Böse bin ich natürlich nicht, aber unbefriedigend ist es selbstverständlich schon, wenn sich jemand der Diskussion genau in dem Augenblick entzieht, in dem es spannend geworden wäre. Ich ersuche daher, zu einem späteren Zeitpunkt auf meine oben angeführten Quellenzitate und Ergebnisse ausführlich einzugehen. Und selbst dann, wenn sich der Begriff "Precursor" aus der angeführten Publikation mit einigem Aufwand so erklären ließe, dass er sich mit den Tatsachen nicht spießt, wäre es trotzdem eine gute Idee, in Deinem Rohstoffportrait, das eine große Reichweite hat und an dem sich viele Menschen orientieren, keine derart erklärungsbedürftige und damit irreführende sondern eine klare (also eine unmittelbar in Übereinstimmung mit den Fakten verständliche) Formulierung zu verwenden.Heike hat geschrieben:Pflösch, sei mir nicht böse, aber wie ich schon schrieb: Ich habe im Moment nicht die Zeit, mich der Frage zu widmen. Ich kenne Menschen, die ich beizeiten fragen werde, wie der Begriff »Precursor« im Kontext zu verstehen ist.
Und genau zur Fähigkeit tierischer Organismen, Vitamin A zu bilden, habe ich, ohne viel zu suchen, die gegenteilige Aussage gefunden (siehe oben) - es sei denn, das Wort "bilden" entbehrt hier seiner "de novo"-Konnotation, wie ich sie ohne erklärenden Zusatz aber verstanden hätte.Ich habe ihn nicht angezweifelt, weil ich ihm so verstand wie ich erläutert habe:
Heike hat geschrieben:Möglicherweise resultiert die Formulierung der Autoren des Fachartikels daraus, dass Vitamin A (in der Definition »Retinol und seine Ester bzw. alle aktiven Verbindungen des all-trans-Retinol«) ausschließlich in tierischen Organismen gebildet wird und in Pflanzen prinzipiell nur in Vorstufen (als »Precursor«) enthalten ist?
Also dann: Viel Erfolg bei der Arbeit, und Fortsetzung folgt!




