Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Moderator: Helga
-
selisa
Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Rührköchinnen,
dies ist ein Hilferuf. Seit einigen Wochen zickt meine Haut herum und ich komme einfach nicht dahinter, was ihr fehlt bzw. was ihr zuviel sei könnte. Das Hautbild ist an den Wangen und zum Teil auch auf der Stirn gerötet und wirkt äußerst unruhig. Vielleicht ein paar Eckdaten zu mir und meinem Hautzustand: Ich bin fast 50 und hab eigentlich schon immer – abgesehen von der Pubertät – an extrem trockener Haut gelitten (besonders massiv im Winter). Dies war auch der Grund, weshalb ich vor zweieinhalb Jahren begonnen habe selbst zu rühren: Ich hatte mich nämlich durch das gefühlte Gesamtsortiment an KK geplagt, ohne jemals in den Genuss eines angenehmen Hautgefühls gekommen zu sein. Mit olionatura hat sich das dann geändert. Heikes fundierte Tipps und Rezepturen waren eine wunderbare Anregung, meine Haut fühlte sich endlich gut an und sah auch so aus. Bis etwa vor einem halben Jahr. Da begannen erste Rötungen im Gesicht, die sich zwar wieder legten, nun aber – in der Heizperiode – zunehmend stärker (und unansehnlicher) werden.
Natürlich frage ich mich, was meine Haut derzeit außer Rand und Band geraten lässt. Bin ich „überpflegt“? War ich zu experimentierfreudig mit Wirkstoffen, Ölen, Emulgatoren und Hydrolaten? Vertrage ich die verwendeten Konservierungsstoffe (Rokonsal und Kaliumsorbat) nicht?
Der Weg zum Hautarzt hat mich nicht wirklich weitergebracht. Der faselte was von „falscher Pflege“, vermochte diese Diagnose nicht näher zu erläutern („kann viele Ursachen haben“) und verschrieb mir ein Sälbchen aus der Apotheke, dessen Grundlage bei genauerer Betrachtung auf Mineralölen basiert. Eigentlich will ich nicht auf Mineralöle umsteigen, vor allem seit ich weiß, wie gut man sich in einer naturkosmetisch richtig gepflegten Haut fühlen kann. Und deshalb bin ich nun hier bei euch gelandet und suche Rat. Momentan schwebt mir als Problemlösung folgende Rezeptur eines (hoffentlich) beruhigenden wirkstoffarmen und dennoch hautversorgenden Hy-Gels vor:
Gesamtmenge: 100 g
Fett- zu Wasserphase: 25:75 Prozent
Wirkstoffphase: 8,6 g
Wasserphase:
62 g Rosenwasser
5 g Süßholztinktur
Fettphase:
21,5 g Öle (hpts. Jojoba-, dazu etwas Traubenkernöl und Squalan)
1 g Sehabutter
1 g Babassuöl
1 g Kakobutter
0,5 g UdA
Emulgator: 3 g Lysolecithin
Wirkstoffe:
0,12 g Hy-Säure
3,5 g Urea
2,5 g D-Panthenol
1 Msp. Allantoin
2,5 g Liposomengel
Für gewöhnlich setze ich in meinen Formulierungen gerne Glycerin ein. Nachdem ich aber nun in einem Hautpflegeforum gelesen habe, dass Glycerin bei gereizter Haut kontraproduktiv ist, lasse ich es einmal vorsichtshalber weg. Hinsichtlich der Konservierung ist mir klar, dass 5 Prozent Tinktur zu wenig sind. Andererseits traue ich mich derzeit nicht über mehr Alkohol auf gereizter Haut drüber. Den Konservierern stehe ich derzeit aber auch ziemlich skeptisch gegenüber, allein wenn ich mir anschaue, wie dramatisch Rokonsal (also zumindest das, welches ich verwende) den ph-Wert von Rezepturen senkt, was nur dazu führt, das man erst recht wieder an der Creme „herumdoktern“ muss… - Ich denke, ich versuche es mit möglichst kleinen Mengen, die ich einfriere und nach Bedarf auftaue.
Über euer Feed-back und Änderungsvorschläge sowie Pflegetipps würde ich mich auf jeden Fall freuen.
lg
Elisabeth
dies ist ein Hilferuf. Seit einigen Wochen zickt meine Haut herum und ich komme einfach nicht dahinter, was ihr fehlt bzw. was ihr zuviel sei könnte. Das Hautbild ist an den Wangen und zum Teil auch auf der Stirn gerötet und wirkt äußerst unruhig. Vielleicht ein paar Eckdaten zu mir und meinem Hautzustand: Ich bin fast 50 und hab eigentlich schon immer – abgesehen von der Pubertät – an extrem trockener Haut gelitten (besonders massiv im Winter). Dies war auch der Grund, weshalb ich vor zweieinhalb Jahren begonnen habe selbst zu rühren: Ich hatte mich nämlich durch das gefühlte Gesamtsortiment an KK geplagt, ohne jemals in den Genuss eines angenehmen Hautgefühls gekommen zu sein. Mit olionatura hat sich das dann geändert. Heikes fundierte Tipps und Rezepturen waren eine wunderbare Anregung, meine Haut fühlte sich endlich gut an und sah auch so aus. Bis etwa vor einem halben Jahr. Da begannen erste Rötungen im Gesicht, die sich zwar wieder legten, nun aber – in der Heizperiode – zunehmend stärker (und unansehnlicher) werden.
Natürlich frage ich mich, was meine Haut derzeit außer Rand und Band geraten lässt. Bin ich „überpflegt“? War ich zu experimentierfreudig mit Wirkstoffen, Ölen, Emulgatoren und Hydrolaten? Vertrage ich die verwendeten Konservierungsstoffe (Rokonsal und Kaliumsorbat) nicht?
Der Weg zum Hautarzt hat mich nicht wirklich weitergebracht. Der faselte was von „falscher Pflege“, vermochte diese Diagnose nicht näher zu erläutern („kann viele Ursachen haben“) und verschrieb mir ein Sälbchen aus der Apotheke, dessen Grundlage bei genauerer Betrachtung auf Mineralölen basiert. Eigentlich will ich nicht auf Mineralöle umsteigen, vor allem seit ich weiß, wie gut man sich in einer naturkosmetisch richtig gepflegten Haut fühlen kann. Und deshalb bin ich nun hier bei euch gelandet und suche Rat. Momentan schwebt mir als Problemlösung folgende Rezeptur eines (hoffentlich) beruhigenden wirkstoffarmen und dennoch hautversorgenden Hy-Gels vor:
Gesamtmenge: 100 g
Fett- zu Wasserphase: 25:75 Prozent
Wirkstoffphase: 8,6 g
Wasserphase:
62 g Rosenwasser
5 g Süßholztinktur
Fettphase:
21,5 g Öle (hpts. Jojoba-, dazu etwas Traubenkernöl und Squalan)
1 g Sehabutter
1 g Babassuöl
1 g Kakobutter
0,5 g UdA
Emulgator: 3 g Lysolecithin
Wirkstoffe:
0,12 g Hy-Säure
3,5 g Urea
2,5 g D-Panthenol
1 Msp. Allantoin
2,5 g Liposomengel
Für gewöhnlich setze ich in meinen Formulierungen gerne Glycerin ein. Nachdem ich aber nun in einem Hautpflegeforum gelesen habe, dass Glycerin bei gereizter Haut kontraproduktiv ist, lasse ich es einmal vorsichtshalber weg. Hinsichtlich der Konservierung ist mir klar, dass 5 Prozent Tinktur zu wenig sind. Andererseits traue ich mich derzeit nicht über mehr Alkohol auf gereizter Haut drüber. Den Konservierern stehe ich derzeit aber auch ziemlich skeptisch gegenüber, allein wenn ich mir anschaue, wie dramatisch Rokonsal (also zumindest das, welches ich verwende) den ph-Wert von Rezepturen senkt, was nur dazu führt, das man erst recht wieder an der Creme „herumdoktern“ muss… - Ich denke, ich versuche es mit möglichst kleinen Mengen, die ich einfriere und nach Bedarf auftaue.
Über euer Feed-back und Änderungsvorschläge sowie Pflegetipps würde ich mich auf jeden Fall freuen.
lg
Elisabeth
-
Susan
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo Selisa,
kann Deine Problematik gut nachvollziehen - manchmal gibt es Phasen, in denen meine Haut auch etwas rumzickt - trotz erprobter Rezepte. Anfangs dachte ich auch, es ist der eine oder andere Rohstoff, mittlerweile achte ich auch auf die passende Reinigung, denn die kann auch Irritationen auslösen. Ist nur ein Vorschlag, denn jede Haut ist anders.
Liebe Grüße
Susan
kann Deine Problematik gut nachvollziehen - manchmal gibt es Phasen, in denen meine Haut auch etwas rumzickt - trotz erprobter Rezepte. Anfangs dachte ich auch, es ist der eine oder andere Rohstoff, mittlerweile achte ich auch auf die passende Reinigung, denn die kann auch Irritationen auslösen. Ist nur ein Vorschlag, denn jede Haut ist anders.
Liebe Grüße
Susan
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Dodo
- Rohstoffqueen

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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Selisa,
Bitte schreib' doch mal, wie Deine Cremes aussehen, welche dann die Probleme auslösen?
Ist darin vielleicht ein Öl/eine Butter, die es im Sommer zu warm hatte? Einige meiner Zutaten vom Frühling 2011 muss ich jetzt ersetzen (ich kann sie nur noch zum Testrühren verwenden): So eine Sheabutter, die noch 6 Monate haltbar sein sollte, aber einfach nicht mehr so fein duftet. Und eine Mangobutter, an der garkeine Änderung feststellbar war, hat mir Reizungen beschert.
Bitte schreib' doch mal, wie Deine Cremes aussehen, welche dann die Probleme auslösen?
Ist darin vielleicht ein Öl/eine Butter, die es im Sommer zu warm hatte? Einige meiner Zutaten vom Frühling 2011 muss ich jetzt ersetzen (ich kann sie nur noch zum Testrühren verwenden): So eine Sheabutter, die noch 6 Monate haltbar sein sollte, aber einfach nicht mehr so fein duftet. Und eine Mangobutter, an der garkeine Änderung feststellbar war, hat mir Reizungen beschert.
- Helga
- Moderator

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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo Selisa,
es gibt - so wie auch Dodo schon geschrieben hat - viele Möglichkeiten.
Abgesehen von Rohstoffen, die nicht mehr ganz in Ordnung sind könnte
auch das Lysolecithin dafür verantwortlich sein. Bei manchen ruft er
ein austrocknendes Gefühl hervor.
Im Portait auf Olionatura steht:
"........Bei tendenziell fettiger Haut und Mischhaut kann das fluidisierende Lysolecithin dominieren oder als alleiniger Emulgator verwendet werden;
bei eher trockener Haut empfehle ich, Lysolecithin als Begleiter eines lipophileren Emulgators wie Wollwachsalkohol, Lanolin oder Reinlecithin einuzusetzen und mit Unverseifbarem zu ergänzen, um die Lipidbarriere zu stärken. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass LL bei Personen mit tendenziell barrieregestörter Haut Trockenheitssymptome verstärken kann. ..........."
Vielleicht kannst Du Deine Rezeptur anpassen? Oder im Winter einen anderen
Emulgator verwenden.
Auch könntest Du nach dem Ausschlußprinzip eine ganz einfache Creme
mit nur einem Öl herstellen und nach und nach bei jedem Rühren mit
weiteren Ölen und schliesslich Wirkstoffen ergänzen. So kannst Du fest
stellen, was Du nicht verträgst. Ist etwas langwierig aber ein guter Weg.
Jedenfalls wünsche ich Deiner Haut baldige Besserung
halt uns auf dem
Laufenden.
es gibt - so wie auch Dodo schon geschrieben hat - viele Möglichkeiten.
Abgesehen von Rohstoffen, die nicht mehr ganz in Ordnung sind könnte
auch das Lysolecithin dafür verantwortlich sein. Bei manchen ruft er
ein austrocknendes Gefühl hervor.
Im Portait auf Olionatura steht:
"........Bei tendenziell fettiger Haut und Mischhaut kann das fluidisierende Lysolecithin dominieren oder als alleiniger Emulgator verwendet werden;
bei eher trockener Haut empfehle ich, Lysolecithin als Begleiter eines lipophileren Emulgators wie Wollwachsalkohol, Lanolin oder Reinlecithin einuzusetzen und mit Unverseifbarem zu ergänzen, um die Lipidbarriere zu stärken. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass LL bei Personen mit tendenziell barrieregestörter Haut Trockenheitssymptome verstärken kann. ..........."
Vielleicht kannst Du Deine Rezeptur anpassen? Oder im Winter einen anderen
Emulgator verwenden.
Auch könntest Du nach dem Ausschlußprinzip eine ganz einfache Creme
mit nur einem Öl herstellen und nach und nach bei jedem Rühren mit
weiteren Ölen und schliesslich Wirkstoffen ergänzen. So kannst Du fest
stellen, was Du nicht verträgst. Ist etwas langwierig aber ein guter Weg.
Jedenfalls wünsche ich Deiner Haut baldige Besserung
Laufenden.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
Helga
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Eena
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo ihr Lieben, bin neu hier und kann nicht viel zu den fachlichen Sachen sagen (es kommt noch hoffentlich).
Allgemein, wenn bei mir etwas ausser Rand und Band gerät - ist das sofort auf der Haut sichtbar (manche sagen - typisch für Wassermänner).
Wie dem auch sei, wenn das passiert, verfahre ich wie die Tiere - höre auf zu essen (Wochenende eignet sich gut für solche Auszeiten) und nehme Abstand von allem was womöglich "zu viel" sein könnte - Stichwort "Übergepflegt".
Soforthilfe sind dann Bäder - in die Badewanne kommt nichts ausser Totes Meer Salz - 20 Minuten bei 38° C und dann kommt nur noch ein Becher Buttermilch, weitere 10 Minuten.
Die Kopfhaut und Haare werden in der Badewanne nur massiert - danach nur kurz abduschen, den Körper mit dem Handtuch gut rubbeln (dann sind auch die letzten Schüppchen weg) und fertig. Warm einpacken, halbe Stunde ins Bettchen, damit Kreislauf sich wieder stabilisiert....und das war´s
Wenn es mir gelingt 2-3 Tage auf alles Andere zu verzichten (Cremes, Lotione, Schminke, Seife, Schampoos) sind immer die Reizungen weg.
Dann kann man vorsichtig wieder "aufbauen", ewt. etwas verändern, auf andere Pflegeprodukte umzusteigen etc
Achh..ja....blutreinigende Tees unterstützen das Ganze (Brennessel)
Allgemein, wenn bei mir etwas ausser Rand und Band gerät - ist das sofort auf der Haut sichtbar (manche sagen - typisch für Wassermänner).
Wie dem auch sei, wenn das passiert, verfahre ich wie die Tiere - höre auf zu essen (Wochenende eignet sich gut für solche Auszeiten) und nehme Abstand von allem was womöglich "zu viel" sein könnte - Stichwort "Übergepflegt".
Soforthilfe sind dann Bäder - in die Badewanne kommt nichts ausser Totes Meer Salz - 20 Minuten bei 38° C und dann kommt nur noch ein Becher Buttermilch, weitere 10 Minuten.
Die Kopfhaut und Haare werden in der Badewanne nur massiert - danach nur kurz abduschen, den Körper mit dem Handtuch gut rubbeln (dann sind auch die letzten Schüppchen weg) und fertig. Warm einpacken, halbe Stunde ins Bettchen, damit Kreislauf sich wieder stabilisiert....und das war´s
Wenn es mir gelingt 2-3 Tage auf alles Andere zu verzichten (Cremes, Lotione, Schminke, Seife, Schampoos) sind immer die Reizungen weg.
Dann kann man vorsichtig wieder "aufbauen", ewt. etwas verändern, auf andere Pflegeprodukte umzusteigen etc
Achh..ja....blutreinigende Tees unterstützen das Ganze (Brennessel)
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selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Rührköchinnen,
erst einmal vielen Dank für die Rückmeldungen, einiges war durchaus schon hilfreich. So habe ich bei genauerer Überprüfung meiner Rohstoffe festgestellt, dass die im Sommer gekaufte Sheabutter – obwohl noch ein Jahr haltbar und die ganze Zeit im Kühlschrank! – definitiv ranzig riecht. Also weg damit.
Jenseits der Qualität oder Einsatzkonzentration der verwendeten Rohstoffe glaube ich, dass meine Haut nicht einfach bloß zickt sondern generell anders tickt. So wie es die Haare seit einiger Zeit auch tun (die waren immer völlig problemlos und jetzt: Wischmop!). In meinem Alter ist so was wie „Wechsel“ halt ein Thema. Die ganze Körperchemie verändert sich und was immer klasse gefunzt hat, tut es plötzlich nicht mehr. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja mit meiner Herumexperimentiererei das ultimative Wechsel-Jahre-Pflegekonzept – falls es nicht schon jemand entdeckt hat und netterweise hier posten mag…
Ich werde in der Hautpflege erst mal alles ausschließen, was kontraproduktiv sein könnte. In der Küche quillt gerade Emulmetik in destilliertem Wasser (Lysolecithin hab ich ursprünglich deshalb in Erwägung gezogen, weil ich es aufgrund des Rohstoffportraits noch nie gewählt habe, aber dachte, dass ungewöhnliche Umstände auch ungewöhnliche Maßnahmen erfordern könnten…), bei den Ölen werde ich bis zum Eintreffen des bestellten Avocadoöls mit Mandel- (als Basisöl) und Traubenkernöl (wegen der Linolsäure) arbeiten, meine geliebte Hy-Säure lasse ich vorerst einmal weg (ebenso wie Konservierungsmittel), als Wirkstoff wandert beruhigendes D-Panthenol rein, dazu etwas Lanolin und Wollwachsalkohol wegen der barrierestützenden Funktion, und das wird’s im wesentlichen gewesen sein.
Sobald sich was tut (oder auch nicht), werde ich berichten.
lg
Elisabeth
erst einmal vielen Dank für die Rückmeldungen, einiges war durchaus schon hilfreich. So habe ich bei genauerer Überprüfung meiner Rohstoffe festgestellt, dass die im Sommer gekaufte Sheabutter – obwohl noch ein Jahr haltbar und die ganze Zeit im Kühlschrank! – definitiv ranzig riecht. Also weg damit.
Jenseits der Qualität oder Einsatzkonzentration der verwendeten Rohstoffe glaube ich, dass meine Haut nicht einfach bloß zickt sondern generell anders tickt. So wie es die Haare seit einiger Zeit auch tun (die waren immer völlig problemlos und jetzt: Wischmop!). In meinem Alter ist so was wie „Wechsel“ halt ein Thema. Die ganze Körperchemie verändert sich und was immer klasse gefunzt hat, tut es plötzlich nicht mehr. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja mit meiner Herumexperimentiererei das ultimative Wechsel-Jahre-Pflegekonzept – falls es nicht schon jemand entdeckt hat und netterweise hier posten mag…
Ich werde in der Hautpflege erst mal alles ausschließen, was kontraproduktiv sein könnte. In der Küche quillt gerade Emulmetik in destilliertem Wasser (Lysolecithin hab ich ursprünglich deshalb in Erwägung gezogen, weil ich es aufgrund des Rohstoffportraits noch nie gewählt habe, aber dachte, dass ungewöhnliche Umstände auch ungewöhnliche Maßnahmen erfordern könnten…), bei den Ölen werde ich bis zum Eintreffen des bestellten Avocadoöls mit Mandel- (als Basisöl) und Traubenkernöl (wegen der Linolsäure) arbeiten, meine geliebte Hy-Säure lasse ich vorerst einmal weg (ebenso wie Konservierungsmittel), als Wirkstoff wandert beruhigendes D-Panthenol rein, dazu etwas Lanolin und Wollwachsalkohol wegen der barrierestützenden Funktion, und das wird’s im wesentlichen gewesen sein.
Sobald sich was tut (oder auch nicht), werde ich berichten.
lg
Elisabeth
- Helga
- Moderator

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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Elisabeth, das ist sicher anders gemeintlasse ich vorerst einmal weg (ebenso wie Konservierungsmittel),
Konservier doch mit Alkohol, das ist für mich persönlich das einfachste und
wirksamste Mittel.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
Helga
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selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Naja, Helga, ich hab's zumindest zum Teil anders gemeint: Mit dem Verzicht habe ich mal auf jeden Fall die sonst von mir eingesetzten Konservierer wie Rokonsal und Kaliumsorbat im Auge, die will ich definitiv nicht mehr einsetzen. Derzeit pansche ich gerade an einer Rezeptur herum, die ich - sobald fertig - mit Alkohol konservieren werde. Ursprünglich hatte ich vor, das Cremchen in viele kleine Portiönchen aufzuteilen, einzufrieren und die Kleinstmengen dann je nach Bedarf aufzutauen. Aber ich denke, ich versuche vorher noch die Alkohol-Konservierung.
Elisabeth
Elisabeth
- Helga
- Moderator

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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Elisabeth, Du wirst es nicht bereuen
Das mit einfrieren und auftauen
ist auch so eine Sache (Schimmel), aber mit Alkohol (15%) bist Du auf der
sicheren Seite.

ist auch so eine Sache (Schimmel), aber mit Alkohol (15%) bist Du auf der
sicheren Seite.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
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Dodo
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Bitte schau auch einmal hier, vielleicht bringt Dich das weiter:
siehe Pflanzenölscheich und Puffer
Gutes Gelingen,
Dodo
siehe Pflanzenölscheich und Puffer
Gutes Gelingen,
Dodo
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Da hab ich schon geschaut, Dodo, und auch einiges berücksichtigt. Traubenkernöl hab ich bei meinen letzten Cremen gerne verwendet, vielleicht zu viel davon? Jetzt hole ich am besten nach, was ich bisher sträflich versäumt hab, nämlich mein bisheriges Pflegekonzept zu erläutern. Ich dachte, es reicht, Feedback für eine beruhigende Cremeformulierung einzuholen, aber natürlich kann das Problem gereizter Haut nicht getrennt von der bisherigen Pflege gesehen werden.
Also: Bei der Reinigung kommt im wesentlichen nur heißes Wasser zum Einsatz (ich schminke mich nicht). Seife nie, ab und zu eine milde Reinigungsmilch. Danach gibt’s Gesichtswasser und das ist immer ein pures Hydrolat. Da ich selbst destilliere, probiere ich hier gerne auch was aus. In den vergangenen Jahren haben sich als meine Lieblinge Rosen-, Feigenblätter-, Stiefmütterchen- und zwischendurch auch ein (sehr schwaches) Wacholder-Hydrolat herausgeschält.
Bei der pflegenden Creme (Fettphase rund um die 30 Prozent) hab ich immer wieder verschiedene Ölmischungen durchprobiert, wobei ich auf ein ausgewogenes Fettsäurespektrum achtete. Die Wasserphase bestand – natürlich – aus verschiedenen Hydrolaten. Auch hier war Abwechslung angesagt, ich wollte einfach testen, ob sich bei bestimmten Hydrolaten Unterschiede zeigten oder nicht. Bei den Emulgatoren kamen primär Montanov 68 und Lamecreme zum Einsatz, bei Gels war es Fluidlecithin Super. Konserviert wurde immer mit Rokonsal oder Natriumlaktat. In Sachen Wirkstoffen setzte ich praktisch bei jeder Creme auf Hy-Säure, D-Panthenol, Urea und Glycerin. Sobald ich andere Wirkstoffe wie Ectoin oder Nicotinamid dazupackte, hatte ich das Gefühl, dass die Haut unruhig wird, hab es also gelassen. Da ich ohnehin schon mit Hydrolaten in der Wasserbasis arbeitete, habe ich bei Pflanzentinkturen auf Sparflamme geschaltet, in der Regel wurde einzig eine selbsthergestellte Rotkleetinktur zum besseren Auflösen der Hy-Säure verwendet. Und noch eine Info: Worauf meine Haut seit eh und je geradezu hysterisch reagiert sind Fruchtsäuren.
Seit einigen Tagen lese ich mich noch gewissenhafter durch die Rührküche als sonst, schaute bei Lauterbach und Co. vorbei und habe vorerst folgende „Beruhigungsformulierung“ konzipiert:
Menge: 100 g, Fettphase: 35 Prozent
19 g Avocadoöl
11 g Sojaöl
1 g UdA
1,5 g Wollwachsalkohol
2,5 g Lanolin
Wasserphase:
40 g dest. Wasser
Emu: 2 Prozent Emulmetik und 1 Prozent Fluidlecithin Super
Wirkstoffe: 1 Msp. Allantoin, 2,5 g D-Panthenol, 1 g Liposomengel, 2 g Glycerin, 2 g Urea, gepuffert mit 2 g Natriumlaktat und zweieinhalb Tropfen Milchsäure (die empfohlenen 0,5 g waren nicht drin, weil sonst der ph-Wert weiß Gott wohin gefallen wäre). Konserviert mit 8 g Alkohol.
Von dieser Creme habe ich die Hälfte mit 0,05 g Hy-Säure angereichert, um zwei Testvarianten zu haben.
Seit eineinhalb Tagen verwende ich die Variante mit der Hy-Säure und das Hautbild hat sich auf jeden Fall schon deutlich gebessert. Irgend etwas "stimmt" naber och immer nicht, ich frage mich, ob ich auf Milchsäure – und damit Urea – verzichten und nicht lieber andere Hydratisierer wie Sodium PCA und Glycerin einsetzen sollte?
lg
Elisabeth
Also: Bei der Reinigung kommt im wesentlichen nur heißes Wasser zum Einsatz (ich schminke mich nicht). Seife nie, ab und zu eine milde Reinigungsmilch. Danach gibt’s Gesichtswasser und das ist immer ein pures Hydrolat. Da ich selbst destilliere, probiere ich hier gerne auch was aus. In den vergangenen Jahren haben sich als meine Lieblinge Rosen-, Feigenblätter-, Stiefmütterchen- und zwischendurch auch ein (sehr schwaches) Wacholder-Hydrolat herausgeschält.
Bei der pflegenden Creme (Fettphase rund um die 30 Prozent) hab ich immer wieder verschiedene Ölmischungen durchprobiert, wobei ich auf ein ausgewogenes Fettsäurespektrum achtete. Die Wasserphase bestand – natürlich – aus verschiedenen Hydrolaten. Auch hier war Abwechslung angesagt, ich wollte einfach testen, ob sich bei bestimmten Hydrolaten Unterschiede zeigten oder nicht. Bei den Emulgatoren kamen primär Montanov 68 und Lamecreme zum Einsatz, bei Gels war es Fluidlecithin Super. Konserviert wurde immer mit Rokonsal oder Natriumlaktat. In Sachen Wirkstoffen setzte ich praktisch bei jeder Creme auf Hy-Säure, D-Panthenol, Urea und Glycerin. Sobald ich andere Wirkstoffe wie Ectoin oder Nicotinamid dazupackte, hatte ich das Gefühl, dass die Haut unruhig wird, hab es also gelassen. Da ich ohnehin schon mit Hydrolaten in der Wasserbasis arbeitete, habe ich bei Pflanzentinkturen auf Sparflamme geschaltet, in der Regel wurde einzig eine selbsthergestellte Rotkleetinktur zum besseren Auflösen der Hy-Säure verwendet. Und noch eine Info: Worauf meine Haut seit eh und je geradezu hysterisch reagiert sind Fruchtsäuren.
Seit einigen Tagen lese ich mich noch gewissenhafter durch die Rührküche als sonst, schaute bei Lauterbach und Co. vorbei und habe vorerst folgende „Beruhigungsformulierung“ konzipiert:
Menge: 100 g, Fettphase: 35 Prozent
19 g Avocadoöl
11 g Sojaöl
1 g UdA
1,5 g Wollwachsalkohol
2,5 g Lanolin
Wasserphase:
40 g dest. Wasser
Emu: 2 Prozent Emulmetik und 1 Prozent Fluidlecithin Super
Wirkstoffe: 1 Msp. Allantoin, 2,5 g D-Panthenol, 1 g Liposomengel, 2 g Glycerin, 2 g Urea, gepuffert mit 2 g Natriumlaktat und zweieinhalb Tropfen Milchsäure (die empfohlenen 0,5 g waren nicht drin, weil sonst der ph-Wert weiß Gott wohin gefallen wäre). Konserviert mit 8 g Alkohol.
Von dieser Creme habe ich die Hälfte mit 0,05 g Hy-Säure angereichert, um zwei Testvarianten zu haben.
Seit eineinhalb Tagen verwende ich die Variante mit der Hy-Säure und das Hautbild hat sich auf jeden Fall schon deutlich gebessert. Irgend etwas "stimmt" naber och immer nicht, ich frage mich, ob ich auf Milchsäure – und damit Urea – verzichten und nicht lieber andere Hydratisierer wie Sodium PCA und Glycerin einsetzen sollte?
lg
Elisabeth
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Da hab ich schon geschaut, Dodo, und auch einiges berücksichtigt. Traubenkernöl hab ich bei meinen letzten Cremen gerne verwendet, vielleicht zu viel davon? Jetzt hole ich am besten nach, was ich bisher sträflich versäumt hab, nämlich mein bisheriges Pflegekonzept zu erläutern. Ich dachte, es reicht, Feedback für eine beruhigende Cremeformulierung einzuholen, aber natürlich kann das Problem gereizter Haut nicht getrennt von der bisherigen Pflege gesehen werden.
Also: Bei der Reinigung kommt im wesentlichen nur heißes Wasser zum Einsatz (ich schminke mich nicht). Seife nie, ab und zu eine milde Reinigungsmilch. Danach gibt’s Gesichtswasser und das ist immer ein pures Hydrolat. Da ich selbst destilliere, probiere ich hier gerne auch was aus. In den vergangenen Jahren haben sich als meine Lieblinge Rosen-, Feigenblätter-, Stiefmütterchen- und zwischendurch auch ein (sehr schwaches) Wacholder-Hydrolat herausgeschält.
Bei der pflegenden Creme (Fettphase rund um die 30 Prozent) hab ich immer wieder verschiedene Ölmischungen durchprobiert, wobei ich auf ein ausgewogenes Fettsäurespektrum achtete. Die Wasserphase bestand – natürlich – aus verschiedenen Hydrolaten. Auch hier war Abwechslung angesagt, ich wollte einfach testen, ob sich bei bestimmten Hydrolaten Unterschiede zeigten oder nicht. Bei den Emulgatoren kamen primär Montanov 68 und Lamecreme zum Einsatz, bei Gels war es Fluidlecithin Super. Konserviert wurde immer mit Rokonsal oder Natriumlaktat. In Sachen Wirkstoffen setzte ich praktisch bei jeder Creme auf Hy-Säure, D-Panthenol, Urea und Glycerin. Sobald ich andere Wirkstoffe wie Ectoin oder Nicotinamid dazupackte, hatte ich das Gefühl, dass die Haut unruhig wird, hab es also gelassen. Da ich ohnehin schon mit Hydrolaten in der Wasserbasis arbeitete, habe ich bei Pflanzentinkturen auf Sparflamme geschaltet, in der Regel wurde einzig eine selbsthergestellte Rotkleetinktur zum besseren Auflösen der Hy-Säure verwendet. Und noch eine Info: Worauf meine Haut seit eh und je geradezu hysterisch reagiert sind Fruchtsäuren.
Seit einigen Tagen lese ich mich noch gewissenhafter durch die Rührküche als sonst, schaute bei Lauterbach und Co. vorbei und habe vorerst folgende „Beruhigungsformulierung“ konzipiert:
Menge: 100 g, Fettphase: 35 Prozent
19 g Avocadoöl
11 g Sojaöl
1 g UdA
1,5 g Wollwachsalkohol
2,5 g Lanolin
Wasserphase:
40 g dest. Wasser
Emu: 2 Prozent Emulmetik und 1 Prozent Fluidlecithin Super
Wirkstoffe: 1 Msp. Allantoin, 2,5 g D-Panthenol, 1 g Liposomengel, 2 g Glycerin, 2 g Urea, gepuffert mit 2 g Natriumlaktat und zweieinhalb Tropfen Milchsäure (die empfohlenen 0,5 g waren nicht drin, weil sonst der ph-Wert weiß Gott wohin gefallen wäre). Konserviert mit 8 g Alkohol.
Von dieser Creme habe ich die Hälfte mit 0,05 g Hy-Säure angereichert, um zwei Testvarianten zu haben.
Seit eineinhalb Tagen verwende ich die Variante mit der Hy-Säure und das Hautbild hat sich auf jeden Fall schon deutlich gebessert. Irgend etwas "stimmt" naber och immer nicht, ich frage mich, ob ich auf Milchsäure – und damit Urea – verzichten und nicht lieber andere Hydratisierer wie Sodium PCA und Glycerin einsetzen sollte?
lg
Elisabeth
Also: Bei der Reinigung kommt im wesentlichen nur heißes Wasser zum Einsatz (ich schminke mich nicht). Seife nie, ab und zu eine milde Reinigungsmilch. Danach gibt’s Gesichtswasser und das ist immer ein pures Hydrolat. Da ich selbst destilliere, probiere ich hier gerne auch was aus. In den vergangenen Jahren haben sich als meine Lieblinge Rosen-, Feigenblätter-, Stiefmütterchen- und zwischendurch auch ein (sehr schwaches) Wacholder-Hydrolat herausgeschält.
Bei der pflegenden Creme (Fettphase rund um die 30 Prozent) hab ich immer wieder verschiedene Ölmischungen durchprobiert, wobei ich auf ein ausgewogenes Fettsäurespektrum achtete. Die Wasserphase bestand – natürlich – aus verschiedenen Hydrolaten. Auch hier war Abwechslung angesagt, ich wollte einfach testen, ob sich bei bestimmten Hydrolaten Unterschiede zeigten oder nicht. Bei den Emulgatoren kamen primär Montanov 68 und Lamecreme zum Einsatz, bei Gels war es Fluidlecithin Super. Konserviert wurde immer mit Rokonsal oder Natriumlaktat. In Sachen Wirkstoffen setzte ich praktisch bei jeder Creme auf Hy-Säure, D-Panthenol, Urea und Glycerin. Sobald ich andere Wirkstoffe wie Ectoin oder Nicotinamid dazupackte, hatte ich das Gefühl, dass die Haut unruhig wird, hab es also gelassen. Da ich ohnehin schon mit Hydrolaten in der Wasserbasis arbeitete, habe ich bei Pflanzentinkturen auf Sparflamme geschaltet, in der Regel wurde einzig eine selbsthergestellte Rotkleetinktur zum besseren Auflösen der Hy-Säure verwendet. Und noch eine Info: Worauf meine Haut seit eh und je geradezu hysterisch reagiert sind Fruchtsäuren.
Seit einigen Tagen lese ich mich noch gewissenhafter durch die Rührküche als sonst, schaute bei Lauterbach und Co. vorbei und habe vorerst folgende „Beruhigungsformulierung“ konzipiert:
Menge: 100 g, Fettphase: 35 Prozent
19 g Avocadoöl
11 g Sojaöl
1 g UdA
1,5 g Wollwachsalkohol
2,5 g Lanolin
Wasserphase:
40 g dest. Wasser
Emu: 2 Prozent Emulmetik und 1 Prozent Fluidlecithin Super
Wirkstoffe: 1 Msp. Allantoin, 2,5 g D-Panthenol, 1 g Liposomengel, 2 g Glycerin, 2 g Urea, gepuffert mit 2 g Natriumlaktat und zweieinhalb Tropfen Milchsäure (die empfohlenen 0,5 g waren nicht drin, weil sonst der ph-Wert weiß Gott wohin gefallen wäre). Konserviert mit 8 g Alkohol.
Von dieser Creme habe ich die Hälfte mit 0,05 g Hy-Säure angereichert, um zwei Testvarianten zu haben.
Seit eineinhalb Tagen verwende ich die Variante mit der Hy-Säure und das Hautbild hat sich auf jeden Fall schon deutlich gebessert. Irgend etwas "stimmt" naber och immer nicht, ich frage mich, ob ich auf Milchsäure – und damit Urea – verzichten und nicht lieber andere Hydratisierer wie Sodium PCA und Glycerin einsetzen sollte?
lg
Elisabeth
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Puppi
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Also ich finde 5% Alkohol zu wenig und die in deiner zuletzt eingesetzten Emulsion von 20% zu viel. Gereizte Haut kann wesentlich durch mikrobielle Belastung entstehen. Versuche doch die empfohlenen 12% Konservierung, wenn das nicht reicht kannst Du noch auf 15% erhöhen, das reizt die Haut keineswegs.
Das Rokonsal den ph-Wert senkt, wäre mir neu. Womit misst Du ihn denn? Ich konserviere sowohl mit Alkohl als auch mit Rokonsal und füge Milchsäure hinzu, damit ich den ph-Wert bei etwa 5 eingestellen kann, sonst ist er mit Rokonsal sogar etwas höher.
Ich habe meine Rührkarriere mit lecthinhältigen Emulgatoren begonnen, weil sie mir von ihrer Hautverwandtheit am Besten gefallen haben. Theoretisch habe ich sie am schlechtesten vertragen und auch Freundinnen die mitgetestet haben ging es so. Ich würde zuerst also nach der Konservierung den Emulgator verdächtigen, weniger einzelne Wirkstoffe
Das Rokonsal den ph-Wert senkt, wäre mir neu. Womit misst Du ihn denn? Ich konserviere sowohl mit Alkohl als auch mit Rokonsal und füge Milchsäure hinzu, damit ich den ph-Wert bei etwa 5 eingestellen kann, sonst ist er mit Rokonsal sogar etwas höher.
Ich habe meine Rührkarriere mit lecthinhältigen Emulgatoren begonnen, weil sie mir von ihrer Hautverwandtheit am Besten gefallen haben. Theoretisch habe ich sie am schlechtesten vertragen und auch Freundinnen die mitgetestet haben ging es so. Ich würde zuerst also nach der Konservierung den Emulgator verdächtigen, weniger einzelne Wirkstoffe
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selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Danke Puppi für die Hinweise, aber wie kommst du auf 20 Prozent Alkoholeinsatz bei meiner zuletzt angeführten Emulsion? 12 Prozent auf die Wasserphase gerechnet, die bei mir 65 g beträgt, ergeben auf meinem Rechner 7,8 g. Oder liegt in meiner Rechnung irgendwo einen Denkfehler?
Bei Rokonsal habe ich definitiv die Erfahrung mit der - sogar deutlichen! - ph-Wert-Senkung gemacht. Ursprünglich dachte ich, es liegt an den doch eher sauren Hydrolaten, dass meine Emulsionen immer einen so niedrigen ph-Wert aufweisen, den ich dann mit Natriumlaktat wieder nach oben schaukeln musste. Erst als ich mal VOR der Konservierung gemessen habe, stellte ich fest, dass es am Rokonsal lag, der Einsatz von 0,5 Prozent senkt den ph-Wert deutlich (der ph-Wert rutscht beispielsweise von ursprünglich 6 auf etwa 4). Soll/Darf ich die Bezugsquelle meines Rokonsal nennen?
Gemessen wird mit ph-Wert-Messstreifen. Wobei ich auch hier schon echt nervige Erfahrungen machte: Ich hab bestimmt schon ein kleines Vermögen für unterschiedlichste Messstreifen ausgegeben und sie alle (!) zeigten zum Teil sehr unterschiedliche Ergebnisse an, wobei die Unterschiede noch einmal unterschiedlich waren, je nach dem, ob destilliertes Wasser, ein Hydrolat oder eine Emulsion gemessen wurde
(da darf man, glaub ich, von "nervig" reden). Unabhängig von den Unterschieden zwischen den Streifen bleibt es aber Tatsache, dass ein- und dieselbe Messtreifenart vor und nach dem Einsatz von Rokonsal gravierende Unterschiede zeigt.
Bei Lecithin als Emulgator bin ich gelandet, weil ich ja die übrigen Emulgatoren sonst im Einsatz hab und - nachdem ich die Ursache der Reizungen (noch) nicht kenne - was anderes probieren wollte.
Vielleicht noch ein Wort zu den Hydrolaten, weil die mir persönlich so sehr am Herzen liegen: Auch diese stehen bei mir - eben weil ich hier schon zum Teil sehr starke Wirkungen erlebt habe - natürlich auch ganz oben auf der Liste der möglichen Verursacher. Mein Stiefmütterchen-Hydrolat beispielsweise, dass bei einer guten Freundin mit immer wieder stressbedingt wiederkehrenden neurodermitischen Schüben deutlich lindernde Wirkung gezeigt hat, vertrage ich derzeit überhaupt nicht! Bei Feigenblätter-Hydrolat wiederum kann ich regelrecht zusehen, wie sich die Haut beruhigt und Rötungen abklingen. Erklärung? Keine Ahnung. Vielleicht liegt's nicht nur an den pflanzlichen Wirkstoffen sondern auch am ph-Wert. Das Stiefmütterchen-Hydrolat ist deutlich saurer als das der Feigenblätter. Rosenhydrolat ist ebenfalls relativ sauer und so beruhigend dieses Wässerchen ansonsten auch ist, momentan mag's meine Haut gar nicht.
lg
Elisabeth
Bei Rokonsal habe ich definitiv die Erfahrung mit der - sogar deutlichen! - ph-Wert-Senkung gemacht. Ursprünglich dachte ich, es liegt an den doch eher sauren Hydrolaten, dass meine Emulsionen immer einen so niedrigen ph-Wert aufweisen, den ich dann mit Natriumlaktat wieder nach oben schaukeln musste. Erst als ich mal VOR der Konservierung gemessen habe, stellte ich fest, dass es am Rokonsal lag, der Einsatz von 0,5 Prozent senkt den ph-Wert deutlich (der ph-Wert rutscht beispielsweise von ursprünglich 6 auf etwa 4). Soll/Darf ich die Bezugsquelle meines Rokonsal nennen?
Gemessen wird mit ph-Wert-Messstreifen. Wobei ich auch hier schon echt nervige Erfahrungen machte: Ich hab bestimmt schon ein kleines Vermögen für unterschiedlichste Messstreifen ausgegeben und sie alle (!) zeigten zum Teil sehr unterschiedliche Ergebnisse an, wobei die Unterschiede noch einmal unterschiedlich waren, je nach dem, ob destilliertes Wasser, ein Hydrolat oder eine Emulsion gemessen wurde
Bei Lecithin als Emulgator bin ich gelandet, weil ich ja die übrigen Emulgatoren sonst im Einsatz hab und - nachdem ich die Ursache der Reizungen (noch) nicht kenne - was anderes probieren wollte.
Vielleicht noch ein Wort zu den Hydrolaten, weil die mir persönlich so sehr am Herzen liegen: Auch diese stehen bei mir - eben weil ich hier schon zum Teil sehr starke Wirkungen erlebt habe - natürlich auch ganz oben auf der Liste der möglichen Verursacher. Mein Stiefmütterchen-Hydrolat beispielsweise, dass bei einer guten Freundin mit immer wieder stressbedingt wiederkehrenden neurodermitischen Schüben deutlich lindernde Wirkung gezeigt hat, vertrage ich derzeit überhaupt nicht! Bei Feigenblätter-Hydrolat wiederum kann ich regelrecht zusehen, wie sich die Haut beruhigt und Rötungen abklingen. Erklärung? Keine Ahnung. Vielleicht liegt's nicht nur an den pflanzlichen Wirkstoffen sondern auch am ph-Wert. Das Stiefmütterchen-Hydrolat ist deutlich saurer als das der Feigenblätter. Rosenhydrolat ist ebenfalls relativ sauer und so beruhigend dieses Wässerchen ansonsten auch ist, momentan mag's meine Haut gar nicht.
lg
Elisabeth
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Bei der Alkoholrechnung bin ich anscheinend voll daneben gelegen. Erstens beträgt meine Wasserphase nicht 40 sondern 50 g (Entschuldigung für die Verwirrung, aber ich hab vergessen die zehn Gramm anzuführen, in denen ich Urea gelöst hab)
Ich nehme an, es ist auch ein Blödsinn, alles zu konservieren, was nicht unter Fettphase läuft, weil da ja auch Wirkstoffe wie Glycerin oder Urea drin sind, die nicht konserviert werden müssen. Was bedeuten würde, dass ich meine Creme mit 12 Prozent von 50 Gramm also 6 g reinem Alkohol konservieren müsste. Liege ich jetzt richtig?
lg
Elisabeth
Ich nehme an, es ist auch ein Blödsinn, alles zu konservieren, was nicht unter Fettphase läuft, weil da ja auch Wirkstoffe wie Glycerin oder Urea drin sind, die nicht konserviert werden müssen. Was bedeuten würde, dass ich meine Creme mit 12 Prozent von 50 Gramm also 6 g reinem Alkohol konservieren müsste. Liege ich jetzt richtig?
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Elisabeth
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Dodo
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo Selisa,
Wenn Du auf Fruchtsäuren sehr stark reagierst, dann hast Du natürlich Recht mit dem Verdacht gegen Milchsäure (ist auch eine alpha-Hydroxy-Säure)/Na-Laktat. Hinzu kommt, dass sich in Lösung das Verhältnis der beiden zueinander verschiebt, eben durch die Pufferwirkung. In saurer Lösung schnappt sich das Na-Laktat ein H+ und wird zur Milchsäure. Jetzt weiss ich aber nicht, ob eher die Milchsäure oder auch das Laktat die reizende Wirkung verursacht.
Jedenfalls ist das eine heisse Spur.
So, jetzt muss ich aber meine Mittagspause beenden, bis später dann,
Alles Liebe,
Dodo
Wenn Du auf Fruchtsäuren sehr stark reagierst, dann hast Du natürlich Recht mit dem Verdacht gegen Milchsäure (ist auch eine alpha-Hydroxy-Säure)/Na-Laktat. Hinzu kommt, dass sich in Lösung das Verhältnis der beiden zueinander verschiebt, eben durch die Pufferwirkung. In saurer Lösung schnappt sich das Na-Laktat ein H+ und wird zur Milchsäure. Jetzt weiss ich aber nicht, ob eher die Milchsäure oder auch das Laktat die reizende Wirkung verursacht.
Jedenfalls ist das eine heisse Spur.
So, jetzt muss ich aber meine Mittagspause beenden, bis später dann,
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- Helga
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo Selisa,
In Deinem Rezept von gesamt 100g (siehe oben) hast Du angeführt: 35% Fettphase
Also haben wir 65% Wasserphase, diesen Wert in den Rechner hier
eingegeben, mit gewünschten 15% Konservierung der Wasserphase und einer
Konzentration von z. B. 96% des vorhandenen Alkohols ergibt sich folgendes:
Die 56,6g Wasserphase beziehen sich auf die ganze restliche Wasserphase, hier sind also auch die
Wirkstoffe enthalten
In Deinem Rezept von gesamt 100g (siehe oben) hast Du angeführt: 35% Fettphase
Also haben wir 65% Wasserphase, diesen Wert in den Rechner hier
eingegeben, mit gewünschten 15% Konservierung der Wasserphase und einer
Konzentration von z. B. 96% des vorhandenen Alkohols ergibt sich folgendes:
Aber Achtung:Um 65 g 15%ig (% vol) konservierte Wasserphase zu erhalten, benötigen Sie 8.4 g 96%igen Alkohol und 56.6 g Wasserphase.
Die 56,6g Wasserphase beziehen sich auf die ganze restliche Wasserphase, hier sind also auch die
Wirkstoffe enthalten
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Salisa,
darf ich nochmals meinen Senf dazu geben?
eher leichtere und fettrudezierte Formulierungen?
Bzw. hast Du schon mal ausgetestet, wieviel Fettphase Du im Moment verträgst?
Heike schrieb hier
"...Trocken im Sinne von feuchtigkeitsarm zeigt sich in fehlendem Turgor (fehlendem Zellinnendruck), vor allem kleinen Knitterchen und aufgerauten Partien, die Haut erscheint »dünnhäutig« und juckt schnell.
Trocken im Sinne von fettarm zeigt vor allem Schüppchen, wirkt deutlich rau und rissig.
Du kannst es testen. Trage ein wenig Feuchtigkeitsfluid auf mit wenig Fett (höchstens 20 %) und 5 % Glycerin. Empfindest Du das als wohltuend (und zwar sehr rasch!), fehlt bestimmt Wasser.
Bleibt das Gefühl der Trockenheit weiter, versuche das nächste Mal ein wenig Fluid in der Handfläche mit etwas Ölmischung zu verrühren – besser? Dann brauchst Du mehr Fett.
Wichtig ist: es muss ein Fluid mit Emulgator sein, gerne Lecithin, damit das Fluid die Haut gut benetzt. In unserem Alter sind pure Ölmischungen selten gut. .."
darf ich nochmals meinen Senf dazu geben?
Diese Rezeptur kommt mir "schwer" und "dicht" vor, hattest Du nicht vorherhabe vorerst folgende „Beruhigungsformulierung“ konzipiert:
Menge: 100 g, Fettphase: 35 Prozent
19 g Avocadoöl
11 g Sojaöl
1 g UdA
1,5 g Wollwachsalkohol
2,5 g Lanolin
Wasserphase:
40 g dest. Wasser
eher leichtere und fettrudezierte Formulierungen?
Bzw. hast Du schon mal ausgetestet, wieviel Fettphase Du im Moment verträgst?
Heike schrieb hier
"...Trocken im Sinne von feuchtigkeitsarm zeigt sich in fehlendem Turgor (fehlendem Zellinnendruck), vor allem kleinen Knitterchen und aufgerauten Partien, die Haut erscheint »dünnhäutig« und juckt schnell.
Trocken im Sinne von fettarm zeigt vor allem Schüppchen, wirkt deutlich rau und rissig.
Du kannst es testen. Trage ein wenig Feuchtigkeitsfluid auf mit wenig Fett (höchstens 20 %) und 5 % Glycerin. Empfindest Du das als wohltuend (und zwar sehr rasch!), fehlt bestimmt Wasser.
Bleibt das Gefühl der Trockenheit weiter, versuche das nächste Mal ein wenig Fluid in der Handfläche mit etwas Ölmischung zu verrühren – besser? Dann brauchst Du mehr Fett.
Wichtig ist: es muss ein Fluid mit Emulgator sein, gerne Lecithin, damit das Fluid die Haut gut benetzt. In unserem Alter sind pure Ölmischungen selten gut. .."
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
Helga
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selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Rührköchinnen,
ich könnte euch alle
, ihr habt mir bei meiner Suche nach dem "Übeltäter" sehr geholfen, sozusagen die Haut gerettet.
Dodo, dein Hinweis auf das Wechselspiel von Milchsäure und Natriumlaktat, war für mich das letzte Tüpfelchen auf dem i, nach Eliminierung dieser Stoffe (inklusive Urea) machte das Häutchen noch einmal einen relaxten Sprung nach vorne.
Bezüglich der Fettphase werde ich auf etwa 25 Prozent gehen oder vielmehr dort bleiben. Ob meine Haut mehr Feuchtigkeit oder mehr Fett benötigt, könnte ich echt nicht sagen, sie ist - von den blöden Rötungen abgesehen - im Grunde in einem guten Zustand: Kein Jucken, kein Schuppen, keine aufgerauhten Stellen. Das war ja für mich das eigentlich Schräge an der ganzen Geschichte: Meine Haut hat sich trotz der sichtbaren Reizungen im Grunde gar nicht schlecht - ich würde sogar sagen fast gut - angefühlt! Ausgesehen hab ich freilich ... (Vielleicht hätte ich bloß den Spiegel aus dem Bad werfen sollen?)
Wie auch immer. Ich habe mich entschlossen, bei künftigen Formulierungen vorerst einmal auf Lecithin zu setzen. Konservierungsstoffe bleiben draußen, ich scheine Alkohol gut zu vertragen. Urea samt Pufferung bleibt ebenfalls außen vor.
Nochmals Danke für eure Hilfe, es ist wirklich toll, auf eine derart geballte Ladung an Erfahrung und Knowhow zurückgreifen zu können und zu dürfen.
lg
Elisabeth
ich könnte euch alle
Dodo, dein Hinweis auf das Wechselspiel von Milchsäure und Natriumlaktat, war für mich das letzte Tüpfelchen auf dem i, nach Eliminierung dieser Stoffe (inklusive Urea) machte das Häutchen noch einmal einen relaxten Sprung nach vorne.
Bezüglich der Fettphase werde ich auf etwa 25 Prozent gehen oder vielmehr dort bleiben. Ob meine Haut mehr Feuchtigkeit oder mehr Fett benötigt, könnte ich echt nicht sagen, sie ist - von den blöden Rötungen abgesehen - im Grunde in einem guten Zustand: Kein Jucken, kein Schuppen, keine aufgerauhten Stellen. Das war ja für mich das eigentlich Schräge an der ganzen Geschichte: Meine Haut hat sich trotz der sichtbaren Reizungen im Grunde gar nicht schlecht - ich würde sogar sagen fast gut - angefühlt! Ausgesehen hab ich freilich ... (Vielleicht hätte ich bloß den Spiegel aus dem Bad werfen sollen?)
Wie auch immer. Ich habe mich entschlossen, bei künftigen Formulierungen vorerst einmal auf Lecithin zu setzen. Konservierungsstoffe bleiben draußen, ich scheine Alkohol gut zu vertragen. Urea samt Pufferung bleibt ebenfalls außen vor.
Nochmals Danke für eure Hilfe, es ist wirklich toll, auf eine derart geballte Ladung an Erfahrung und Knowhow zurückgreifen zu können und zu dürfen.
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Elisabeth
- pflanzenölscheich
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Das ist wunderbar, liebe Elisabeth! 
Eine Frage bleibt aber: Wie wirst Du den pH-Wert der Emulsionen einstellen?
Eine Frage bleibt aber: Wie wirst Du den pH-Wert der Emulsionen einstellen?
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Wie ich den ph-Wert ohne Milchsäure einstellen will, ist eine gute Frage, auf die ich noch keine Antwort habe. Ganz ohne wird's vielleicht aber auch gar nicht gehen müssen. Mir erscheint wirklich das Zusammenwirken von Urea und der notwendigen Pufferung von Natriumlaktat und Milchsäure das Problem zu sein, da kommt anscheinend für meine Haut zu viel an Fruchstäure zusammen (soweit man das nach wenigen Tagen sagen kann). Aktuell habe ich jetzt eine Variante gerührt (ich schreib nicht, die wievielte das jetzt ist), bei der ich lediglich einen halben Tropfen Milchsäure auf ca. 160 g Creme benötigte, um einen ph-Wert von etwa 5,5 zu erzielen. Diese Dosis sollte auch für mich verkraftbar sein... -
Falls jemand Tipps hat, wie die ph-Wert-Einstellung Milchsäure (und ohne massive Einschränkungen bzw. heilloses Herumjonglieren und Probieren bei der Rohstoffzusammensetzung) funktioniert, bitte herbei!
Bisher hatte ich ja ohnehin eher das gegenteilige Problem: Mein sich völlig abartig verhaltendes Rokonsal hat den ph-Wert derart runtergedrückt, dass ich praktisch immer Natriumlaktat brauchte, um wieder nach oben zu kommen. Möglich, dass ich ein ähnliches Problem kriege, sobald ich die Wasserbasis wieder ganz oder teilweise durch Hydrolate ersetze. Generell ist mir momentan weder nach Natriumlaktat noch nach Natron oder sonstigem...
lg
Elisabeth
Falls jemand Tipps hat, wie die ph-Wert-Einstellung Milchsäure (und ohne massive Einschränkungen bzw. heilloses Herumjonglieren und Probieren bei der Rohstoffzusammensetzung) funktioniert, bitte herbei!
Bisher hatte ich ja ohnehin eher das gegenteilige Problem: Mein sich völlig abartig verhaltendes Rokonsal hat den ph-Wert derart runtergedrückt, dass ich praktisch immer Natriumlaktat brauchte, um wieder nach oben zu kommen. Möglich, dass ich ein ähnliches Problem kriege, sobald ich die Wasserbasis wieder ganz oder teilweise durch Hydrolate ersetze. Generell ist mir momentan weder nach Natriumlaktat noch nach Natron oder sonstigem...
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Elisabeth
- Helga
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Hallo Elisabeth,
ich habe mir aus Zitronensäure, Alkohol und abgekochtem, dest. Wasser schon
mal was gebastelt. Nicht zum Aufheben, nach Zugabe der Tropfen in eine
Creme den Rest entsorgt
ich habe mir aus Zitronensäure, Alkohol und abgekochtem, dest. Wasser schon
mal was gebastelt. Nicht zum Aufheben, nach Zugabe der Tropfen in eine
Creme den Rest entsorgt
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)
Helga
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Sie zählt zur Gruppe der Fruchtsäuren, und die verträgt Elisabeth ja nicht - oder doch?chhelga hat geschrieben:Zitronensäure
Zum Laktatpuffer wollte ich noch etwas anmerken: Elisabeth, Du hast oben geschrieben, dass nach zwei Tropfen Milchsäure Schluss war, weil die Mischung ohnedies schon so sauer war. Dadurch hast Du natürlich auch keinen funktionierenden (=ausreichend kapazitiven) Laktatpuffer gehabt, weil dieser auf einem gewissen Verhältnis von Milchsäure zu Natriumlaktat beruht. Du hättest zum pH-Einstellen also den Puffer plus Extra-Natriumlaktat nehmen müssen, damit die übergroße Säure (Wovn eigentlich? Hydrolate waren ja diesmal keine dabei, oder?) kompensiert wird.
Dexpanthenol, Urea und Natriumlaktat scheinen nach meiner Erfahrung einen recht hohen osmotischen Druck zu haben - das wäre Erklärungsansatz Nummer zwei. Somit könntest Du den pH wie gewohnt mit Milchsäure einstellen und einfach andere Hydratisierer nehmen.
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Das mit den relativ hohen Säurewerten in meinen Cremen hat mich auch oft verwirrt. Selbst bei der aktuellen Variante, in der keine Hydrolate enthalten waren, reichte - wie gesagt - ein halber Tropfen Milchsäure, um den ph-Wert einzustellen. Nach meinen seltsamen Erfahrungen mit Rokonsoal frage ich mich aber, ob vielleicht manche Rohstoffe noch sätzliche Mittel enthalten? - Den "Ausbau" des Puffers werde ich mir vorerst schenken. Der Zustand meiner Haut macht mich momentan einfach zu glücklich, um ein Experiment in dieser Richtung zu wagen.pflanzenölscheich hat geschrieben:Du hättest zum pH-Einstellen also den Puffer plus Extra-Natriumlaktat nehmen müssen, damit die übergroße Säure (Wovn eigentlich? Hydrolate waren ja diesmal keine dabei, oder?) kompensiert wird.
pflanzenölscheich hat geschrieben:Dexpanthenol, Urea und Natriumlaktat scheinen nach meiner Erfahrung einen recht hohen osmotischen Druck zu haben - das wäre Erklärungsansatz Nummer zwei.
Bei den Hydratisierern bleibe ich vorerst bei Glycerin und Hy-Säure, Urea samt Pufferproblem bleibt definitiv draußen. Was die Fettphase angeht, so werde ich ein klein wenig nach oben gehen, die Anwendung meiner 25-Prozent-Variante hat gezeigt, dass ich durchaus noch ein paar Tropfen Extra-Öl vertrage.
lg
Elisabeth
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Dodo
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Elisabeth:selisa hat geschrieben:Gemessen wird mit ph-Wert-Messstreifen. Wobei ich auch hier schon echt nervige Erfahrungen machte: .......Vielleicht liegt's nicht nur an den pflanzlichen Wirkstoffen sondern auch am ph-Wert. Das Stiefmütterchen-Hydrolat ist deutlich saurer als das der Feigenblätter. Rosenhydrolat ist ebenfalls relativ sauer und so beruhigend dieses Wässerchen ansonsten auch ist, momentan mag's meine Haut gar nicht.
Ich habe heute das gleiche erlebt wie Du:
Einmal zu tief gerutscht mit dem ph-Wert und die Creme war nicht mehr zu retten:
Na-Laktat/Milchsäure im Verhältnis 4:1 wurde krachsauer, Zugabe von mehr Na-Laktat ging irgendwann nicht mehr, ohne zu hohe Salzkonzentrationen in der Creme zu erzeugen. Ich traute zum Schluss meinem ph-Papier nicht mehr, das zeigte ca. pH 5 und riskierte meine Zungenspitze
Fazit: Blind einen Puffer von 0,5% Milchsäure und 2% Na-Laktat anwenden ist riskant. Vielleicht sind die Lösungen Milchsäure und Na-Laktat nicht überall gleich konzentriert, oder andere Säurebildner in der Creme verschieben das Säure-Basenverhältnis.
Als nächstes rühre ich mir auch eine Creme ohne Urea- Na-Laktat/Milchsäure, sonnst verschrumpelt meine Haut bevor ich mal wieder 'ne Creme hinkriege.
alles Liebe,m
Dodo
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Einen Säurebildner-Kandidaten habe ich gleich mit entlarvt (war die zweite Formulierung heute nachmittag, die ich in den Sand gesetzt hatte):
Ascorbyl-Palmitat, auch unter Vitamin-C Palmitat bekannt.
Die von Heike in der Barriereschutzbasis eingesetzte Dosierung um 0,2% in der Creme ergibt ca. pH 5,5, also sehr verträglich (BSB zu ca. 2% i.d. Creme mit daraus resultierender EK von 0,2% an Vit-C Palmitat). Aber wehe, man ist auf einen Vitaminschub aus und dosiert auch nur das Doppelte. Na ja, die Details erzähle ich dann mal unter einem passenderen Thread, am besten erst morgen.
Liebe Grüsse,
Dodo
Ascorbyl-Palmitat, auch unter Vitamin-C Palmitat bekannt.
Die von Heike in der Barriereschutzbasis eingesetzte Dosierung um 0,2% in der Creme ergibt ca. pH 5,5, also sehr verträglich (BSB zu ca. 2% i.d. Creme mit daraus resultierender EK von 0,2% an Vit-C Palmitat). Aber wehe, man ist auf einen Vitaminschub aus und dosiert auch nur das Doppelte. Na ja, die Details erzähle ich dann mal unter einem passenderen Thread, am besten erst morgen.
Liebe Grüsse,
Dodo
-
selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Dodo, das deckt sich exakt mit meinen Erfahrungen. Meine Haut reagiert auf Vitamin-C definitiv mit Stress. Ich hab's nach einigen Versuchen aufgegeben, herauszufinden, ob es an der Dosierung oder der sonstigen Zusammensetzung der Crème liegt. Kann sein, dass es eine auch für mich verträgliche Anwedung gibt, ich hab sie nicht gefunden und deshalb Vitamin C schon vor längerer Zeit aus meiner Zutatenliste gestrichen.Dodo hat geschrieben:Einen Säurebildner-Kandidaten habe ich gleich mit entlarvt (war die zweite Formulierung heute nachmittag, die ich in den Sand gesetzt hatte):
Ascorbyl-Palmitat, auch unter Vitamin-C Palmitat bekannt.
lg
Elisabeth
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selisa
Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Auf meiner Suche nach möglichen Reizfaktoren bin ich auf noch eine sehr entscheidende Quelle gestoßen: den ph-Wert. Bisher hatte ich immer auf 5,5 eingestellt und bin damit in der Regel gut gefahren. Wie sich das nun darstellt, dürfte diese Verträglichkeit ein Irrtum – basierend auf dem Fehlerspektrum meines ph-Papieres – gewesen sein!
Weil mir meine 35-Prozent-Fett-Creme ohne Urea, Milchsäure und Natriumlaktat so gut tat, aber zu schwer war, rührte ich eine 25-Prozent-Variante. Einziger Unterschied: Mehr destilliertes Wasser und dazu ein Fuzerl Wachs als Konistenzgeber. Ergebnis: Hautreizung. Glücklicherweise war gerade mein kürzlich bestelltes elektronisches ph-Meter eingetroffen, ich messe also nach. Ergebnis: ph-Wert 5,5. Nun schon etwas verwirrt messe ich meine 35-Prozent-Fettcrème mit dem neuen Elektronik-Teil: 5,9!
Ich rührte sofort die gleiche Creme noch einmal (also die mit 25 Prozent Fettphase), ersetzte das destillierte Wasser je zur Hälfte mit Stiefmütterchen-Hydrolat und stillem Mineralwasser (abgekocht, versteht sich), justiere mit einem Tropfen Milchsäure auf einen ph-Wert von 6 und: PERFEKT! Nix rot, nix gereizt, die Haut fühlt sich einfach super an und – was nicht unwesentlich aus - schaut auch so aus (soweit das halt in meinem Alter der Fall sein kann).
Der gefühlte Unterschied zwischen korrekten 5,5 und 5,9 ist eklatant, war für mich mit den ph-Messtreifen allerdings nicht in dieser Deutlichkeit wahrnehmbar. Ich bleibe vorerst bei ph 6 und meide alles, was irgendwie „sauer“ sein könnte (auch destilliertes Wasser, denn das kann durch Reaktion mit der umgebenden Luft schon mal auf 4,5 runterrutschen, wie ich nachgelesen habe…)
lg
Elisabeth
Weil mir meine 35-Prozent-Fett-Creme ohne Urea, Milchsäure und Natriumlaktat so gut tat, aber zu schwer war, rührte ich eine 25-Prozent-Variante. Einziger Unterschied: Mehr destilliertes Wasser und dazu ein Fuzerl Wachs als Konistenzgeber. Ergebnis: Hautreizung. Glücklicherweise war gerade mein kürzlich bestelltes elektronisches ph-Meter eingetroffen, ich messe also nach. Ergebnis: ph-Wert 5,5. Nun schon etwas verwirrt messe ich meine 35-Prozent-Fettcrème mit dem neuen Elektronik-Teil: 5,9!
Ich rührte sofort die gleiche Creme noch einmal (also die mit 25 Prozent Fettphase), ersetzte das destillierte Wasser je zur Hälfte mit Stiefmütterchen-Hydrolat und stillem Mineralwasser (abgekocht, versteht sich), justiere mit einem Tropfen Milchsäure auf einen ph-Wert von 6 und: PERFEKT! Nix rot, nix gereizt, die Haut fühlt sich einfach super an und – was nicht unwesentlich aus - schaut auch so aus (soweit das halt in meinem Alter der Fall sein kann).
Der gefühlte Unterschied zwischen korrekten 5,5 und 5,9 ist eklatant, war für mich mit den ph-Messtreifen allerdings nicht in dieser Deutlichkeit wahrnehmbar. Ich bleibe vorerst bei ph 6 und meide alles, was irgendwie „sauer“ sein könnte (auch destilliertes Wasser, denn das kann durch Reaktion mit der umgebenden Luft schon mal auf 4,5 runterrutschen, wie ich nachgelesen habe…)
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Der pH-Wert steigt und fällt in 10er-Potenzen, pH 5 ist also 10-mal saurer als pH 6. Das kann je nach Sensibilität und Hautsituation schon eine Menge ausmachen. 
Liebe Grüße
Heike
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Re: Suche Hilfe für gereizte reife Haut
Liebe Elisabeth, das ist sehr aufschlussreich, zeigt aber auch, dass Deine Haut sehr schwach beim pH-Wert-Korrigieren ist - wie meine es war, aber die hat sich inzwischen gebessert. Ich kann mir wieder etwas Öl mit Wasser aus der Wasserleitung (etwa pH 7) auftragen, einziehen lassen, und meine Haut ist zufrieden. Trotzdem baue ich immer noch in jedes Produkt einen pH-Puffer ein - sicher ist sicher. 
Wenn Deine Haut sooo sensibel auf Abweichungen von ihrem Lieblings-pH reagiert, müsstest Du nun eigentlich auf pH-Wert 6 puffern.
Wenn Deine Haut sooo sensibel auf Abweichungen von ihrem Lieblings-pH reagiert, müsstest Du nun eigentlich auf pH-Wert 6 puffern.
