Konsistenz in Handcreme

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderator: Helga

estrella

Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Nach längerer Zeit Abwesenheit (mir blieb nur Zeit spät nachts und in der Hetze das notwendigste für den Alltag mit bewährten Rezepten zu rühren) mache ich mich nun weider daran eine Handcreme zu entwickeln.
Doch schon der erste Versuch scheiterte an der Konsistenz.

Meine Frage: Mache ich grundlegend etwas falsch? (oder muss nur der Emulgator und Konsistenzgeber Anteil erhöht werden?)
Ist es noch "zeitgemäss" eine Handcreme als W in O von Hand zu rühren. (Ich mache super Erfahrungen mit dem Stabmixer und O in W Emulsionen- dachte aber ich probiere mal etwas neues aus)

Hier das Rezept:

140ml Wasser

25g Mandelöl
10g Jojobaöl
10g Weizenkeimöl
3g Bienenwachs

4.5 g Cetearyl Alkohol
5 g Fluidlecitin Super

20g Glycerin
29g Alkohol ((inkl.1.5g Arnika Urtinktur/1.5gr Calendula Urtinktur(=Konservierung))
0.5g Xanthan
0.4g Kaliumsorbat

Ölanteil 24%
Wachs 1.5%
Konsistanzgeber 3%
Emulgator 3%
Wasser ca. 70%

Emulgator und Konsistenzgerber mit dem Öl und Wachs in Wasserbad erhitzt. Bi 70° Fett und Wasserphase das Wasser tropfenweise zum Öl- beides noch im Wasserbad. Mit Glasspatel gerührt.
Als alles Wasser drinnen war von Hand gerührt bis 40°
Danach das im Glycerin gelöste Xanthan dazu gegeben und gerührt.
Das in wenig Wasser gelöste Kaliumsorbat dazu gegeben.

und dann eben gerührt und gehofft und gerührt und noch mehr gehofft dass das ganze eindickt.
tja und dann in einem verzweifelten Rettungsversuch in einen Teil Guarnkernmehr eingestreut- ergab eine Mayonnaiseartige Konsistenz. In den andern Teil in ganz wenig Jojobaöl 2g Cethylalkohol aufgelöst und nochmals eingemischt.
Dann um das ganze noch schlimmer zu machen alles noch mit dem Stabmixer bearbeitet.

Ich weiss die Rettungsversuche sind totales gebastel- ist mir völlig klar dass das so nicht geht. Aber ich wollte die wertvollen Öle retten (und auch völlig klar, dass bei Versuchen natürlich kleinere Mengen gerührt werden sollte- ich hoffte halt einfach auf einen Volltreffer...!)
Wäre schön wenn jemand Zeit fände sich das kurz anzuschauen.
herzlichen Dank schon im Voraus
:hanf:
estrella

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Helga
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Hallo Estrella,

ich habe es Dir in % umgerechnet (ist einfacher für eine Bewertung :) )

in % von Gesamt / Gramm
10,11 % 25g Mandelöl
4,04 % 10g Jojobaöl
4,04 % 10g Weizenkeimöl
1,21 % 3g Bienenwachs
1,82 % 4.5 g Cetearyl Alkohol
2,02 % 5 g Fluidlecitin Super

Wasserphase:
56,59 % 140ml Wasser
11,72 % 29g Alkohol ((inkl.1.5g Arnika Urtinktur/1.5gr Calendula Urtinktur(=Konservierung))
8,08 % 20g Glycerin
0,20 % 0.5g Xanthan
0,16 % 0.4g Kaliumsorbat
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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toshka
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von toshka »

Hi! Ich bin jetzt nicht der profi, bin seit einem knappen Jahr dabei, aber was ich mir gemerkt habe, ist dass die Emulgierung ordentlich Schmackes braucht. Von der Hand rühren reicht es nicht.

Angefangen habe ich mit Handmixer, habe mir dann dann so ein kleines Rührgerät gekauft, den ich immer noch gerne für Minichargen nehmen, und gelandet bin beim Apothekergerät Unguator mit 2000 Umdrehungen/min. Das musst Du natürlich nicht, aber die Emulsion braucht die mechanische Energie um Öl- mit Wassertröpfchen zu verbinden. Sicherlich können die anderen dir das besser erklären :monsieur:
Liebe Grüße
toshka

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Helga
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Hallo Estrella,

nun habe ich mehr Zeit :)

Also - leider kann ich Dir keine konkrete Antwort geben, mit dem von Dir benutzen Co-Emulgator Cetearyl Alcohol habe ich keine Erfahrung.
Doch schon der erste Versuch scheiterte an der Konsistenz.
Kannst du die Konsistenz beschreiben und wie möchtest Du sie haben?
Nach Deinen Zutaten zu schliessen, wird es wahrscheinlich milchig-cremig sein oder nur milchig? Fluidlecithin super macht (in einer höheren Einsatzkonzentration) ein bisschen puddingartige Konsistenz.
Meine Frage: Mache ich grundlegend etwas falsch? (oder muss nur der Emulgator und Konsistenzgeber Anteil erhöht werden?)
Um einen Irrtum auszuschliessen: Verwendet hast Du Cetearyl Alcohol (Link wie oben) und nicht den Konsistenzgeber
Cetyl Alcohol
Wie gesagt, mit Cetearyl alcohol habe ich keine Erfahrung, weiss daher auch nicht, wie er zusammen mit Fluidlecithin super (kurz FLS) wirkt.
Ist es noch "zeitgemäss" eine Handcreme als W in O von Hand zu rühren. (Ich mache super Erfahrungen mit dem Stabmixer und O in W Emulsionen- dachte aber ich probiere mal etwas neues aus)
Mit Stabmixer zu rühren ist perfekt :); wenn Du mit "von Hand rühren" meinst, mit einer Spatel zu rühren, davon rate ich Dir ab, dringend sogar :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Pialina
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Pialina »

estrella hat geschrieben:Meine Frage: Mache ich grundlegend etwas falsch? (oder muss nur der Emulgator und Konsistenzgeber Anteil erhöht werden?)
Ist es noch "zeitgemäss" eine Handcreme als W in O von Hand zu rühren. (Ich mache super Erfahrungen mit dem Stabmixer und O in W Emulsionen- dachte aber ich probiere mal etwas neues aus)
Du hast versucht, eine W/O Creme zu rühren, allerdings mit einer recht niedrigen Fettphase, etwa 22%, richtig?

Wenn Du eine W/O Creme haben möchtest, ist es richtig, dass Du nicht den Stabmixer eingesetzt hast, denn W/O- Emulsionen werden laut Rührkurs nicht hochtourig gerührt, allerdings erfordern sie auch eine Fettphase von mindestens 50%. Als Rührgerät würde ich ein Handrührgerät und Knethaken auf niedrigster Stufe empfehlen.

Ich bin nicht sicher, ob sich Lecithine als Emulgator für W/O Emulsionen bei so niedriger Fettphase eignen. Es gibt jedoch einen anderen W/O Emulgator, der so hohe Wasserphasen "packt" (bis 80%):Dermofeel PR. Laut Beschreibung erhält man damit jedoch eher niedrigviskose Lotionen- ich weiß nicht, ob Dir das zusagt.

Wenn Du mehr Konsistenz möchtest, bei niedriger Fettphase, wirst Du mit einer O/W-Emulsion vielleicht glücklicher - oder eben mit einer W/O mit höherer Fettphase. 8)
Liebe Grüße,
Pialina

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

@ Helga vielen herzlichen Dank für s umrechnen!!!

@ toshka
toshka hat geschrieben:..... Emulgierung ordentlich Schmackes braucht. Von der Hand rühren reicht es nicht......
danke für deine Hilfe- hab aber eben extra nachgeschaut und bei WinO Emulsionen sollen es eben explizit nicht so hohe Scherkräfte sein....war für mich auch das erste Mal eine W in O Emulsion zu rühren.

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Elin
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Elin »

Hallo estrella,
was die Verarbeitung betrifft kann ich Pialina nur zustimmen: von Hand rühren, evtl. sogar in der Fantaschale mit dem Pistill das Wasser "einarbeiten". Wasser muss unbedingt dieselbe Temperaturhaben wie die Fettphase, die wiederum -weil das Rühren länger dauert- im Wasserbad bei konstanter Temperatur gehalten werden sollte.
Zu dem Emulgator kann ich nichts beisteuern, würde aber die Lektüre über Lanolin und Wollwachsalkohol als Alternative empfehlen. Vielleicht auch als Kombi?

Halt uns auf dem Laufenden :popcorn:
Es gibt kein Verbot für alte Frauen auf Bäume zu klettern.
Astrid Lindgren

Liebe Grüße
Elin :klimper:

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Liebe Pialina chhelga und Elin
Tausend Dank für eure Tipps!!

Nun ich bin um einiges schlauer geworden. Da ich mich an eine bekannte Creme herantaste (ich weiss, ich weiss- zum scheitern verurteilt....bitte nicht schimpfen!) habe ich mich an Fluidlecitin super gehalten. In der andern Creme ist jedoch Lysolecitin drinnen. Diese Creme ist in der Konsistenz etwas zwischen einer Creme mit Xyliance und einer mit Emulsan gerührt. Also leicht aber doch sehr fest in der Viskosität- so in etwa würd ich sie beschreiben.
Mein Endergebnis ist zwar himmeltraurig in der Konsistenz aber fantastisch in der Pflege!!! Werde also dran bleiben und ev. soger die Mengen mal dabei belassen- ausser den Konsistenzgeber und eben Emulgator. Werde da auch das nächste Mal Lysolecitin benutzen wie in der Vorlagecreme.
Werd mich nun einlesen ob es vor allem am Endprodukt liegt welche Rührmethode man wählt oder ob der Emulgator hauptausschlaggebend sein soll. Irgendwie hab ich mir diese Frage noch nie gestellt. Werde aber in Heikes Büchern sicherlich Antworten finden und euch nicht plagen mit solchen Basics.
Ach eine Frage hab ich dennoch:
Wie ist es mit dem "Einziehen"? Muss ich da etwas an den Ölen ändern- was ich nicht unbedingt möchte (wg. spreitverhalten und so?) oder hat das im Endeffekt auch mit Konsistenz und Emulgatortyp zu tun?
Oder ist das alles so chemisch dass der genaue Hintergrund von "gutem Einziehen" nicht einfach so erklärt werden kann?

Übrigens: Es wird eine Wiehnachts-Geschenk-Creme werden. Es gibt also sicherlich eine Fortsetzung nicht so wie bei meinem überaus vile zu ambitionierten Projekt der Bademalfarben....
Im Optimalfall komme ich am Montag dazu zu rühren- im schlechtesten Fall nächsten Freitag.
Ich melde mich wieder! und bis dahin nochmals tausend Dank an euch!!!!

auf bald :hallihallo:

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toshka
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von toshka »

estrella hat geschrieben:
@ toshka
toshka hat geschrieben:..... Emulgierung ordentlich Schmackes braucht. Von der Hand rühren reicht es nicht......
danke für deine Hilfe- hab aber eben extra nachgeschaut und bei WinO Emulsionen sollen es eben explizit nicht so hohe Scherkräfte sein....war für mich auch das erste Mal eine W in O Emulsion zu rühren.
Ich gehe mich in den Boden schämen :argverlegen: Sorry! Für mich kommt ja keine W/O Creme in Frage und deshalb habe ich mich nicht damit beschäftigt, ich dachte es gelte für alle Emulsionen.
Liebe Grüße
toshka

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Helga
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Hallo Estrella :)

ich habe im Hinterkopf noch, dass ich irgendwann mal ein Rezept für besagte Creme
gelesen habe. Aber es ist ein paar Jahre her und ich weiss die Stichworte nicht mehr.
Was ich in Erinnerung habe ist, dass Lanolin oder Wollwachsalkohol (?) enthalten war.
Leider finde ich es nicht mehr im Netz.

Einziehverhalten kannst Du steuern mit bestimmten Ölsäuren, bzw. Deiner Ölauswahl.
Wahrscheinlich hat es aber auch - so wie Du schreibst - etwas mit der Konsistenz bzw.
einem Emulgator zu tun. Die Creme in der blauen Dose zieht ja auch nicht sofort ein, aber
da ist ja auch eine ordentliche Portion Paraffin enthalten.

Du schreibst, die Öle Deiner Wahl möchtest du ungern ändern, es sind
10,11 % 25g Mandelöl (ölsäurebetont)
4,04 % 10g Jojobaöl (chem. gesehen ein Wachs)
4,04 % 10g Weizenkeimöl (Linolsäurebetont)

Es sind wunderbare Öle, Jojobaöl bildet aber einen feinen Film (doch nicht okklusiv) auf der Haut, auch Weizenkeimöl zieht etwas langsam ein und wirkt durch seinen relativ hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren haptisch etwas reichhaltig bzw. "einhüllend".
Beide Öle ziehen also nicht sofort in die Haut ein (wie z. B. Mandelöl) wie Du gespürt hast, haben jedoch auch ihre jeweiligen Vorteile, wie Du sicher schon vor erstellen Deines Rezeptes nachgelesen hast :)

Ich hatte übrigens oben gedacht Du hättest Dich verschrieben mit W/O :wink:, erst durch Pialina' s Beitrag wurde ich aufmerksam.

Darf ich Dich nochmals fragen (rein aus Neugier), warum Du eine hochviskose Konsistenz wie besagte N...a haben möchtest?
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Liebe chhelga

Vielen vielen Dank!
Ja- wie du schon schreibst ich habe alle Öle nochmals nachgeschaut und in ihren Eigenschaften geprüft aber das herausschälen so wie du es nun für mich gemacht hast- irgendwie steck ich dann vor lauter Erfinder-Fieber zu sehr in der Sache drinnen- wohl das Thema vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
Weshalb ich plötzlich von der Idee W in O so eingenommen war? Ich hab eigentlich keine Ahnung mehr!!
Die "Vorlage" falls man es überhaupt so nennen kann ist nicht die blaue Dose. Die mag ich ganz und gar nicht. Meine Haut hat sich seit Teenagerzeiten davon verabschiedet.
Nein- ich versuche die mit dem "orangen Band mit Goldstreifchen" nachzumischen. Ebenfalls in der Naturkosmetik Ecke. wahnsinns Duft nach meinem Empfinden und einfach traumhaft in der Pflege- aber eben sündhaft teuer...
Aber soll wie gesagt nur mal ein Grundgerüst sein. Ich weiss gut dass ich nie an eine solche Rezeptur rankomme.
Habe soeben nochmals gerührt obwohl überhaupt keine Zeit....
weniger Masse, die Gerätschaften nicht dampfsterilisiert und husch husch- so gar nicht meine Art.
Die Creme ist nun aber fertig und in der Dose.
Muss nun los weshalb ich noch nicht die exakten Änderungen eintrage.
Einfach mal zur Info für Neugierige:
Wachsanteil verdoppelt, Lecithin statt Fluidlecithin Super genommen, Cethylalkohl Anteil fast verdoppelt, Xanthananteil etwas erhöht.
Ev. sind dies schon zu viele Änderungen um eine genaue Aussage zu machen was sich nun wie ausgewirkt hat....die Creme ist aber sehr viel konsistenter- schon jetzt- und puddingartig (auch nicht ganz so das was ich wollte)
Ich melde mich wieder mit News.
bis dahin-schönen Sonntag euch allen :yeah:
estrella

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Helga
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

estrella hat geschrieben:Vielen vielen Dank!
Ja- wie du schon schreibst ich habe alle Öle nochmals nachgeschaut und in ihren Eigenschaften geprüft aber das herausschälen so wie du es nun für mich gemacht hast- irgendwie steck ich dann vor lauter Erfinder-Fieber zu sehr in der Sache drinnen- wohl das Thema vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen.
Weshalb ich plötzlich von der Idee W in O so eingenommen war? Ich hab eigentlich keine Ahnung mehr!!
Die "Vorlage" falls man es überhaupt so nennen kann ist nicht die blaue Dose. Die mag ich ganz und gar nicht.
:argstverlegen: Estrella, ich habe Deinen Thread verwechselt, sorry
Nein- ich versuche die mit dem "orangen Band mit Goldstreifchen" nachzumischen. Ebenfalls in der Naturkosmetik Ecke. wahnsinns Duft nach meinem Empfinden und einfach traumhaft in der Pflege- aber eben sündhaft teuer...
Ah ja - Hau....a ?
Einfach mal zur Info für Neugierige:
Wachsanteil verdoppelt, Lecithin statt Fluidlecithin Super genommen, Cethylalkohl Anteil fast verdoppelt, Xanthananteil etwas erhöht.
Wachsanteil verdoppelt: könnte eventuell "schmierig" werden oder ein "stoppendes" Gefühl verursachen
Lecithin: welches Lecithin?
Cethylalkohol: Creme wird viskoser, fühlt sich eventuell weniger fett an
(übrigens - im Rezept hast du Cetearyl Alcohol angeführt??)
Xanthan erhöht: Creme wird viskoser, cremiger ist "fluffiger" der richtige Ausdruck?
.die Creme ist aber sehr viel konsistenter- schon jetzt- und puddingartig (auch nicht ganz so das was ich wollte)
Puddingartig ist nichts schlechtes :) ; bei mir hat sich das nach Zugabe von Alkohol und Milchsäure gegeben,
Du konservierst glaube ich mit Kaliumsorbat.

Wird schon werden :) bist doch auf einem guten Weg, bald schon hast du ein Pflegeprodukt entwickelt, das Deiner bevorzugten Marke sehr nahe kommt ......
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Pialina
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Pialina »

estrella hat geschrieben:die Creme ist aber sehr viel konsistenter- schon jetzt- und puddingartig (auch nicht ganz so das was ich wollte)
Zur Orientierung für Konsistenzen mit LL finde ich Heike's Basisrezepturen mit Lysolecithin sehr informativ. Vielleicht hilft Dir das weiter. :wink:
Liebe Grüße,
Pialina

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Liebe Chhelga
Liebe Pialina

Vielen Dank ein weiteres Mal! Ja die Creme des Herrn Doktor ist die Vorlage ;o)
Benutze Cethylalkohol- war zuerst eine falsche Angabe von mir, sorry!...
Das Wachs zu verdoppeln war ganz eine gute Idee.
Ich bin meinem Handcremehimmel schon sehr nahe!!
Sie ist sehr pflegend und "heilt" sogar kleine Kälterisse. Man muss ihr allerdings 1-2 Minuten Zeit geben um einzuziehen.

Hier das aktuelle Rezept:

70g Wasser

12.5g Mandelöl
5g Jojobaöl
5g Weizenkeimöl
4.3g Bienenwachs

10 g Glycerin
12.5g Alkohol
0.8g Xanthan

3g Lecithin
3g Cethylalkohol

0.3g Kaliumsorbat

Hochtourig gerührt im Ablauf nach Heikes Rezeptangaben.

Viel Spass denjenigen welche sie auch ausprobieren wollen.
Werde die Creme nun testen und sie dann in den Rezepten einstellen, falls sich die Langzeitanwendung bewährt. (2 Wochen müssen reichen- soll ein Weihnachtsgeschenk werden :xmas: )

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Ulrike
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Hm - was ich in dem Rezept vermisse sind 2 Dinge. Zum einen fehlt mir ein "richtiger" Emulgator. Beide genannten Emulgatoren sind (für mich) nur Co-Emulgatoren. Die Konsistenz wäre mich einem klassischen Emulgator sicherlich "fester".

Zum anderen wäre eine Butter auch ein geeignetes Mittel, um Konsistenz zu geben. Sicher, eine Creme/Fluid funzt auch ohne Butter sehr gut. Meine Gesichtscreme enthält grundsätzlich keine Butter, da ich die Fettsäuren nicht vertrage (unreine Haut!). In einer Handcreme oder eine Bodylotion finde ich Buttern jedoch sehr angenehm und halt auch perfekt, um mehr Viskosität in die Creme zu bringen.

Aber das sind natürlich nur meine Gedanken. Es wird deine Creme und die soll dir gefallen!

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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Estrella schrieb: Ich bin meinem Handcremehimmel schon sehr nahe!!
Schön, ich freu mich für Dich :) Melde Dich einfach wieder, falls Du was ändern möchtest oder sie nicht nur gut, sondern ultimativ :wink: ist.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Ich habe nun leider schon erste Kurzzeitergebnisse- das Fluid scheint sich zu trennen. Allerdings eher in eine gelartige Masse und eine cremeartige! Kein Wasser....
Hier mal die Fotos der verschiedenen Stadien.
Bild
Dies ist die erste "Creme" welche mich ja veranlasst hat euch um Hilfe zu fragen. Total flüssig.

Hier der erfolgreiche zweite Versuch
Bild

und
Bild

Nun nach nur 4 Tagen sieht sie so aus:

Bild

nach kurzem Aufrühren so:
Bild

Ihr empfehlt mir ja einen richtigen Emulgator zu nehmen. Welchen würdet ihr denn dem Rezept noch beigeben?
Die Ölmischung entspricht mir zu 100%.
Das Fluid hinterlässt ein trockenes gepflegtes Gefühl.-eigentlich genau das was ich mir vorstelle. Ein wenig "wachsig" falls man es so nennen kann. Das hat sicher mit dem Cethylalkohol zu tun den ich ja reduzieren kann wenn ich einen andern Emulgator noch reinnehme.

Vielen Dank schon im voraus.
liebe Grüsse
estrella :xmas:

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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

So ein "trockenes Gefühl" vermittelt auch Olivem 1000. Der hat allerdings den Co-Emulgator (Cethylalkohol) schon intus.

Wenn du magst, schicke ich dir gerne eine Probe. Aber es gibt bestimmt noch andere geeignete Emus.

Ulrike
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

"Wachsig" macht das Bienenwachs, Cetylalkohol macht eher "trocken" :)
Fluidlecithin Super macht auch ein gutes, gepflegtes Gefühl.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, setzt sich kein Wasser ab, sondern
nur die Konsistenz ist in verscheidenen Bereichen anders? Da bin ich ratlos,
denn Du hast ja hochtourig gerührt, also sollte alles miteinander vermischt
sein. Warum hast Du den Anteil an FLS gegenber Deinem 1. Rezept vermindert?
Du kannst ihn ruhig wieder erhöhen :)
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Vielen Dank liebe Ulrike und Chhelga

Werde schauen was ich noch austeste. Mit euren Info s bin ich aber nun schon ein Stücklein weiter. Ich habe nach dem Kaltrühren mit dem Handmixer nicht mehr Hochtourig emulgiert. Ev. wäre das noch sinnvoll gewesen. mache ich aber sonst nie, damit nicht nochmals Luft in die Masse kommt. Ist auch nicht üblich, oder?
Ev. haben sich Glycerin-Xanthan Schlieren nicht ganz aufgelöst gehabt und diese trennen sich nun wieder heraus???...

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

ach was ich noch vergass, chhelga

Ich habe etwas inkonsequent die Mengen und Inhaltsstoffe im zweiten Rezept abgeändert... Nur die Hälfte der Menge genommen und im Endeffekt den Lecitingehalt erhöht. (zuerst waren s 5g dann auf die Hälfte der Gesamtmenge 3g- werde in einem weiteren Schritt auch wieder genauere Angaben machen- entschuldigt)
Allerdings habe ich im ersten Rezept Fluidlecitin Super und im zweiten Lysolecithin genommen. Von dem her kan ich die Unterschiede gar nicht soo genau ermessen...
werde die nächsten Tage nicht zum rühren kommen. Ev am Montag/Dienstag Nm
ich melde mich wieder :hallihallo:

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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Allerdings habe ich im ersten Rezept Fluidlecitin Super und im zweiten Lysolecithin genommen.
...... soweit ich mich erinnere macht Lysolecithin fluider, flüssiger. Ich schau mal, was
ich darüber hier im Forum finde :)


P.S.:
:gruebel: - vergiss das mit dem "fluider", das ist ja gar nicht Dein Problem;
ich stehe jetzt ganz schön auf der Leitung und warte mal Deinen nächsten Beitrag ab.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Dodo »

Ich habe die Erfahrung gemacht, das zu Lezithinen schön Emulsan passt und auch Cetylalkohol,
aber CA nicht mehr als 1,5 %. Mehr CA bringt nicht viel, stört nur das Hautgefühl. Lieber noch eine Butter dazugeben, oder auch UDA oder WWA.
Durch vorsichtiges Ansäuern auf pH 5,2 - 5,5 dickt Emulsan gerne noch an, danach 1 Tag ruhen lassen (bildet noch Konsistenz aus).

Bitte keine Lezithine mit Olivem 1000 anrühren ohne Vorversuche. Ich hatte danach immer Plörre, manchmal auch erst nach einer Woche leichte Ausschwitzungen. Aber die schöne Konsistenz war dahin und das gute Einziehverhalten auch. Andere sagen, Olivem 1000 von deutschen Shops würde das neuerdings mitmachen, muss man testen.

Gut in Handcremes macht sich Babassu-, Kokosöl oder Tucuma. Durch ihre kurzen Fettsäuren ziehen sie sehr gut ein, aber nicht mit Buttern verwechseln, denn diese hier stärken nicht die Konsistenz.

Gutes Gelingen!
Dodo

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Liebe Dodo

Vielen Dank
Das hört sich gut an. Habe herausgefunden, dass zuviel an Cethylalkohol auch das Problem sein könnte meiner Gelbildung. Leider schaffe ich es nicht den Thread worin ich diese Angabe gefunden hatte mit der Antwort hier zu verlinken.
War in "Cetylalkohol und seine Eigenschaften" (Bitte entschuldigt dass ich so Anfängermässig zitiere!)
Beitrag von Heike » 2. Januar 2008, 13:46

Margit hat geschrieben:Heike, das macht mich ganz verrückt. Ich will das verstehen.


:eek: :schmatz: Das werden wir zu verhindern wissen. Doch, Margit, Du hast das ja schon verstanden, das zeigen Deine Fragen, die Du nur abschließend brauchst, um Deine gedanklichen Bilder zu bestätigen.

margit hat geschrieben:Die Gelphase entsteht nur mit dem überschüssigen Emulgator und dem Cetylalkohol. Habe ich das richtig verstanden, oder
entsteht sie auch bei Fehlen eines Coemulgators?


Sie entsteht aus überschüssigem Emulgator plus Koemulgator. Irgendwann ist diese flüssig-kristalline Gelphase (die 3. im Junginger-Modell) vollständig ausgebildet – und wenn dann noch Koemulgator vorhanden ist, schwimmt er quasi solo in der Wasserphase und kristallisiert zunehmend aus. Er bildet die 4. Phase nach Jungingers Modell, die lipophile Gelphase. Dass dieses Modell dem wirklichen Aufbau von O/W-Emulsionen nahe kommt, konnte durch elektronenmikroskopische Aufnahmen bestätigt werden. Die lipophile Phase bringt noch einmal sehr viel Viskosität – und fixiert die dispergierten Öltröpfchen zusätzlich.

Und was passiert, wenn der Emulgator genau dosiert ist. und und. . ?


Du meinst, wenn nur soviel vorhanden ist, dass der Emulgator sich um die inneren Öltröpfchen als Grenzfläche anlagert, aber nicht mehr ungebunden vorliegt? Dann sollte es keine flüssig-kristalline Gelphase geben.

Gitta beschrieb übrigens letztens das Phänomen, dass zuviel Cetylalkohol wieder verflüssigt. Dieses Phänomen liegt auch an dem oben beschriebenen, ich habe es -> hier erläutert.


So nun muss ich nur noch Zeit finden nochmals zu rühren.
Werde wohl eine Basisrezeptur mit Lysolecitin von Heike mit meinen Ölen verbinden und dann nochmals ein Rezept schreiben. Oder einfach mal den Anteil Cethylalkohol verringern....
Ich melde mich wieder.

Ps: Danke übrigens auch Chhelga für deine Antwort - und die guten Verpackungstipps!!!
Hänge grad dort fest, statt mich endlich offline zu schalten!

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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Hier ist besagter Thread Cetylalkohol und seine Eigenschaften
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

estrella

Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von estrella »

Es hat nun doch bis nach Neujahr gedauert bis ich mein rezept verfeinern konnte. Hab ein "altes" Rezept für die Weihnachtsgeschenke verwendet....
Hier die aktuelle Version:

55.28% Wasser
6.96% Mandelöl
2.24% Bienenwachs
3.87% Jojobaöl
3.87% Weizenkeimöl

7.75% Glycerin
9.69% Alkohol
0.58% Xanthan

2.32% Lecithin
1.93% Cethylalkohol
1.60% Emulsan

0.19% Kaliumsorbat
0.72% Barriereschutzbasis

Die Zahlen lesen sich sehr "sperrig".Dies weil ich eine grössere Menge hergestellt habe und dann zurückgerechnet. Bei Gelegenheit werde ich eine weitere Charge machen und etwas gängigere Mengenangaben nehmen. Auch mag ich den Duft vom Weizenkeimöl nicht sehr- ev. diesen Anteil zugunsten Jojobaöl reduzieren. Mit der Konsistenz bin ich sehr zufrieden, sie zieht wunderbar ein und pflegt nach meinem Empfinden genau so wie die gekaufte von Dr. H.
Für mich ist der aktuell benötigte Schutz zu wenig- aber Freunde sind ganz begeistert. Ich halte euch weiterhin auf dem Laufenden.
bis bald
estrella :hanf:

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Helga
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Helga »

Estrella hat geschrieben: ...... aber Freunde sind ganz begeistert.
Das macht glücklich :knuddel: gratuliere Dir
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Akelei
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Akelei »

Liebe Estrella

Gestern habe ich dein Handcremerezept nachgerührt, mit einer kleinen Änderung. Das Glycerin habe ich um 2% reduziert, dafür 2% Panthenol hinzugefügt. Beduftet habe ich mit Ätherischen Ölen, den pH-Wert auf ca. 5,5 eingestellt.


55,4% Wasser
9.8% Mandelöl
4% Weizenkeimöl
4% Jojobaöl
3,4% Bienenwachs

6% Glycerin
9,8% Alkohol
0,6% Xanthan
2,4% Fluidlecithin Super
2,4% Cetylalkohol
2% Panthenol
0,2% Kaliumsorbat

8 gtt. Milchsäure
3 gtt. Lemongras
2 gtt. Litsea

Die Creme war gestern Abend eher flüssig. Auf der Haut hinterlässt sie ein angenehm gepflegtes Gefühl. Für mich ist es eine Nachtcreme, tagsüber ist sie mir zu fettend.

Heute sieht die Handcreme in der Konsistenz noch gleich aus wie gestern. Den Duft mag ich sehr gerne!
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry

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Ulrike
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Das Rezept liest sich sehr gut. Auch die Konservierung: Ganz meine Wellenlänge!
Nur eine Frage drängt sich mir auf: Warum keine Butter? (ich verzichte auch oft auf Butter!)

Ulrike
Ein Kaktus ist nichts anderes, als eine sehr gut bewaffnete Gurke!

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Rya
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Re: Konsistenz in Handcreme

Ungelesener Beitrag von Rya »

Dodo hat geschrieben:Bitte keine Lezithine mit Olivem 1000 anrühren ohne Vorversuche. Ich hatte danach immer Plörre, manchmal auch erst nach einer Woche leichte Ausschwitzungen.
Plörre? Ich hatte sogar nur mal 1 % LL und 1 % Olivem 1000 für ein HDG+ als Bodylotion und die Konsistenz war sehr schön. Etwas Sonnenblumenwachs war aber mit an Bord.
Ulrike hat geschrieben:Nur eine Frage drängt sich mir auf: Warum keine Butter? (ich verzichte auch oft auf Butter!)
Im Gesicht würde ich's ja verstehen, aber auch für eine Handcreme? Habt ihr da schlechte Erfahrungen gemacht? Man könnte ja den Anteil des BW etwas minimieren und stattdessen etwas Butter einbauen.
Süße Grüße

-Rya-

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