Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderatoren: Positiv, Helga

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu ihr Lieben,

ich habe ein Problem:
Meine Haut mag ja nicht viel Fett. Tagsüber gar nicht. Sie reagiert sofort mit Unterlagerungen und Pickel, wenn ich auch nur ein bisschen zu viel davon erwische.

Damit meine Haut nicht ganz auf die guten Öle verzichten muss, nutze ich am Abend nach meinem HDG eine Winzmenge eines Nachtöls mit Bakuchiol und Ascorbyl Tetraisopalmitat. Eigentlich reicht ein Tropfen aus. Der lässt sich aber nicht ordentlich übers ganze Gesicht verteilen. :zickig:
Ein Tropfen mehr ist schon zu viel. Außerdem fängt beim Drüberschmieren das HDG drunter zu piddeln an.

Nun würde ich gerne aus dem Nachtöl (das sind nur Wirkstofföle plus die beiden o.g. Wirkstoffe, keine Basisöle) eine Emulsion herstellen, damit ich das Öl sparsamer dosieren und gleichzeitig leichter verteilen kann.

Meine Überlegung:

20-25% Nachtöl
3-4% Emulgator
50% Wirkstoff-Basis von meinem HDG, das ich tagsüber nutze (besteht aus: Hyaluron, Nicotinamid, Natriumlaktat, Glycerin, Quittenextrakt, Milchsäure, Tinktur, Konservierer und konserviertes Hydrolat)
5% Lipodermin
Rest Wasser

Aufgrund der Öle würde ich gerne kalt arbeiten. Aber:

Die Lecithine (Fluid-/Lysolecithin) verstopfen mir buchstäblich die Poren. Bergamuls piddelt solo (v.a. bräuchte ich bei der FP auch echt viel davon). Imwitor solo ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Mein Favorit wäre PHP oder Tego Care CG 90. Zweiteren mag meine Haut lieber. Nun wären ja beide in der WP zu verarbeiten. Aber heiß.

Wäre es grundsätzlich denkbar, mit einer Pre-Emulsion zu arbeiten, indem ich einen der beiden Emus mit Imwitor kombiniere und wie folgt vorgehe:

Wasser mit PHP/Tego erhitzen/quellen lassen, unter Rühren zum erhitzten Imwitor (ohne Öle) zufügen und im Anschluss langsam abwechselnd die kalte FP und Hyaluron-Basis zufügen. Am Ende die Gelbildner zufügen und nochmal hochtourig homogenisieren. :gruebel:

Imwitor sollte hier die kalten Zutaten ja gut auffangen (Heike beschreibt so ein ähnliches Vorgehen ja auch im Rohstoffportrait), aber zickt dann PHP oder CG rum?

Vielleicht hat ja einer von euch eine Idee dazu :blumenstrauss:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet


varney
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 321
Registriert: 2. März 2019, 09:56
Wohnort: Pfalz

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von varney »

Liebe Augenweide,

Imwitor eignet sich auch zur Kaltverarbeitung, ich glaube das ist nicht das Problem. Ich glaube, die Frage ist eher, wie das CG 90 auf die kalten Öle reagiert und ob Imwitor es schafft, die Öle zu emulgieren, so dass das CG 90 sozusagen die Emulsion hilft zu stabilisieren.

Wäre ich in deiner Situation, würde ich es einfach versuchen und wenn es nicht geht, würde ich entweder die Fettphase umstellen oder ein Öl opfern und erhitzen.

Ganz nebenbei wollte ich noch Sucrose Stearate in den Raum werfen. Zusammen mit CG 90 im Moment mein Favorit.

Lass doch dann mal hören, wie du es dann machst, würde mich interessieren.

Liebe Grüße
varney

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu Varney :hallihallo:
varney hat geschrieben:
22. Dezember 2020, 21:10
Ich glaube, die Frage ist eher, wie das CG 90 auf die kalten Öle reagiert und ob Imwitor es schafft, die Öle zu emulgieren, so dass das CG 90 sozusagen die Emulsion hilft zu stabilisieren.
Ja, genau das treibt mich um. Imwitor alleine ist nämlich definitiv nicht, was ich bzw. meine Haut möchte :kicher:
varney hat geschrieben:
22. Dezember 2020, 21:10
Wäre ich in deiner Situation, würde ich es einfach versuchen und wenn es nicht geht, würde ich entweder die Fettphase umstellen oder ein Öl opfern und erhitzen.
Da hast du wohl recht...
Ich werde (sobald ich wieder auf den Beinen bin) einen Versuch mit einfachem Sonnenblumenöl starten. Und ohne meiner Hyaluron-Basis. Die ersetze ich einfach durch kaltes Wasser.

Aber so ein kurzes Feedback, dass man nicht absolut auf dem Holzweg ist, hilft :bussi:

Danke dir!
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet


Lotti
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 580
Registriert: 27. Mai 2016, 15:25
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Lotti »

Augenweide hat geschrieben:
22. Dezember 2020, 20:33
Meine Haut mag ja nicht viel Fett. Tagsüber gar nicht. Sie reagiert sofort mit Unterlagerungen und Pickel, wenn ich auch nur ein bisschen zu viel davon erwische.
Hallo Augenweide, hast Du schon mal über Lipodermin nachgedacht? Es hat ja auch emulgierende Eigenschaften, kann kalt verarbeitet werden und fördert den Talgabfluss. Ist zwar jetzt keine Antwort auf Deine Frage, aber ist mir so in den Sinn gekommen.
Liebe Grüße
Lotti

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu liebe Lotti :hallihallo:
Lotti hat geschrieben:
23. Dezember 2020, 06:52
hast Du schon mal über Lipodermin nachgedacht? Es hat ja auch emulgierende Eigenschaften, kann kalt verarbeitet werden und fördert den Talgabfluss.
Ja, ich habe es in relativ hohem Anteil (10%) im Nachtöl. Tagsüber mag ich es leider gar nicht.

Mir stellt sich die Frage, wie viel davon nötig wäre, um eine doch recht hohe FP zu binden. 5% wären in der Emulsion ja eingeplant. Aber die unterstützen bestenfalls :gruebel:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Es hat funktioniert.

Ich habe eine ganz simple Basis-Lotion nach folgender Rezeptur gerührt:

6BEE74B6-CAA6-496C-A338-E1C78D2B94F6.jpeg
Vorbereitung in drei Bechergläsern:

A = Wasser mit Tego Care CG 90 (zum Erhitzen)
B = Öle mit Imwitor kalt dispergiert
C = Wasser als Platzhalter für meinen Wirkstoff-Konservierungs-Compound mit Gelbildner - ebenfalls kalt

A erhitzt. B und C kalt (Zimmertemperatur) schlückchenweise abwechselnd zu A geben und mit einem Spatel eingearbeitet. Als B und C vollständig eingearbeitet waren, habe ich konserviert und mit dem Blendia 1-2 Minuten hochtourig gerührt. pH eingestellt, fertig.

Ergebnis ist eine relativ viskose Lotion, die keine Trennungstendenzen zeigt. Sie wird nun mit alkoholisierter Frischhaltefolie abgedeckt und bei Zimmertemperatur weiter beobachtet.

93788E72-87AA-445D-83F9-13E5108F0FFF.jpeg
B31E12DD-3811-4C86-8E38-BBB43F24BA41.jpeg

Soweit zum aktuellen Stand. Der Test mit den „guten“ Rohstoffen folgt, sobald ich wieder halbwegs vernünftig rühren kann :)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet


Lotti
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 580
Registriert: 27. Mai 2016, 15:25
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Lotti »

Augenweide hat geschrieben:
23. Dezember 2020, 07:22
Mir stellt sich die Frage, wie viel davon nötig wäre, um eine doch recht hohe FP zu binden. 5% wären in der Emulsion ja eingeplant. Aber die unterstützen bestenfalls :gruebel:
Ich habe früher oft mit der Phospholipidbasis ( Phospholipon, Lipodermin, Phytomac-Compound) gearbeitet und daraus das Hydro-Balance-Serum aus Heikes Buch gerührt. Habe es in der Wasserphase verarbeitet. Da ist ja dann im Endprodukt je 1,25 PHP und Natipide.
Für meine Nichte, die deutliche Tendenzen zu Unterlagerungen hat, habe ich die Fettphase auf 20% gesenkt, das hat bei ihr daß Hautbild sehr verbessert. Die hohen Fettphasen ab 23% verursachten bei ihr immer wieder Unterlagerungen. Helga beschrieb das, glaube ich, auch irgendwo, daß eine Absenkung der Fettphasen geholfen hat.
Liebe Grüße
Lotti

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Lotti hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 13:00
Helga beschrieb das, glaube ich, auch irgendwo, daß eine Absenkung der Fettphasen geholfen hat.
Huhu Lotti,

Ich arbeite sonst ohne Fett. Ein HDG. Aber ich verwende gerne mein Nachtöl. Wenn ich das aber pur verwende, ist es schnell zu viel. Daher würde ich es gerne mit max 25% in eine Emulsion einarbeiten. Ohne andere Fette. So kann ich es sparsamer verwenden. Wichtig wäre halt die Kaltverarbeitung. Aber mit so wenig Imwitor/Fluidlecithin/LL wie nötig.
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Beauté
Bachelor of Creams
Bachelor of Creams
Beiträge: 2458
Registriert: 22. Februar 2015, 16:45
Wohnort: in der kleinen Schweiz

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Augenweide hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 14:35
Daher würde ich es gerne mit max 25% in eine Emulsion einarbeiten. Ohne andere Fette.
Liebe Augenweide
Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch und verstehe das Problem nicht.
Wieso rührst Du nicht einfach eine Emulsion mit Deinen Nachtölen zu 25%, den gewünschten Emulgatoren, Wasser, ev. Gelbildner/Siligel, Konservierung und fertig? Habe ich was verpasst?
LG - Beauté
Carpe diem!

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Beauté hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 15:40
Wieso rührst Du nicht einfach eine Emulsion mit Deinen Nachtölen zu 25%, den gewünschten Emulgatoren, Wasser, ev. Gelbildner/Siligel, Konservierung und fertig? Habe ich was verpasst?
LG - Beauté
Huhu Beauté! :hallihallo:

Ich will die FP (= Nachtöl) und die Wirkstoffbasis (EK 50%) nicht erhitzen :lachundweg:
Aber auch nicht mit den üblichen Kaltemulgatoren rühren.

Dh ich müsste quasi nur einen Teil des Wassers erwärmen (für PHP oder CG) und den Rest kalt zufügen - das ist ein bisschen tüftelig. :D
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Beauté
Bachelor of Creams
Bachelor of Creams
Beiträge: 2458
Registriert: 22. Februar 2015, 16:45
Wohnort: in der kleinen Schweiz

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Liebe Augenweide
Oben schreibst Du:
Augenweide hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 14:35
Aber mit so wenig Imwitor/Fluidlecithin/LL wie nötig.
Jetzt möchtest Du noch PHP 80H dabei haben; das ist natürlich ein Unterschied. Ich bezog mich auf die erste Aussage...
Allenfalls gelingt es ja, das PHP 80H in der heissen WP zu quellen und dann mit den leicht (!) angewärmten Ölen und den genannten Emus zu Emulgieren. Das PHP ist ja mehr Wirkstoff in diesem Fall als Emu...
LG - Beauté
Carpe diem!

Benutzeravatar

Lavande
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 663
Registriert: 3. März 2020, 22:18

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Lavande »

Augenweide hat geschrieben:
22. Dezember 2020, 20:33
Damit meine Haut nicht ganz auf die guten Öle verzichten muss, nutze ich am Abend nach meinem HDG eine Winzmenge eines Nachtöls mit Bakuchiol und Ascorbyl Tetraisopalmitat. Eigentlich reicht ein Tropfen aus. Der lässt sich aber nicht ordentlich übers ganze Gesicht verteilen. :zickig:
Ein Tropfen mehr ist schon zu viel. Außerdem fängt beim Drüberschmieren das HDG drunter zu piddeln an.
Hallo liebste Augenweide,

wahrscheinlich ist das nicht die Lösung, die Du anstrebst, aber warum gibst Du den Tropfen Nachtöl nicht zusammen mit dem HDG zuerst in deine Handinnenfläche, vermengst es schön und gibst es dann auf Dein Gesicht?
So mache ich es meist mit meinem Hydro Moist+Nachtölmischung.
:knutscher:
Herzliche Grüße
Lavande

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Beauté hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 17:41
Jetzt möchtest Du noch PHP 80H dabei haben; das ist natürlich ein Unterschied. Ich bezog mich auf die erste Aussage...
Ja, ich erwähnte ja Eingangs, dass PHP bzw Tego CG 90 (weil ihn meine Haut lieber mag) meine Favoriten wären :D

Der Test mit Tego (siehe oben) hat ja geklappt. Nur darf das „Restwasser“, das zum Erhitzen verwendet wird, nicht mehr weiter reduziert werden. Dann kommt wohl zu viel „Kaltes“ dazu und die Geschichte hält nicht.
Lavande hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 17:44
aber warum gibst Du den Tropfen Nachtöl nicht zusammen mit dem HDG zuerst in deine Handinnenfläche, vermengst es schön und gibst es dann auf Dein Gesicht?
Liebes, genau das mache ich zur Zeit. :bussi: Nur das HDG piddelt drunter ab :grosseaugen: Daher der Gedanke, eine Emulsion draus zu machen. Mit den Wirkstoffen des HDG und dem Nachtöl.

Wahrsch ist die Idee aber eh Humbug... Meine Haut mag Emulgatoren grundsätzlich nicht so gerne. :K
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Birgit Rita
Moderator
Moderator
Beiträge: 5351
Registriert: 18. Januar 2012, 22:00
Wohnort: Leverkusen

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Birgit Rita »

Auch meine Haut mag nur wenig Öl.
Ich helfe mir so, erst Hydrogel
Dann 1gtt Oel Mischung, in den feuchten Händen verteilen und die so präparierten Hände aufs Gesicht legen, die Haut holt sich was sie braucht. Ich komme mit Minimalismus im Gesicht am besten klar. Meine Ruehrfreude tobe ich für Fuß- und Handpflege aus. 😘
Lieben Grus
Birgit Rita :-)

Benutzeravatar

Lavande
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 663
Registriert: 3. März 2020, 22:18

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Lavande »

Augenweide hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 18:02
Liebes, genau das mache ich zur Zeit. :bussi: Nur das HDG piddelt drunter ab :grosseaugen: Daher der Gedanke, eine Emulsion draus zu machen. Mit den Wirkstoffen des HDG und dem Nachtöl.
:brille: öhem, ok, ist schon Essenszeit und ich....äh....mein Gehirn braucht wohl etwas Nahrung :kichern: ....
Jetzt verstehe ich wenigstens Deine Problemstellung....
Herzliche Grüße
Lavande

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Birgit Rita hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 18:23
Ich komme mit Minimalismus im Gesicht am besten klar.
Ich wohl auch, liebe Birgit :heart:
Vielleicht sollte ich auch wieder auf die Feuchte-Finger-Technik umsteigen. Vielleicht piddelt dann auch das HDG nicht so.
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet


Lotti
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 580
Registriert: 27. Mai 2016, 15:25
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Lotti »

Aber was piddelt denn in Deinem HDG? Vielleicht zu viel Gelbildner? Die Kombinatin aus HDG und Öl in der Hand vermischen, wird ja von einigen angewendet, das muss nicht zwansläufig piddeln. Nicotinamid, Glycerin und Hyaluronsäure sind nicht hitzeempfindlich, die kannst Du auch warm verarbeiten. Und 25% Wirkstofföle, ist das nicht sehr hoch dosiert? Ich versuche nur Deine bisherige Vorgehensweise zu verstehen. Mir ist noch nicht ganz klar, warum Du an Deinem Konzept festhält. Das ist nicht als Vorwurf gemeint, sondern eher als Frage, bitte nicht falsch verstehen. LG Lotti

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

Bitte auch mir meine Frage nicht übel :) nehmen : Muss zwingend ein HDG abends verwendet werden? Ein paar Stunden sollte auch Öl pur reichen. "Sollte" wohlgemerkt, Ausnahmen gibt es immer wieder :)

Edit:
Nein, geht nicht, aber jetzt verstehe ich :), denn ich habe jetzt noch mal Deinen Eingangspost gelesen und darin steht die Erklärung.
... ich habe ein Problem:
Meine Haut mag ja nicht viel Fett. Tagsüber gar nicht. Sie reagiert sofort mit Unterlagerungen und Pickel, wenn ich auch nur ein bisschen zu viel davon erwische.

Damit meine Haut nicht ganz auf die guten Öle verzichten muss, nutze ich am Abend nach meinem HDG eine Winzmenge eines Nachtöls mit Bakuchiol und Ascorbyl Tetraisopalmitat. Eigentlich reicht ein Tropfen aus. Der lässt sich aber nicht ordentlich übers ganze Gesicht verteilen. :zickig:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu Lotti :klimper:
Lotti hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 23:00
Aber was piddelt denn in Deinem HDG? Vielleicht zu viel Gelbildner? Die Kombinatin aus HDG und Öl in der Hand vermischen, wird ja von einigen angewendet, das muss nicht zwansläufig piddeln.
In meinem HDG sind derzeit 0,4% Gelbildner. Meines Erachtens echt nicht viel. Ich habe schon ganz viele Kombinationen probiert. Siligel, Natrosol, Cosphaderm, Solagum... Ohne Öl piddelt da auch nichts. Sobald das Öl dazukommt, nervt es mich. Abends ja grundsätzlich ganz egal. Trotzdem bin ich mit den Wuzerln echt auf Kriegsfuß.

Ich habe mich damit abgefunden, dass meine Haut Gelbildner wohl eher nur ganz sparsam mag. :seufz:

Die Idee, das Nachtöl in eine (kaltgerührte) Emulsion zu packen rührt halt daher...
Lotti hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 23:00
Nicotinamid, Glycerin und Hyaluronsäure sind nicht hitzeempfindlich, die kannst Du auch warm verarbeiten.
In diesem Compound sind auch Bartflechtentinktur und die Konservierer, die ich ungerne aufheize.

Sonst wird der Compound fürs HDG nur mehr mit Wasser und Gelbildner verrührt - fertig. :D Weil ich zu faul bin, hier immer alles in Kleinstmengen abzuwiegen. Da brauch ich 50%, 49,x% Wasser, Gelbildner, fertig.
Lotti hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 23:00
Und 25% Wirkstofföle, ist das nicht sehr hoch dosiert?
Pur wäre es bestimmt mehr. Aber du hast recht. Vllt würde die Hälfte auch noch ausreichen... :argverlegen:
Lotti hat geschrieben:
27. Dezember 2020, 23:00
Ich versuche nur Deine bisherige Vorgehensweise zu verstehen. Mir ist noch nicht ganz klar, warum Du an Deinem Konzept festhält. Das ist nicht als Vorwurf gemeint, sondern eher als Frage, bitte nicht falsch verstehen. LG Lotti
Lotti, ich bin dankbar, dass du „mit mir nachdenkst“ :knutscher:
Das HDG-Konzept ist das einzige, was bisher funktioniert hat. Es tut gut, die Haut mag es, es glänzt nicht, die Haut fettet nicht - ich mag es!
Bis auf den Einsatz der Öle am Abend. Und ganz möchte ich auf die guten Öle nicht verzichten.

Aber der geringe Gelbildneranteil taugt auch nicht, das Öl emulgatorfrei in eine Nachtversion des HDG zu rühren. Da bräuchte es mehr (was wohl dem Piddeln nicht zuträglich ist).

Ich weiß. Kompliziert ist ein Hilfsausdruck :D
Helga hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 00:01
Bitte auch mir meine Frage nicht übel :) nehmen : Muss zwingend ein HDG abends verwendet werden? Ein paar Stunden sollte auch Öl pur reichen. "Sollte" wohlgemerkt, Ausnahmen gibt es immer wieder :)
Helga :bussi:

Möglicherweise hast du dann hier doch den entscheidenden Hinweis geliefert... Ich könnte den Compound durchaus für abends nicht in ein HDG mischen, sondern ein GW draus machen. :gruebel:
Ich hantiere da zwar dann wieder nur mit 1-2 Tropfen Öl, aber das Piddeln wäre dann weg.

:laufen:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Bealinchen
Rührküken
Rührküken
Beiträge: 41
Registriert: 18. September 2019, 20:27
Wohnort: Niedersachsen, Landkreis Oldenburg

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Bealinchen »

Liebe Augenweide, :troest:
Ich schließe mich Birgit Rita an. Hydrogel, entweder in der Hand vermischen mit dem Öl, oder Hydrogel auftragen dann Hydrolat oder Wasser aufsprühen dann das Öl darüber eintätscheln.
Hast Du auch schonmal die ganz einfachen Gelbildner ausprobiert? :argverlegen:
Also Natrosol und Cosphaderm Piddeln bei mir auch.
Ich benutze Xanthan transparent und siehe da alles bestens auch bis 1% :augenwisch:
Du schaffst das. :drueck:
Liebe Grüße Beate

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Bealinchen hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 20:11
Ich benutze Xanthan transparent und siehe da alles bestens auch bis 1% :augenwisch:
Du schaffst das. :drueck:
Bealinchen... :bussi:
Xanthan hatte ich tatsächlich eeeeeeeewig nicht mehr in der Hand :D
Muss mal gucken, ob in der Dose noch Pulver, oder schon ein Gummibärchen ist!
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

Ich hatte ja mitunter auch an einen Lösungsvermittler (Öl im Gesichtswasser) gedacht, bin mir aber nicht sicher. Schau mal hier:
klick
klick.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Helga hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 22:07
Ich hatte ja mitunter auch an einen Lösungsvermittler (Öl im Gesichtswasser) gedacht, bin mir aber nicht sicher.
Ich habe den G10 LW da. Da irritiert mich tatsächlich nur Heikes Angabe im Buch, wo es heißt:

3-5 Anteile Lösungsvermittler auf 1 Teil Öl.

Das ist echt massig :gruebel:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

Augenweide hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 22:39
Ich habe den G10 LW da. Da irritiert mich tatsächlich nur Heikes Angabe im Buch, wo es heißt:

3-5 Anteile Lösungsvermittler auf 1 Teil Öl.

Das ist echt massig :gruebel:
Ja, vielleicht gibt es noch andere, mit schönen :wink: INCIs. Aliacura hat ja noch einen, aber mit dem kann man wiederum keine Pflanzenöle solubilisieren (sagt man so :gruebel:?).
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

Es gäbe noch etwas, aber das erwähne ich auch nur mit Vorbehalt: Spraymuls. Ich selbst habe ihn schon verwendet, als Co-Emulgator, aber mit hoher FP von 30%, das kann man natürlich nicht vergleichen.

Warum ich nicht in Lobhudelei ausbreche ist: PatrickH hat mir am Stammtisch mal erzählt, dass er Spraymuls als alleinigen Emulgator verwendet hat und die Sprüh-Emulsion ist nicht stabil geblieben; wie hoch die FP war, weiß ich nicht. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er noch den Hersteller angeschrieben. Patrick moderiert ja eine FB-Gruppe, ich glaube wir haben schon darüber gesprochen, vielleicht hat er eine Idee?
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Helga hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 22:55
Es gäbe noch etwas, aber das erwähne ich auch nur mit Vorbehalt: Spraymuls.
Sehr interessant, Helga!
Auf die Schnelle habe ich in D keine Quelle gefunden - aber zum Testen bestimmt spannend.

Ich hatte mich mit Judy über Schüttellotionen ausgetauscht. Da wäre vllt. die Zugabe eines Emulgators ganz hilfreich (auch, wenn er nicht dauerhaft emulgiert).

Möglicherweise ließe sich auch Pentylene Glycol als „Unterstützer“ verwenden...
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

Augenweide hat geschrieben:
29. Dezember 2020, 10:03
Helga hat geschrieben:
28. Dezember 2020, 22:55
Es gäbe noch etwas, aber das erwähne ich auch nur mit Vorbehalt: Spraymuls.
Sehr interessant, Helga!
Auf die Schnelle habe ich in D keine Quelle gefunden - aber zum Testen bestimmt spannend.
Stimmt, gibt es nur in Wien.
Ich hatte mich mit Judy über Schüttellotionen ausgetauscht. Da wäre vllt. die Zugabe eines Emulgators ganz hilfreich (auch, wenn er nicht dauerhaft emulgiert).
Emulgator muss nicht zwingend sein, vor allem für Deine empfindliche Haut, die nur wenig Fett verträgt und - so mein Eindruck - scheinbar noch eine Menge hauteigener "Emulgatoren" aufweist :). Wichtig ist nur, dass Wasser dabei ist: Entweder die Haut vor auftragen Öl befeuchten oder eben eine Schüttellotion. Warst Du es, die die Schüttel-Lotion vom Buch Seite 320 getestet hat? Zum testen kann man auch dest. Wasser an Stelle vom Hydrolat verwenden und für den Test müssen auch die Hydratisierer nicht unbedingt hinein. Bei den Ölen könnte man eventuell Mandelöl (gilt als Enhancer) mit hinein nehmen, es dringt von unseren bekannten Ölen am tiefsten in die Haut (Hornschicht) ein. klick, die restl. Menge Öle nach Deinem Wunsch.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

Helga
Moderator
Moderator
Beiträge: 17368
Registriert: 25. August 2007, 22:37
Wohnort: Traun/OÖ

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Helga »

...... noch eine Möglichkeit fällt mir ein:
Es gibt aus der Hobbythekzeit noch diese Fluids, z. B. Nachtkerzenöl-Fluid. Das Öl wird in einem mechanischem Verfahren so behandelt, dass es wasserlöslich wird und z. B. in ein Gesichtswasser eingearbeitet werden kann. Details hier z. B. klick, gibt auch nach als Weizenkeimöl-Fluid, weitere sind mir nicht bekannt :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu liebe Helga :hallihallo:
Helga hat geschrieben:
29. Dezember 2020, 14:45
Warst Du es, die die Schüttel-Lotion vom Buch Seite 320 getestet hat? Zum testen kann man auch dest. Wasser an Stelle vom Hydrolat verwenden und für den Test müssen auch die Hydratisierer nicht unbedingt hinein.
Danke fürs Mit-Gedanken-Machen :bussi:

Ja, die hatte ich mal. Auch in Variationen getestet. Da hatte mir nicht gefallen, dass es sich nicht „milchig“ schütteln ließ. Da waren halt immer diese Öltröpfchen, wo ich nie wusste, ob ich nun genug geschüttelt habe oder ob jedes Mal dieselbe Menge Öl auf der Haut landet. Also eine zu kurzzeitige Emulsion irgendwie.

Ich habe aber nun meine Hyaluron-Basis (die ja inkl. Konservierer daherkommt und auch bereits die Hydratisierer beinhaltet) mit 30% Wasser gemischt und 10% vom Nachtöl (das 20% Lipodermin enthält) zugefügt.

Das emulgiert beim Schütteln wunderbar. Quasi mein HDG ohne Gelbildner plus Nachtöl. Der Zerstäuber wird das wahrscheinlich nicht lange machen - mal sehen. Aber so grundsätzlich könnte das der Weg sein. :)
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Benutzeravatar

(Hat den Thread eröffnet)
Augenweide
Rohstoffqueen
Rohstoffqueen
Beiträge: 779
Registriert: 24. August 2020, 05:57
Wohnort: Geb. in Österreich (Steiermark), jetzt wohnhaft in der Nordeifel in Deutschland

Re: Nachtöl in Emulsion - welcher Emulgator, welche Rührtechnik

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Helga hat geschrieben:
29. Dezember 2020, 14:45
Emulgator muss nicht zwingend sein, vor allem für Deine empfindliche Haut, die nur wenig Fett verträgt und - so mein Eindruck - scheinbar noch eine Menge hauteigener "Emulgatoren" aufweist :).
Huhu Helga!

Kurzes Feedback:
Ich bin mit der Schüttel-Kombi aus meinem Tages-HDG ohne Gelbildner und Nachtöl mit Lipodermin super zufrieden! Es lässt sich ganz dünn auftragen und die Haut ist glücklich! :klimper:

:bussi:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

Antworten