Hallo,
ich stehe Raumsprays auch eher skeptisch gegenüber, weil die versprühten Tröpfchen, wie schon erwähnt, eben unkontrolliert sonstwo landen. Wenn man nicht aufpasst, auch in den Atemwegen... Außerdem ist der Duft nach dem Versprühen erst einmal recht intensiv, was den anderen im Raum nicht unbedingt gefällt.
Ich mische Raumdüfte, die ich in hübsche kleine Flaschen fülle, in denen ich 4 bis 6 Rattanstäbchen stehen habe (gibt's z. B. Bei Behawe). Bei meinen ersten Versuchen mit 80 %igem Weingeist und Wasser verflog das Ganze leider sehr schnell. Dann habe ich bei den nächsten Ansätzen Glycerin mit dazugetan, und die Mischung "haftete" schon besser an den Stäbchen und verflog deutlich langsamer.
Nun bin ich vor ein paar Wochen bei Aroma-Zone auf Myristate d'isopropyle gestoßen
Klick. AZ erwähnt die hervorragende Eignung bei der Verwendung mit den Stäbchen (siehe Stichworte "compositions pour diffuseur à tiges" oder nur "diffuseurs"). Es gibt dann auch genauere Angaben zur Dosierung ("dosage").
Ich habe einen Schnellschuss mit 50 % Weingeist und 50 % Myristate gemacht und bin sehr zufrieden. Ob es das optimale Verhältnis ist, kann ich noch nicht sagen, da ich momentan beruflich wieder ein größeres Projekt laufen habe und mir die Zeit fehlt. Ich bleibe aber meist unter den empfohlenen Mengen an ÄÖs, weil ich den Duft lieber nur dezent haben möchte. Da muss man sich herantasten.
Herzlichen Dank an Ulrike für den Link - da sind Anregungen dabei, auf deren Basis man in kleinen Mengen experimentieren kann
Liebe Grüße,
Katrin