Hallo,
manchmal rühre ich auch größere Mengen, gestern erst ca. 600 g Haarspülung, weil ich die zu Weihnachten verschenke. Da meine Bechergläser nicht so groß sind (max. 500ml), mußte ich zwei Chargen hintereinander rühren.
Ich habe auch ca. 3 Bechergläser jeder Größe (50, 100, 250, 1 x 400, 3 x 500), ab und an geht mal eins kaputt und muß ersetzt werden. Mehrere Spatel und Glasstäbchen etc.
Meist plane ich 2-3 verschiedene Produkte, gestern z.B. Gesichtswasser, Augen-Make-Up Entferner und die Haarspülung.
Dann funktioniert das gut mit den Werkzeugen und hinterher lohnt es sich auch, die Spülmaschine damit zu befüllen.
Ich habe das Glück, eine kleine separate Küche (ca. 7 m²) für meine Kosmetik und Seifenherstellung zu haben. Da steht ein Kühlschrank, ein Herd , Spüle und eine 45er Spülmaschine und ein paar Schränke drin. Die war bei uns im Haus "über" und ich machte daraus die HWR-Küche, Waschmaschine und Trockner stehen auch drin. Notfalls kann ich dann auch über Nacht mal was stehen lassen...
Ich hab aber festgestellt, daß ich so ganz große Mengen gar nicht rühren mag. Jetzt in der Weihnachtszeit haben sich ein paar Freundinnen von mir diverse Sachen gewünscht, aber sobald die Mengen größer werden oder ich das gleiche Produkt mit 3 verschiedenen Düften machen "soll", geht mir irgendwie der Spaß ab. Ich rühre am liebsten kleine Mengen in 50g oder 100g. Ich liebe es, so kleine Winzmengen mit meiner Feinwaage abzuwiegen. Deshalb werde ich demnächst nicht mehr so viel für andere Rühren, sondern mehr für mich. Ich hatte einer Bekannten z.B. 1,5 kg Badepralinen versprochen in drei verschiedenen Düften. Das grenzte echt schon an Streß

Besonders, weil das erste Rezept dann doch nicht so toll war und ich die Charge dann nochmal gemacht habe...dann jeden Abend rühren, in Formen füllen, in Kühlschrank zum härten , nächsten Morgen schnell ausformen, Formen abspülen, damit die bis zum Abend wieder trocken sind...
Sobald ich kleinere Mengen herstelle, arbeite ich irgendwie "sanfter" und vorsichtiger und geduldiger...