess ja unterhalten, daß er über Monate andauert. Bei mir ist es immer über den Winter, ich habe mir jetzt äth. Thymianöl besorgt, das eine stark antibakterielle und antimykotische Wirkung hat. Ich kann mir vorstellen, das durch die monatelange Barrierestörung eine Besiedelung mit Keimen die Entzündung unterstützt. Der Hautarzt würde eine antibiotische Salbe verschreiben.
Liebe Lotti, da ich mich auch (immer noch, gähn) seit November mit der POD plage und aus Verzweifelung erneut beim Hautarzt aufgeschlagen bin, hilft mir nun leider auch nur die antibiotische Salbe.

Zu deiner Frage: Ich denke, es ist wie du sagst, dahinter stecken entzündliche Prozesse - Schwächung der Hautbarriere ist, so denke ich, nur indirekt. Mittlerweile bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Hautbarriere nur ein "Marker" ist, also anzeigt, dass etwas nicht stimmt. Was zum Beispiel auch verschiedene Studien zeigen, dass sich unser pH-Wert der Haut bei einer basenüberschüssigen Ernährung ebenfalls leicht ändert und sich nach einer gewissen Zeit in ein Keim-unfreundliches Milieu verschiebt - die Haut wird gestärkt.

Unser Immunsystem ist dazu auch stark abhängig von unserem Vitamin D-Spiegel, der in unseren Breitengraden von Oktober - März generell erniedrigt ist (es sei denn du fährst jährlich in die Karibik, das sei dir gegönnt! :D). Zusätzlich ist es bei mir so, dass die POD vor meiner Periode aufflammt und rund um den Eisprung ganz zahm ist, da ist die Haut sowieso grundsätzlich bombe! Das weist darauf hin, dass die Hormome es ebenfalls in beide Richtungen beeinflussen. Auch Erkältungen erwischen mich grundsätzlich vor meiner Periode, das beobachte ich nun schon seit 10 Jahren, mit und ohne die Pille.

Ein kurzer Abstecher in ein anderes, aber zusammenhängendes Thema: Ich habe meine Schuppenflechte gerade innerhalb von 4 Wochen in den Griff bekommen, zum ersten Mal seit 4 Jahren (!) ist sie vollständig abgeheilt... :yeah: Was ich getan habe ist Lysin einzunehmen, jeden Morgen ein Glas frisch gepressten Selleriesaft auf leeren Magen trinken und täglich 1 Liter Limettenwasser. Was ich damit sagen will: mit dem Programm haben wir zwei extrem basische Komponenten auf dem Speiseplan (Limette und Sellerie) plus eine antiviral wirkende Aminosäure. Mein Hautarzt hatte am Rand auch mal fallengelassen, dass Schuppenflechte durch Viren ausgelöst wird. Und viele berichten eine deutliche Verbesserung bei Einnahme von Aciclovir, was ein starkes Virostatika gegen Herpes ist. Viren wirken hier aber nicht direkt auf die betroffenen Hautstellen, sondern es sind ihre Neurotoxine, die den Körper langfristig überrennen. In vielen Fällen ist dann bereits der Darm kaputt (Leaky Gut), sodass bei der Entgiftung diese Toxine "hopps" gehen und im Organismus weiterzirkulieren, anstatt ausgeschieden zu werden. Wenn die Leber schwächelt - und ich behaupte, das tut sie bei uns allen durch Abgase, Alkohol, Zigarettenrauch, Wandfarben, Kosmetika, Medikamente, Pestizide, mit Wachstumshormonen vollgepumptes Fleisch (Östrogen schwemmt das Gewebe auf, deshalb verliert das Fleich auch so viel Wasser beim Braten, was bei Biofleisch nicht der Fall ist) und so weiter und so fort - dann ist der Sprung zu einer entzündlichen Hautreaktion nicht weit. Aber es ist eben nur eine Reaktion, keine Ursache. So ist jedenfalls mein Fazit. Weshalb ich auch etwas weniger hier aktiv bin, weil ich denke, das ganze muss ich innerlich lösen. Nebenbei rühre ich natürlich noch und bin doppelt dankbar, mir selbst verträgliche Pflege rühren zu können und mit euch im Austausch zu bleiben. :love:

Durch das Buch von Anthony William "Liver Rescue" bin ich auf diese ganzen Zusammenhänge gestoßen. Das gilt so gut wie für alle entzündlichen Hautkrankheiten. Ich habe ja auch noch Akne und die POD on top und sammle seit 5 Jahren alles auf, was es so gibt, so schneint es.. angefangen hat es mit einer Röschenflechte, die ich in einer extremen Stresssituation bekam. Sie wird durch das Herpesvirus vom Typ HVV-6 ausgelöst und heilte äußerlich von allein ab - aber Viren verlassen uns nicht, sondern greifen erneut an, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Und prompt brach an einer Wunde am Ellenbogen 3 Monate später zum ersten Mal eine Schuppenflechte aus. Man mag von Anthony William halten was man mag - er schreibt davon das ihn ein spirituelles Wesen dieses Wissen zuflüstert ;-) - aber meiner Meinung nach sind seine Inhalte, Erklärungen und auch Empfehlungen grundsolide. Besonders, da ich mich sehr in die Themen der Entgiftung, hormonelle Balance und Stoffwechsel eingearbeitet habe. Im Grunde empfiehl er eine vegane, fettarme Ernährung die auf Obst, Gemüse, Kräutern, Wildpflanzen und wenig Fett basiert. Das Lysin, den Selleriesaft und Zitronen/Limettenwasser empfiehlt er zum Beispiel auch. Bei solchen Empfehlungen bin ich ein "Cherry Picker " - ich picke mir schlicht das raus, was mir am meisten zusagt. Selleriesaft, Limettenwasser und Lysin haben es tatsächlich auch ganz allein, trotz Fleisch und mehr Fett als er empfiehlt, getan :boxer: Jeder muss selbst schauen wie er seinen Körper versorgen will. Da ich die Hormone unterstützen möchte, ist tierisches Eiweiß mir ganz persönlich eine große Hilfe um den Blutzucker konstant zu halten. Wer aber chronisch krank, hohe Entzündungswerte, viel Stress usw. hat, dem hilft es ganz bestimmt Fleisch wegzulassen (entzündungsfördernd) und die Ernährung auf den (seit Jahrtausenden erprobten!) Grundpfeilern der Ernährung zu basieren. Wir alle ticken eben anders, auch auf biochemischer Ebene...und Augen auf beim Buchkauf :opa: aber in Zeiten, wo schulmedizinisch oft bei Cortison & Co. das Ende der Fahnenstange erreicht ist, bin ich dankbar für solche inspirierenden Menschen wie Anthony William. Auch wenn mein insgeheim doch sehr "deutsches" Wesen seinen spirituellen Touch sehr irritierend wahrnimmt hihi. Einbisschen Spiritualität und Glaube kann ja bekanntlich ebenfalls Berge versetzen. Und selbst dazu gibt es mal wieder Studien, weil wir auch das in Fakten verpacken wollen. Genau erklären kann es trotzdem keiner. Kein Wunder, dass so viele Menschen ihr Urvertrauen in ihre eigenen Heilungskräfte verlieren :sunny:
Herzliche Grüße,

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