Emulsion mit der Phospholipidbasis
Moderator: Helga
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botanica
Emulsion mit der Phospholipidbasis
Hallo,
vor einiger Tagen habe ich mir die Phospholipidbasis streng nach Heikes Rezept hergestellt. Gestern Abend war dann die erste Emulsion dran. Ich bin mit dem Ergebnis derzeit noch sehr unzufrieden. Sie war anfänglich dünn wie Suppe nach dem Kaltrühren und heute Morgen ist sie ein wenig nachgedickt. Zum Rezept: 50g Emulsion: 7,5g Öle, 2,5g Emulgatorbasis, 2,5g Buttern (wobei ich hier sogar 0,5g Mimosenwachs genommen habe +2g Kabu) , 6,2g Wirkstoffe (0,5g Sodium PCA, 2g Glycerin, 2g Urea, 0,5g D-Panthenol, 1g Aloe 1:10und 0,2g Xanhan (hatte sich aber nicht so ganz perfekt gelöst)) und 30,8g Wasser. Die Wirkstoffe habe ich alle zusammen bei Händwärme dazu gegeben, nachdem das Urea gelöst war. Beide Phasen hatte ich im Wasserbad auf ca 80Grad erwärmt und mit dem Knethaken des Handrührgerätes emulgiert. Bisher habe ich immer von Hand gerührt aber sowas noch nicht erlebt auch nicht mit hydriertem Lecithin. Ich frage mich, ob ich mglweise die Phasen zu schnell zusammen gegossen habe? Aber wie gesagt, bis jetzt ist die Emulsion stabil und auch ein klein wenig nach gedickt. Was könnt ihr mir dazu sagen? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
schönen Montag
Konstanze
vor einiger Tagen habe ich mir die Phospholipidbasis streng nach Heikes Rezept hergestellt. Gestern Abend war dann die erste Emulsion dran. Ich bin mit dem Ergebnis derzeit noch sehr unzufrieden. Sie war anfänglich dünn wie Suppe nach dem Kaltrühren und heute Morgen ist sie ein wenig nachgedickt. Zum Rezept: 50g Emulsion: 7,5g Öle, 2,5g Emulgatorbasis, 2,5g Buttern (wobei ich hier sogar 0,5g Mimosenwachs genommen habe +2g Kabu) , 6,2g Wirkstoffe (0,5g Sodium PCA, 2g Glycerin, 2g Urea, 0,5g D-Panthenol, 1g Aloe 1:10und 0,2g Xanhan (hatte sich aber nicht so ganz perfekt gelöst)) und 30,8g Wasser. Die Wirkstoffe habe ich alle zusammen bei Händwärme dazu gegeben, nachdem das Urea gelöst war. Beide Phasen hatte ich im Wasserbad auf ca 80Grad erwärmt und mit dem Knethaken des Handrührgerätes emulgiert. Bisher habe ich immer von Hand gerührt aber sowas noch nicht erlebt auch nicht mit hydriertem Lecithin. Ich frage mich, ob ich mglweise die Phasen zu schnell zusammen gegossen habe? Aber wie gesagt, bis jetzt ist die Emulsion stabil und auch ein klein wenig nach gedickt. Was könnt ihr mir dazu sagen? Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
schönen Montag
Konstanze
- toshka
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Ganz kurz, ich kenne die Phospholipidbasis nicht und kann Dir dazu nichts sagen, aber zu Xanthan
Xanthan löst sich nicht, es bildet ein kolloidales Gerüst. Ganz gut lässt es sich im heißem Wasser, oder Glycerin, oder Panthenol, oder Alkohol vordispergieren. Ich mache es so, dass ich für die Wasserpahse drei Gläser vorbereite. In eins wiege ich die gesamte Wasserphase ab. Gebe dann davon einen kleinen Schwupp (ca 10%) in das zweite Glas zum Abkühlen. Darin löse ich die wasserlöslichen, aber temperaturempfindliche Wirkstoffe auf. im dritten Glas wiege ich Glycerin, Panthenol und/oder Alkohol ab und dispergiere ich diesem Glas Xanthan. Dazu gebe ich dann die Wirkstoffphase und dann alles zusammen zu der Emulsion. die Konsistenz stellt sich sofort ein.
Xanthan löst sich nicht, es bildet ein kolloidales Gerüst. Ganz gut lässt es sich im heißem Wasser, oder Glycerin, oder Panthenol, oder Alkohol vordispergieren. Ich mache es so, dass ich für die Wasserpahse drei Gläser vorbereite. In eins wiege ich die gesamte Wasserphase ab. Gebe dann davon einen kleinen Schwupp (ca 10%) in das zweite Glas zum Abkühlen. Darin löse ich die wasserlöslichen, aber temperaturempfindliche Wirkstoffe auf. im dritten Glas wiege ich Glycerin, Panthenol und/oder Alkohol ab und dispergiere ich diesem Glas Xanthan. Dazu gebe ich dann die Wirkstoffphase und dann alles zusammen zu der Emulsion. die Konsistenz stellt sich sofort ein.
Liebe Grüße
toshka
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botanica
Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
ja mit dem Xanthan mache ich es üblicherweise auch so wie du, ich löse es in Glycerin. Geht immer gut. nur diesmal hatte ich halt noch alle anderen Wirkstoffe mit dabei auch Urea. ich habe es zwar erst ganz zum Schluss nachdem das Urea gelöst war dazu gegeben aber es mochte nicht so schön wie sonst.
Danke
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- toshka
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Für solche Fälle habe ich eine Notfallration - ich habe Xanthan 1:9 in Vodka vordispergiert. Auf 1 Gr Xanthan habe ich 9 Gr Vodka genommen und bekam 10 Gr Gel. Seitdem steht es bei mir in einer kleinen kruke und es passiert nichts. es klupmt nicht, trocknet nicht aus... Wiege ich 1 Gr des Gels ab, weiß ich, dass ich 0,1 Gr Xanthan genommen habe. Möchte ich nachträglich Xanthan zufügen, nehme ich ein bisschen von der Emulsion ab, dispergiere darin Xanthangel und füge das Ganze der Creme zu. Funktioniert ganz gut.
(mit nachträglich meine ich nicht eine Woche danach, sondern am Ende eines Rührvorgangs, wenn eigentlich alles schon drin ist, aber mir gefällt die Konsistenz nicht. Auch das ist kontaminationstechnisch nicht die beste Lösung, ich weiß, und ich habe es bisher nur ein-zwei mal gemacht).
(mit nachträglich meine ich nicht eine Woche danach, sondern am Ende eines Rührvorgangs, wenn eigentlich alles schon drin ist, aber mir gefällt die Konsistenz nicht. Auch das ist kontaminationstechnisch nicht die beste Lösung, ich weiß, und ich habe es bisher nur ein-zwei mal gemacht).
Liebe Grüße
toshka
toshka
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botanica
Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Dein Tip gefällt mir, will ich auch mal probieren. Wollte mir die Woche nach langem sparen evtl den Gakomix leisten( der ist günstiger wie der Blendia. Auch genau so gut?), das sind ja auch kleine Kruken mit dabei.
mglw. dickt meine Emulsion ja auch nicht ausreichend, weil das xanthan sich nicht richtig gelöst hat, aber sie was auch direkt nach dem Emulgieren vor den Wirkstoffen auch schon/ noch so suppig wirklich ganz flüssig.
lg
mglw. dickt meine Emulsion ja auch nicht ausreichend, weil das xanthan sich nicht richtig gelöst hat, aber sie was auch direkt nach dem Emulgieren vor den Wirkstoffen auch schon/ noch so suppig wirklich ganz flüssig.
lg
- Mütterchen
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
oh, das gel klingt aber gut! Vor allem weil meine Feinwaage nicht fein genug ist für 0,2gr Xanthan zuverlässig abzuwiegen.Wenn ich das jetzt von anfang an ins rezept nehmen möchte, rechne ich das wieder von der wasserphase runter, gell?? Lässt du dann Glycerin ganz weg?
ich bin im rechnen miserabel, daher tu ich mich beim rezepte ausarbeiten immer schwer
ich bin im rechnen miserabel, daher tu ich mich beim rezepte ausarbeiten immer schwer
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Tonja
Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Wenn Du ein etwas schwereres Wiegegefäss für kleine Mengen nimmst (z. B. eine Untertasse) und die Wage dann auf 0 stellst, klappt das besser. Zumindest bei mir und ich habe eine echt preiswerte G&G-Wage, die so problemlos auch unter 0,1 wiegen kann.Mütterchen hat geschrieben:oh, das gel klingt aber gut! Vor allem weil meine Feinwaage nicht fein genug ist für 0,2gr Xanthan zuverlässig abzuwiegen.:
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Tonja
Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Ich würde den nicht kaufen, guck mal hier.botanica hat geschrieben:Dein Tip gefällt mir, will ich auch mal probieren. Wollte mir die Woche nach langem sparen evtl den Gakomix leisten( der ist günstiger wie der Blendia. Auch genau so gut?), das sind ja auch kleine Kruken mit dabei.
mglw. dickt meine Emulsion ja auch nicht ausreichend, weil das xanthan sich nicht richtig gelöst hat, aber sie was auch direkt nach dem Emulgieren vor den Wirkstoffen auch schon/ noch so suppig wirklich ganz flüssig.
lg
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Zwischen Gakomix und Blendia würde ich Blendia wählen.
Liebe Grüße
toshka
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- Heike
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Es fällt mir schwer, aus Deinem Textblock wesentliche Informationen zu entnehmen. Leichter fällt es, wenn Du diese optisch angenhem und gut strukturiert aufbereitest.
Suppe ist mir mit der Phospholipid noch nie gelungen. Per se kann man leichte Fluids und, wenn man Konsistenzgeber wie Cetearylalkohol und Co einplant, Cremes konzipieren. Bei Deiner Rezeptur habe ich ein leichtes Fluid erwartet. Du hast kaum Konsistenzgeber drin, die die Wasserphase andicken wie eben Fettalkohole u. a. …
Gut wäre auch, Prozente zu ergänzen. Hinweise zu einer optimalen Aufbereitung von Fragen zu Rezepten habe ich vor langer Zeit hier unter dem Titel »Wer ein Feedback zu seinen Rezepten wünscht« notiert.Zum Rezept (50g Emulsion):
7,5g Öle,
2,5g Emulgatorbasis,
2,5g Buttern (0,5g Mimosenwachs + 2g Kakaobtter)
6,2g Wirkstoffe
- 0,5g Sodium PCA,
- 2g Glycerin,
- 2g Urea,
- 0,5g D-Panthenol,
- 1g Aloe 1:10
- 0,2g Xanhan (hatte sich aber nicht so ganz perfekt gelöst))
und 30,8g Wasser.
Herstellung
Die Wirkstoffe habe ich alle zusammen bei Händwärme dazu gegeben, nachdem das Urea gelöst war.
Beide Phasen hatte ich im Wasserbad auf ca 80Grad erwärmt und mit dem Knethaken des Handrührgerätes emulgiert.
Suppe ist mir mit der Phospholipid noch nie gelungen. Per se kann man leichte Fluids und, wenn man Konsistenzgeber wie Cetearylalkohol und Co einplant, Cremes konzipieren. Bei Deiner Rezeptur habe ich ein leichtes Fluid erwartet. Du hast kaum Konsistenzgeber drin, die die Wasserphase andicken wie eben Fettalkohole u. a. …
Liebe Grüße
Heike
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Tonja
Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Ich auch. Aber ich würde auch schon einen einfachen Pürierstab mit spülmaschinenfestem Aufsatz und Stufenschaltung dem Gakomix vorziehen. Selbst wenn man den Materialverlust in Kauf nimmt, den die bei kleineren Mengen verursachen können, ist das angenehmer als ausgelaufene Kruken und verbrühte Füße. Außerdem kann ein guter Silikonspachtel Materialverluste begrenzen.toshka hat geschrieben:Zwischen Gakomix und Blendia würde ich Blendia wählen.
- rasasayang
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
LG
rasasayang
- Helga
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Re: Emulsion mit der Phospholipidbasis
Ich habe Dir Dein Rezept umgerechnet; übrigens hast Du entweder einenBotanica hat geschrieben: 50g Emulsion: 7,5g Öle, 2,5g Emulgatorbasis, 2,5g Buttern (wobei ich hier sogar 0,5g Mimosenwachs genommen habe +2g Kabu) , 6,2g Wirkstoffe (0,5g Sodium PCA, 2g Glycerin, 2g Urea, 0,5g D-Panthenol, 1g Aloe 1:10und 0,2g Xanhan (hatte sich aber nicht so ganz perfekt gelöst)) und 30,8g Wasser.
Schreibfehler oder unrichtig zusammen gezählt
Gesamtmenge (wahrscheinlich) 50g; 25% FP /75% WP
Fettphase:
% von gesamt / Gramm
15,00 % Öle, 7,5g
5,00 % Emulgatorbasis, 2,5g
4,00 % Kakaobutter, 2g
1,00 % Mimosenwachs, 0,5g
Wasserphase:
1,00 % Sodium PCA , 0,50g
4,00 % Glycerin, 2,00g
4,00 % Urea, 2,00g
1,00 % D-Panthenol, 0,50g
2,00 % Aloe 1:10, 1,00g
0,40 % Xanthan, 0,20g
61,60 % Wasser, 30,80g
1,00 % ?? irgendwas, 0,50g
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
Helga
