Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Moderator: Helga
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Ich habe kein anderes Wachs ausser Bienenwachs, und in em Basisrezept mit Montanov und 40% FP stand halt 1 Gramm. Ich habe die Menge verdoppelt (100 g Gesamt), daher hab ich gedacht, dann müsse zwei Gramm Wachs rein...
Ich habe die Creme gestern Abend probiert. Noch ist kein Hautausschlag zu sehen...aber ich will natürlich nicht an peridorialer Dermatitis erkranken, deswegen drängt sich mir die Frage auf, ob diese Nachtcreme für mich (40 Jahre) überhaupt geeignet ist. Oder ist es zu viel an Wirkstoffölen/Wirkstoffen?
Ich habe die Creme gestern Abend probiert. Noch ist kein Hautausschlag zu sehen...aber ich will natürlich nicht an peridorialer Dermatitis erkranken, deswegen drängt sich mir die Frage auf, ob diese Nachtcreme für mich (40 Jahre) überhaupt geeignet ist. Oder ist es zu viel an Wirkstoffölen/Wirkstoffen?
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Katharina
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Wie machst du Anti-Aging denn fest? Es ist definitiv keine Frage der Fettphase. Feuchtigkeitsspender sind in deiner Formulierung sehr gering dosiert. Mir wäre der Butter- und Bienenwachsanteil auch viel zu hoch.Lirumlarum hat geschrieben:ob so starkes Anti-Aging für meine Haut nicht zu viel ist
Urea mit 0,3% zu dosieren ist in der Tat verschwindend gering - Infos dazu im Porträt, dass ich dir verlinkt habe.
Ich stelle dir noch mal die Frage – die du in einem anderen Thread vorgezogen hast zu übersehen:Lirumlarum hat geschrieben:1 g Konservierungsmittel (1 %)
Wie und womit stellst du den pH Wert ein? Ich finde dazu keine Aussage in deiner Rezeptur.
Freundlich grüßt
Katharina
Katharina
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Ich hab diese Basisrezeptur genommen:
"Rezeptur-ID: M68-40-B
40 % Fettphase | 6 % Emulgator
Basisrezeptur:
Rohstoffe Menge in g
Gesamtmenge: 50 g Emulsion
Fettphase
Öle 11.0
Buttern 5.0
Wachse 1.0
Montanov™ 68 3.0
Wasserphase (+ Wirk-/Zusatzstoffe)
Wasser 28.0
Glycerin 1.4
Xanthan 0.1
Konservierung"
Ich habe mit Milchsäure PH-Wert eingestellt. Allerdings musste noch nie bei mir was eingestellt werden. Die PH-Werte der Rezepturen liegen immer (ausser 1 mal) im Bereich 5-5,5...kann es sein, dass meine Messzettelchen "kaputt" sind...?
Ausserdem sollte ich Urea das nächste Mal wohl mit 4 g dosieren...
"Rezeptur-ID: M68-40-B
40 % Fettphase | 6 % Emulgator
Basisrezeptur:
Rohstoffe Menge in g
Gesamtmenge: 50 g Emulsion
Fettphase
Öle 11.0
Buttern 5.0
Wachse 1.0
Montanov™ 68 3.0
Wasserphase (+ Wirk-/Zusatzstoffe)
Wasser 28.0
Glycerin 1.4
Xanthan 0.1
Konservierung"
Ich habe mit Milchsäure PH-Wert eingestellt. Allerdings musste noch nie bei mir was eingestellt werden. Die PH-Werte der Rezepturen liegen immer (ausser 1 mal) im Bereich 5-5,5...kann es sein, dass meine Messzettelchen "kaputt" sind...?
Ausserdem sollte ich Urea das nächste Mal wohl mit 4 g dosieren...
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Mit Anti-Aging meinte ich bestimmte Öle wie Nachtkerze, Wildrose. Dann natürlich noch Hyaluronsäure. Oder wäre das noch kein wirksames Anti-Aging (ich bin 40, würde das gerne für meine Mutter machen, die ist 65).
- Rosemarie
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Hallo Lirumlarum,Lirumlarum hat geschrieben:Mit Anti-Aging meinte ich bestimmte Öle wie Nachtkerze, Wildrose. Dann natürlich noch Hyaluronsäure. Oder wäre das noch kein wirksames Anti-Aging (ich bin 40, würde das gerne für meine Mutter machen, die ist 65).
ich werde jetzt auch 65 - mir wäre das für meine Haut eine viel zu hohe Fettphase. Höheres Alter ist nicht gleich höherer Fettanteil.
Es kommt wirklich darauf an, wie der Hautzustand deiner Mutter ist.
Trotzdem würde ich die Creme nach dem Basisrezept rühren (aber erst einmal nur 50 g) und an deiner Haut testen, wie es sich anfühlt. Im Zweifelsfall hast du eine Creme für deine Hände und / oder andere fett-bedürftige Körperstellen. Kakaobutter und Mangobutter und Bienenwachs stelle ich mir recht heftig aufliegend vor.
viele Grüße
Rosemarie
Rosemarie
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Katharina
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Das kann ich mir - offen gesagt - nur sehr schwer vorstellen. Allerdings lässt sich doch sehr leicht feststellen, ob die pH-Streifen in tadellosem Zustand sind, nämlich in dem du einen Tropfen Milchsäure auf ein Messzettelchen träufelst, wenn der Wert dann immer noch im Bereich von 5-5,5 liegt, ist da wirklich was nicht in Ordnung.Lirumlarum hat geschrieben:Ich habe mit Milchsäure PH-Wert eingestellt. Allerdings musste noch nie bei mir was eingestellt werden. Die PH-Werte der Rezepturen liegen immer (ausser 1 mal) im Bereich 5-5,5...kann es sein, dass meine Messzettelchen "kaputt" sind...?
Warum 4 gr? Weil dir das Rohstoffporträt beim kurzen Überfliegen das so sagt, oder gibt es dafür für dich und deine Haut einen wirklich triftigen Grund?Lirumlarum hat geschrieben:Ausserdem sollte ich Urea das nächste Mal wohl mit 4 g dosieren...
Offen gesagt, würde ich mich an deiner Stelle erstmal mit allen Grundlagen vertraut machen und versuchen die Zusammenhänge zu begreifen, bevor ich an spezielle Hautbedürfnisse – auch an die von anderen – heran wage.
Du weist weder halbwegs fundierte Kenntnisse über die Haut auf, noch ist dir klar wie die Rohstoffe funktionieren.
Anti Aging wäre es, wenn du mit deiner Formulierung darauf ab zielst hauteigene Funktionen, wie z.B. die Fähigkeit der Feuchtigkeit in ihr zu binden, unterstützt. Das sehe ich hier nur bedingt bist gar nicht.
Es fehlt z.B. an Phytosterolen in Form an UdA. Lipodermin wäre auch hilfreich usw.
Nimm die Formulierung so wie sie ist – eine Basisrezeptur zu Testzwecken. Rühre kleine Mengen und probiere aus, ob sie dir überhaupt zusagt. Wenn nicht, nutze sie als Fußcreme.
Freundlich grüßt
Katharina
Katharina
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
UdA und Lipodermin hab ich (noch) nicht, und DHL hat mal wieder die ganze Woche nicht geliefert, also bekomme ich die Rohstoffe nun doch erst nach Ostern.
Aber ich finde, ich befinde mich hier allmählich in einer viel zu grossen Verteidigungsposition.
Um einiges klar zu stellen: Ich bin kein auf dem Gebiet der Naturkosmetik, ich möchte auch keiner werden. Ich möchte weder die Sachen verkaufen, noch irgendwie damit gross hausieren gehen. Das würde ich mir nie anmassen. Ich wollte bloss zwischen Kinder und Yoga und Haushalt ein bisschen rühren, um mich ein bisschen aufzumuntern, um vielleicht dadurch (als Stadtkind) über Öle und Naturzutaten und Haut wieder (vielleicht etwas profane Methode) der Natur und mir wieder etwas näherkommen. Ja, ich hab mich bei Urea verlesen. Aber ich habe gelesen. Wenn man mir da keinen Glauben schenken möchte, nur weil ich am Anfang etwas stürmisch herangetreten bin. Sorry. Vielleicht etwas zu sehr.
Niemals wollte ich wissentlich jemandem auf die Nerven gehen oder gar jemanden nicht respektieren.
Vielleicht wende ich mich vorerst wieder der realen Welt zu und pausiere von der Virtuellen.
Aber ich finde, ich befinde mich hier allmählich in einer viel zu grossen Verteidigungsposition.
Um einiges klar zu stellen: Ich bin kein auf dem Gebiet der Naturkosmetik, ich möchte auch keiner werden. Ich möchte weder die Sachen verkaufen, noch irgendwie damit gross hausieren gehen. Das würde ich mir nie anmassen. Ich wollte bloss zwischen Kinder und Yoga und Haushalt ein bisschen rühren, um mich ein bisschen aufzumuntern, um vielleicht dadurch (als Stadtkind) über Öle und Naturzutaten und Haut wieder (vielleicht etwas profane Methode) der Natur und mir wieder etwas näherkommen. Ja, ich hab mich bei Urea verlesen. Aber ich habe gelesen. Wenn man mir da keinen Glauben schenken möchte, nur weil ich am Anfang etwas stürmisch herangetreten bin. Sorry. Vielleicht etwas zu sehr.
Niemals wollte ich wissentlich jemandem auf die Nerven gehen oder gar jemanden nicht respektieren.
Vielleicht wende ich mich vorerst wieder der realen Welt zu und pausiere von der Virtuellen.
- Heike
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Das »bisschen rühren« kann sicher funtionieren: Wenn man wirklich nur ein bisschen rührt, etwas Öl und Butter mischt, mit ätherischen Ölen lecker beduftet, ein schönes Hydrolat darunter gibt. Das tut gut, riecht gut und ist nicht schwer. Man könnte auch ein paar Vanilleschoten in Öl einlegen. Glaube mir, ich verstehe Dich gut.Lirumlarum hat geschrieben:Ich wollte bloss zwischen Kinder und Yoga und Haushalt ein bisschen rühren, um mich ein bisschen aufzumuntern, um vielleicht dadurch (als Stadtkind) über Öle und Naturzutaten und Haut wieder (vielleicht etwas profane Methode) der Natur und mir wieder etwas näherkommen.
Ich sehe eher Widersprüche zwischen dem »bisschen rühren« und dem, was Du wirklich angehst.
Die eine Herangehensweise ist so gut wie die andere. Ich empfinde beide als legitim. Man muss sich nur klar sein, was man möchte und was man zu geben bereit ist (oder pragmatisch betrachtet geben kann – als Mutter ist das schwer): An Zeit, Ruhe … für das Verstehen. Weißt Du, was ich meine?
Es tut mir leid, dass Du Dich angegriffen fühlst. Auch das kann ich nachvollziehen; online ist es oft schwer, sich richtig zu verständigen, es fehlen andere Kommuniaktionskanäle, die manchem die Schärfe nehmen, es fehlen der Blickkontakt, die Stimme. Du musst Dich nicht entschuldigen. Niemand muss das hier.
Du kannst Deine 40%-Fettphasen-Creme beduften und hast eine schöne Körpercreme. Auf feuchter Haut aufgetragen wird sie leichter und ersetzt fürs erste eine Lotion. Genieße sie einfach und plane dann in Ruhe das nächste Vorhaben. Was meinst Du?
Liebe Grüße
Heike
Heike
- toshka
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Liebe Lirumlarum,
ich befürchte, mit "ein bisschen Rühren" wird es nichts. Es gehôrt schon eine Menge Frustrationstoleranz, Geduld, Ruhe und Hirnschmalz, zumal, wenn man etwas besonderes erreichen möchte. Ich bin seit zwei Jahren dabei. Meine erste Rührphase hat mir eine fette periorale Dermatits beschert. Meine Hautprobleme, gegen die ich ankämpfen wollte, haben sich letzendlich als eine Rosacea entpuppt. Ich habe zu Hause ein Rohstofflager, das sich für jeden Onlineshop sehen lassen kann, brauchen und vertragen kann ich jedoch nur einen Bruchteil davon. Ich schwanke in dieser Zeit ständig zwischen Hoffnung, Enthusiasmus, Enttäuschung und Vezweiflung. Ich denke, dass ich langsam auf dem guten Weg bin, aber es waren zwei Jhren harter Arbeit und viel Besitand von unserer Rührgemeinde.
Ich bin auch 40. Ich vertrage gar keine Butter und Wachse im Gesicht und musste die Fettphase auf 16% reduzieren. So, las Beispiel.
Ich gebe Heike recht, wenn du es einfach haben möchtest, ein bisschen Öl gemischt in der Hand mit einem schönen Hydrolat kann schon das Wunder tun. Das habe ich übrigens auch eine Zeitlang gemacht, um ohne viel Rühraufwand die Stoffe zu testen. Das ist die schnellste und nicht die schlechteste Variante um zu Hautpflege zu kommen. Ûbrigens auch emulgatorenfreie, wenn man Emulgatoren ausschließen möchte.
Möchtest du eine Creme rühren, wirst du um eine größeren Aufwand nicht drum rum kommen. Vor allem lesen gehört dazu. Du brauchst auch nicht unbedingt das Buch, es steht alles an der Olionaturaseite. Vor allem aber die Einsatzkonzentrationen. Immer noch schau ich beim Planen meiner Rezepturen in die Rohstoffportraits rein. Geht nicht anders, ich kann nicht alle im Kopf haben. Da steht alles, was du brauchst, Einsatzkonzentrationen, Eigenschaften und Verarbeitung. Von daher kann ich schon manchmal ungeduldigere Reaktionen verstehen, wenn man sieht, dass deine Frage oder eine Rezeptur so gar nicht zustande käme, wenn du vorher dich belesen hättest.
Kene von uns macht es zum Verkauf. Du bracuhst es auch nicht, um ein Diplom in Chemie zu erlangen. Kein Nobelpreis wirst du damit gewinnen. Du machst es für dich und deine Haut. Schön, wenn es auf Anhieb klappt, aber wahrscheinlicher ist es, dass du mehr investieren müsstest.
Wenn ich dir einen Rat geben dürfte, würde ich die Fettpahse auf 20-25% reduzieren, erstmal keine Butter und Wachse verwenden, und ein Hydratisieren probieren. Konservierung und PHWert nicht vergessen. Von dieser Creme ausgehend wûrde ich weiter experimentieren. Auf eine Wange Öl, auf andere Wasser oder Hydrolat auftragen, darüber Creme und schauen, was deine Haut mehr mag - mehr Feuchtigkeit oder mehr Fett. Wenn mehr Feuchtigkeit, würde ich keine Butter nehmen, sondern weiter mit Hydratisierern probieren. Wenn mehr Fett, dann würde ich langsam Butter probieren.
Es hat sich für mich rausgestellt, dass in Prozenten zu denken fûr mich essentiell ist. Versuche dich damit anzufreuen, so kompliziert ist es gar nicht.
Ich wünsche dir viel viel Geduld!
ich befürchte, mit "ein bisschen Rühren" wird es nichts. Es gehôrt schon eine Menge Frustrationstoleranz, Geduld, Ruhe und Hirnschmalz, zumal, wenn man etwas besonderes erreichen möchte. Ich bin seit zwei Jahren dabei. Meine erste Rührphase hat mir eine fette periorale Dermatits beschert. Meine Hautprobleme, gegen die ich ankämpfen wollte, haben sich letzendlich als eine Rosacea entpuppt. Ich habe zu Hause ein Rohstofflager, das sich für jeden Onlineshop sehen lassen kann, brauchen und vertragen kann ich jedoch nur einen Bruchteil davon. Ich schwanke in dieser Zeit ständig zwischen Hoffnung, Enthusiasmus, Enttäuschung und Vezweiflung. Ich denke, dass ich langsam auf dem guten Weg bin, aber es waren zwei Jhren harter Arbeit und viel Besitand von unserer Rührgemeinde.
Ich bin auch 40. Ich vertrage gar keine Butter und Wachse im Gesicht und musste die Fettphase auf 16% reduzieren. So, las Beispiel.
Ich gebe Heike recht, wenn du es einfach haben möchtest, ein bisschen Öl gemischt in der Hand mit einem schönen Hydrolat kann schon das Wunder tun. Das habe ich übrigens auch eine Zeitlang gemacht, um ohne viel Rühraufwand die Stoffe zu testen. Das ist die schnellste und nicht die schlechteste Variante um zu Hautpflege zu kommen. Ûbrigens auch emulgatorenfreie, wenn man Emulgatoren ausschließen möchte.
Möchtest du eine Creme rühren, wirst du um eine größeren Aufwand nicht drum rum kommen. Vor allem lesen gehört dazu. Du brauchst auch nicht unbedingt das Buch, es steht alles an der Olionaturaseite. Vor allem aber die Einsatzkonzentrationen. Immer noch schau ich beim Planen meiner Rezepturen in die Rohstoffportraits rein. Geht nicht anders, ich kann nicht alle im Kopf haben. Da steht alles, was du brauchst, Einsatzkonzentrationen, Eigenschaften und Verarbeitung. Von daher kann ich schon manchmal ungeduldigere Reaktionen verstehen, wenn man sieht, dass deine Frage oder eine Rezeptur so gar nicht zustande käme, wenn du vorher dich belesen hättest.
Kene von uns macht es zum Verkauf. Du bracuhst es auch nicht, um ein Diplom in Chemie zu erlangen. Kein Nobelpreis wirst du damit gewinnen. Du machst es für dich und deine Haut. Schön, wenn es auf Anhieb klappt, aber wahrscheinlicher ist es, dass du mehr investieren müsstest.
Wenn ich dir einen Rat geben dürfte, würde ich die Fettpahse auf 20-25% reduzieren, erstmal keine Butter und Wachse verwenden, und ein Hydratisieren probieren. Konservierung und PHWert nicht vergessen. Von dieser Creme ausgehend wûrde ich weiter experimentieren. Auf eine Wange Öl, auf andere Wasser oder Hydrolat auftragen, darüber Creme und schauen, was deine Haut mehr mag - mehr Feuchtigkeit oder mehr Fett. Wenn mehr Feuchtigkeit, würde ich keine Butter nehmen, sondern weiter mit Hydratisierern probieren. Wenn mehr Fett, dann würde ich langsam Butter probieren.
Es hat sich für mich rausgestellt, dass in Prozenten zu denken fûr mich essentiell ist. Versuche dich damit anzufreuen, so kompliziert ist es gar nicht.
Ich wünsche dir viel viel Geduld!
Liebe Grüße
toshka
toshka
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Heike, danke dir für deine weisen Worte! Du hast mir aus dem Herzen gesprochen.
. ich hätte es nicht annähernd so gut ausdrücken können, wie meine Situation ist...
Ich werde versuchen, mich in Geduld zu üben.
Ausserdem ist jetzt Ostern und Squalan und Sheabutter sind eh aus, Montanov auch schon fast...
Manchmal starre ich abends etwas benommen auf meine selbsthingedübelten Regale mit den vielen Öle und denke dann, wenn ich doch nur genug Wissen hätte, um ad hoc zu wissen, was ich mit dem wunderbaren Walnussöl mir denn schönes Zaubern könnte...so sollte es sich irgendwann anfühlen, oder?
Es ist vielleicht auch eher speziell, dass ich nicht aufgrund von Hautproblemen zu Olionatura gekommen bin, sondern Aufgrund von einer - wie soll ich es sagen - leichten Form von Babyblues und ein paar durchwachten Nächten.
Jedenfalls hat sich meine oben genannte Nachtcreme sehr reichhaltig, aber auch sehr gut angefühlt (und auch jede andere Creme, die ich bisher hier gerührt habe. Auch haben sich ALLE Cremes, die ich bisher mehr schlecht als recht gerührt habe, besser angefühlt, als jede Creme, die ich bisher gekauft habe, auch besser als die von Weleda und Dr. Hauschka, ausgenommen die superteuren Markenprodukte wie Shiseido oder Estee Lauder, die aber nur mit "push-up-Zutaten" arbeiten, die nur die Haut besser aussehen lassen, und sie nicht wirklich besser machen!).
Ansonsten nehme ich nun zur Zeit am Abend (nur für mich gerührt) das Jiaogulan-Hydrogel, aber eine einfach Version ohne Jiaogulan (statt dessen Rosenhydrolat). Und da drauf das Granatapfelsamenöl ohne Granatapfel, stattdessen mit Mandelöl...und ich plane das schnell aufzubrauchen. Denn wie man mir sicher zu Recht gesagt hat, war ich möglicherweise im Eifer des Gefechtes nicht hundertprozentig einwandfrei mit der Keimfreiheit und Konservierung...ich hoffe, das ist halbwegs ok. Und danke auch für Toshkas Bericht. Ich finde es immer nett zu hören, warum man und wie man zum Rühren gekommen ist..Danke euch allen!
))
Ich werde versuchen, mich in Geduld zu üben.
Ausserdem ist jetzt Ostern und Squalan und Sheabutter sind eh aus, Montanov auch schon fast...
Manchmal starre ich abends etwas benommen auf meine selbsthingedübelten Regale mit den vielen Öle und denke dann, wenn ich doch nur genug Wissen hätte, um ad hoc zu wissen, was ich mit dem wunderbaren Walnussöl mir denn schönes Zaubern könnte...so sollte es sich irgendwann anfühlen, oder?
Es ist vielleicht auch eher speziell, dass ich nicht aufgrund von Hautproblemen zu Olionatura gekommen bin, sondern Aufgrund von einer - wie soll ich es sagen - leichten Form von Babyblues und ein paar durchwachten Nächten.
Jedenfalls hat sich meine oben genannte Nachtcreme sehr reichhaltig, aber auch sehr gut angefühlt (und auch jede andere Creme, die ich bisher hier gerührt habe. Auch haben sich ALLE Cremes, die ich bisher mehr schlecht als recht gerührt habe, besser angefühlt, als jede Creme, die ich bisher gekauft habe, auch besser als die von Weleda und Dr. Hauschka, ausgenommen die superteuren Markenprodukte wie Shiseido oder Estee Lauder, die aber nur mit "push-up-Zutaten" arbeiten, die nur die Haut besser aussehen lassen, und sie nicht wirklich besser machen!).
Ansonsten nehme ich nun zur Zeit am Abend (nur für mich gerührt) das Jiaogulan-Hydrogel, aber eine einfach Version ohne Jiaogulan (statt dessen Rosenhydrolat). Und da drauf das Granatapfelsamenöl ohne Granatapfel, stattdessen mit Mandelöl...und ich plane das schnell aufzubrauchen. Denn wie man mir sicher zu Recht gesagt hat, war ich möglicherweise im Eifer des Gefechtes nicht hundertprozentig einwandfrei mit der Keimfreiheit und Konservierung...ich hoffe, das ist halbwegs ok. Und danke auch für Toshkas Bericht. Ich finde es immer nett zu hören, warum man und wie man zum Rühren gekommen ist..Danke euch allen!
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
P.S. Und: JA. Das Kommunizieren im Internet ist eine ganz spezielle Kunst 
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Lirumlarum
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
P.p.s. Hab einen Tropfen Milchsäure auf einen der Streifen geträufelt...und ohne...tatsächlich zeigt der immer noch orangegelb, das heißt Pah von 5 an!!! Huch dann habe ich immer mit "kaputten" messstreifen gemessen. Komisch, ich hatte sie vor 2 Wochen erst bei amazon gekauft. Mist.
- toshka
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Oh mann! Ich habe aber tatsächlich sehr selten PH Wert korrigieren müssen. Interessanterweise nur dann, wenn ich Emulprot genutzt habe. Sonst war der PH Wert immer OK. Gut, beim Shampoo ist es natürlich anders.
Liebe Grüße
toshka
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Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
Hallo Lirumlarum,
ich bin auch neu hier und ich kann total gut verstehen, dass das Rühren-Lernen Dir in Deiner jetzigen Situation hilft. Ich bin momentan auch mit Baby zu Hause, und ich merke das es mir total gut tut etwas neues zu Lernen und die "Pausen" tagsüber (meistens hat man die ja schon ab und zu, nur kann man sich oft nicht wirklich vom Fleck bewegen!) mit einer zumindest mentalen Beschäftigung zu füllen. Was bei mir ganz gut funktioniert ist ein Notizbuch neben dem Bett/Sofa und ein Notetaking-Programm auf dem Computer und Handy (ich benutze Evernote, aber da gibt es viele die nichts kosten)... So kann ich mir Fragen aufschreiben und Notizen und Listen von Rohstoffen machen, die ich noch einkaufen oder ausprobieren möchte... Ich kann auch nur Abends Rühren und dann auch meistens nur für ca. 1 Stunde, da meine Tochter momentan dauernd aufwacht... Ich glaube es ist echt wichtig, dass man sich Zeit lässt, denn sonst frustriert man total, und eigentlich möchte man sich ja etwas Gutes tun und sich eben nicht noch zusätzlich stressen! Ich finde es hier im Forum super dass man ja auch viel mitlesen kann und so vom Vorgehen der Anderen lernt. Ich versuche mich für den Anfang erstmal ziemlich nah an bestehenden Rezepten zu orientieren, bis ich mir etwas sicherer geworden bin. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass hier!!
LG,
Annika
ich bin auch neu hier und ich kann total gut verstehen, dass das Rühren-Lernen Dir in Deiner jetzigen Situation hilft. Ich bin momentan auch mit Baby zu Hause, und ich merke das es mir total gut tut etwas neues zu Lernen und die "Pausen" tagsüber (meistens hat man die ja schon ab und zu, nur kann man sich oft nicht wirklich vom Fleck bewegen!) mit einer zumindest mentalen Beschäftigung zu füllen. Was bei mir ganz gut funktioniert ist ein Notizbuch neben dem Bett/Sofa und ein Notetaking-Programm auf dem Computer und Handy (ich benutze Evernote, aber da gibt es viele die nichts kosten)... So kann ich mir Fragen aufschreiben und Notizen und Listen von Rohstoffen machen, die ich noch einkaufen oder ausprobieren möchte... Ich kann auch nur Abends Rühren und dann auch meistens nur für ca. 1 Stunde, da meine Tochter momentan dauernd aufwacht... Ich glaube es ist echt wichtig, dass man sich Zeit lässt, denn sonst frustriert man total, und eigentlich möchte man sich ja etwas Gutes tun und sich eben nicht noch zusätzlich stressen! Ich finde es hier im Forum super dass man ja auch viel mitlesen kann und so vom Vorgehen der Anderen lernt. Ich versuche mich für den Anfang erstmal ziemlich nah an bestehenden Rezepten zu orientieren, bis ich mir etwas sicherer geworden bin. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spass hier!!
LG,
Annika
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RedRidinghood
Re: Suche nach geeigneter Tages- und Nachtcreme
liebe lirumlarum,
du kannst dir gar nicht vorstellen, was für einen mist ich bei meinen ersten versuchen hergestellt habe. wenn mir heute manchmal eins von meinen ersten rezepten in die hände fällt, kann ich nur noch den kopf schütteln... irgendwann (genau genommen nachdem ich die ersten 50 öcken an teuren ölen und wirkstoffen in die tonne gekloppt habe), hab ich mir dann weitere wilde experimente einfach verboten und gelesen und gelesen und gelesen und gelesen. auf einmal wird dir so viel klar, und eins fügt sich zum anderen. natürlich gibt es keine meisterschaft ohne misserfolg, aber du kannst dir (und deiner haushaltskasse) einen guten teil davon ersparen, indem du dich gründlich informierst und in geduld übst. ich habe damit angefangen, dass ich zu jedem wirkstoff und öl erstmal den abschnitt über den "kosmetischen einsatz" gelesen habe. wenn du das überblicken kannst, weißt du schonmal viel genauer, welche zutaten zusammen für welche problematik in welcher konzentration überhaupt sinn ergeben. dann hab ich mir die fettsäurespektren näher angeschaut, das ist unbedingd nötig, um das richtige verhältnis zwischen deinen fetten zu finden. usw., usw. und schwups! auf einmal hab ich große fehler schon beim rezeptLESEN gesehen und mir damit sehr viel mistrühren und rohstoffvergeuden erspart.
und noch ein kleiner tip zu deiner prozent-gramm-problematik. rechne bei der rezepterstellung einfach mit 100g gesamtmenge. dann sind %=g. bei 30% fp und montanov als alleinigen emulgator z.b. ziehste dann die 5,1 emulgator von der fp ab, und verteilst dann die restlichen 24,9 auf deine buttern und öle. wenn du dann mit dem rezept zufrieden bist, änderst du oben im rechner einfach die gewünschte gesamtmenge von 100g auf 60, 50 oder 83, oder was auch immer du möchtest, und alles ist gut. und ganz zum schluss noch eins: wenn du die sache wirklich ernsthaft betreiben möchtest, kauf dir eine wirklich anständige feinwaage. dann ist das dosieren auf einmal auch kein problem mehr. was du da bei dem ding mehr ausgibst, sparst du bei den zutaten sehr schnell wieder ein, und eine weite frustrationsquelle ist eleminiert.
du kannst dir gar nicht vorstellen, was für einen mist ich bei meinen ersten versuchen hergestellt habe. wenn mir heute manchmal eins von meinen ersten rezepten in die hände fällt, kann ich nur noch den kopf schütteln... irgendwann (genau genommen nachdem ich die ersten 50 öcken an teuren ölen und wirkstoffen in die tonne gekloppt habe), hab ich mir dann weitere wilde experimente einfach verboten und gelesen und gelesen und gelesen und gelesen. auf einmal wird dir so viel klar, und eins fügt sich zum anderen. natürlich gibt es keine meisterschaft ohne misserfolg, aber du kannst dir (und deiner haushaltskasse) einen guten teil davon ersparen, indem du dich gründlich informierst und in geduld übst. ich habe damit angefangen, dass ich zu jedem wirkstoff und öl erstmal den abschnitt über den "kosmetischen einsatz" gelesen habe. wenn du das überblicken kannst, weißt du schonmal viel genauer, welche zutaten zusammen für welche problematik in welcher konzentration überhaupt sinn ergeben. dann hab ich mir die fettsäurespektren näher angeschaut, das ist unbedingd nötig, um das richtige verhältnis zwischen deinen fetten zu finden. usw., usw. und schwups! auf einmal hab ich große fehler schon beim rezeptLESEN gesehen und mir damit sehr viel mistrühren und rohstoffvergeuden erspart.
und noch ein kleiner tip zu deiner prozent-gramm-problematik. rechne bei der rezepterstellung einfach mit 100g gesamtmenge. dann sind %=g. bei 30% fp und montanov als alleinigen emulgator z.b. ziehste dann die 5,1 emulgator von der fp ab, und verteilst dann die restlichen 24,9 auf deine buttern und öle. wenn du dann mit dem rezept zufrieden bist, änderst du oben im rechner einfach die gewünschte gesamtmenge von 100g auf 60, 50 oder 83, oder was auch immer du möchtest, und alles ist gut. und ganz zum schluss noch eins: wenn du die sache wirklich ernsthaft betreiben möchtest, kauf dir eine wirklich anständige feinwaage. dann ist das dosieren auf einmal auch kein problem mehr. was du da bei dem ding mehr ausgibst, sparst du bei den zutaten sehr schnell wieder ein, und eine weite frustrationsquelle ist eleminiert.
