Liebe Violine,
erst einmal: Wenn du es als schön pflegend empfindest, ist dir doch schon etwas Tolles gelungen! Und die Fehlerchen sind relativ schnell auszumachen und dann wird dein nächster Versuch bestimmt vollkommen erfolgreich.
Erst einmal zur Vergewisserung: Du meinst doch Heikes
Rosen-Hydrofluid?
Violine hat geschrieben:Beim ersten Versuch verwendete ich Fluidlecithin S , beim zweiten hatte ich mir Reinlecithin besorgt.
Mit Fluidlecithin Super habe ich keine Erfahrung, da kann ich nichts zu sagen. Zum Reinlecithin: Hast du es denn genau wie in der Anleitung beschrieben erst quellen lassen? Und war es dann mehr oder weniger aufgelöst?
Violine hat geschrieben:Die Öle tauschte ich gegen Arganöl, Weleda Wildrosenöl und Cranberryöl.
Hast du alle Öle ausgetauscht? Das wird zwar wenig mit der Phasentrennung zu tun haben, aber die Pflegewirkung dürfte eine andere sein, zumal das Weleda Wildrosenöl nur Spuren an Wildrose enthalten und raffiniert sein dürfte.
Violine hat geschrieben:Hyaluronsäure je zur Hälfte hoch - und niedermolekular + 1g Weingeist zum Lösen.
Hyaluronsäure niedermolekular hat kaum eine gelbildende Wirkung, da hätten wir schon einmal einen eindeutigen "Übeltäter".
Violine hat geschrieben:Ansonsten habe ich ganz treu nach Rezept gearbeitet und gründlich gerührt, aber mit der Hand, weil mein Mixer die kleine Menge nicht greifen kann.
Und hier ist der ganz entscheidende Punkt: Handgerührt
kann das Fluid kein stabiles Gerüst ausbilden und die Öltröpfchen fein genug in das Gel dispergieren. Etwas schneller muss hier schon gearbeitet werden, und falls du keine Turbo-Arme hast (was natürlich tendenziell bei deinem Musikinstrument möglich ist

), solltest du das im Rezept angegebene hochtourige Rühren einmal ausprobieren.
Vielleichst kannst du das FLuid noch mit einer Mini-Dosis Xanthan in etwas Alkohol gelöst nachträglich stablisieren?