Pflege für sehr empfindliche Haut

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderatoren: Positiv, Helga


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Filipendula hat geschrieben:
25. Juli 2020, 12:05
Hallo Alica,
ich hatte dir eben in einem anderen Thread geantwortet und sehe gerade, dass dir hier schon viele Vorschläge gemacht wurden. Das bringt alles ziemlich durcheinander. Vergiss also meinen Senf.
Ich habe leider keine Berechtigung eigene Beiträge zu löschen. Gerne kann jemand den Thread "Anionische hydrophile Creme" löschen!! :)
Entschuldigt bitte wenn das zu viel durcheinander bringt.
Filipendula hat geschrieben:
25. Juli 2020, 12:05
Wie wäre es, wenn du eine Weile mal gar nichts verwendest, nur mit Wasser reinigst und deine Haut einfach in Ruhe lässt und nicht aus jeder Reaktion - vielleicht voreilig - Rückschlüsse ziehst. Der Haut einfach mal Zeit geben. Nicht sofort auf jede Reaktion direkt eine Gegenreaktion versuchen. Entspannen!
Gar nichts verwenden, mache ich sogar recht gerne! Meistens mache ich das nachdem eine neue Formulierung irritiert oder meine Haut sehr schlecht (viele Pickel und Unterlagerungen) reagiert. Dann setze ich alles ab und verwende gar nichts. Meistens wasche ich dann sogar nur mit Wasser. Weil ich mich nicht schminke, geht das :) Nichts zu benutzen mache ich aber meistens nur 2 Wochen, da ich dann langsam bemerke, dass meiner Haut Feuchtigkeit fehlt. (Dachte ich zumindest bisher) Vielleicht liegt das ja wirklich daran dass die Schutzschicht kaputt ist und meiner Haut dann gar nicht nur Feuchtigkeit fehlt sondern zusätzlich eine intakte Schutzschicht..

Was hältst du von dem Plan:
- 2-3 Wochen gar nichts verwenden (oder wenn nötig aufgrund von extremer Trockenheit: Öl auf feuchter Haut?)
- danach einen neuen Rührversuch mit 25% oder 30% Creme (auf Empfehlung der anderen)
nach diesem Muster:

Die Rezeptur besteht aus folgenden Ingredienzien: 50g
25 % Fettphase (12.5 g)
Öle, Buttern und Wachse (11 g | 22 %):
6 g Jojobaöl (12 %)
5 g Mandelöl (10 %)
oder 22% Neutralöl? Arganöl und Nachtkerzenöl habe ich auch noch da (Helgas Tipp)
Emulgatoren/Konsistenzgeber (1.5 g | 3 % | 12 % der Fettphase¹)
1.25 g glycerinstearate SE (2.5 %)
0.25 g Phospholipon 80H (0.5 %)

75 % Wasserphase (37.5 g)
Wirkstoffe (2.5 g | 5 %):
1 g Panthenol (2 %)
1.5 g Glycerin (3 %)

Hilfs- und Zusatzstoffe (1.3 g | 2.6 %):
0.05 g Xanthan (0.1 %)
33.7 g Wasser (67.4 %)

als Konservierer habe ich:
Cosgard, Kaliumsorbat und pentylene glycol welche eignen sich am besten bzw haben am wenigsten Irritationspotential?


Oder ist das eine doofe Idee?

Liebe Grüße
Alica

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Filipendula
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Filipendula »

Hallo Alica,
ich wiederhole mich: ja, gar nichts verwenden! Danach kannst Du mit einer Emulsion weitermachen wie Heike's Basisemulsion: Emulgator: Montanov 202, Konservierer Rokonsal, Neutralöl, kein Panthenol, gar nichts als Wirkstoff außer Glycerin.
Liebe Grüße, Filipendula


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Wie lange soll ich denn gar nichts verwenden? Gibt es da irgendeine Regel? Sind 2-3 Wochen deutlich zu kurz?

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Filipendula
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Filipendula »

gehe mal von 3 Wochen aus......
Liebe Grüße, Filipendula


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Filipendula hat geschrieben:
25. Juli 2020, 13:17
gehe mal von 3 Wochen aus......
Dankeschön :)

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
25. Juli 2020, 13:07
Wie lange soll ich denn gar nichts verwenden? Gibt es da irgendeine Regel? Sind 2-3 Wochen deutlich zu kurz?
Liebe Alica,

Totaler Verzicht ist angebracht wenn man z. B. an POD leidet, einer Überpflegung der Haut, da muss sich die Haut
tatsächlich erholen, Leidgeprüfte haben wir hier im Forum und auch viele Beiträge betreffend POD. POD zeigt
aber ganz andere Symptome, vor allem um den Mund herum. klick
Deine Haut ist aber lt. Deiner Aussage nicht krank nur ein wenig irritiert (oder habe ich etwas überlesen?), weil die
Haut nicht das und nicht in der richtigen Menge bekommt was sie möchte. Bei Verzicht auf jegliche Pflege kommt
es aber vielleicht zu einer Mangelerscheinung, vor allem wenn es 2, 3 Wochen dauert. Wenn es stimmt, dass Deine
Haut ein Mehr an Fett benötigst, dann würde ich auf keinen Fall auf Null-Pflege umsteigen, damit machst Du es
eigentlich nur schlimmer. Ich bin natürlich keine Kosmetikerin und keine Dermatologin, aber ich würde Dir doch
zu einer Pflege raten :).

Was mir eben noch einfällt: Besitzt Du eine gute Waage? Ich frage deswegen weil bei Rühren von 25g ist es sehr
schwer die einzelnen Roh-/Wirkstoffe auf das Gramm genau abzumessen, zumindest mir ging es so :wink: Es kann
durchaus sein, dass von dem ein oder anderen etwas zuviel in Glas rinnt, weißt Du was ich meine? Bei 25g Gesamt
können 1 oder 2 Tropfen schon mal 10% ausmachen. Damit will ich sagen, es könnte sein, dass in der einen oder
anderen Charge zuviel an Wirkstoffen sind :). Das erklärt jetzt noch nicht die Unterlagerungen, die entweder von
zu viel Fett kommen (Salbe ist aber auch fett) oder auch eventuell von zu viel Okklusivität (Salbe aber auch).

Hier noch ein Auszug - aber diesen Beitrag kennst Du ja sicher, wie ich aus Deinem Wissen entnehmen konnte :wink:
Auszug aus: Olionatura.de, "die individuelle Pflege finden": klick
... Sie sind an sich völlig zufrieden, aber Sie entdecken kleinere Unterlagerungen, die Sie sich nicht erklären können? Hier ist eventuell der Grad der Okklusion für Ihren Hautzustand bereits zu hoch. Wählen Sie z. B. ein Emulsionssystem auf Grundlage der Phospholipidbasis oder ein leichtes Fluid mit Emulprot® und Phospholipon® 80 H. Alternativ kann es als Provisorium reichen, 1–2 % Lipodermin in das fertige Produkt zu ergänzen, es aufzubrauchen und die nächste Charge entsprechend geändert herzustellen. Vor allem Fettalkohole und zu hohe Fettphasen führen schnell zu Unterlagerungen. ...
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
25. Juli 2020, 12:53

Ich habe leider keine Berechtigung eigene Beiträge zu löschen. Gerne kann jemand den Thread "Anionische hydrophile Creme" löschen!! :)
Erledigt :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Helga hat geschrieben:
26. Juli 2020, 00:43
Deine Haut ist aber lt. Deiner Aussage nicht krank nur ein wenig irritiert (oder habe ich etwas überlesen?), weil die
Haut nicht das und nicht in der richtigen Menge bekommt was sie möchte. Bei Verzicht auf jegliche Pflege kommt
es aber vielleicht zu einer Mangelerscheinung, vor allem wenn es 2, 3 Wochen dauert. Wenn es stimmt, dass Deine
Haut ein Mehr an Fett benötigst, dann würde ich auf keinen Fall auf Null-Pflege umsteigen, damit machst Du es
eigentlich nur schlimmer. Ich bin natürlich keine Kosmetikerin und keine Dermatologin, aber ich würde Dir doch
zu einer Pflege raten :).
Liebe Helga,

Ich danke dir für deinen sehr hilfreichen Kommentar!
Die Nullpflege bei POD ist mir bekannt. Ich hatte schlicht die einfache Überlegung dass es wohl meiner Haut nicht so schadet, da ich bisher bei 1-2 Wöchiger Pause immer profitiert habe. Ich hatte aber auch schon immer gemerkt, dass ein noch längerer Zeitraum wiederum dann zu Austrocknung führt. Ich meine das oben auch geschrieben zu haben. Da mir dennoch dazu geraten wurde, wollte ich gerne die Tipps verfolgen.

Ja, meine Haut ist NICHT krank! Die Barriere ist wohl gestört und ich habe wohl 2 Jahre fehlinterpretiert was sie benötigt.

Ich habe auch gelesen, dass es wohl öfter einen positiven Ersteffekt bei einer leichten Pflege mit Gel + Öl gibt, also eig HDB, aber es dann sein kann, dass es der Haut auf Dauer nicht reicht. Das war wohl bei mir der Fall.

Eine Allgemeine Frage:
ich weiss dass meine Haut auf Abdichtung mit Unterlagerungen und Schwitzen kämpft. Also werde ich in meiner Formulierung nur leichte Emulgatoren und gut verträgliche Öle und Neutralöl einsetzen und mich so rantasten.. Ich habe aber ja die Erfahrung schon gemacht, dass ich bei egal welchem Emulgator eher negativ reagiere...

Kann ein HDG mit nur ganz wenig PhP80 H (0,5%) und 20-30% Fettphase bestehend aus Ölen, eine gleiche Okklusivität aufweisen wie eine Creme mit 3-4% Emulgatoranteil und 20-30% Fettphase?
Helga hat geschrieben:
26. Juli 2020, 00:43
Was mir eben noch einfällt: Besitzt Du eine gute Waage? Ich frage deswegen weil bei Rühren von 25g ist es sehr
schwer die einzelnen Roh-/Wirkstoffe auf das Gramm genau abzumessen, zumindest mir ging es so :wink: Es kann
durchaus sein, dass von dem ein oder anderen etwas zuviel in Glas rinnt, weißt Du was ich meine? Bei 25g Gesamt
können 1 oder 2 Tropfen schon mal 10% ausmachen. Damit will ich sagen, es könnte sein, dass in der einen oder
anderen Charge zuviel an Wirkstoffen sind :). Das erklärt jetzt noch nicht die Unterlagerungen, die entweder von
zu viel Fett kommen (Salbe ist aber auch fett) oder auch eventuell von zu viel Okklusivität (Salbe aber auch).
Das ist mir auch schon aufgefallen! Ich habe aber eine sehr gute Feinwaage und bin immer extra vorsichtig wenn ich so kleine Chargen rühre. Ich gehe aber doch auf Nummer sicher und rühre 50g demnächst!

Eine Salbe hatte ich bisher noch nicht für das Gesicht! Die Apo Creme wird tatsächlich als Creme deklariert. Es gibt sie aber auch als Salbe.
Helga hat geschrieben:
26. Juli 2020, 00:43
Hier noch ein Auszug - aber diesen Beitrag kennst Du ja sicher, wie ich aus Deinem Wissen entnehmen konnte :wink:
Auszug aus: Olionatura.de, "die individuelle Pflege finden": klick
... Sie sind an sich völlig zufrieden, aber Sie entdecken kleinere Unterlagerungen, die Sie sich nicht erklären können? Hier ist eventuell der Grad der Okklusion für Ihren Hautzustand bereits zu hoch. Wählen Sie z. B. ein Emulsionssystem auf Grundlage der Phospholipidbasis oder ein leichtes Fluid mit Emulprot® und Phospholipon® 80 H. Alternativ kann es als Provisorium reichen, 1–2 % Lipodermin in das fertige Produkt zu ergänzen, es aufzubrauchen und die nächste Charge entsprechend geändert herzustellen. Vor allem Fettalkohole und zu hohe Fettphasen führen schnell zu Unterlagerungen. ...
Fettalkohole möchte ich auch gar nicht mehr nutzen :) Ich werde einfach rumprobieren müssen ob meine Haut eher höhere Lipidphasen mag und niedrigere Okklusion durch Emulgatoren oder andersrum...

Danke dir und Liebe Grüsse
Zuletzt geändert von Helga am 26. Juli 2020, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat eingekürzt

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Fragolinchen
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Fragolinchen »

Helga hat geschrieben:
26. Juli 2020, 00:43
aber ich würde Dir doch
zu einer Pflege raten
Das sehe ich auch so.
Alica hat geschrieben:
26. Juli 2020, 08:49
Kann ein HDG mit nur ganz wenig PhP80 H (0,5%) und 20-30% Fettphase bestehend aus Ölen, eine gleiche Okklusivität aufweisen wie eine Creme mit 3-4% Emulgatoranteil und 20-30% Fettphase?
Ein Hydrodispersionsgel mit 20, oder gar 30 % Fettphase? Warum das denn? Abgesehen davon, dass Du das wohl gar nicht mehr stabil, also ohne Phasentrennung hinbekommst, kann ich nicht mehr nachvollziehen, was so schlimm an Emulgatoren sein soll. Du hast bis jetzt - zumindest was Du hier aufgezählt hast - nur einen Bruchteil der uns zur Verfügung stehenden Emulgatoren getestet. Bist also in meinen Augen weit davon entfernt, "egal welchen Emulgator nicht zu vertragen". Wenn's denn unbedingt pro forma emulgatorfrei sein soll, dann verwende Lysolecithin und PHP 80H.

Außerdem noch eine dringende Bitte: kürze die Zitate auf die Kernaussagen ein, auf die Du Dich beziehst. Ich finde es zunehmend ermüdend, mich am Handy seitenlang durch Zitate scrollen zu müssen, die man locker auf ein, zwei Sätze einkürzen könnte.
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
(Weisheit aus Finnland)


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Fragolinchen hat geschrieben:
26. Juli 2020, 11:00
Abgesehen davon, dass Du das wohl gar nicht mehr stabil, also ohne Phasentrennung hinbekommst...
Achso, das wusste ich nicht! Deswegen habe ich ja gefragt. Dann geht das wohl nicht.
Fragolinchen hat geschrieben:
26. Juli 2020, 11:00
Du hast bis jetzt nur einen Bruchteil der uns zur Verfügung stehenden Emulgatoren getestet. Bist also in meinen Augen weit davon entfernt, "egal welchen Emulgator nicht zu vertragen".
Für mein Empfinden finde ich es schon recht viel, wenn ich 6 verschiedenen Emulgatoren ausprobiert habe. Aber es stimmt, ich habe mir nicht jeden gekauft und ausprobiert. Mein Gefühl kann ja falsch sein!! Ich hatte eben einfach nur das Gefühl dass meine Haut wohl nicht so erfreut von Emulgatoren ist. Aber wie ich schon meinte, haben wohl einfach die Gesamtrezepturen nicht gestimmt auch wenn ich wirklich vieles ausprobiert habe.
Fragolinchen hat geschrieben:
26. Juli 2020, 11:00
Außerdem noch eine dringende Bitte: kürze die Zitate auf die Kernaussagen ein, auf die Du Dich beziehst.
I´m sorry!

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marie
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von marie »

Liebe Alica,
vielleicht könnte es was bringen, wenn Du den Emulgator der Apo-Creme (das war ja keine Salbe sondern wie Du vor zwei Tagen schriebst, eine eigentliche O/W Emulsion mit ca 30% FP) mal in einer selbstgerührten Creme ausprobieren würdest.
Einen Artikel auf Olionatura zu "Lanette O" und dem in der Apo-Creme verwendete "Lanette A" findest Du hier.
Liebe Grüße, marie


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

marie hat geschrieben:
26. Juli 2020, 12:25
vielleicht könnte es was bringen, wenn Du den Emulgator der Apo-Creme, eine eigentliche O/W Emulsion mit ca 30% FP, mal in einer selbstgerührten Creme ausprobieren würdest.
Das habe ich mir auch schon überlegt :)
Da ich den aber noch nicht hier habe, dachte ich kommt Glycerinstearate SE dem zunächst am nächsten. So meine Recherchen (hoffentlich ist das nicht falsch)

Da Cetylstearylalkohol ja zu den Fettalkoholen zählt und eig ein Coemulgator ist. Vielleicht wird er deswegen auch so hoch bei der Apo Creme eingesetzt? 9% ist ja wahnsinnig, oder?

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Leela
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Leela »

marie hat geschrieben:
26. Juli 2020, 12:25
Einen Artikel auf Olionatura zu "Lanette O" und dem in der Apo-Creme verwendete "Lanette A" findest Du hier.
Liebe marie, der in der anionischen hydrophilen Creme enthaltene Emulgator ist Lanette® N und nicht "Lanette A". :)
Nur um irgendwelchen Missverständnissen vorzubeugen und Alicia nicht nich mehr zu verwirren! :)
Liebe Grüße, Alexandra

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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Leela hat geschrieben:
26. Juli 2020, 12:59
der in der anionischen hydrophilen Creme enthaltene Emulgator ist Lanette® N
Vielen Dank :) Das habe ich auch schon recherchieren können aber das bestätigt mich noch mal :)

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marie
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von marie »

Liebe Alexandra,
vielen Dank für Deine Berichtigung :)
das etwas flapsig geschrobenene :argverlegen: "Lanette A" sollte natürlich heißen Lanette vom Typ A; es wird unter dem Namen Lanette® N vertrieben.
Liebe Grüße, marie

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Beauté
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Alica hat geschrieben:
26. Juli 2020, 08:49
... Fettalkohole möchte ich auch gar nicht mehr nutzen :)...
Nun, Lanette N enthält aber einen...
LG - Beauté
Carpe diem!


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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Beauté hat geschrieben:
26. Juli 2020, 18:19
Nun, Lanette N enthält aber einen...
Ich weiss... deswegen werde ich wohl vor einer Creme mit Lanette N erst mal erneut Cremes mit den Emulgatoren ausprobieren, die ich da habe. Da kann ich ja auch noch mal recht viel kombinieren und rumprobieren! Wenn ich unzufrieden bin dann werde ich Lanette N bestellen

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
26. Juli 2020, 18:28
... deswegen werde ich wohl vor einer Creme mit Lanette N erst mal erneut Cremes mit den Emulgatoren ausprobieren, die ich da habe. Da kann ich ja auch noch mal recht viel kombinieren und rumprobieren! Wenn ich unzufrieden bin dann werde ich Lanette N bestellen
Warum sich mit 2. , 3., oder 4.Bestem zufrieden geben, wenn Du doch das Beste (Qualität und Wirkung) schon zu Hause hast.
Ich würde die vielen Emulgatoren die es jetzt gibt nicht mal mehr für meine Füße verwenden :). Sicher - sie sind nicht schlecht und sie schaden nicht, aber ich mag sie weder von den INCI's noch von der Haptik.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Helga hat geschrieben:
26. Juli 2020, 18:36
Warum sich mit 2. , 3., oder 4.Bestem zufrieden geben, wenn Du doch das Beste (Qualität und Wirkung) schon zu Hause hast.
Sicher - sie sind nicht schlecht und sie schaden nicht, aber ich mag sie weder von den INCI's noch von der Haptik.
Liebe Helga, meinst du damit du stimmst meinem Vorhaben zu (Rumprobieren mit Lecithinen, Bergamuls, Glycerinstearate) oder dagegen? Ich stehe auf dem Schlauch.. :superirre:

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
26. Juli 2020, 08:49

Eine Salbe hatte ich bisher noch nicht für das Gesicht! Die Apo Creme wird tatsächlich als Creme deklariert. Es gibt sie aber auch als Salbe.
Danke für den Hinweis, ich meine natürlich Deine Creme aus der Apotheke :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Hallo ihr Lieben,

Ich wollte einfach noch mal Danke sagen für alle eure Ratschläge und euer Mitdenken. :love:
Durch euch habe ich gemerkt, dass ich meine Haut wohl in den letzten 2 Jahren total falsch eingeschätzt habe und immer die falschen Rezepturen gerührt habe. Dadurch die gereizte Haut mit Rötungen vor allem auf der Nase, hin und wieder Unterlagerungen und Pickeln und nachölen (vor meiner Selbstrührphase war meine Haut furchtbar trocken - ich weiss nicht was besser ist: trockene barrieregestörte Haut oder barrieregestörte Haut, die immer nachölt :cry: )

Update Nummer 986272 ;)
Durch das Reflektieren meiner Rezepte (Mit eurer Hilfe) habe ich gemerkt, dass meine Haut immer besser wurde, sobald die Hautbarriere gestärkt wurde + die Okklusivität erhöht inklusive einer langsamen Wasserfreigabe.
Letztens erst deutlich nach Anwendung der Apotheken - Vaseline - Paraffin - Lanette - Creme. Meine Haut war so beruhigt, weich, keine Pickel, keine Unterlagerungen. Am liebsten würde ich die Apo Creme behalten...(Wären die Incis nicht so schrecklich)

Was mich nachhaltig irritiert ist aber die Tatsache, dass meine Haut das Aloe Gel in Kombi mit Mandelöl geliebt hat. Das war ja eigentlich eine sehr leichte Rezeptur.. Nun gut, sie war nach dem Auftragen für 10 Minuten feuerrot aber danach war sie top. (incis: aloe barbadensis fresh leaf juice, chondrus crispus, potassium sorbate, tocopherol)
Ich glaube ich habe mich in den letzten zwei Jahren einfach an diesem Fakt so festgehalten und deswegen immer nur leichte Rezepturen in Betracht gezogen...

Ich habe heute einen Termin bei der Hautärztin und stelle ihr unter anderem dann meine Rezeptidee für eine Creme im Fettphasenbereich 28-30% vor.

Tatsächlich denke ich an die Verwendung von Glycerinstearate SE.
Eventuell in Verbindung mit Phospholipon 80H für die Barriere oder Lysolecithin.
Und auch überraschender Weise mit Cetylalkohol damit die Wasserfreigabe langsam abläuft. Ich bin selber erstaunt, habe aber noch mal so viel gelesen und habe das alles ja noch da.
Let's give it a try...


28.8 % Fettphase (28.8 g)
Öle, Buttern und Wachse (23 g | 23 %):
16 g Neutralöl (16 %)
7 g Arganöl (7 %)

Emulgatoren/Konsistenzgeber (5.8 g | 5.8 % | 16.7 % der Fettphase¹)
4 g Glycerinstearate Se (4 %)
( 0.8 g Phospholipon/Lysolecithin (0.8 %) )
1 g Cetylalkohol (1 %) als Konsistenzgeber
71.2 % Wasserphase (71.2 g)
Wirkstoffe (3 g | 3 %):
3 g Glycerin (3 %)
Hilfs- und Zusatzstoffe (5.4 g | 5.4 %):
0.2 g Xanthan (0.2 %)
5 g Pentylene glycol (5 %)
0.2 g Kaliumsorbat (0.2 %)
62.8 g Wasser (62.8 %)


- Bei Phospholipon oder Lysolecithin bin ich mir noch nicht sicher. Ist die Kombi vielleicht für den Anfang zu viel?

- ist es zu viel Neutralöl?

- sollte ich evtl etwas Sheabutter hinzufügen für die Barriere?

- Konservierung ufff.. so schwierig. kaliumsorbat mag ich sehr gerne aber alleine geht das ja nicht..

- Nachts kann ich dann nach belieben Nachtkerzenöl hinzufügen..

Ich weiss es gibt deutlich hochwertigere Rohstoffe auf dem Markt und Bergamuls habe ich ja z.B auch noch zu Hause. Ich würde aber gerne noch mal mit etwas "einfachem" beginnen und dann evtl anpassen.

Reinigung:
Ich habe durch die sensitive Reinigungsmilch vermehrt Talgstifte am Kinn. Diese entferne ich ca alle 2 Wochen nach der Reinigung mit einem Handtuch. Sagt mir das, dass ich ruhig etwas mehr Tensid hinzufügen kann?


Ich hoffe ich treibe euch nicht in den Wahnsinn :flehan:

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
18. August 2020, 11:45
Was mich nachhaltig irritiert ist aber die Tatsache, dass meine Haut das Aloe Gel in Kombi mit Mandelöl geliebt hat. Das war ja eigentlich eine sehr leichte Rezeptur.. Nun gut, sie war nach dem Auftragen für 10 Minuten feuerrot aber danach war sie top. (incis: aloe barbadensis fresh leaf juice, chondrus crispus, potassium sorbate, tocopherol)
Feuerrot? Hast Du PH-Wert gemessen?
Bei Phospholipon oder Lysolecithin bin ich mir noch nicht sicher. Ist die Kombi vielleicht für den Anfang zu viel?
Ja, ist nicht notwendig
- ist es zu viel Neutralöl?
Unsere selbst gerührten Produkte wirken in erster Linie wegen der enthaltenen Öle, bzw. Fettsäuren, ich würde also sehr viel weniger Neutralöl verwenden. Vorausgesetzt natürlich, dass die Haut Haut nicht so stark gestört ist, dass sie nicht mal Öle verträgt. Neutralöl hat nur den Vorteil, dass es reizfrei ist.
- sollte ich evtl etwas Sheabutter hinzufügen für die Barriere?
Warum nicht :)
Ich weiss es gibt deutlich hochwertigere Rohstoffe auf dem Markt und Bergamuls habe ich ja z.B auch noch zu Hause. Ich würde aber gerne noch mal mit etwas "einfachem" beginnen und dann evtl anpassen.
Das verstehe ich nicht ganz :), den hochwertigsten Rohstoff "Phospholipon" hast Du ja im Rezept eingebaut. Die Kombination mit GSE und Cetylalkohol finde ich nicht so gut, aber ist wiederum auch nicht schlecht :wink:
Reinigung: Ich habe durch die sensitive Reinigungsmilch vermehrt Talgstifte am Kinn. Diese entferne ich ca alle 2 Wochen nach der Reinigung mit einem Handtuch. Sagt mir das, dass ich ruhig etwas mehr Tensid hinzufügen kann?
Liebes, für die Stifte ist nicht die Reinigungsmilch verantwortlich :), (außerdem mit anschließendem Klären mit Gesichtswasser sollten keine Rückstände auf der Haut bleiben). Hier würde Lipodermin in der Formulierung helfen, es verflüssigt den Talg. Wenn ich mich richtig erinnere sind an diesen Stiften die Fettalkohole (Stearinsäure wie z. B. in Cetylalkohol und GSE). klick nicht unbeteiligt.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Nine
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Nine »

@Alica:

Mandelöl gilt als sehr reizarm und wird auch für Babys verwendet. Außerdem schreibst du , dass du ein Produkt mit Mandelöl gut vertragen hast. Warum ersetzt du in deinem Rezept dann nicht das Neutralöl durch Mandelöl?

LG Nine

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Helga
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Helga »

Alica hat geschrieben:
18. August 2020, 11:45

- ist es zu viel Neutralöl?
Sorry, in meiner Antwort oben habe ich Dir empfohlen, Neutralöl zu reduzieren,
doch ich habe vielleicht nicht weit genug gedacht :wink:
Vielleicht hast Du Neutralöl ja als "stabiles" Öl für den Sommer vorgesehen, dann
ist es natürlich OK. Alternative wäre z. B. Wiesenschaumkrautöl.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Helga hat geschrieben:
18. August 2020, 12:24
Feuerrot? Hast Du PH-Wert gemessen?
Der lag bei ca 5.0
habe deswegen gedacht der Übeltäter wäre das chondrus crispus und habe das Gel dann nicht mehr benutzt auch wenn meine Haut die Reizung ja toleriert hat und mir eine tolles Hautbild geschenkt hat..
Helga hat geschrieben:
18. August 2020, 12:24
Vorausgesetzt natürlich, dass die Haut Haut nicht so stark gestört ist, dass sie nicht mal Öle verträgt. Neutralöl hat nur den Vorteil, dass es reizfrei ist.
Ich gehe ja weiterhin davon aus eine sensible Haut zu haben. Mit dem Unterschied dass sie Okklusion mag und braucht aber auch zu Unterlagerungen und Rötungen neigt..
Deswegen ist es doch sicherer erst mal eine sehr reizfreie Creme zu rühren, die meine Haut mit genug Feuchtigkeit aber auch genug Fett versorgt? Plus, angelehnt an deinen Nachtrag, auch als Tagescreme für den Sommer sicher!
Helga hat geschrieben:
18. August 2020, 12:24
Die Kombination mit GSE und Cetylalkohol finde ich nicht so gut, aber ist wiederum auch nicht schlecht :wink:
Ich habe mir gedacht, dass die Kombi am ähnlichsten ist wie die Apo Creme mit Lanette. Ich wollte jetzt nicht nur für Lanette N eine Bestellung aufgeben. Vor allem ist dieser Rohstoff ja eig nicht hochwertig...

Die Hautärztin meinte übrigens ich soll einfach die Apo Creme weiter verwenden. Obwohl ich meinte ich möchte keine Mineralöle verwenden und die besteht ja quasi daraus..
Helga hat geschrieben:
18. August 2020, 12:24
Hier würde Lipodermin in der Formulierung helfen, es verflüssigt den Talg. Wenn ich mich richtig erinnere sind an diesen Stiften die Fettalkohole (Stearinsäure wie z. B. in Cetylalkohol und GSE).
Notiert :knutsch:
Nine hat geschrieben:
18. August 2020, 12:47
Warum ersetzt du in deinem Rezept dann nicht das Neutralöl durch Mandelöl?
Damit die Creme möglichst reizfrei ist. Habe mich für Arganöl aufgrund der Zusammensetzung entschieden (Unreine Haut).
Ich könnte aber etwas weniger Neutralöl nehmen und statt Arganöl das Mandelöl oder Neutralöl + etwas Arganöl + etwas Mandelöl?

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Nine
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Nine »

@Alica,

vielleicht verstehe ich dich falsch, aber wieso hälst du Mandelöl für nicht reizarm? Du musst mir ja nicht glauben, aber vielleicht Heike ;-) Sie schreibt hier:
Dieses Spektrum macht Mandelöl tatsächlich zu einem universell einsetzbaren Basisöl für verschiedene Hauttypen, das zudem in keiner Weise komedogen wirkt. [...] Seine hohe Verträglichkeit bietet gerade sensiblen Hautzuständen milde Pflege und hilft, sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen, Hautrauigkeit und Feuchtigkeitsmangel zu mindern.
Grüessli Nine


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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Nine hat geschrieben:
18. August 2020, 18:13
@Alica,
Doch, ich halte Mandelöl für absolut reizarm. Es zieht aber die verschiedenen Stoffe doch mit sich tiefer in die Haut und dadurch kann das andere evtl reizen? Will auch ungerne für den neuen Anfang 3 verschiedene Öle benutzen und dachte dass Arganöl für unreine Haut besser passt.
Es ist einfach eine Vorsichtsmassnahme weil ich jetzt so viele Fehltritte hatte und mit Neutralöl mache ich definitiv nichts falsch. Das Mandelöl kann ich danach ja immer noch hinzu nehmen.. ich habe Mandelöl ja so gut wie in allen Formulierungen in den 2 Jahren gehabt also bin ich schon überzeugt davon wie gut es ist :D

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Blüten
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Blüten »

Hallo Alica,
hast Du schon mal Heikes Argan Hydro Moist gelesen, bzw. pobiert?
Für mich gibt es nicht die Pflegelotion. Die Bedürfnisse ändern sich da, je nach Jahreszeit. :morgenkaffee:
Liebe Grüße Birgit

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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Alica
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Alica »

Blüten hat geschrieben:
18. August 2020, 20:58
hast Du schon mal Heikes Argan Hydro Moist gelesen, bzw. pobiert?
Tatsächlich habe ich hier im Forum fast nur positives davon gehört. Ich habe die Formulierung aber noch nicht ausprobiert.
Vielleicht sollte ich mir doch mal das ebook bestellen..

Ich denke es ist nicht von Nachteil zunächst eine komplett reizarme Creme zu rühren, die aus viel Neutralöl besteht. So kann ich in Ruhe testen, welche Fettphasenhöhe am Besten ist. Ohne dass sich meine Haut auf mehrere Komponenten gleichzeitig einspielen muss.
Die Öle kann ich dann ja immer noch auswechseln. Ich weiß ja, dass meine Haut Mandelöl und Arganöl mag.

Sobald ich dann die Fettphasenhöhe kenne, kann ich ja schauen, ob z.B das Argan Hydro Moist passt.
Oder soll ich ins kalte Wasser springen und es direkt ausprobieren?

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Blüten
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Re: Pflege für sehr empfindliche Haut

Ungelesener Beitrag von Blüten »

Bei den Temperaturen z. Zt., würde ich an Deiner Stelle gern ins kalte Wasser springen. :wink:
Liebe Grüße Birgit

Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.
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