Ich habe mich schon häufiger gewundert, und nun, nachdem ich das Lippengel aus Heikes neuem Buch nachgerührt habe, wundere ich mich schon wieder:
Wieso ist eigentlich alle Lippenpflege immer rein fettbasiert?
Ansonsten wissen wir ja, dass die Haut Fett UND Wasser benötigt, und eine auf Dauer nur mit Fett gepflegte Haut trocken wird.
Nun kennt ja jeder das Phänomen, oder hat zumindest mal davon gehört, dass man vom vielen Lippenpomadeschmieren im Winter "süchtig" wird -
ich dachte aber (vor dem Selbstrühren) immer, das liegt eben am Erdöl, das drin ist und den Mund verklebt
Aber bei den selbstgrührten "Fettstiften" ist es, zumindest bei mir, genauso: die Lippen trocknen eher aus als dass sie geschmeidig werden, zumindest ist meine subjektive Wahrnehmung so. Geschmeidig sind sie nur solange das Zeug druff ist.
Wieso greift man also bei der Lippenpflege zum reinen Fett?
Wieso nicht eine W/O?
Die passt doch auch in's Döschen und hat Wasser mit dabei ...





