Und weil der Emik-Thread schon so lang ist, hab ich hier einen neuen angefangen und hoffe, dass das passt, sonst kannst du mich ja verlegen, Heike
Es ist eine dickflüssige, sämige Lotion geworden, sie glänzt zuerst auf der Haut trotz der recht niedrigen Fettphase, nach 2-3 Minuten ist der Glanz weg und die Haut fühlt sich eingecremt und total seidig an. Nach weiteren 2-3 Minuten verschwindet auch das eingecremte Gefühl, die Haut ist glatter und entspannter und immer noch seidenweich, jetzt, zwei Stunden später immer noch gleich.
Und nun das Rezept, die Öle sind abgestimmt auf den Sommergebrauch mit einem hohen Anteil an Konsistenzgebern, weil beide Emus eher lotionige Cremes erzeugen:
Wasserphase:
200 g dest. Wasser, auf knapp 80 Grad im Wasserbad erhitzt und mit
7 g Emik 20 Minuten quellen lassen.
50 g Rosenhydrolat auf ca. 50 Grad erwärmt, darin
10 g Harnstoff und
2 g Magnesiumsulfat (Tip von Christian wg. P3P)
gelöst und
nachdem die Wasserphase auf 60 Grad abgekühlt war, mit dem Michschäumer eingerührt.
Fettphase:
16 g Marulaöl
16 g Monoi-Frangipani (oder Kokosöl)
25 g Sheabutter nativ
10 g Avocadin
5 g Cetylalkohol
7 g P3P aufgeschmolzen,
bei ca. 50 Grad schlückchenweise in die Wasserphase emulgiert und (fast durchgehend) mit dem Milchschäumer gerührt.
Gestern setzte sich am Boden ein Teil der Fettphase ab, rühren half nichts. Heute früh hab ich die Creme mit dem Pürierstab durchgeknechtet
Die Verarbeitung ist relativ langwierig, aber das Ergebnis lohnt den Aufwand. Ich werd nun eine Woche lang ausschließlich diese Lotion verwenden und schreib euch dann, wie meine Haut dann aussieht.
Liebe Grüße und einen schönen Pfingstsonntag
Regina
