Ich habe nun 2% genommen und es hat gut geklappt, ist natürlich flüssig wie plörre aber das wusste ich ja.
Erfahrungen folgen, sobald welche vorhanden sind
Moderator: Helga


Oder Zinkoxyd oder ZinkPCA - mattiert auch sehrRya hat geschrieben:Kaolin könntest du auch noch testen.BananaBee hat geschrieben:Ich werde es auf jeden Fall mit 1% Pfeilwurzelstärke probieren! In meinem letzten Versuch hatte ich 0,5% Silica mit drin und das war unglaublich stoppend, ganz fies. Ich dachte dann noch an Seidenpuder als weitere Option.

Ich glaube mittlerweile, es war kein Beitrag hier im Forum von Heike, sondern ich habe es auf Olionatura gelesenHelga hat geschrieben: Sarah, ich konnte auch erst vor kurzem mein Fluid optimieren und zwar
hat Heike in einem Beitrag sinngemäß gepostet (wo habe ich den Link nur?)
dass man Einfluss nehmen kann:
- Öle mit wenig Anteil an Stearinen (gesättigte Fettsäuren)
- Butter reduzieren, ich nehme nur mehr höchstens 10% von der Fettphase
- eventuell Fettphase etwas reduzieren
(irgend etwas war noch, ich versuche die Original-Aussage im Beitrag zu finden)
Oft ist es jedoch anders. Spannt Ihre Haut z. B. kurz nach dem Auftragen? Das wäre ein Hinweis darauf, dass das Emulsionssystem zu viel Wasser festhält. Hier könnte ein möglicher Weg sein, auf Fettalkohole zu verzichten, eventuell 1 % Lysolecithin zu ergänzen, insgesamt weniger Emulgator zu nehmen (das heißt letztendlich: Akzeptieren Sie fluidere Texturen; auch eine Gesichtslotion kann der Haut alles geben, was sie braucht – leider sind es die konsistenzgebenden Fettalkohole und Wachsester, die einer wasserbetonten Emulsion vorrangig »Körper« geben).
Schwitzen Sie unter der Emulsion? Haben Sie das Gefühl, ihre Haut kann nicht atmen? Dann ist eventuell der Grad der Okklusion in Ihrer Emulsion zu hoch. Hier gilt es, die Höhe der Fettphase und die Fettkomponenten zu prüfen. Reduzieren Sie z. B. Wachse, Anteile an hydrierten Lecithinen, hohe Emulgator- und Butteranteile, lassen Sie Cetylalkohol & Co aus der Rezeptur heraus, verzichten Sie auf höherdosierte Phytosterole und Ceramide. Auch eine höhere Wasserphase (bitte erst in der nächsten Charge!) kann schnell Abhilfe bringen – bis dahin tragen Sie Ihre Emulsion am besten sparsam auf feuchter Haut auf.
Sie mögen Ihr leichtes Gesichtsfluid, es fühlt sich in den ersten Stunden wunderbar feucht an, aber dann fehlt es an Schutz? Ersetzen Sie 1 % eines Öls durch die Barriereschutzbasis oder 2 % eines Öls durch Avocadin®, um den Grad der Okklusion leicht zu erhöhen – Sie sollten schnell Linderung spüren. Eine provisorische, schnelle Lösung wäre das Hinzufügen von etwas Öl oder Butter zur Emulsion, in der Handfläche vermischt – und die nächste Charge rühren Sie nach einer angepassten Rezeptur.
Sie sind an sich völlig zufrieden, aber Sie entdecken kleinere Unterlagerungen, die Sie sich nicht erklären können? Hier ist eventuell der Grad der Okklusion für Ihren Hautzustand bereits zu hoch. Wählen Sie z. B. ein Emulsionssystem auf Grundlage der Phospholipidbasis oder ein leichtes Fluid mit Emulprot® und Emulmetik® 320. Alternativ kann es als Provisorium reichen, 1–2 % Lipodermin in das fertige Produkt zu ergänzen, es aufzubrauchen und die nächste Charge entsprechend geändert herzustellen. Vor allem Fettalkohole und zu hohe Fettphasen führen schnell zu Unterlagerungen.