Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Moderator: Helga
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Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Hallo liebe Rührgemeinde,
heute brauche ich mal Rat. Es geht um Xanthan und Reinlecithin.
Ich habe schon mehrere Rezepte (vorzugsweise Tensidprodukte) mit diesen beiden Ingrediezien gerührt.
Doch richtig „mangelfrei“ waren die meines Erachtens noch nicht – aus folgenden Gründen:
Beim Xanthangel habe ich oft das Problem, dass es Gelklümpchen hat und einfach nicht homogen wird.
Ich wiege zuerst das Xanthan ins Glycerin und rühre es dann mit einem Spatel oder Glasstab homogen ein. Und dann kommt unter kräftigem Rühren das Wasser dazu.
Doch häufig entsteht bei mir so kein homogenes Gel – es gibt kleine Gelklümpchen im Gel. Nun habe ich schon rumprobiert – mit unterschiedlich temperiertem Wasser und auch die Rührtechnik (das Wasser ins Glycerin einzurühren) habe ich variiert: Mal kräftig mit Spatel bzw. Glasstab, mal bei niedrigerer rps (vielelicht so ca. 2000-4000) mit dem Dremel und Seilrollenstab. Doch ein gelklümpchenfreies Gel bekomme ich selten hin. Einzig die Größe der Gelklümpchen variriert bei den unterschiedlichen Verarbeitungsweisen etwas.
Woran könnte das liegen – was mache ich falsch?
Und andererseits habe ich auch oft Probleme, Reinlecithin homogen in eine Formulierung einzubringen. Es löst sich nicht so wirklich gut und es bleibem so kleine Krümel, die sich nicht lösen.
Nun habe ich da versucht, Öl und Teside zusammen zusammen zu homogenisieren. Das klappt nicht gut, das RL bleibt leicht krisselig und löst sich nicht so wirklich in der Masse. Dann habe ich versucht, das RL in der Menge Öl leicht zu erwärmen und es so zu vorzulösen. Aber das hat auch nicht richtig funktioniert: ein Teil löste sich, aber ein Rest klebte dann teilweise in größeren Klümpchen zusammen, diese Klümpchen waren nicht krisselig, sondern eher zäh-klebrig und etwas größer.
Habt ihr einen Tipp, wie ich das RL besser verarbeiten kann?
Ich weiß keinen Rat, wie ich zukünftig Gelklüpchen bzw krisseliges RL in meinem Reszepturen vermeiden kann.
heute brauche ich mal Rat. Es geht um Xanthan und Reinlecithin.
Ich habe schon mehrere Rezepte (vorzugsweise Tensidprodukte) mit diesen beiden Ingrediezien gerührt.
Doch richtig „mangelfrei“ waren die meines Erachtens noch nicht – aus folgenden Gründen:
Beim Xanthangel habe ich oft das Problem, dass es Gelklümpchen hat und einfach nicht homogen wird.
Ich wiege zuerst das Xanthan ins Glycerin und rühre es dann mit einem Spatel oder Glasstab homogen ein. Und dann kommt unter kräftigem Rühren das Wasser dazu.
Doch häufig entsteht bei mir so kein homogenes Gel – es gibt kleine Gelklümpchen im Gel. Nun habe ich schon rumprobiert – mit unterschiedlich temperiertem Wasser und auch die Rührtechnik (das Wasser ins Glycerin einzurühren) habe ich variiert: Mal kräftig mit Spatel bzw. Glasstab, mal bei niedrigerer rps (vielelicht so ca. 2000-4000) mit dem Dremel und Seilrollenstab. Doch ein gelklümpchenfreies Gel bekomme ich selten hin. Einzig die Größe der Gelklümpchen variriert bei den unterschiedlichen Verarbeitungsweisen etwas.
Woran könnte das liegen – was mache ich falsch?
Und andererseits habe ich auch oft Probleme, Reinlecithin homogen in eine Formulierung einzubringen. Es löst sich nicht so wirklich gut und es bleibem so kleine Krümel, die sich nicht lösen.
Nun habe ich da versucht, Öl und Teside zusammen zusammen zu homogenisieren. Das klappt nicht gut, das RL bleibt leicht krisselig und löst sich nicht so wirklich in der Masse. Dann habe ich versucht, das RL in der Menge Öl leicht zu erwärmen und es so zu vorzulösen. Aber das hat auch nicht richtig funktioniert: ein Teil löste sich, aber ein Rest klebte dann teilweise in größeren Klümpchen zusammen, diese Klümpchen waren nicht krisselig, sondern eher zäh-klebrig und etwas größer.
Habt ihr einen Tipp, wie ich das RL besser verarbeiten kann?
Ich weiß keinen Rat, wie ich zukünftig Gelklüpchen bzw krisseliges RL in meinem Reszepturen vermeiden kann.
Liebe Grüße sendet
Anja
Zufall ist ein Wort ohne Sinn. Nichts kann ohne Ursache existieren.
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- sonnenkind
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Das Problem mit dem Xanthan habe ich auch ... es bildet kleine Klümpchen
Hab jetzt das hier gelesen und wollte es mal so ähnlich ausprobieren
Normales Xanthan:
Man kann das Pulver unter Rühren mit einem Mixer in warmes Wasser einstreuen. Dabei bilden sich aber sofort dicke Klumpen, die sich nur sehr schwer auflösen. Besser ist es, das Pulver mit Weingeist oder Glycerin zu benetzen und dann unter Rühren mit einem Mixer das warme oder kalte Wasser zuzugießen. Wenn man es als Viskositätsregulator in Emulsionen verwendet, streut man das Pulver in die heiße Ölphase, rührt kurz um und gießt dann unter Rühren das heiße Wasser dazu.
Hab jetzt das hier gelesen und wollte es mal so ähnlich ausprobieren
Normales Xanthan:
Man kann das Pulver unter Rühren mit einem Mixer in warmes Wasser einstreuen. Dabei bilden sich aber sofort dicke Klumpen, die sich nur sehr schwer auflösen. Besser ist es, das Pulver mit Weingeist oder Glycerin zu benetzen und dann unter Rühren mit einem Mixer das warme oder kalte Wasser zuzugießen. Wenn man es als Viskositätsregulator in Emulsionen verwendet, streut man das Pulver in die heiße Ölphase, rührt kurz um und gießt dann unter Rühren das heiße Wasser dazu.
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Hey Schnattie,
zum RL kann ich nichts sagen, denn ich hatte es bisher noch nie in Gebrauch.
Zwecks Xanthan: Früher hatte ich auch das Problem, aber nur aus dem Grund, weil ich es einfach so ins Wasser gerührt hatte. Jetzt, ins Glycerin gerührt, habe ich keine Probleme mehr. Ich wiege das Xanthan in einem kleinen Gefäß ab, füge das Glycerin dazu und vermische das gründlich, also wirklich so, dass eigentlich nur noch das Glycerin zu sehen ist. Manchmal ergibt das keine gute, homogene Masse, wenn man zu wenig Glycerin genommen hat. Wenn du es ordentlich miteinander vermengst, dass das Xanthan sozusagen nicht mehr sichtbar ist, dürfte das Verklumpen nicht mehr vorkommen.
zum RL kann ich nichts sagen, denn ich hatte es bisher noch nie in Gebrauch.
Zwecks Xanthan: Früher hatte ich auch das Problem, aber nur aus dem Grund, weil ich es einfach so ins Wasser gerührt hatte. Jetzt, ins Glycerin gerührt, habe ich keine Probleme mehr. Ich wiege das Xanthan in einem kleinen Gefäß ab, füge das Glycerin dazu und vermische das gründlich, also wirklich so, dass eigentlich nur noch das Glycerin zu sehen ist. Manchmal ergibt das keine gute, homogene Masse, wenn man zu wenig Glycerin genommen hat. Wenn du es ordentlich miteinander vermengst, dass das Xanthan sozusagen nicht mehr sichtbar ist, dürfte das Verklumpen nicht mehr vorkommen.
Süße Grüße
-Rya-
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Xanthan kannst Du auch in frisch aufgekochtes Wasser rühren (unter kräftigem Rühren einstreuen) und bis zur Verarbeitung leicht abkühlen lassen. Ich nehme immer 99%igs Glycerin zum Vordispergieren – da klumpft nichts. Allerdings verwende ich ausschließlich transparentes Xanthan. Welches, ist übrigens egal; unsere Shops führen unterschiedliche (manche kosmetische, manche Lebensmittelqualitäten) – verhalten sich beide identisch. Ich habe es getestet.
Die Verarbeitung von Reinlecithin habe ich in diesem Rührkurs beschrieben.
Die Verarbeitung von Reinlecithin habe ich in diesem Rührkurs beschrieben.
Liebe Grüße
Heike
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Das macht Schnattie.sonnenkind hat geschrieben:Besser ist es, das Pulver mit Weingeist oder Glycerin zu benetzen und dann unter Rühren mit einem Mixer das warme oder kalte Wasser zuzugießen.
Hier hatte jemand das gleiche Problem, ganz unten steht die Lösung: 86%iges Glycerin war's. Hier bestätigt Nigella das gleiche.
Liebe Grüße
Heike
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Xanthan besprühe ich vorher mit etwas Alkohol, gebe dann das Glycerin dazu und dispergiere das gut. Anschließend rühre ich einen Teil der bereits abgekochten Wasserphase dazu - mit dem Milchschäumer. Das funktioniert gut und klumpenfrei.
Reinlecithin habe ich erst ein Mal verarbeitet und mich dabei an die Hinweise von Olionatura gehalten (erst quellen lassen). Das hat auch problemfrei geklappt
Reinlecithin habe ich erst ein Mal verarbeitet und mich dabei an die Hinweise von Olionatura gehalten (erst quellen lassen). Das hat auch problemfrei geklappt
- Rya
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Vorher habe ich auch mit dem "normalen" Xanthan gearbeitet, mit Glycerin (99,5% - hatte nie ein anderes) klappt das 100 % - für mich. Habe jetzt keine Unterschiede feststellen können zum Xanthan transparent, welches ich erst seit ein paar Tagen in Besitz habe, wenn ich ehrlich bin.Heike hat geschrieben:[...] Auch ist das normale Xanthan klumpenanfälliger [...]
Süße Grüße
-Rya-
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Man merkt es, wenn man ein Hydro- oder Hydrodispersionsgel rührt und höhere Dosierungen verwendet. 0,1 oder 0,2 % in einer Emulsion sind tatsächlich nicht zu unterscheiden.Rya hat geschrieben:Habe jetzt keine Unterschiede feststellen können zum Xanthan transparent, welches ich erst seit ein paar Tagen in Besitz habe, wenn ich ehrlich bin.
Liebe Grüße
Heike
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
... sicherlich kam das schon einmal zur Sprache, aber wie genau unterscheiden sie sich? Ich habe erst diese Woche ein HDG gerührt und das "Neue" genommen (EK 0,5 %) und so anders war es nicht -> deswegen frage ich mal ... 
Süße Grüße
-Rya-
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Guten Abend an Euch,
meine bisherigen Erfahrungen... mein HDG neulich klumpte auch etwas... Xanthan "normal" (EK 0,3 %) in frisch aufgekochte Wasserphase hochtourig eingearbeitet (zusammen mit Emulprot)...ergab kleine Knubbelchen.
Mein Hydrogel von letzter Woche mit Xanthan transp. (EK 1,4 %) in 96 % igem Weingeist dispergiert ergab ein klares Gel. Xanthan transp. ist mir nach mehrmaligem Gebrauch irgendwie sympathischer.
RL quell ich 1:1 mit Hydrolat und füge dann ebenso viel Öl dazu. Dann langsam Schluck für Schluck restl. Öl einarbeiten, dann super langsam Tropfen für Tropfen Wasser. Wenn ich geduldig mit dem Wasser bin, klappt das auch
Arbeite ich zu schnell mit zu großen Wassermengen, trennt es sich. Habe also schon erfolgreich schöne und unschöne RL-Emulsionen erzeugt 
meine bisherigen Erfahrungen... mein HDG neulich klumpte auch etwas... Xanthan "normal" (EK 0,3 %) in frisch aufgekochte Wasserphase hochtourig eingearbeitet (zusammen mit Emulprot)...ergab kleine Knubbelchen.
Mein Hydrogel von letzter Woche mit Xanthan transp. (EK 1,4 %) in 96 % igem Weingeist dispergiert ergab ein klares Gel. Xanthan transp. ist mir nach mehrmaligem Gebrauch irgendwie sympathischer.
RL quell ich 1:1 mit Hydrolat und füge dann ebenso viel Öl dazu. Dann langsam Schluck für Schluck restl. Öl einarbeiten, dann super langsam Tropfen für Tropfen Wasser. Wenn ich geduldig mit dem Wasser bin, klappt das auch
Liebe Grüße Nina
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Das Standard-Xanthan ist in seiner Konsistenz und Haptik gummiartiger, hinterlässt einen deutlicher spürbaren Film.Rya hat geschrieben:... sicherlich kam das schon einmal zur Sprache, aber wie genau unterscheiden sie sich? Ich habe erst diese Woche ein HDG gerührt und das "Neue" genommen (EK 0,5 %) und so anders war es nicht -> deswegen frage ich mal ...
Liebe Grüße
Heike
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Nico1
Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Nur geduldig sanft weiterrühren, dann emulgiert es wieder und trennt sich auch nicht.Kunstblume hat geschrieben:Wenn ich geduldig mit dem Wasser bin, klappt das auchArbeite ich zu schnell mit zu großen Wassermengen, trennt es sich. Habe also schon erfolgreich schöne und unschöne RL-Emulsionen erzeugt
Ansonsten ist alles zum Thema gesagt. Ich mache es mit Xanthan so, dass ich es ins heiße Wasser hochtourig einrühre. Und mit dem RL verfahre ich so, wie Heike es beschreibt, ganz wichtig ist hier das quellen lassen.
- Kunstblume
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Danke, Nikola. Das werde ich tun. Aber es klappt meistens, und dann kommen wunderschöne Kosmetika dabei raus. Bisher Feuchtigkeitsfluid, Körperlotion und Bademilch. Ich mag RL gerne...Nico1 hat geschrieben:Nur geduldig sanft weiterrühren, dann emulgiert es wieder und trennt sich auch nicht.Kunstblume hat geschrieben:Wenn ich geduldig mit dem Wasser bin, klappt das auchArbeite ich zu schnell mit zu großen Wassermengen, trennt es sich. Habe also schon erfolgreich schöne und unschöne RL-Emulsionen erzeugt
Ansonsten ist alles zum Thema gesagt. Ich mache es mit Xanthan so, dass ich es ins heiße Wasser hochtourig einrühre. Und mit dem RL verfahre ich so, wie Heike es beschreibt, ganz wichtig ist hier das quellen lassen.
Liebe Grüße Nina
Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Wenn ich Xanthan (früher auch das normale) in Tensidmischungen einarbeite, rühre ich es manchmal in eine Minimenge Öl, so dass es sich grad auflöst. Das ganze dann in die Tensidmischung gerührt, funktioniert eigentlich ganz gut ...
Liebe Grüße vom Lieschen
- Schnattie
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
dankeschön
das sind ja wirklich einige Tipps.
zum Xanthan:
) und dispergiere immer im 99%ign Glycerin (das von der Gisella
, da bin ich beim ersten Einkaufszettel ebenfalls Deinem Tipp gefolgt).
Ich vermute wirklich, dass ich nicht ausgiebig genug im Glycerin vordispergiere.
Klar war die Mischung bei mir nämlich wohl nicht.

zum RL:
Es geht ums cremige Dusch- und Haarwaschgel "Basic" (S.330) sowie ums Haarshampoo "Every Day" (S.401). Original findet eigentlich Fluidlecithin Verwendung; mangels FL habe ich RL verwendet (gemäß Tauschtabelle - zum Glück, sonst hätte ich die Rezept gar nie ausprobieren können
). Soweit so gut (den Rohstofftausch meine ich)?
Dann - jeweils gemäß Beschreibung Phase B - werden Decyl- u. Kokosglucosid, Öl und das Lecithin homogen vermischt. Das hat ja beim meinem ersten Versuch schlecht geklappt, deshalb warf ich nochmal einen prüfenden Blick ins Rohstoffportrait und las: "Reinlecithin löst sich in Fetten bei Temperaturen zwischen 60 und 70 °C und sollte nicht längere Zeit über 70 °C erhitzt werden". Also gut, deshalb habe ich dann beim nächsten Mal es versucht, vorher im Öl aufzuschmelzen, was zwar besser funktionierte, aber auch noch nicht richtig gut.
ok, Laut Rührkurs wird Lecithin vorgequellt (RL bei Raumtemperatur); dann in die Lecithin-Wasser-Mischung nach und nach das gesamte Öl hinzugegeben und homogen eingearbeitet; dann vorsichtig nach und nach das Wasser hinzugegeben und homogen eingearbeitet. Bei den Shampoos wird ja aber das Wasser fürs Xanthangel verwendet (Phase A). Und der Ölanteil ist ja sehr gering (je nach Rezept max 2%). Ebenso der Anteil an RL (auch ca. 1%): am Bsp Every Day Shampoo mit 100g gesamt sind es RL 0,4g und Öl 2g und Wasser 67g ...
Deshalb folgende Überlegung meinerseits - verbunden mit der Bitte um Beurteilung:
Soll ich vom Wasser 0,5g abnehmen und das RL darin quellen lassen? Und dann arbeite ich darin die 2g Öl ein?
Dann füge ich die Tenside hinzu und rühre von Hand alles homogen? Und dann füge ich das Xanthangel (Phase A) hinzu ...
Beim cremigen Dusch- und Waschgel wäre es dann andersherum (weil Phase B in A; nicht wie beim Every-Day Shampoo A in B): Die Lecithin-Wasser-Tensid-Mischung würde hier ins Xanthangel (Phase A) gegeben werden ...?
zum Xanthan:
Da werde ich drauf achten - vielleicht dispergiere ich tatsächlich nicht gründlich genug, bevor ich das Wasser hinzufüge?Rya hat geschrieben:Ich wiege das Xanthan in einem kleinen Gefäß ab, füge das Glycerin dazu und vermische das gründlich, also wirklich so, dass eigentlich nur noch das Glycerin zu sehen ist. Manchmal ergibt das keine gute, homogene Masse, wenn man zu wenig Glycerin genommen hat. Wenn du es ordentlich miteinander vermengst, dass das Xanthan sozusagen nicht mehr sichtbar ist, dürfte das Verklumpen nicht mehr vorkommen.
Ich hätte gleich sagen sollen, dass ich Xanthan transparent verwende (aufgrund Deines Rohstoffportraits habe ich mich von vorne herein gegen das "normale" entschiedenHeike hat geschrieben:Ich vermute, ihr beide habt das 86%ige Glycerin oder Weingeist unter 70 Vol.-% verwendet, dann enthalten sie Restwasser, in denen das Xanthan leichter verklumpt. Auch ist das normale Xanthan klumpenanfälliger; Xanthan transparent löst sich, wenn man es mit Weingeist (über 70 Vol.-%) oder 99%igem Glycerin benetzt, leicht.
Ich vermute wirklich, dass ich nicht ausgiebig genug im Glycerin vordispergiere.
Da bin ich mir bei den Shampoorezepten allerdings unsicher, inwieweit da der Einsatz von Alkohol (wenn auch geringe Menge) nachteilig ist.bemike hat geschrieben:Xanthan besprühe ich vorher mit etwas Alkohol, gebe dann das Glycerin dazu und dispergiere das gut.
Da wäre ich mir unsicher: Xanthan ist wasserlöslich. Glycerin auch. Öl jedoch nicht ...lieschen hat geschrieben:Wenn ich Xanthan (früher auch das normale) in Tensidmischungen einarbeite, rühre ich es manchmal in eine Minimenge Öl, so dass es sich grad auflöst.
zum RL:
Heike hat geschrieben:Die Verarbeitung von Reinlecithin habe ich in diesem Rührkurs beschrieben.
Da bin ich mir unsicher, wie ich das im Rahmen der Shampoos einbinden soll.Kunstblume hat geschrieben:RL quell ich 1:1 mit Hydrolat und füge dann ebenso viel Öl dazu. Dann langsam Schluck für Schluck restl. Öl einarbeiten, dann super langsam Tropfen für Tropfen Wasser. Wenn ich geduldig mit dem Wasser bin, klappt das auchArbeite ich zu schnell mit zu großen Wassermengen, trennt es sich. Habe also schon erfolgreich schöne und unschöne RL-Emulsionen erzeugt
Es geht ums cremige Dusch- und Haarwaschgel "Basic" (S.330) sowie ums Haarshampoo "Every Day" (S.401). Original findet eigentlich Fluidlecithin Verwendung; mangels FL habe ich RL verwendet (gemäß Tauschtabelle - zum Glück, sonst hätte ich die Rezept gar nie ausprobieren können
Dann - jeweils gemäß Beschreibung Phase B - werden Decyl- u. Kokosglucosid, Öl und das Lecithin homogen vermischt. Das hat ja beim meinem ersten Versuch schlecht geklappt, deshalb warf ich nochmal einen prüfenden Blick ins Rohstoffportrait und las: "Reinlecithin löst sich in Fetten bei Temperaturen zwischen 60 und 70 °C und sollte nicht längere Zeit über 70 °C erhitzt werden". Also gut, deshalb habe ich dann beim nächsten Mal es versucht, vorher im Öl aufzuschmelzen, was zwar besser funktionierte, aber auch noch nicht richtig gut.
ok, Laut Rührkurs wird Lecithin vorgequellt (RL bei Raumtemperatur); dann in die Lecithin-Wasser-Mischung nach und nach das gesamte Öl hinzugegeben und homogen eingearbeitet; dann vorsichtig nach und nach das Wasser hinzugegeben und homogen eingearbeitet. Bei den Shampoos wird ja aber das Wasser fürs Xanthangel verwendet (Phase A). Und der Ölanteil ist ja sehr gering (je nach Rezept max 2%). Ebenso der Anteil an RL (auch ca. 1%): am Bsp Every Day Shampoo mit 100g gesamt sind es RL 0,4g und Öl 2g und Wasser 67g ...
Deshalb folgende Überlegung meinerseits - verbunden mit der Bitte um Beurteilung:
Soll ich vom Wasser 0,5g abnehmen und das RL darin quellen lassen? Und dann arbeite ich darin die 2g Öl ein?
Dann füge ich die Tenside hinzu und rühre von Hand alles homogen? Und dann füge ich das Xanthangel (Phase A) hinzu ...
Beim cremigen Dusch- und Waschgel wäre es dann andersherum (weil Phase B in A; nicht wie beim Every-Day Shampoo A in B): Die Lecithin-Wasser-Tensid-Mischung würde hier ins Xanthangel (Phase A) gegeben werden ...?
Liebe Grüße sendet
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
So sieht es bei mir aus:Schnattie hat geschrieben:Ich vermute wirklich, dass ich nicht ausgiebig genug im Glycerin vordispergiere.Klar war die Mischung bei mir nämlich wohl nicht.

Die Verarbeitung bezieht sich auf Emulsionen, nicht auf Tensidprodukte.ok, Laut Rührkurs wird Lecithin vorgequellt (RL bei Raumtemperatur); dann in die Lecithin-Wasser-Mischung nach und nach das gesamte Öl hinzugegeben und homogen eingearbeitet; dann vorsichtig nach und nach das Wasser hinzugegeben und homogen eingearbeitet. Bei den Shampoos wird ja aber das Wasser fürs Xanthangel verwendet (Phase A). Und der Ölanteil ist ja sehr gering (je nach Rezept max 2%). Ebenso der Anteil an RL (auch ca. 1%): am Bsp Every Day Shampoo mit 100g gesamt sind es RL 0,4g und Öl 2g und Wasser 67g ...
Für Duschcremes usw. würde ich optimal auf Fluidlecithine zuückgreifen, die schon in Öl gelöst sind. Pulvriger, entölte Lecithine sind nicht optimal; sie quellen besser in Wasser … oder Du nimmst Dir die Zeit, aus Reinlecithin und Öl ein Pre-Fluid herzustellen, aus Granulat und Öl.
Ergänzung:
Nein, Xanthan bildet ein Gelnetzwerk, es löst sich nicht auf.Schnattie hat geschrieben:Xanthan ist wasserlöslich. Glycerin auch. Öl jedoch nicht ...
Liebe Grüße
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Lieben Dank Heike
Ok, da siehts sehr sehr fein und gleichmäßig aus. Meins sieht zwar einigermaßen gleichmäßig aus, aber dann doch nicht so fein - folglich ist das Xanthan bei mir wohl nicht so gut und homogen benetzt. Aha
Ich denke, dass das wirklich mein Fehler ist.
Danke Dir Heike fürs aufschlußreiche Foto und auch an alle Helfer und Ratgeber
oki doki.
aber nochmal zum RL. Ich weiß, bei mir ist die Leitung manchmal etwas länger
Vom Wasser 0,5g abnehmen und das RL darin quellen lassen, dann die 2g Öl darin einarbeiten? (=Pre-Fluid)
Da kommen dann Tenside dazu und dieses Pre-Fluid dann entweder zum (dann klüpchenfreien
) Xanthangel oder umgekehrt?
Ergänzung:
gut, werd ich mir merken
mein bisheriges Verständnis von Chemie und Stoffen war, dass Stoffe entweder wasser- oder öllöslich (oder beides so wie Alkohol) sind. Mann das sitzt aber tief. Was haben uns die Lehrer da blos für einen Blödsinn erzählt? Oder ich hab da was falsch verstanden - ist auch durchaus möglich. Jedenfalls hab ich das trotz Rührbücher und -küchenstudium noch immer so falsch intus 
nochmalvielen lieben Dank. Nun bin ich zuversichtlich, dass das Xanthangel beim nächstenmal besser wird.
Gute Nacht.
Ok, da siehts sehr sehr fein und gleichmäßig aus. Meins sieht zwar einigermaßen gleichmäßig aus, aber dann doch nicht so fein - folglich ist das Xanthan bei mir wohl nicht so gut und homogen benetzt. Aha
Danke Dir Heike fürs aufschlußreiche Foto und auch an alle Helfer und Ratgeber
oki doki.
aber nochmal zum RL. Ich weiß, bei mir ist die Leitung manchmal etwas länger
Mit Granulat meinst Du das RL und mit Pre-Fluid die beschriebene Prozedur?:Heike hat geschrieben: … oder Du nimmst Dir die Zeit, aus Reinlecithin und Öl ein Pre-Fluid herzustellen, aus Granulat und Öl.
Vom Wasser 0,5g abnehmen und das RL darin quellen lassen, dann die 2g Öl darin einarbeiten? (=Pre-Fluid)
Da kommen dann Tenside dazu und dieses Pre-Fluid dann entweder zum (dann klüpchenfreien
Ergänzung:
upssHeike hat geschrieben:Nein, Xanthan bildet ein Gelnetzwerk, es löst sich nicht auf.Schnattie hat geschrieben:Xanthan ist wasserlöslich. Glycerin auch. Öl jedoch nicht ...
nochmalvielen lieben Dank. Nun bin ich zuversichtlich, dass das Xanthangel beim nächstenmal besser wird.
Gute Nacht.
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
?Schnattie hat geschrieben: nochmal zum RL. Ich weiß, bei mir ist die Leitung manchmal etwas länger
Mit Granulat meinst Du das RL und mit Pre-Fluid die beschriebene Prozedur?:Heike hat geschrieben: … oder Du nimmst Dir die Zeit, aus Reinlecithin und Öl ein Pre-Fluid herzustellen, aus Granulat und Öl.
Vom Wasser 0,5g abnehmen und das RL darin quellen lassen, dann die 2g Öl darin einarbeiten? (=Pre-Fluid)
Da kommen dann Tenside dazu und dieses Pre-Fluid dann entweder zum (dann klüpchenfreien) Xanthangel oder umgekehrt
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Schnattie hat geschrieben:??
»Pre« meint »Vor-«, also eine Vormischung (auf Vorrat) aus Reinlecithinpulver- oder -granulat und Öl. Von diesem »Fluidlecithin« nimmst Du dann das jeweils Benötigte.Heike hat geschrieben:oder Du nimmst Dir die Zeit, aus Reinlecithin und Öl ein Pre-Fluid herzustellen, aus Granulat und Öl.
Liebe Grüße
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Der Begriff »Löslichkeit« ist unterschiedlich besetzt. Ein Gelbildner wie Xanthan erzeugt in Wasser keine Lösung wie es z. B. Salz tut (das sich vollständig löst, weil die Wassermoleküle die Salzionen umhüllen und von einander trennen). Xanthan wird wie die Salzmoleküle auch hydratisiert, aber seine Moleküle haben noch Verbindung mit einander, bilden dieses Gelnetzwerk. Das meint meine Aussage.Schnattie hat geschrieben:upssHeike hat geschrieben:Nein, Xanthan bildet ein Gelnetzwerk, es löst sich nicht auf.Schnattie hat geschrieben:Xanthan ist wasserlöslich. Glycerin auch. Öl jedoch nicht ...gut, werd ich mir merken
mein bisheriges Verständnis von Chemie und Stoffen war, dass Stoffe entweder wasser- oder öllöslich (oder beides so wie Alkohol) sind. Mann das sitzt aber tief. Was haben uns die Lehrer da blos für einen Blödsinn erzählt?
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
danke Heike
wieder was gelernt. Ich fürchte, dass mein Verständnis von chemischen Reaktionen und Prozessen nicht so tief und fundiert ist, wie Deins. Aber machts nichts, bezüglich des Xanthans bin ich ja schon schlauer und weiß, was ich beim nächsten mal besser machen werde
Und bzgl des RL: Nunja
, ich werde wohl es mal so ausprobieren und schauen, wie sich das bei der Herstellung von Tensidprodukten umsetzten läßt. Ausserdem habe ich zwischenzeitlich noch entdeckt im Rohstoffbuch
, dass es beim Einsatz in Duschgelen schon mindestens um die 1% dosiert werden sollte. Das bedeutet, ich muss die Menge RL auch erhöhen - der 1:1 Austausch mit Fluidlecithin war demnach nicht optimal
Aha ...
Nun endlich sind meine Kaufprodukte auch fast aufgebraucht. Kann also bald auch mein erstes Duschbad machen
. Bisher hab ich sie ja nur für meinen Schatz gerührt. Meins soll auf jeden Fall richtig gut pflegen. Im Gegensatz zu meinem Schatz hab ich auch keine hohen Ansprüche an den Schaum (zwecks Rasur ist die Schaumkonsistenz für ihn funktional sehr wichtig) ...
Freue mich schon sehr
... mein eigenes Duschgel(milch)rezept plane ich derzeit anhand meiner bisherigen Rührergebnisse und Erfahrungen. Das wird schon 
... werde berichten ...
Dankeschön nochmal für den hilfreichen Input
Und bzgl des RL: Nunja
Nun endlich sind meine Kaufprodukte auch fast aufgebraucht. Kann also bald auch mein erstes Duschbad machen
Freue mich schon sehr
... werde berichten ...
Dankeschön nochmal für den hilfreichen Input
Liebe Grüße sendet
Anja
Zufall ist ein Wort ohne Sinn. Nichts kann ohne Ursache existieren.
Voltaire
Anja
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Voltaire
- Schnattie
- Rührgeselle

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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Hallo 
heute nun mein "vorläufiger Abschlußbericht"
Xanthan - es hat geklappt
:
Habe nun ein gelklümpchenfreies Xanthangel. Es lag tatsächlich daran, dass ich das Xanthan nicht ausreichend im Glycerin vordispergiert habe. Diesmal habe ich ganz genau darauf geachtet und das Ergebnis ist jetzt so, wie es sein soll
Reinlecithin:
Auch das hat jetzt funktioniert - so gar zu gut
.
Zunächst hatte ich meine Rezeptur für die pflegende Öl-Duschmilch überarbeitet und den Herstellungsprozess angepasst (hab dich dabei vom entsprechenden Rührkurs leiten lassen). Zusätzlich hab ich auch gemäß empfohlener Einsatzmenge den RL-Anteil gleich auf das Maximum von 3 % erhöht. Xanthananteil hab ich aber bei 0,8% belassen. Und jetzt ahnt ihr es sicher schon
: Die Duschmilch ist eher eine Duschcreeeeeeme geworden, die nur widerwillig aus der Flasche fließen will
Doch immerhin ist diese Creme xanthan-gel-klümpchenfrei und das RL hat sich wunderbar gelöst. Zudem ist die Rezeptur schön pflegend - sehr toll und angenehm. Damit dusche ich jetzt sehr gerne. Ich weiß zwar nicht, welche Pflegewirkung dabei nun das RL und welchen ANteil die Öle haben. Vielleicht ist es ja auch grade die Mischung aus beiden 
So bin ich vorgegangen:
Das RL hatte ich zuerst in einem Teil der Wassermenge vorquellen lassen. Nach 20 min hab ich schon deutlich gesehen, dass es in keiner Weise mehr krisselig war, sondern es war ehr eine zähe, gleichmäßige Masse. Dann hab ich nach und nach die Öle (FP inkl RL: knapp 13%) hinzugefügt und alles von Hand gerührt (schon kräftig), bis es eine zähe, homogene Masse war und die Öle gut eingearbeitet waren. Das Ganze wurde dabei zunehmend milchiger. Dann tat ich die Tenside (Mengenanteil knapp 38%) dazu und habe sie auch gut eingearbeitet. Und danach hab ich das Xanthangel (Mengenanteil knapp 48%) nach und nach eingearbeitet. Naja, im Prinzip war mir spätestens jetzt klar, dass da nichts mehr flüssiger wird
. Ich glaube, da lasse ich beim nächsten mal das Xanthan ganz weg.
heute nun mein "vorläufiger Abschlußbericht"
Xanthan - es hat geklappt
Habe nun ein gelklümpchenfreies Xanthangel. Es lag tatsächlich daran, dass ich das Xanthan nicht ausreichend im Glycerin vordispergiert habe. Diesmal habe ich ganz genau darauf geachtet und das Ergebnis ist jetzt so, wie es sein soll
Reinlecithin:
Auch das hat jetzt funktioniert - so gar zu gut
Zunächst hatte ich meine Rezeptur für die pflegende Öl-Duschmilch überarbeitet und den Herstellungsprozess angepasst (hab dich dabei vom entsprechenden Rührkurs leiten lassen). Zusätzlich hab ich auch gemäß empfohlener Einsatzmenge den RL-Anteil gleich auf das Maximum von 3 % erhöht. Xanthananteil hab ich aber bei 0,8% belassen. Und jetzt ahnt ihr es sicher schon
So bin ich vorgegangen:
Das RL hatte ich zuerst in einem Teil der Wassermenge vorquellen lassen. Nach 20 min hab ich schon deutlich gesehen, dass es in keiner Weise mehr krisselig war, sondern es war ehr eine zähe, gleichmäßige Masse. Dann hab ich nach und nach die Öle (FP inkl RL: knapp 13%) hinzugefügt und alles von Hand gerührt (schon kräftig), bis es eine zähe, homogene Masse war und die Öle gut eingearbeitet waren. Das Ganze wurde dabei zunehmend milchiger. Dann tat ich die Tenside (Mengenanteil knapp 38%) dazu und habe sie auch gut eingearbeitet. Und danach hab ich das Xanthangel (Mengenanteil knapp 48%) nach und nach eingearbeitet. Naja, im Prinzip war mir spätestens jetzt klar, dass da nichts mehr flüssiger wird
Liebe Grüße sendet
Anja
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- Texana
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Nach dem heutigen Shampoo Rühren verwende ich Xanthan wohl besser als Leim.
Zuerst mal die falsche Dose erwischt, eben Xanthan, dann 10 Gramm davon rein ins Wasser, bemerkt das da was nicht stimmt, alles bis auf 0.5 g wieder rausgefischt und in das Spühlbecken geworfen. Beim Putzen hat es dann richtig geklebt. Mit dem Auflösen will es auch nicht so recht klappen.
Liebe Grüsse
Ursula
Wo es nichts zu fragen gibt, gibt es auch nichts zu lernen. Hubertus Halbfas
Ursula
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- Ulrike
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Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Wie jetzt, du löst Xanthan in Wasser auf?
Ulrike
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Ein Kaktus ist nichts anderes, als eine sehr gut bewaffnete Gurke!
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Maumi
Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
ich habe gerade auch meinen Erfolg mit Xanthan gehabt und bin gerade sehr stolz auf mich. Ich habe es ewig nicht benutzt, da ich es einfach nicht hin bekommen habe. Heut hab ich zufällig noch mal drüber gelesen, es nur in das Wasser zu geben. Und - tata ! Es hat funktioniert !
Früher hatte ich es einfach weggelassen , - aus Frust , und hatte immer sehr mousseartige Cremes . Was mich an für sich nicht weiter gestört hat, aber heute habe eine "richtige " Konsistenz in der Creme .
Glückliche Grüße
Katja
Früher hatte ich es einfach weggelassen , - aus Frust , und hatte immer sehr mousseartige Cremes . Was mich an für sich nicht weiter gestört hat, aber heute habe eine "richtige " Konsistenz in der Creme .
Glückliche Grüße
Katja
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Tonja
Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Maumi hat geschrieben:Heut hab ich zufällig noch mal drüber gelesen, es nur in das Wasser zu geben. Und - tata ! Es hat funktioniert !
Bei laufendem Rührer klappt das bei mir fast immer, aber einfach so in's Wasser werfen? Klumpt das nicht zusammen oder habe ich den Vorgang falsch verstanden?
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Maumi
Re: Xanthan und Reinlecithin - was mache ich falsch?
Entschuldigung, habe mich zu kurz gefasst. Du hast recht ; bei laufendem Rührer.
Es ist sooo einfach ! Mit Glycerin bekomme ich es nicht hin.....
LG
Es ist sooo einfach ! Mit Glycerin bekomme ich es nicht hin.....
LG

