Die Entwicklung der perfekten Duschbars

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djdeley
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Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Guten Tag,
Nachdem ich erste Versuche bereits durchgeführt habe und dabei teils matschige und weiche Ergebnisse erhalten habe stellte sich jetzt ein erster Erfolg ein!
Vom Ergebnis motiviert, habe ich mir jetztvorgenommen die perfekten Duschbars für unterschiedliche Zwecke zu entwickeln. Am liebsten bio, vegan, tierversuchsfrei, palmölfrei und (wenn möglich) auch für Allergiker geeignet.

Geplant sind Duschbars für
- Beanspruchte, gereizte Haut (z.B. dem Sport)
- Ein Alltagsbar
- ein Bar für trockene, rissige Haut
- ein Peelingbar
- ein Bar für empfindliche allergische Haut

Meine erste Erfolgsrezeptur war wie folgt:

Öle & Butter (15-30%) 16,00%
2,00 Kokosöl 4,00%
2,00 Hanföl 4,00%
4,00 Sheabutter 8,00%

Emulgatoren /Konsistenzgeber (3-10%) 8,00%
4,00 Behenylalkohol (EK bis 3-8%) 8,00%

Trockene Stoffe 9,70%
4,85 Tonerde (weiß) 9,70%
Tenside 45,00%
22,50 SCI (EK 40-70%) 45,00%

Wasser / TMS Sole (5-10%)? 10,00%
5,00 Dest. Wasser 10,00%

Wirkstoffe/Hilfsstoffe/Konservierer 9,00%
1,50 Zitronensäure 30% (EK 1-5%) 3,00%
1,00 Glycerin (EK ShampooBar 1-5%, Duschgel 5-10%) 2,00%
0,50 Hopfenextrakt 1,00%
1,00 !!d-Panthenol 75% (EK Dusch 1-4%) Hitzeempfindlich! 2,00%
0,50 !!Weizenproteinpulver (EK 1-2%?) Hitzeempfindlich! 1,00%

Ätherische Öle (bis 2%) 2,30%
Bestehend aus:
Eichenmoos Absolue 11,19%
Lavendelöl 16,78%
Blutorangenöl. 6,29%
Vetiveröl 42,66%
Patchouliöl 7,69%
Zypressenöl 8,39%
Zitronenöl 6,99%

Am Ende habe ich noch eine Messerspitze Indigo hinzugefügt.

Gerührt habe ich nach der Prä-Emulsionsmethode:)

Das Ergebnis war ein dunkelblau-gräulicher Bar (farblich nicht so ansprechend). Der Schaum ist eher feinporig gewesen und ist vor allem dann gut wenn man den Bar im Haar aufschäumt.

Meine Haut scheint den Bar gut zu vertragen. Ebenso die Haare. Nur habe ich (wie bei allen anderen Schampoos auch, leichtes Kopfhautjucken. Hier muss noch etwas rein was dem ganzen entgegenwirkt.

Der Geruch war soweitnin Ordnung aber noch verbesserungsfähig. Das Eichenmoos ist ,soweit ich mitterlweile rausgefunden habe, allergieauslösend und werde ich in Zukunft weglassen.

Ich denke (sofern niemandem was auffällt), dass dies hier die Basisrezeptur darstellen könnte mit der ich meine Wunschbars entwickeln werde.

Ich werde regelmäßig berichten und hoffe auf Tipps, Ratschläge, konstruktiven Austausch und Nachahme die mir von ihren Ergebnissen berichten :)

Lg, Denis

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Beauté
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Ciao Denis
Also mir fällt auf, dass kein Emulgator drin ist. Ausserdem vermisse ich Na-Lactat, welches zur Härtung beiträgt.
Was ich super finde im Duschbar ist Imwitor. Mein spezieller Zicken-Freund erfährt somit eine Wiederbelebung... :D
LG - Beauté, nicht die Barspezialistin!
Carpe diem!


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djdeley
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Beauté hat geschrieben:
16. Mai 2020, 10:23
Ciao Denis
Also mir fällt auf, dass kein Emulgator drin ist. Ausserdem vermisse ich Na-Lactat, welches zur Härtung beiträgt.
Was ich super finde im Duschbar ist Imwitor. Mein spezieller Zicken-Freund erfährt somit eine Wiederbelebung... :D
LG - Beauté, nicht die Barspezialistin!
Vielen Dank für die Anregungen:) Das mit dem Emulgator war mir auch aufgefallen. Brauch man den unbedingt? Der Bar ist ja auch so einheitlich und fest geworden. Wollte aber mal mit Emulsan II versuchen was dies an Veränderungen mit sich bringt (EK?). Das von dir empfohlene Imwitor würde dann Emulsan ersetzen?

Na-Lactat liegt bereits im Warenkorb da ich es auch ausprobieren möchte wegen der hydratisierenden Wirkung. Welche EK würdest du da empfehlen? Das macht zudem den Bar fester?

Vielen lieben Dank und lg,
Denis


Coco
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Coco »

Hallo Denis,
in diesem Thread findest du möglicherweise auch noch einige Anregungen.
Ich verwende auch Imwitor im Duschbar.
Viele Grüße, Coco

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Carmerix
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Carmerix »

Hallo Dennis,

auch hier wurde schon viel über Inhaltsstoffe und Varianten diskutiert, da findest Du auch Rezeptvorschläge für Duschbars.
Judy hat dankbarerweise auch eine Zusammenstellung einer Rahmenformulierung gepostet.

Viele Grüße
Carmerix
Viele liebe Grüße und schön, dass ich bei Euch sein darf!

Carmen


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djdeley
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Vielen Dank für die Links:) Die kenne ich bereits und waren der Grund warum ich überhaupt ein erstes „nutzbares“ Ergebnis erhalten habe :D Habe mich fast ausschließlich an den Diskussionen det Threaeds orientiert. Aus der Vielzahl an diskutierten Rohstoffen habe ich einige rausgesucht die ich für mich testen möchte:)

Judys Rahmenformulierung (da hatte ich bereits mit ihr in einem anderen Thread darüber geschrieben) orientieren sich ja eher für Schampooars. Meine solle in erster Linie das Duschgel ersetzen und somit einen höheren Anteil an Ölen/Buttern vorweisen.


Lg, Denis

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Lilli
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Lilli »

Hallo Denis,

meine Kopfhaut mag Tonerde gar nicht, da kribbelt es mich auch. Vielleicht wäre Inulin ja etwas für dich, ich setze es in meinem Shampoobar mit 5% ein, habe aber auch wellige, trockene Haare. Es spendet Feuchtigkeit und macht die Haare „saftiger“ :).

Liebe Grüße
Sylvia
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Lilli hat geschrieben:
16. Mai 2020, 14:30
.. meine Kopfhaut mag Tonerde gar nicht, da kribbelt es mich auch. Vielleicht wäre Inulin ja etwas für dich,
Danke für den Tipp Sylvia:) das wusste ich gar nicht, das Tonerde Kopfhautjucken verursacht. Werde Inulin mal nachschlagen:)
Weiß du zufällig ob das auf alle Tonerden zutrifft?
Ghassoul Lavaerde wird ja z.B. Auch fürs Haarewaschen genutzt.

Lg, Denis
Zuletzt geändert von Helga am 16. Mai 2020, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat lese- und augenfreundlich eingekürzt

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Lilli
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Lilli »

Lieber Denis,

ich hatte nur Kaolin probiert, aber irgendwie ist es generell nichts für mich. Mir geht’s da wie der lieben Nine :).

Liebe Grüße
Sylvia
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Ulrike
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

djdeley hat geschrieben:
16. Mai 2020, 12:08
..... Judys Rahmenformulierung (da hatte ich bereits mit ihr in einem anderen Thread darüber geschrieben) orientieren sich ja eher für Schampooars. Meine solle in erster Linie das Duschgel ersetzen und somit einen höheren Anteil an Ölen/Buttern vorweisen.
... was ich persönlich (ist aber nur meine Meinung) für entbehrlich halte. Damit meine ich die Differenzierung der Bars für die jeweiligen Zwecke.

Ich sehe es so: Einen Bar, der sich für die Haare eignet, kann ich auch als Duschbar verwenden. Umgekehrt eher nicht. Da ich keine Lust habe, in der Dusche mit 2 verschiedenen Bars zu arbeiten, konzipiere ich somit nur einen Bar, der für die Haare taugt und verwende diesen auch für den Rest.

Und was den höheren Anteil an Fetten angeht: Auch in flüssigen Produkten war in meinen tensidhaltigen Formulieren der Anteil an Fetten sehr gering. Fette sind regelmäßig kontraproduktiv zu den Tensiden. Da verbaue ich die Fette lieber in eine gute Bodylotion!

Ulrike
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Judy
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Judy »

Ulrike
:knutscher:
Danke dass du das so aufs Papier gebracht hast!
Und zur Tonerde (speziell Kaolin) möchte ich sagen, dass sie - wie jeder Rohstoff - individuell betrachtet werden muss.
Ich kenne eine Menge Leute, die Kaolin im Shampoo Bar haben und super damit zurecht kommen.
Dagegen ist jegliche Stärke (Maisstärke etc.) wirklich nur ein Füllstoff und bekannt dafür, dass sie Kopfhautjucken auslöst.
Aber hier geht es ja eigentlich um DUSCH Bars!!!
Und hiermit klinke ich mich aus...

Liebe Grüße,
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Beauté
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Beauté »

Lieber Denis
djdeley hat geschrieben:
16. Mai 2020, 10:42
Das mit dem Emulgator war mir auch aufgefallen. Brauch man den unbedingt?... Das von dir empfohlene Imwitor würde dann Emulsan ersetzen?
Habe gerade in den Rezeptpostings gelesen. Nein, einen Emulgator braucht es nicht; einige rühren nur mit dem Behenyl Alki. Nine nicht, sie nimmt 3% Emulsan und reduziert dafür den Alki: Gesamt rund 8%.
djdeley hat geschrieben:
16. Mai 2020, 10:42
Na-Lactat... Welche EK würdest du da empfehlen? Das macht zudem den Bar fester?
Ich nehme wie in der Rahmen Rezeptur vorgeschlagen die 3 zu je 5%: Glycerin, Na-Lactat und Zitronensäure. Und ja, Na-Lactat gibt Härte.
Imwitor habe ich vom Öl Anteil abgezogen, nicht vom Emulgator. Wäre vielleicht eine Idee... Vielleicht hat das wer schon probiert?

LG - Beauté
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Ulrike hat geschrieben:
16. Mai 2020, 15:24
Ich sehe es so: Einen Bar, der sich für die Haare eignet, kann ich auch als Duschbar verwenden. Umgekehrt eher nicht. Da ich keine Lust habe, in der Dusche mit 2 verschiedenen Bars zu arbeiten, konzipiere ich somit nur einen Bar, der für die Haare taugt und verwende diesen auch für den Rest.
Das ist ein guter Punkt und löst einen gewissen "Knoten" :P Ich hatte nur die Befürchtung, dass ein zu niedriger Anteil an Buttern die Haut austrocknen würde. Ich hatte einige Rezepte gesehen die teilweise bis zu 30% Butter/Öl nutzen. Da dachte ich dass 12-15% schon das Minimum sei was man nutzen müsste.

Da ich auch einen Bar für trockne Haut konzipieren wollte, könnte man in diesem ja den Butteranteil erhöhen?

Lg, Denis
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:21, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt, bitte nicht komplett zitieren


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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Beauté hat geschrieben:
17. Mai 2020, 10:38
Nein, einen Emulgator braucht es nicht; einige rühren nur mit dem Behenyl Alki. Nine nicht, sie nimmt 3% Emulsan und reduziert dafür den Alki: Gesamt rund 8%.
[...]
Ich nehme wie in der Rahmen Rezeptur vorgeschlagen die 3 zu je 5%: Glycerin, Na-Lactat und Zitronensäure. Und ja, Na-Lactat gibt Härte.
Imwitor habe ich vom Öl Anteil abgezogen, nicht vom Emulgator.
Danke dir:) Werde mich dann mal vorsichtig vorwagen und unterschiedliche EK testen.

Lg, Denis
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Ja, du könntest so vorgehen. Zumal in der Regel auch die Haare nicht übermäßig fetten, wenn man eh schon trockene Haut hat.

Wichtiger erscheint mir jedoch die Wahl des optimalen Tensides sowie die Stoffe, die die Irritationswirkung von Tensiden mildern. Beispiel: Natural Betaine oder Lamesoft.

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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Als Tensid nutze, bzw. wollte ich ausschließlich SCI nutzen. Da es als mild und palmölfrei gilt. Um die Irritationswirkung von Tensiden zu mildern, hatte ich geplant D-Panthenol (EK 1-4%) und Glycerin (EK 1-5%) zu nutzen sowie eventuell Avocadin HU25. Bei Avocadin HU25 bin ich mir unsicher, da ja anscheinend auch synthetische Stoffe genutzt werden. Ich wollte einen Bar, 100% natürlichen Urpsrungs entwickeln.
Würdest du dann noch einen zusätzlichen Einsatz von Natural Betaine und/oder Lamesoft empfehlen? Wenn ja, mit welcher EK?

Vielen lieben dank Ulrike! :)
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Ulrike
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Ich habe es nicht so mit Chemie - aber wenn Heike einen Rohstoff empfiehlt, dann kann du ihn ohne Bedenken für deine naturkosmetischen Formulierungen verwenden. Du kennst die Mutterseite? Natural Betaine und Lamesoft.

Vermutlich geht es dir, wie vielen anderen auch. Die Begriffe klingen nach Chemie und damit nach Gift. Das willst du nicht. Ja? Aber so einfach ist das nicht. Wie schon geschrieben, kannst du die beiden Produkte ohne Bedenken einplanen.

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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Die Mutterseite kenne ich, hinter meinem geschrieben "Avocadin HU25" verbarg sich ja auch ein Link der sich auf Olionatura bezog und auf den entsprechenden Einsatz synthetischer Stoffe hinwies.
Nach dem Lesen der Rohstoff Profile denke ich dass vor allem das Natural Betain für mich in Frage käme mit einer EK von 3%. Oder hat sich möglicherweise eine Kombination beider Stoffe bewährt?

Ich versuche mich wirklich umfassend unter Nutzung verschiedenster Quellen (ganz so wie man es in der Uni gelehrt wird :D ) weiterzubilden. Aber diese Hülle und Fülle möglicher Rohstoffe kann einen dann doch das ein oder andere Mal etwas verwirren :fahne:

Chemie bedeutet für mich nicht gleich Gift. Ein gewisses Grundwissen der Chemie konnte ich mir in der Schule im Leistungskurs aneignen.
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Ulrike
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Ulrike »

Dann habe ich dir unrecht getan - es klang für mich mich halt so.

Bedenke bitte: Ein Bar ist ein Rins-Off-Produkt. Die z. T. sehr edlen Rohstoffe haben kaum Zeit, zu wirken. Daher spielt die Ökonomie auch eine Rolle. Hochwertige (teure) Rohstoffe sind manchmal ein einer "Pflege danach" besser aufgehoben. So jedenfalls gehe ich an das Thema ran.

Ulrike, die von Beruf BWLerin ist.
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Ach das tut doch nix :) Das stimmt allerdings! Da sind einige Rohstoffe recht teuer. Für einen solch richtig gehaltvollen Bar mit hochwertigen Rohstoffen müsste man im Einzelhandel dann bestimmt 20 euro hinlegen.

Vielen Dank für die Denkanstösse :D

Lg, Denis
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Mucmaus
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Mucmaus »

Hallo,

Habe meinen zweiten Versuch eines Duschbars nach folgendem Rezept gestartet:

25 g Kakaobutter
25 g Sheabutter
15 g SCI
5 g Lysolecithin


Grundsätzlich bin ich recht zufrieden damit: es schäumt ein bisschen, aber nicht üppig (darauf lege ich auch keine großen Wert), die Reinigungsleistung ist zufriedenstellend und die Rückfettung ist auch ok (habe recht trockene Haut incl. Keratosis Pilaris). Alleine der Geruch des Lysolecithin ist ein richtiger Abturner. Ich habe zwar versucht, diesen Eigengeruch mit ÄÖ zu überdecken, wollte aber auch nicht übertreiben und deshalb ca. 10 Tropfen zugegeben. Aber der Geruch des LL ist noch deutlich wahrnehmbar.

Jetzt meine Frage: War ich zu sparsam mit dem ätherischen Öl oder soll ich lieber etwas anderes statt LL verwenden?


Korsin
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Korsin »

Liebe Mucmaus,
Ich finde 10 Tropfen auf 70g sind ziemlich wenig. Vor allem um den Duft von LL zu überdecken. Aber natürlich kannst du auch einen anderen (zum Beispiel Emulsan) Emulgator nehmen.
Liebe Grüße
Korsische Prinzessin


Coco
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Coco »

Ich finde, Lysolecithin kriegt man auch mit 100 Tropfen äÖ nicht überdeckt :zickig: - und auch sonst mit nichts...
Wenn du den Geruch gar nicht abkannst, hilft nur ein anderer Emulgator, fürchte ich.
Viele Grüße, Coco


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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Nach anstrengenden Wochen fand ich endlich wieder Zeit eine neue Rezeptur auszutesten.

Folgendes Rezeptur wurde ausprobiert:

Öle & Butter (15-30%) 14,00%
3,00 Hanföl 4,00%
3,00 Avocadoöl 4,00%
3,00 Kokosöl 4,00%
1,50 Sheabutter 2,00%

Emulgatoren /Konsistenzgeber (3-10%) 8,00%
3,00 Behenylalkohol (EK bis 3-8%) 4,00%
3,00 Emulsan II HT 4,00%

Tenside 44,00%
33,00 SCI (EK 40-70%) 44,00%

Wasser / TMS Sole (5-10%)? 6,00%
4,50 Dest. Wasser 6,00%

Wirkstoffe/Hilfsstoffe/Konservierer 26,00%
0,38 !!Vitamin E (Tocopherol) (EK 0,5%) Hitzeempfindlich! 0,50%
2,25 !!d-Panthenol 75% (EK Dusch 1-4%) Hitzeempfindlich! 3,00%
2,25 Glycerin (EK ShampooBar 1-5%, Duschgel 5-10%) 3,00%
0,75 Haarguar HT (0,5-1%) 1,00%
1,50 PCA Glyceril Oleate (EK 0,5-2%) 2,00%
0,75 !!Weizenproteinpulver (EK 1-2%?) Hitzeempfindlich! 1,00%
2,25 Zitronensäure 30% (EK 1-5%) 3,00%
3,75 Totes Meer Salz (EK 5-6%) 5,00%
0,38 Aloe Vera Pulver 200:1 (EK 0,5%?) 0,50%
0,75 Brokkolisamenöl 1,00%
2,25 Natriumlaktat (EK 2%) 3,00%
0,75 Sanddornfruchtfleischöl 1,00%
0,75 !!Seidenprotein (EK 1-2%?) Hitzeempfindlich! 1,00%
0,75 Hopfenextrakt 1,00%

Ätherische Öle (bis 2%) 2,00%



Der Bar ist nicht so ganz fest geworden wie gewünscht. Ich hatte 4% Behenylalkohol durch 4% Emulsan II HT ersetzt. Den Behenylanteil werde ich wohl wieder etwas erhöhen.

Ich benutze eindeutig zu viele Inhaltsstoffe! Diese muss ich mal reduzieren, damit die Rezeptur einfacher wird (und auch günstiger). Bei 75 gramm sind das fast 2,15€ Wareneinsatz. Mir fällt es jedoch schwer etwas wegzulassen, da sich die Wirkungen der einzelnen Bestandteile so toll lesen :sabber:

Mit den 4 Butter/Ölen möchte ich gerne eine ausgewogene Spreitkaskade erreichen.

Weglassen könnte man vielleicht:
- Seidenprotein oder Weizenprotein (eher das Seidenprotein, da das Weizenprotein die Verträglichkeit verbessert?)
- Natriumlaktat (im Gegenzug dann den Glycerinanteil erhöhen?)

Weitere Inhaltsstoffe wegzulassen fällt mir schwer, habt ihr eine Idee?:)

1% Sanddornfruchtfleischöl hat ein schönes "Mangogelb" hergezaubert. Die Farbe gefällt! Ich wollte einen rötlicheren Ton erzeugen und hatte noch Drachenblut hinzugefügt. Hat sich allerdings gar nicht vermischt, verleiht dem Bar jedoch eine schöne Optik durch die rötlichen Körner.

Der Bar schäumt schön im Haar und die Haare fühlen sich gut an. Ich bin mal gespannt ob die Kombi aus Hopfenextrakt, Salz und Aloe Vera Pulver dem Kopfhautjucken den Gar aus machen.

Haptisch fühlt sich die Haut Glatt und Sanft an.

Der Bar war recht klebrig und ließ sich nicht gut in die Form füllen. Beim nächsten Versuche werde ich die Masse wohl erst ein paar Minuten in der Tiefkühler legen und dann mit der Hand nochmal ordentlich kneten. Vielleicht wird er dann schöner... Einen Schönheitspreis gewinnt er nicht :ugly: :ugly:. Wenigstens kann man die Farbe erkennen.

Weiter Ausprobieren möchte ich noch Rezepturen mit niedrigerem Anteil an Ölen/Buttern, da mir dies ja auch hier empfohlen wurde.

Lg, Denis
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Heike
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von Heike »

djdeley hat geschrieben:
20. Mai 2020, 09:35
Bei Avocadin HU25 bin ich mir unsicher, da ja anscheinend auch synthetische Stoffe genutzt werden. Ich wollte einen Bar, 100% natürlichen Urpsrungs entwickeln.
Warum ist in Avocadin® Hu 25 etwas Unnatürliches, wenn Du doch SCI verwendest? ;-) Avocadin® Hu 25 ist ein wunderbarer Rohstoff. Im Avocadin® HU 25 ist – obwohl in den INCI nicht benannt – ein pflanzlicher Emulgator enthalten. Für einen mir bekannten Kosmetikhersteller war das schon ein Schock, weil er gesetzlichen Deklarationsvorgaben verpflichtet ist. An diesem Rohstoff ist nichts unnatürlicher als in manch anderen Zutaten in Deiner Formulierung.

Dein Ziel ist bereits durch Panthenol konterkariert - es ist synthetisch.

Unabhängig davon: »Synthetisch« ist nicht per se schlecht. Gäbe es nicht die Möglichkeit, so manche natürlichen Stoffe auf synthetischem Weg naturidentisch nachzubauen, gäbe es vermutlich keine Natur mehr. Es wäre alles in Anbauflächen umgewandelt, um menschliche Begehrlichkeiten zu befriedigen.
Liebe Grüße
Heike


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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

Hallo Liebe Heike, danke für deinen Input! :)

Ja, das musste ich mittlerweile auch feststellen, dass ich wohl nicht 100% natürlich hinbekomme. Ich werde deswegen dem Avocadin HU25 nochmal meine Aufmerksamkeit widmen :D

Ich werde versuchen soweit wie möglich auf natürliche und biologische Rohstoffe zurückzugreifen. Oberste Prämisse bleibt aber Naturkosmetik!

Hast du bezüglich meiner Rezeptur vielleicht ein paar tipps:)

Danke dir und liebe Grüße,
Denis
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gelöscht, bitte nicht komplett zitieren


waschbär
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von waschbär »

djdeley hat geschrieben:
31. Mai 2020, 16:00
Mit den 4 Butter/Ölen möchte ich gerne eine ausgewogene Spreitkaskade erreichen.
Das Brokkolisamenöl versteckt sich bei Dir unter den Wirkstoffen, ich würde es aber auch mit zu den Ölen zählen.

Brauchst Du im Duschbar, auch in einem perfekten, wirklich so eine ausgewogene Spreitkaskade? Da Du den Duschschaum ja spätestens nach 2-3 Minuten abwäschst, werden alle Öle, die bis dahin nicht in die Haut eingedrungen sind, wieder abgewaschen. Das "eingedrungen" ist natürlich etwas salopp formuliert, aber ich denke es kommt rüber was ich meine.

Ich könnte mir daher vorstellen, daß Du auf geringer spreitende Öle leichter verzichten kannst ohne einen Unterschied in der Anwendung zu bemerken.

Ich muss aber klar dazu sagen daß ich selber in meinen Tensidtests (primär zum Händewaschen) bisher noch keine Vergleiche diesbezüglich gemacht habe, das ist also bisher nur eine Vermutung meinerseits.


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djdeley
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

waschbär hat geschrieben:
31. Mai 2020, 21:46
Brauchst Du im Duschbar, auch in einem perfekten, wirklich so eine ausgewogene Spreitkaskade? Da Du den Duschschaum ja spätestens nach 2-3 Minuten abwäschst, werden alle Öle, die bis dahin nicht in die Haut eingedrungen sind, wieder abgewaschen. [...]
Ich könnte mir daher vorstellen, daß Du auf geringer spreitende Öle leichter verzichten kannst ohne einen Unterschied in der Anwendung zu bemerken.
Interessanter Ansatz! Sheabutter zieht ja tatsächlich nicht so schnell ein wie z.B. Kokosöl.
Hanföl & Avocadoöl gelten ja als mittelspreitend und würden das hochspreitende Kokosöl trotzdem sinnvoll ergänzen (denke ich zumindenst :D ). Die Sheabutter habe ich auch drin da sie ein wenig Konsistenzgebend ist, könnte aber auch durch Mangobutter ersetzt werden. Ich werde aber auch versuchen sie mal ganz wegzulassen und den Behenylalkohol Gehalt entsprechend anpassen.

Avocado, Hopfen und Hanf habe ich vor allem auch wegen der persönlichen Liebe zu den Dreien drin. Sozusagen meine "persönliche Note" :huhu:

Das Brokkolisamenöl habe ich bei mir unter Wirkstoffe abgelegt, da ich es als Silikonersatz und Konditioner "nutze", könnte man aber auch zu den Ölen zählen. Warum würdest du mir das empfehlen?:)

Lg, Denis
Zuletzt geändert von Annika am 1. Juni 2020, 09:16, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt, bitte nicht komplett zitieren


waschbär
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von waschbär »

djdeley hat geschrieben:
31. Mai 2020, 22:08
Das Brokkolisamenöl habe ich bei mir unter Wirkstoffe abgelegt, da ich es als Silikonersatz und Konditioner "nutze", könnte man aber auch zu den Ölen zählen. Warum würdest du mir das empfehlen?:)
Wenn Du es mit zu den Ölen zählst, ist es leichter seine hochspreitenden Eigenschaften bei der Betrachtung der Spreitkaskade im Auge zu behalten.

Wenn Du Geld sparen möchtest, könntest Du das Brokkolisamenöl durch Abyssinian ersetzen. Ist bei Aliacura aber leider momentan ausverkauft. Andere hochspreitende und billigere Alternativen zu Brokkolisamenöl wären evtl. Squalan oder Isoamyl Laurate.

Aber irgendwie muss ich sagen, daß mir schon der Begriff "Wareneinsatz" so gar nicht nach spaßigem Hobby klingt, sondern nach Betriebswirtschaft und Arbeit. Und wenn ich so für mich rechne, dürften wahrscheinlich die zum Ausprobieren bestellten, aber letztendlich nicht in finaler Rezeptur verwendeten Rohstoffe, den größten Anteil der Gesamtkosten ausmachen. Wenn etwas gut funktioniert, würde ich also dabei bleiben, auch wenn es etwas teurer ist.


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djdeley
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Re: Die Entwicklung der perfekten Duschbars

Ungelesener Beitrag von djdeley »

waschbär hat geschrieben:
31. Mai 2020, 22:53

Wenn Du es mit zu den Ölen zählst, ist es leichter seine hochspreitenden Eigenschaften bei der Betrachtung der Spreitkaskade im Auge zu behalten.
Guter Einwand! Ich werde es dann zu den Ölen hinzuzählen.
waschbär hat geschrieben:
31. Mai 2020, 22:53
Wenn Du Geld sparen möchtest, könntest Du das Brokkolisamenöl durch Abyssinian ersetzen. Ist bei Aliacura aber leider momentan ausverkauft. Andere hochspreitende und billigere Alternativen zu Brokkolisamenöl wären evtl. Squalan oder Isoamyl Laurate.
Mir geht es im allgemeinen nicht so sehr ums Geld sparen. Aber man muss ja nicht unnötig Geld den Abfluss hinunterspülen. Ich bin aber positiv begeistert von dem Brokkolisamenöl!
waschbär hat geschrieben:
31. Mai 2020, 22:53
Aber irgendwie muss ich sagen, daß mir schon der Begriff "Wareneinsatz" so gar nicht nach spaßigem Hobby klingt, sondern nach Betriebswirtschaft und Arbeit. Und wenn ich so für mich rechne, dürften wahrscheinlich die zum Ausprobieren bestellten, aber letztendlich nicht in finaler Rezeptur verwendeten Rohstoffe, den größten Anteil der Gesamtkosten ausmachen. Wenn etwas gut funktioniert, würde ich also dabei bleiben, auch wenn es etwas teurer ist.
Ja da ist mir kein anderes Wort dafür eingefallen was es so treffend beschreibt:P Arbeit und Betriebswirtschaft ist es nicht. Nur mit der Hülle und Fülle an Rohstoffen ein doch "teures" Hobby. Ich lass mich schnell von allem begeistern. und gerade die zum Ausprobieren bestellten Sachen machen das Ganze teuer. Dem muss ich etwas entgegenwirken. Mein Regal quillt schön über :huhu:

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