Geld sparen beim Rühren

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Moderator: Helga


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Steffi
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Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Steffi »

Hallo zusammen!

Irgendwie weiß ich nicht so genau, wo ich den Thread hinpacken soll... ich pack ihn jetzt mal zu den Einsteigerfragen, weil es irgendwie schon eine Frage einer Einsteigerin an die Fortgeschrittenen ist, aber wenn ein Mod findet, dass er woanders besser passt, kann er natürlich gern verschoben werden.

Es geht mir darum, wie man beim Rührhobby Geld sparen kann. Wie ihr ja wisst, ist es kein günstiges Hobby...

Ich schreib mal auf, was mir schon eingefallen ist:
* nicht mehr rühren, als man verbrauchen kann
* nicht mehr kaufen, als man vor dem Haltbarkeitsdatum verbrauchen kann
* erst denken, dann rühren ;) hab ich selbst ja erst die Erfahrung gemacht bei meinem Gesichtswasser, dass es besser ist, wenn man erstmal gründlich recherchiert, damit man nichts entsorgen muss und so keine Zutaten verschwendet
* Preise zwischen den verschiedenen Shops vergleichen

Hat jemand noch eine Idee? Bin für alle Vorschläge dankbar :knuddler:
Herzliche Grüße, Steffi


Mirakel
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Mirakel »

Sammelbestellungen sind auch noch eine Möglichkeit, das geht aber erst ab einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit klick. Denn ich finde Porto ist auch eine Menge, was da zusammen kommt, da man ja oft auch bei verschiedenen Anbietern bestellen muss, weil einer nicht alle Rohstoffe hat.

Und gerade für den Anfang tun es die Grundrezepte ohne 20.000 Wirkstoffe, 1000 Öle und 35 Emulgatoren... gut, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ihr versteht den Punkt. Zunächst ist es ja wichtig „das Richtige eigene“ zu finden. Das Finetuning würde ich dann wohl sehr systematisch und mit jeweils Max. 1 Änderung machen. So mal in der Theorie.
Herzliche Grüsse,
Julia
<3


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Steffi
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Steffi »

Ok, dass es hier für Leute, die länger dabei sind, Sammelbestellungen gibt, wusste ich noch nicht, ist notiert für später.
Mirakel hat geschrieben:
18. April 2021, 07:56
[...]

Und gerade für den Anfang tun es die Grundrezepte ohne 20.000 Wirkstoffe, 1000 Öle und 35 Emulgatoren... gut, das ist jetzt ein bisschen übertrieben, aber ihr versteht den Punkt. Zunächst ist es ja wichtig „das Richtige eigene“ zu finden. Das Finetuning würde ich dann wohl sehr systematisch und mit jeweils Max. 1 Änderung machen. So mal in der Theorie.
Ähm... natürlich würde ich nie 20.000 Wirkstoffe, 1000 Öle und 35 Emulgatoren in einem Rezept verwenden, maximal 19.999 Wirkstoffe, 999 Öle und 34 Emulgatoren, also übertreib mal nicht ;) aber ja, du hast Recht, da muss ich mich noch besser kontrollieren.

Ich hab jetzt einen Thread gefunden, den ich bei meiner Suchaktion vorhin nicht gefunden hab (falsche Suchbegriffe), da steht vieles interessantes drin (Ideengeber sind alle im genannten Thread zu finden, es sind nicht meine eigenen Ideen):

* es wird nach einiger Zeit besser
* man kann sich ein wöchentliches/monatliches Budget setzen
* Leuten, für die man rührt, den Lieblingsonlineshop für Kosmetikrohstoffe verraten und auf einen Gutschein hoffen
* man kann Listen über den Bestand und die Kosten von vorhandenen Rohstoffen führen
* man kann die Kosten pro Rezept ausrechnen mithilfe des Verbrauchs an Rohstoffen
* mit den Listen kann man abschätzen, wie viel eines Rohstoffs man bei einer erneuten Bestellung bestellen soll
* kleine Gebinde kaufen
* nicht jeden Hype glauben, v.a. Anti-Aging
* es gibt im Download-Bereich irgendwelche Tabellen für obige Notizen
* Reste kreativ verwerten

So, damit ist es mal zusammengefasst, dann muss man sich nicht mehr durch den langen Thread wühlen :)

Falls jemandem noch mehr einfällt, gerne her damit - ich fände es schön, wenn wir hier eine Liste hätten, wie man etwas sparen kann, damit sich auch Leute mit nicht so viel Geld das Rühren einigermaßen leisten können :) eventuell wäre das sogar eine Idee für eine Seite im Wiki?

P.S.: wo ist der Downloadbereich? Oder finde ich den nur nicht, weil ich noch zu wenige Beiträge hab (was völlig ok wäre, bin ja noch sehr neu)? Edit: hat sich geklärt, hab es selbst rausgefunden, dass ich noch etwas warten muss ;) ist aber notiert für später
Herzliche Grüße, Steffi

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Heike
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

Naja … ich stehe jetzt seit 58 Jahren mitten im Leben und weiß, wie ich sparen kann, wenn es sein muss. Ich habe auch gelernt, dass der Blick auf »Sparsamkeit« nicht immer mit dem auf den kleinsten Preis identisch ist.

Braucht man bei Erwachsenen dafür wirklich eine Liste? :schmatz:
Liebe Grüße
Heike


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Steffi
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Steffi »

Heike, du hast Recht, dass das für manche Menschen nicht so relevant ist, z.B. wenn man gut verdient, schon etwas älter ist usw. Aber gerade ich als Anfängerin mit wenig Geld bin für Tipps zum Sparen beim Rühren dankbar. Manches ist natürlich logisch, aber manches der oben genannten Sachen wäre mir im ersten Moment nicht eingefallen. Aber wenn so eine Liste nicht gewünscht ist, bin ich nicht beleidigt und habe kein Problem damit :)
Herzliche Grüße, Steffi

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Kunstblume
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

Aus Zeitmangel rühre ich nur noch alle paar Wochen mal am Wochenende, dann gleich größere Mengen, die ich einfriere. Und der Zeitmangel hat mich gelehrt, dass ich scheinbar gar nicht so viel Produkte benötige, wie ich früher dachte (und rühren wollte :D ). Man kann sich z.B. eine schlichte Körpercreme in größerer Menge rühren und einen Teil abzwacken für eine Badecreme. Und auch unterschiedlich beduften. So verbrauche ich dann auch Tenside, die auf das MHD zusteuern (oder kurz drüber sind :-) ). Man findet hier im Forum auch Heikes All over my Body Creme. Also vom Konzept her etwas, das man überall am Körper verwenden kann. Mit Tensiden ergänzt kann daraus auch wieder eine Duschcreme werden. Sollte einem nur ein Rohstoff ausgehen, nicht gleich bestellen, lieber in der Tauschbörse (ab 100 Beiträgen) anfragen, ob jemand etwas davon übrig hat. Rühren empfand ich am Anfang (als auch ich manchmal von echten Geldsorgen geplagt war) als kostenintensiver, weil man dabei war, Equipment und Rohstoffe anzuschaffen. Noch am Ausprobieren war, was der Haut gefällt, auch mal Fehlkäufe machte.
Liebe Grüße, Nina

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Rosemarie
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Rosemarie »

Heike hat geschrieben:
18. April 2021, 09:22
Braucht man bei Erwachsenen dafür wirklich eine Liste? :schmatz:
Was heißt schon "brauchen"? Es hilft doch oft, Dinge, die eigentlich ganz banal oder selbstverständlich sind, aufzuschreiben - das selbst geschriebene Wort prägt sich nachhaltiger ein.
Und ich würde noch einen Punkt hinzufügen
...der Blick auf »Sparsamkeit« (ist) nicht immer mit dem auf den kleinsten Preis identisch
:knutscher:
viele Grüße
Rosemarie

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Augenweide
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Augenweide »

Huhu Steffi,

ich glaube, zu Beginn ist das Motto „kaufen, was man wirklich braucht/aufbrauchen kann“ schwierig.

Mir ging es so:
Ich wollte die Rohstoffe kennenlernen, vergleichen, testen. So kam es, dass ich beispielsweise nahezu jeden Emulgator im Regal stehen hatte.

Mit der Zeit habe ich herausgefunden, was ich mag, was nicht, was ich „für alle Fälle“ im Schrank haben möchte. Es ist weniger geworden, ich habe aber immer noch vieles hier. Weil ich gerne experimentiere.

Ich denke, dass mit der Erfahrung auch das Wissen kommt, wie man ungeliebte Rohstoffe „verwerten“ kann. Judy ( :bussi: ) brachte mich zum Beispiel auf die Idee, Cleanser als „Recyclingprodukt“ zu verwenden. Da meine Haut (das weiß ich nun) keine Emulgatoren duldet, die auf der Haut bleiben, brauche ich in Cleansern auf, was nicht in Leave-Ons Platz findet.

Ich muss aber auch dazusagen, dass ich nie unter dem Gesichtspunkt des Sparens an dieses Hobby gegangen bin. :kicher:
Ich wollte verstehen - und dazu brauchte ich neben der Theorie eben auch die Praxis (mit dazugehörigen Rohstoffen :D)
Kunstblume hat geschrieben:
18. April 2021, 09:29
Rühren empfand ich am Anfang (als auch ich manchmal von echten Geldsorgen geplagt war) als kostenintensiver, weil man dabei war, Equipment und Rohstoffe anzuschaffen. Noch am Ausprobieren war, was der Haut gefällt, auch mal Fehlkäufe machte.
Da schließe ich mich Nina vollkommen an. :D
Hätte mich nicht mittlerweile auch das Seifenvirus befallen, würde ich auch nicht mehr so viel bestellen.

Ich vergleiche es immer gerne mit unserer Cocktail-Bar: Die Erstanschaffung, alle Spirituosen erst einmal anzuschaffen, um für Variationen Spielraum zu haben, war teuer. Heute wird nachgekauft was leer ist. :kicher:

Für die Vorrat-Rührerei bin ich viel zu experimentierfreudig. Daher rühre ich öfter und variiere. :argstverlegen:
Liebe Grüße
Augenweide

Au·gen·wei·de
Substantiv, feminin [die]
sehr schöner, ästhetischer Anblick, den etwas oder jemand bietet

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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

Steffi hat geschrieben:
18. April 2021, 09:25
[.] Aber gerade ich als Anfängerin […] Manches ist natürlich logisch […]
O.k. … ich war zuerst etwas irritiert. Vergiss' meinen Einwand: Alles gut, man kann Dinge verschieden wahrnehmen. :knuff:
Liebe Grüße
Heike

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Lilli
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Lilli »

Hi Ihr Lieben,

mir fällt noch ein:

- Einfrieren von kurz haltbaren Wirkstoffölen in Spritzen mit Kombistopfen
- Bei behawe beispielsweise kann man einige Rohstoffe auch in einer Probiergröße bestellen, diese sind natürlich teurer als größere Gebinde, aber bei Nichtgefallen muss nicht so viel entsorgt werden.
- Sich mit dem Seifenvirus infizieren, dann können Öle mit bald ablaufenden MHD auch noch verwendet worden (ich habe sogar einmal Hanföl in einer Putz-/Spülseife versenkt und hatte dann wunderbar gepflegt Hände :D).
- Und die schönste Variante, die bald wieder möglich sein wird: Tausch bei einem Forentreffen. Wir werfen dann alle Stöffchen auf den Tisch und jeder nimmt sich, was er mag. Da muss man allerdings die geeignete Location und eine ruhige Ecke finden, damit die Tütchen mit den weißen Pülverchen keine allzu große Aufmerksamkeit erregen. :D

Liebe Grüße :blumenfuerdich:
Sylvia
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Birgit Rita
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Birgit Rita »

Heike hat geschrieben:
18. April 2021, 09:22
Naja …............ Ich habe auch gelernt, dass der Blick auf »Sparsamkeit« nicht immer mit dem auf den kleinsten Preis identisch ist..........
Da stimme ich dir zu zB in Bezug auf Elektroteile, spare ich lieber auf ein hochwertiges Teil als mehrfach Geld aus zugeben und Elektroschrott anzuhäufen.
Oder
Oft ist es für mich preiswerter ein Produkt in der Apotheke zu einem höheren Preis zu erwerben, als eine online Bestellung wo Teile in den Einkaufskorb landen die ich nicht wirklich brauche.

Jeder wird seinen Weg finden 🙃
Lieben Gruß
Birgit Rita :-)


(Hat den Thread eröffnet)
Steffi
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Steffi »

Ich danke allen ganz herzlich :knuddler:

Ich glaube, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt, ich meinte nicht, dass man immer und überall das billigste nehmen soll, ich weiß natürlich auch, dass "billig" am Ende manchmal mehr kostet als "teuer", und dass Qualität nicht gerade unwichtig ist, und es an manchen Punkten besser ist, nicht zu sparen. Aber es sind ja auch viele Tipps dabei, die mit guter Qualität vereinbar sind. :) und jemand, der es sich leisten kann, dem gönne ich es auch gern nicht sparen zu müssen ;)

Und klar, ich weiß, dass jemand, der mit einem guten Verdienst mit beiden Beinen fest im Leben steht, die Tipps vielleicht überhaupt nicht braucht, entweder weil sie es sich sowieso leisten kann, oder weil für sie das alles selbstverständlich ist. Ich selbst habe nicht so viel Geld und stehe im wörtlichen und übertragenen Sinne etwas wackelig im Leben, und für mich ist so eine Sammlung sehr hilfreich, und für so manche andere vielleicht auch. Mir hat mal jemand gesagt, "was du an mathematischer Intelligenz hast, fehlt dir dafür bei Alltagsdingen" - und das ist wahr, ich bin in so alltäglichen Dingen nicht die Beste ;) jetzt, wo ich eure Tipps lese, denke ich mir bei vielen "ach, ist ja ganz logisch, da hätte ich auch drauf kommen können"
Herzliche Grüße, Steffi

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Heike
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

Steffi hat geschrieben:
18. April 2021, 17:28
Und klar, ich weiß, dass jemand, der mit einem guten Verdienst mit beiden Beinen fest im Leben steht, die Tipps vielleicht überhaupt nicht braucht, entweder weil sie es sich sowieso leisten kann, oder weil für sie das alles selbstverständlich ist.
Da hast Du mich falsch verstanden, liebe Steffi. Bei mir war es so, dass ich solche Dinge (»wie spart man«) schon sehr früh lernen musste, weil ich viele Jahre wenig Geld hatte. Das ist etwas, was mich sehr geprägt hat. Die meisten Menschen, die ich kenne, führen ihren eigenen Haushalt und wissen z. B. das folgende:
* nicht mehr rühren [ich ersetze den Begriff mit »einkaufen«], als man verbrauchen kann
* nicht mehr kaufen, als man vor dem Haltbarkeitsdatum verbrauchen kann
* Preise zwischen den verschiedenen Shops vergleichen
Daher war ich irritiert. Du hast Deine Aussage erklärt, ich habe sie akzeptiert. Aber bitte interpretiere in meine Irritation nicht etwas hinein, was nicht da ist. Ich habe heute tatsächlich ein sehr gutes Einkommen. Ich halte mich aber immer noch an die gleichen Regeln wie damals, als ich nur ein Paar Schuhe besaß und jedes neue wörtlich vom Essen absparen musste.

Kleiner Nachsatz: Damals habe ich auch gelernt, dass es oft teurer wird, wenn man billig kauft. ;-)
Liebe Grüße
Heike

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Heike
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

Ich glaube, die effektivste Bremse, sich als Rühreinsteiger nicht zu verausgaben – im wahrsten Sinne des Wortes – ist, sich genau zu überlegen, was man herstellen möchte, was aktuell wirklich wichtig ist, d. h. welches Kaufprodukt man vielleicht dauerhaft ersetzen möchte. Bei mir war das damals, vor sehr vielen Jahren, ein Gesichtsfluid, das zwei Kaufprodukte ersetzen sollte. Genau das habe ich dann auch gerührt. Die Formulierung ist im Laufe der Jahre perfekter geworden, aber ich habe seit damals tatsächlich keine Gesichtspflege mehr gekauft. Und das hat mir viel Geld gespart, denn meine Pflege kostete bereits 2005 um die 60 Euro für zwei Produkte, die ab da von einem ersetzt wurden.

Eine erste Einkaufsliste kann helfen. Vorab schaut man sich Formulierungen an, die zum eigenen Ziel passen. Und dann kauft man ein: Gezielt und kontrolliert. Es ist wichtig, sich die Zeit für Erfahrungen und fürs Lernen zu nehmen. Man kann mit den eingekauften Rohstoffen »spielen« und experimentieren., dabei braucht man sie auf und gewinnt an Erfahrung und Routine.

Viele steigen ein, haben keine Ahnung, wollen direkt viel zu viel zu schnell. Dann klappt es nicht und man ist frustriert, und zuhause gammeln die gekauften Schätze vor sich hin. :brille: Das ist immer sehr schade. Wr können wirklich so fantastische Produkte herstellen, die einen Bruchteil von dem kosten, was wir für sie im Laden bezahlen müssten, weil einfach viele Kostenfaktoren wegfallen (Zertifizierung, Etiketten, Verpackung, Dienstleister, Vertriebskosten usw.).
Liebe Grüße
Heike

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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

:kekse: Steffi! :hallihallo:

Keks? Selbstgebacken.
Liebe Grüße
Heike

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Helga
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Helga »

Betreffend sparen kann ich Dir nur sagen, was Du nicht brauchst :wink:
Eine gute Creme besteht nicht aus 10 verschiedenen Ölen, auch nicht aus 10 oder mehr Wirkstoffen :). Solche Rezepte sind nur überladen, einige Öle ähneln sich und bei den Wirkstoffen ist es auch so: Lieber ein paar weniger und höher eingesetzt, als viele davon in homöopathischen Dosen, die die Haut kaum spürt, in der Kosmetik gilt immer: Viel hilft nicht viel.
Hier der Link zum "1. Einkaufszettel": klick

Was Du benötigst im Sommer ist:
1 oder 2 oxidativ stabile Öle wie z. B. Wiesenschaumkrautöl, Squalan, Isoamyl Laurate oder Arganöl, das kann auch ab 20ml sein.
1 oder 2, deren dominierende Fettsäure die Ölsäure ist (auch ab 20ml).
eventuell 1 Butter
1 Gelbildner
Konservierer
Für Nacht: 1 Wirkstofföl (in 10ml) ausgesucht nach dominierender Fettsäure, die für Deinen Hauttyp optimal ist.
Was unerlässlich ist: Hydratisierer, siehe Buch. Von denen braucht man nur kleine Mengen, Glycerin kann man jedoch in 20ml oder mehr kaufen.

Das Problem ist, dass in einigen Shops die Wirksamkeit von z. B. einem Extrakt so hoch gejubelt wird, als würde dieser die Gesamtwirkung einer Creme ausmachen. Das_stimmt_einfach_nicht!! In manchen Rezepten werden dann gleich mehrere eingesetzt, als ob sie nebeneinander wirken würden. Vergiss es bzw. überlies es einfach :). Es gibt fast keinen Wirkstoff, bei dem man eine sofortige oder schnelle Wirkung innert einer kurzen Zeit sichtbar merkt. Unser Ziel beim selber rühren ist vorrangig der Haut genügend Feuchtigkeit zuzuführen, diese in der Haut zu halten, und die richtige Höhe der Fettphase zu finden. (ich lasse jetzt mal Hautprobleme außer acht).

Rühren ist meist etwas teurer als wenn die Billig-Produkte im Drogeriemarkt kauft, zumindest bis man mal den Grundstock zu Hause hat.
Ein weiteres Problem für "Sparen" ist, dass sich die Gebinde aufgrund verschiedener Einsatzkonzentrationen nicht gleichmäßig leeren. Versuch doch mal heraus zu finden ob in Deiner Nähe Rührkolleginnen wohnen, mit denen Du entweder teilen kannst oder mit bestellen. Ich würde es so machen wie BirgitRita: Wenn ich nur 1 einzigen Rohstoff benötige, kaufe ich ihn lieber teurer in der Apotheke als in einem Shop bestellen, womöglich noch mit Mindestbestellwert (allerdings - ich persönlich bin von Ladenshops ja fast schon umzingelt :) ). Ich kaufe auch nicht in jedem (Billig)-Shop im Internet, sondern nur bei denen wir wissen, dass sie nicht nur seriös sind, unter hygienischen Bedingungen abfüllen, die Beschreibung der Rohstoffe gut ist, sie mit einer eventuellen Reklamation gut umgehen, etc.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


Korsin
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Korsin »

Helga, ich stimme dir da aus ganzem Herzen zu.
Das Problem ist eben nur am Anfang, dass einem meistens der Durchblick fehlt, und/oder man erst einmal seinen eigenen Hautzustand kennen lernen muss, was einiges an ausprobieren bedeutet und auch zu Fehlkäufen führen kann. Ich habe da auch auf die Probiergrößen von behawe zurück gegriffen und konnte so beurteilen, ob mir ein Emulgator, ein Öl, eine Butter passt.
Liebe Grüße
Korsische Prinzessin


Gotti
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Gotti »

Vielen Dank für den Tip mit den Probiergrößen! Das ist ja mal klasse :superirre:
Aber ob mir das beim Sparen wirklich hilft oder eher zum Ausprobieren von noch mehr Rohstoffen verleitet :sabber:
LG, Gotti

„Mut brüllt nicht immer nur. Mut kann auch die leise Stimme am Ende des Tages sein, die sagt: Morgen versuche ich es nochmal.“
Mary Anne Radmacher


Mirakel
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Mirakel »

Das Ding ist ich hab auch von meinen ganz blutigen Anfängen (jetzt bin ich fortgeschrittener Anfänger, der Heikes Buch gelesen hat ;) ) recht viele Rohstoffe da. Das ist definitiv ein Vorteil, aber allein schon ein logistischer Aufwand einen Überblick über die MHDs zu haben (hab jetzt eine excel-Inventarliste).

Was ich schön finde, ich habe Raum auszuprobieren und so kopflos hab ich „damals“ nicht eingekauft :) ich bin momentan erst dabei für Kopf und Haare (und Lippen) Dinge herzustellen. Wenn es dann mit Hand- und Gesichtspflege losgeht, werde ich auch nochmal neu schauen müssen, wie ich vorgehe und was ich brauche. Und so minimalistisch wie irgend möglich einzusteigen, das mag meine Haut eh lieber :)
Herzliche Grüsse,
Julia
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Helga
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Helga »

Mirakel hat geschrieben:
18. April 2021, 19:59
Wenn es dann mit Hand- und Gesichtspflege losgeht, werde ich auch nochmal neu schauen müssen, wie ich vorgehe und was ich brauche.
Das kann - wenn man will - ganz einfach werden :), ich selbst verwende schon lange Zeit die selben Emulgatoren, Rohstoffe sowohl für Gesicht und Hände, sogar für Bodylotion; es ändert sich nur bei manchen die Einsatzkonzentration, das ist echtes Sparen :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


Mirakel
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Mirakel »

Gut, da muss ich sagen bin ich nicht aufs Sparen aus, sondern dass es meiner Haut gut passt v.a. Im Gesicht. (Teurer als die Pflege, die ich jetzt hab kann’s mit rühren glaub ich nicht werden ;) )
Meine Hände sind nicht so anspruchsvoll. Aber ich muss mich erstmal orientieren. Mit nicht so viel Erfahrung ist es schon schwieriger Rezepte „einfach“ so abzuwandeln und zu wissen, was die absoluten Basics sind. Denn Heikes Rezepte sind ja per se schon recht umfassend. Ich hab ja auch noch etwas Zeit bis es „so richtig“ los geht bei mir. Solange Belese ich mich und lerne. Im Letzten entscheidet eh meine Haut, was funktioniert egal wie viel ich vorher recherchiert hab ;)

Magst du vielleicht verraten, es deine Alround-Favorites sind?
Herzliche Grüsse,
Julia
<3

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Helga
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Helga »

Mirakel hat geschrieben:
18. April 2021, 21:21
Magst du vielleicht verraten, es deine Alround-Favorites sind?
Ja, gerne :), war nie ein Geheimnis: Es sind
Phospholipon + wahlweise mit Imwitor oder Symbioprot M.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga


(Hat den Thread eröffnet)
Steffi
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Steffi »

Heike hat geschrieben:
18. April 2021, 18:34
[... gekürzt ...]
Keks? Selbstgebacken.
Hat hier jemand Kekse gesagt? :D Schon unterwegs!

Nein, mal ernsthaft:
Heike hat geschrieben:
18. April 2021, 17:53
[... gekürzt ...]
Da hast Du mich falsch verstanden, liebe Steffi.
[... gekürzt ...]
Es kann gut sein, dass bei mir etwas anderes angekommen ist, als du mir mitteilen wolltest. Ich bin mir auch jetzt nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe... wie auch immer, falls das Missverständnis auf meiner Seite sein sollte, tut es mir leid - ich mach das bestimmt nicht mit Absicht. Ich bin mir auch nicht sicher, was exakt das Problem ist. Ich wollte eigentlich nur folgendes aussagen:
1. wenn jemand genug Geld hat, freue ich mich für denjenigen, dass für ihn solche Tipps nicht so wichtig sind (und wenn ich mir anschaue, wie viel Zeit du in deine Bücher gesteckt haben musst, in Olionatura und die Rührküche, dann sieht man, dass du da sehr viel Zeit investiert hast, also hast du ein gutes Einkommen mehr als verdient
2. ich wollte nicht sagen, dass jeder Mensch diese Tipps braucht, manche Menschen sind entweder so gut organisiert oder haben genug Geld, dass sie diese Tipps nicht nötig haben, und das ist dann gut so

Ich war früher ein disziplinierter, organisierter, sparsamer Mensch. Und dann hat sich meine körperliche Gesundheit drastisch verschlechtert, infolgedessen ist die Psyche abgestürzt. Von der "alten Steffi" ist nicht mehr viel übrig. Plötzlich ist es für mich nicht mehr selbstverständlich, mein Leben "mit links" zu managen - im Gegenteil. Ich kann mich weniger konzentrieren, ich bin vergesslicher, ich bin desorganisiert, etc. mir fallen Dinge schwer, die ein Erwachsener leicht schaffen sollte.

Mir ist klar, dass viele der Tipps für viele Forumsteilnehmer selbstverständlich sind, aber erstens sind meiner Meinung nach auch ein paar ungewöhnliche Tipps dabei, und zweitens, ich bin hier bestimmt nicht die Einzige mit dem Problem, und drittens, wer entweder genug Geld hat, und/oder ein disziplinierter, organisierter und sparsamer Mensch ist, der sein Leben im Griff hat, der braucht ja den Thread nicht lesen ;) zusammengefasst, der Thread ist bestimmt nicht für jeden relevant (aber welcher Thread ist das schon), aber für manche, und ich denke das sind nicht wenige, sind zumindest ein paar gute Tipps dabei.

Die Tipps, die ich anfangs aufgeschrieben habe, sind natürlich relativ grundlegend und keine Geheimtipps. Ich wollte aber auch was zum Thread beisteuern, euch zeigen, dass ich nicht nur Fragen stellen kann, sondern dass ich auch bereit bin, selbst nachzudenken und selbst etwas beizutragen - so wenig es auch ist, es ist mehr als gar nichts.
Heike hat geschrieben:
18. April 2021, 17:53
[... gekürzt ...]
Aber bitte interpretiere in meine Irritation nicht etwas hinein, was nicht da ist.
[... gekürzt ...]
Ich bin mir nicht sicher, was du damit meinst, deswegen kann ich dazu nicht viel sagen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich in deine Irritation etwas hineininterpretiere.

Ich möchte keinen Streit mit dir, und ich möchte auch nicht als Neue hier reinplatzen und alles auf den Kopf stellen (auch wenn das vielleicht so wirkt). Wenn ich Grenzen überschreite, dann sag mir das bitte. Ich kann mich anpassen. Es ist aber leider so, dass ich auch aufgrund meiner psychischen Erkrankung gewisse Schwierigkeiten im sozialen Kontakt habe (ist nicht nur mein Eindruck, sondern auch"offiziell") und mich eventuell etwas komisch ausdrücke. Ich arbeite daran, aber von heute auf morgen kann ich das nicht ändern. Wenn ich irgendwas komisches mache oder dich oder jemand anderen durcheinander bringe oder verletze, dann sagt das bitte, es steckt in der Regel keine böse Absicht dahinter, sondern eher soziale Ungeschicklichkeit. (ich möchte natürlich nicht sagen, dass alle Fehler, die ich mache, krankheitsbedingt sind und ich nichts dafür kann, das ist Unsinn, ich mache leider genug Fehler, für die meine Gesundheit nichts oder wenig kann)

Falls sich jemand fragt, wieso ich das alles so offen schreibe: ich setze mich dafür ein, dass psychische Erkrankungen aus der Stigma-Ecke herauskommen und stehe deswegen dazu :)

An diejenigen, die noch mehr Tipps gesammelt haben: vielen herzlichen Dank :knuddler:
Herzliche Grüße, Steffi


Korsin
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Korsin »

Liebe Steffi,
Alles gut :knutscher: . Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Anfang hier ein bisschen schwierig sein kann. Bis man erst Mal seine Ausrüstung beisammen hat und sich sicher fühlt vergeht etwas Zeit. Und in der fallen dann hier in der Rührüche meistens schon wieder Wörter, die man noch nie gehört hat und man denkt, man muss wieder fast von vorne anfangen. Auch wir alten Hasen lernen praktisch täglich Neues.
Lass dich nicht irre machen, du machst alles richtig.
Liebe Grüße
Korsische Prinzessin

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Heike
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Heike »

Steffi hat geschrieben:
19. April 2021, 00:08
Es kann gut sein, dass bei mir etwas anderes angekommen ist, als du mir mitteilen wolltest.
Das ist es wohl. Ich kann jetzt aber verstehen, warum, und vor Deinen eigenen Aussagen (»Plötzlich ist es für mich nicht mehr selbstverständlich, mein Leben "mit links" zu managen - im Gegenteil. Ich kann mich weniger konzentrieren, ich bin vergesslicher, ich bin desorganisiert, etc. mir fallen Dinge schwer, die ein Erwachsener leicht schaffen sollte«) kann ich nachvollziehen, dass Dich diese Aussage sehr getroffen hat.

Aber so wird für Dich sicher auch verständlich, warum ich so irritiert gewesen bin. Ich denke, niemand von uns muss sich erklären: Du nicht, weil Deine Situation so ist, wie es ist, und ich nicht, weil ich nicht prinzipiell mit dem Gedanken kommuniziere, dass der andere »aufgrund []einer psychischen Erkrankung« unter anderen Prämissen agiert. Darüber reden schafft jedoch Klarheit und eröffnet Wege, mit einander umzugehen.
Liebe Grüße
Heike

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Eulalie
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Eulalie »

Steffi hat geschrieben:
18. April 2021, 03:36
* Preise zwischen den verschiedenen Shops vergleichen
Das ist wirklich ein guter Tipp. Ich verwende dafür ne ganz normale Excelliste. Teilweise änder ich auch mal n Rezept, wenn ich sonst bei mehreren Shops bestellen müsste. Reiskeim-, Mandel- und Erdnussöl kauf ich auch gerne im Asia-Supermarkt. Sowieso kann frau bei den Ölen ordentlich sparen: Ich verwende von den B2-Ölen am liebsten Reiskeimöl, mag meine Haut sogar lieber als das sehr ähnliche Argan. Und Rapsöl ist ähnlich wie Mandel, nur etwas rückfettender und viiiel günstiger.
Auch beim Zubehör spare ich: Ich rühre mit meinem normalen Küchenmixer und einem Braun-Pürrierstab, die kleinen Aufsätze sind für Seife und Kosmetik, die großen fürs Futter. Anfangs hab ich sogar in Marmeladengläsern gerührt und mir zu Weihnachten Bechergläser gewünscht. Für die Verpackungen hab ich in meinem Umkreis nach Cremeverpackungen und Duschgelflaschen gefragt. Leider krieg ich da weiterhin welche, obwohl ich viel zu viele hab und gar nicht mehr so viel rühre.
Liebe Grüße
Eulalie

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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von ardsmuir »

Lilli hat geschrieben:
18. April 2021, 11:47

- Und die schönste Variante, die bald wieder möglich sein wird: Tausch bei einem Forentreffen. Wir werfen dann alle Stöffchen auf den Tisch und jeder nimmt sich, was er mag. Da muss man allerdings die geeignete Location und eine ruhige Ecke finden, damit die Tütchen mit den weißen Pülverchen keine allzu große Aufmerksamkeit erregen. :D

Liebe Grüße :blumenfuerdich:
Sylvia
:rosenbett: :rosenbett: :rosenbett: :rosenbett: das wäre so fein, wieder :rosenbett: :rosenbett: :rosenbett:
Liebe Grüße, Ardsmuir

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Ulrike
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Ich bin nun rund 8 Jahre dabei und möchte zum Thema "Kosten" folgenden Betrag leisten:
  • Als Neueinsteiger ist es zwangsläufig teuerer. Wer länger dabei ist, wird mit weniger Geldeinsatz zurecht kommen.
  • Ist die Grundausstattung (damit meine ich Geräte - nicht die Rohstoffe) beschafft, könntest du überm Berg sein
  • Beachte den Hinweis von Helga: Die Werbung verführt zum Kauf. Von ganz wenigen Produkten abgesehen (die meiner persönlichen Vorliebe geschuldet sind) sind die von Heike beschriebenen Produkte völlig ausreichend - und selbst die benötigt man nicht alle.
  • Deine Haut wird zunehmend pflegeleichter. Je länger du hier dabei bist, umso weniger wirst du benötigen. Die Erfahrung haben fast alle gemacht. Meistens ist es nur die Lust, etwas herzustellen - ob es wirklich nötig ist? Oft nicht.
  • Und hier mein persönlicher Spartipp: Achte bei der Entwicklung von Produkten auf die Mehrfachverwendung von Rohstoffen. Eine Pflanzenbutter, die in der Bodylotion gut einsetzbar ist, kann auch in der Handcreme Anwendung finden. Warum zwei verschiede Buttern vorhalten? Plane deine Rezepte mit diesem Gedanken im Kopf und dein Bedarf an Rohstoffen bleibt übersichtlich.
Ansonsten wünsche ich gutes Gelingen und viel Freude beim Rühren.

Ulrike
Ein Kaktus ist nichts anderes, als eine sehr gut bewaffnete Gurke!

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ardsmuir
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von ardsmuir »

Liebe Steffi,

rührst Du nur für Dich? Ich habe den Vorteil für 3 zu rühren,
- z.B. unsere Duschgel/Shampoobasis ist für alle gleich, davon rühre ich regelmäßig immer 1-2 Liter.
Diese Basis wird gepimpt. Mit Duft, mal mit Ölen und Emus, mit Wirkstoffen. Das spart auf Dauer erstens Zeit und zweitens Rohstoffe. Nach etwa 3 Monaten siehst Du wieviel Du brauchst und kannst entsprechend auch größere Gebinde bei Tensiden bestellen.
- Beim Vergleich der Rohstoffpreise im Hinterkopf behalten, dass es oft günstiger ist 10 Cent mehr für einen Rohstoff zu zahlen, als bei mehreren Händlern Porto zu zahlen (siehe den Tip auch mal in der Apotheke zu kaufen)
- zum Desinfizieren reicht die Discountervariante (Aldi) von Klosterfrau Melissengeist. (80% ger Alkohol) für kleines Geld.
-viele Öle, Reinlecithin, Aloesaft (für den sofort Gebrauch) gibt es auch im DM oder Rossmann.
Liebe Grüße, Ardsmuir

Humor ist das Must-have unter den Lebensaccessoires (Quelle:flamingowurst)


mjoelle
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Re: Geld sparen beim Rühren

Ungelesener Beitrag von mjoelle »

Hallo Steffi,

meine Erfahrungen. um vor allem zu Beginn nicht unnötig viel Geld auszugeben (und dann irgendwann vor dem Problem zu stehen, dass man ziemlich vieles im Fundus hat, das knapp vor oder nach dem Ablaufdatum steht und für das man keine Verwendung hat:
  • Sich zu Beginn an Heikes Grundrezepte und Einkaufsliste halten. Eigene Rezepte bewirken, dass man viel mehr Rohstoffe kauft, von denen sich dann herausstellt, dass man sie nicht wirklich braucht. Damit kann man nicht nur Geld sparen, sondern sich selbst auch unnötige Fehlschläge, damit verbundene Frustrationen und die darin investierte Zeit. Abgesehen davon muss man das Rad nicht jedes Mal neu erfinden. Habe ich am Anfang aber auch nicht so gesehen und mein Lehrgeld bezahlt - aber natürlich auch einiges an Erfahrung gewonnen, auf die ich teilweise aber liebend gerne verzichtet hätte :-*
  • Nur das bestellen, was man wirklich braucht. Wenn ich etwas mitgekauft habe, weil ich es demnächst vielleicht ausprobieren könnte waren das bei mir sehr häufig die Produkte, die ich dann entsorgen musste. Lieber nach ganz kurzer Zeit wieder eine kleine Bestellung mit Porto aufgeben oder die Dinge in der Apotheke besorgen, wenn man das tatsächlich braucht. De facto ist das bei mir ganz selten.
  • Beim Bestellen von neuen Produkten gleich genau notieren, für welches Rezept man sie einsetzten möchte. Mir ist es mehr als ein Mal so gegangen, dass ich dann irgendwann überlegt habe, für was ich das jetzt eigentlich haben wollte. :gruebel:
Viele Grüße

mjoelle

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