Siriderma - Basische Creme-Maske

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderator: Helga

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LeaW
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Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Hallo Rührfreunde,

ich würde gerne die Basische Creme Maske von Siriderma nachrühren, da die Creme a. teuer ist und b. Rohstoffe beinhaltet die hautirritierend sind. Ich hab noch nicht sehr viel Erfahrung mit Rezepten selber erstellen (meist nur fertige Rezepte umgebaut oder Rohstoffe ausgetauscht :-a ) ...

Hier mal die INCI:
Wasser
Zinkoxid
Sonnenblumenöl
Sesamöl
Glyceryl Stearate
Cetyl Alcohol
Cetearyl Alcohol
Cetyl Palmitate
Tamanuöl
Allantoin
Tocopherol
Dicalciumphosphat
Magnesiumsalz
Ceteareth-20 (pfui!)
Ceteareth-12 (pfui!)

Sulfur
Natriumhydrogencarbonat


Ich hätte mir gedacht dass ich die Creme mit dem Basisrezept mit Monatov 68 herstelle (Naturkosmetik selber machen - Handbuch, von Heike, S. 249), damit auf Glyceryl St., Cetyl A., Cetearyl A. und Cetyl P. verzichte.
Wo ich Zinkoxid und Allantoin einbaue und wie viel steht ja im Buch :engel: , Tocopherol auch kein Problem... Was ich allerdings mit dem Dicalciumphosphat, Magnesiumchloride , Sulfur und dem Natriumhydrogencarbonat machen soll, wie viel und wann wo rein... :?: :?:
Auch keine Ahnung wo ich erstere zwei herbekommen soll (Bioschwefel hätte ich gefunden bei meinen Rohstoff-Shops :-) ).
Könnte ich Magnesiumchloride mit Magnesiumstearat austauschen (ist nicht das selbe :gruebel: , bin aber auch kein Chemiker).

Kann mir jemand weiterhelfen? :fluesterei: Irgendwer Tipps zur Herstellung dieser Maske?
Würd mich freuen wenn mir wer weiterhelfen kann!! :blumenstrauss:

Ich sag schon mal Bitte Danke :blumenstrauss:

Liebe Grüße,
Lea

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Helga
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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Helga »

Hallo Lea,

Ich bin keine Kosmetikerin, habe auch keine medizinische Ausbildung; deshalb meine Frage:
Bei welchen Hautzuständen nimmt man "basische" Pflege? Bis jetzt dachte ich hautfreundlich
sei ein PH-Wert von 5 bis 5,5?

Ach, ich lese gerade dass es eine Crememaske ist, keine tägliche Gesichtspflege; vielleicht ist
da ein Unterschied.
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Hallo Helga,

ich nehm die Creme-Maske bei meiner Neurodermitis.
Soll lt. Beschreibung überschüssige Säuren und Schlacken neutralisieren (deshalb vermutlich das Natron :gruebel: ), die Haut pflegen, beruhigen und den Juckreiz mildern.

Soll mehrere Stunden einwirken - habs deshalb immer über Nacht oben gehabt. Da die Creme weiß ist (und zwar deckend!), irgendwann eintrocknet und bröselt, ist das eine ziemliche Sauerei auf der Bettwäsche -.- vielleicht legt sich das ja mit meiner eigenen Rezeptur!

Hab dann die INCI mal durch die Kosmetikanalyse gejagt - und mich gefragt warum man hautirritierende etc., umweltrelevante Rohstoffe in eine Maske gibt die die Haut beruhigen soll ... :uh:

Haut-Neutral ist 5-5,5, das stimmt :-)

Lg, Lea

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pflanzenölscheich
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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von pflanzenölscheich »

Liebe Lea, für Neurodermitis ist eine solche Basenattacke mitunter deswegen schlecht, weil
a) die Haut und wichtige Enzyme in ihr nicht in den basischen Bereich kommen sollen
b) neurodermitische Haut oft eine geringere pH-Regulierungsfähigkeit hat
c) ein neutrales bis leicht basisches Milieu auf der Hautoberfläche das Wachstum unfreundlicher Hautbewohnert (Mikroorganismen, hauptsächlich Bakterien, manchmal Pilze) begünstigt. Es hat einen Grund, warum sich die gesunde Haut von selbst etwas sauer einstellt.

An Deiner Stelle würde ich meiner Haut das nicht antun, sondern eine hautphysiologische Pflege entwerfen. Ich hatte schon einmal das "Vergnügen" mit neutraler Haut (pH 7), auf der eine Infektion wucherte. Den Juckreiz würde ich Dir nicht empfehlen, denn er war höllisch - viel stärker als auf sauer eingesteller Haut mit gleich starken Ekzemen.

Es ist nur ein guter Rat. Einen schönen Abend wünscht
Harald

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Helga
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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Helga »

LeaW hat geschrieben: Hab dann die INCI mal durch die Kosmetikanalyse gejagt - und mich gefragt warum man hautirritierende etc., umweltrelevante Rohstoffe in eine Maske gibt die die Haut beruhigen soll ...
:kichern: ja, so habe ich es auch empfunden, danke für die Info
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Hallo Harald,

danke für den Rat, klingt auch logisch. Andererseits les ich auch immer wieder dass gezielte (kurzzeitige) basische Kosmetika grad bei atopischer Haut sinnvoll sein kann - kurzzeitig! Aber man hört ja immer viel zu einem Thema, wirst du auch kennen ...

Ich glaub ich hol mal weiter aus (jetzt könnts laang werden^^)

Mein Hautzustand ist soweit sehr gut seit ein paar Jahren, davor wars - wirklich - furchtbar. Hauptsächlich betroffen: Hals, Armbeugen und trockene rote Flecken dort und da mal die Arme hoch und runter.
Mit meinen selbst gerührten Cremen (alle bei ph 5 rum, wie es sich gehört, auch zwecks Konservierung^^) geht's mir jetzt wirklich gut soweit.
Einzig - die Nächte sinds "Problem"... ich hab seit JAHREN die Angewohnheit mich im Schlaf zu kratzen. Hab jahrelang meine Fingerspitzen zugepflastert damit ich zumindest nicht blutig bin, irgendwann hab ich mir angewohnt langärmelig zu schlafen (im Sommer seehr fein -.-) und mittlerweile reichts mir einfach mich ständig zuzukleistern, anzuziehen, zuzufaschen, kleben und sonst noch was ... :angry:
Bei der Creme-Maske die ich nachts drauf hatte (natürlich langärmelig und Halstuch) war zumindest der Vorteil dass meine Finger nicht bis auf die Haut runterkonnten weil die Creme dazwischen war, und gefühlt hat es sich schon was gebracht.
Momentan (ohne Creme-Maske) ist es nachts einfach so, dass sich die Finger unters Halstuch schleichen und ich mich kratze. Den Juckreiz am Hals kenn ich also nur zu gut (auch ohne unerwünschte kleine Schmarotzer in/auf der Haut), da meine Haut am Hals aufgrund des meist Dauer-gereizten Zustands sowieso juckt.

Kurzum, in der Verzweiflung ... dacht ich, ich mach mir die Maske nach.
Bin aber mittlerweile wieder offen für alle anderen Vorschläge die meine roten, gereizten, juckenden Hautstellen lindern und nachts meine Finger fernhalten. Das Pflastern nervt mich mittlerweile nämlich und geht auch ins Geld ... (Handschuhe funktionieren bei mir übrigens auch nicht - hab's probiert - war großflächig aufgescheuert am nächsten Tag)

Aussitzen und warten bis es sich von selbst beruhigt nach "absetzen" der Maske?!

Lg, Lea

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Helga
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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Helga »

Ach Du Arme :knuddel:

Bei Pflösch bist Du in guten Händen :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Helga hat geschrieben:Bei Pflösch bist Du in guten Händen :wink:
Das hab ich so beim reinlesen, auch in anderen threads, schon gemerkt :blumenstrauss:
Lg, Lea

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von pflanzenölscheich »

LeaW hat geschrieben:
Helga hat geschrieben:Bei Pflösch bist Du in guten Händen :wink:
Das hab ich so beim reinlesen, auch in anderen threads, schon gemerkt :blumenstrauss:
Danke für die Blumen, meine Damen! :bussi:
Bei mir ist es nur gerade privat sehr anstrengend, und deshalb muss ich Dich in Sachen neurodermitischer Beistand noch um etwas Geduld bitten - ein bis zwei Wochen auf jeden Fall. Wenn Du dann noch meine Hilfe brauchst, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
:monsieur:

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Heike »

LeaW hat geschrieben:Andererseits les ich auch immer wieder dass gezielte (kurzzeitige) basische Kosmetika grad bei atopischer Haut sinnvoll sein kann - kurzzeitig!
Das ist auch so. :-) Aber dies ist kein Widerspruch zu dem, was Du oben gelesen hast, und ich möchte Dir begründen, warum. Die Betonung liegt wirklich auf »kurzfristig«, was die Anwendung betrifft.

Der basische pH-Wert der Creme wirkt als gezielter Irritationsreiz. Die Haut wird mit dem basischen Milieu konfrontiert und bemüht sich, wieder ein leicht saures zu erzeugen. Dazu mobilisiert sie ihre eigenen Regulationskräfte (soweit noch intakt) und steigert u. a. die Produktion von Fettsäuren, die – gespalten – wieder dazu beitragen, dass der pH-Wert erneut auf ein hautphysiologisches Level sinkt.

So betrachtet kann eine basische Pflege, kontrolliert geplant, durchaus eine atopische Hautsituation stützen. Ob das sinnvoll ist, muss man im Einzelfall entscheiden, bezogen auf den konkreten neurodermitischen Hautzustand.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Heike »

Bei Deiner Frage kommt aber noch etwas anderes ins Spiel: Wenn wir ein basisches Kosmetikum planen, müssen wir vieles beachten. Die Wahl des konservierenden Systems wird nicht mehr gleichermaßen funktionieren wie bei einer klassischen Formulierung mit pH 5,4. Der Emulgator muss im angestrebten pH-Wert-Bereich arbeiten. Die eingearbeiteten Rohstoffe dürfen sich nicht zersetzen. Die von Dir rot gekennzeichneten Substanzen sind Emulgatoren, die mit den Konsistenzgebern und Koemulgatoren (da ist ein wahres Gemisch in der Creme (Glyceryl Stearate – vermutlich Glycerylmonostearat nicht selbstemulgierend, Cetylalcohol, Cetearylalcohol und Cetylpalmitat) für die Stabilität der Creme sorgen. Dafür brauchst Du Ersatz.
Liebe Grüße
Heike

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

LeaW hat geschrieben:Was ich allerdings mit dem Dicalciumphosphat, Magnesiumchloride , Sulfur und dem Natriumhydrogencarbonat machen soll, ...
Mit Natriumhydrogencarbonat (Trivialname Natron, basisch, PH-9) lässt sich unter anderem eine Emulsion von sauer Richtung basisch einstellen. Man kann damit also den PH-Wert nach oben ( → 14) korrigieren.
Liebe Grüße Nina

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

pflanzenölscheich hat geschrieben:... deshalb muss ich Dich in Sachen neurodermitischer Beistand noch um etwas Geduld bitten - ein bis zwei Wochen auf jeden Fall. Wenn Du dann noch meine Hilfe brauchst, stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
:monsieur:
Ich hab Stress (zumindest bis September :huhu: ), und meine Haut läuft ma a net davon... Also danke schon mal dir fürs helfen dann :blumenstrauss: ich arbeit mich derweil mal durch die alten threads, auf dass nicht alles aufgewärmt wird :pfeifen:
Lg, Lea

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Kunstblume hat geschrieben: Mit Natriumhydrogencarbonat (Trivialname Natron, basisch, PH-9) lässt sich unter anderem eine Emulsion von sauer Richtung basisch einstellen. Man kann damit also den PH-Wert nach oben ( → 14) korrigieren.
Das war mir schon klar, aber danke trotzdem. Meinte mit der Frage was ich damit tun soll eher, welche menge, wann wo reinrühren usw. ... Hab meinen Chemieunterricht von Natron schon aufgefrischt - was macht natron mit flüssigkeit in der rührschüssel... :pfeifen: Das will ich in zukunft vermeiden :faxen:

So, und dann nochmal durch Heikes Berichte arbeiten :argverlegen:
Lg, Lea

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

LeaW hat geschrieben:
Kunstblume hat geschrieben: Mit Natriumhydrogencarbonat (Trivialname Natron, basisch, PH-9) lässt sich unter anderem eine Emulsion von sauer Richtung basisch einstellen. Man kann damit also den PH-Wert nach oben ( → 14) korrigieren.
Das war mir schon klar
Okay :-*
Liebe Grüße Nina

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von LeaW »

Heike hat geschrieben: Der basische pH-Wert der Creme wirkt als gezielter Irritationsreiz. Die Haut wird mit dem basischen Milieu konfrontiert und bemüht sich, wieder ein leicht saures zu erzeugen. Dazu mobilisiert sie ihre eigenen Regulationskräfte (soweit noch intakt) und steigert u. a. die Produktion von Fettsäuren, die – gespalten – wieder dazu beitragen, dass der pH-Wert erneut auf ein hautphysiologisches Level sinkt.

So betrachtet kann eine basische Pflege, kontrolliert geplant, durchaus eine atopische Hautsituation stützen. Ob das sinnvoll ist, muss man im Einzelfall entscheiden, bezogen auf den konkreten neurodermitischen Hautzustand.
Hallo Heike,

ich hab mit der Creme ca Anfang 2012 angefangen, und da es mir geholfen hat (das erste was wirklich was gebracht hat), hatte ich dann irgendwann die Angewohnheit mich jeden Abend (schon mit Pausen dazwischen, aber doch öfters ja als nein) mit der Maske zuzukleistern ... ich glaub mit "nur nachts" kann ich mich da nicht mehr auf kurzfristig rausreden :pfeifen:
Soweit ich mich erinnere hat es am Schluss auch keine großen Veränderungen mehr in Richtung Heilung gebracht, außer dass ich nicht zum kratzen an die Haut kam in der Nacht und es nicht schlimmer wurde - ich dürfte wohl (ohne es zu wissen) etwas übertrieben haben ...
Hab vor ca 1-2 Monaten aufgehört, da ich die INCI angeschaut habe ... und anfangs bin ich ganz gut mit meinen eigenen Cremen ausgekommen, auch nachts.
Momentan blüh ich allerdings dort, wo ich die Maske angewendet habe, so richtig schön wieder auf (trocken, fleckig rot, spannt, juckt, das übliche halt bei mir) - kann das so eine Nachwirkung haben? (bezogen auf die Basische Pflegemaske)

was ich auch gerade bemerke ... mit ein bisschen reinlesen und rühren - ich kenn mich sowas von überhaupt noch nicht aus mit dem ganzen :argverlegen:
Heike hat geschrieben: ...
Der Emulgator muss im angestrebten pH-Wert-Bereich arbeiten. Die eingearbeiteten Rohstoffe dürfen sich nicht zersetzen...
Könnte erklären warum sich bei einer Creme was absetzt :gruebel:
Heike hat geschrieben: Die von Dir rot gekennzeichneten Substanzen sind Emulgatoren, die mit den Konsistenzgebern und Koemulgatoren (da ist ein wahres Gemisch in der Creme (Glyceryl Stearate – vermutlich Glycerylmonostearat nicht selbstemulgierend, Cetylalcohol, Cetearylalcohol und Cetylpalmitat) für die Stabilität der Creme sorgen. Dafür brauchst Du Ersatz.
Wenn, dann hätte ich eine andere Creme als Grundlage genommen und die Wirkstoffe eingearbeitet. Um eine komplette Creme nachzurühren fehlt mir eben die Erfahrung (und manche Rohstoffe^^)

Vielleicht sollte ich aber nicht gleich aufgeben und mich hinter die Bücher (und Berichte klemmen), die verschiedenen Öle mit ihren Fettsäuren wieder genauer studieren und mir was gutes mischen und mal abwarten, ob Harald etwas Erfahrung mit mir teilt ... :warten:

Ich muss gestehen ich hab mich bisher nicht wirklich viel damit beschäftigt, auch nicht mit der Neurodermitis. Da ich als Kind von meiner Mam - :love: von ihr gut gemeint! - überall hingeschleppt wurde was es zum testen gibt (Homöopathie, Bioresonanz, TCM, Akupunktur, dort was da was, nicht zuletzt Cortison in der Not), hatte ich irgendwann die Nase voll und hab einfach gemacht, oder eben nicht...
Mein Freund redet seit Jahren dass ich mich in Foren darüber schlau machen soll, was ich tun kann wenn's wieder schlimmer wird, hatte bisher aber auch keine Lust dazu...
wie es scheint ist die Zeit endlich reif dass ich mich mal genauer damit befasse ... also ... bin offen für alles, könnts mich mit Informationen bombadieren :blahblah: :fluesterei:
Und danke (auch im Vorhinein) für die ganzen Infos!! :blumenstrauss:
Lg, Lea

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Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Helga »

LeaW hat geschrieben: ich kenn mich sowas von überhaupt noch nicht aus mit dem ganzen :argverlegen:
Mei, Du Arme :knuddel: wir alle kennen dieses Gefühl vom Anfang; wobei die jetzt erst mit einer Rührkarriere beginnen, haben es schwerer z. B. als ich damals vor 14 oder 15 Jahren, es gibt so viel mehr Rohstoffe jetzt
und ich konnte quasi mit Heike's Erforschungen nach und nach mitwachsen.

Liebe Lea, Geduld bringt Rosen :wink:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag :-)

Helga

Anni

Re: Siriderma - Basische Creme-Maske

Ungelesener Beitrag von Anni »

Hab einfach mal aus Neugierde mit gelesen weil mich der titel (basisch? :schocker: ) stutzig gemacht hatte. Wollte dir nur viel Glück wünschen bei deiner Suche nach einer geeigneten Pflege!! Das ist wirklich viel Arbeit wenn man sich erst mal einlesen muss und dann auch noch mit Neurodermitis. Mir tun die Leute die sich damit abplagen müssen sehr leid, aber aus eigener Erfahrung (mit anderen chronischen Krankheiten) weiß ich dass man nicht drum herum kommt sich in bestimmte Materien zu vertiefen. Ärzte haben mir auch nicht immer helfen können, meine eigenen Forschungen aber schon, da ich dabei auch vor allem gelernt habe die Signale meines Körpers zu verstehen und nicht einfach nur Symptome zu bekämpfen.

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