Ich bräuchte mal Hilfe oder Inspiration weil ich mir jetzt schon eine ganze Zeit lang den Kopf darüber zerbreche wie ich meine Tagespflege optimalisieren kann. Seit einem Monat verwende ich eine Schüttellotion für mein Gesicht die 1. gegen Mitesser und Unterlagerungen wirken soll und 2. meine feuchtigkeitsarme Haut hydratisieren soll. Dies ist das Rezept:
A
Hamamelis 71,5 %
Aloe Vera-Basis 2 %
Alkohol ( 95 Vol %) 12%
Lipodermin 3%
Urea 3%
Natriumlaktat (60% Lösung) 1,6%
B
Jojobaöl 8%
Arganöl 4%
Dazu benutze ich nach Bedarf eine Ölmischung für Abends mit Avocadoöl, Wildrosenöl und Nachtkerzenöl.
Mein Fazit: Das Gefühl nach dem Auftragen der Lotion ist schön durchfeuchtend. Die Höhe der FP scheint gut gewählt da ich die Ölmischung für Abends eigentlich immer weniger benutze da ich sie als zu fettend empfinde. Kann aber auch an der Wahl der Öle liegen. Leider habe ich immer noch viele Unterlagerungen die ich als sehr störend empfinde. Mit Unterlagerungen meine ich viele kleine Erhebungen die man vor allem fühlt und bei bestimmtem Lichteinfall auch sieht, die man aber nur schwer ausdrücken kann. Sie machen das Hautbild sehr unruhig und sind vor allem auf der Partie der Wangen und Wangenknochen zu finden. Was leider auch auftritt nach Gebrauch der Lotion sind Trockenheitsfältchen um den Mund, Nase und auf der Stirn, die Haut sieht einfach trocken aus. Dies tritt eigentlich schon nach ein paar Stunden auf. Ich weiß nicht ob das jetzt schon altersbedingt ist (mit 25 Jahren?
Ich bin in einer Zwickmühle: Einerseits könnte ich mir vorstellen dass ich die Okklusivität meiner Gesichtspflege erhöhen muss um den transepidermalen Wasserverlust entgegen zu wirken, andererseits würde eine höhere Okklusivität wahrscheinlich nicht gegen die Unterlagerungen helfen oder würde sie sogar verschlimmern.
Meine Gedanken schwirren im Moment richtung mehr Feuchtigkeitsspender, UDA und den Einsatz eines Emulgators wie Emulprot oder Phospholipon 80 H. Ich würde mich aber sehr freuen über Anregung/Hilfe!

