Heike hat geschrieben:
Der basische pH-Wert der Creme wirkt als gezielter Irritationsreiz. Die Haut wird mit dem basischen Milieu konfrontiert und bemüht sich, wieder ein leicht saures zu erzeugen. Dazu mobilisiert sie ihre eigenen Regulationskräfte (soweit noch intakt) und steigert u. a. die Produktion von Fettsäuren, die – gespalten – wieder dazu beitragen, dass der pH-Wert erneut auf ein hautphysiologisches Level sinkt.
So betrachtet kann eine basische Pflege, kontrolliert geplant, durchaus eine atopische Hautsituation stützen. Ob das sinnvoll ist, muss man im Einzelfall entscheiden, bezogen auf den konkreten neurodermitischen Hautzustand.
Hallo Heike,
ich hab mit der Creme ca Anfang 2012 angefangen, und da es mir geholfen hat (das erste was wirklich was gebracht hat), hatte ich dann irgendwann die Angewohnheit mich jeden Abend (schon mit Pausen dazwischen, aber doch öfters ja als nein) mit der Maske zuzukleistern ... ich glaub mit "nur nachts" kann ich mich da nicht mehr auf kurzfristig rausreden
Soweit ich mich erinnere hat es am Schluss auch keine großen Veränderungen mehr in Richtung Heilung gebracht, außer dass ich nicht zum kratzen an die Haut kam in der Nacht und es nicht schlimmer wurde - ich dürfte wohl (ohne es zu wissen) etwas übertrieben haben ...
Hab vor ca 1-2 Monaten aufgehört, da ich die INCI angeschaut habe ... und anfangs bin ich ganz gut mit meinen eigenen Cremen ausgekommen, auch nachts.
Momentan blüh ich allerdings dort, wo ich die Maske angewendet habe, so richtig schön wieder auf (trocken, fleckig rot, spannt, juckt, das übliche halt bei mir) - kann das so eine Nachwirkung haben? (bezogen auf die Basische Pflegemaske)
was ich auch gerade bemerke ... mit ein bisschen reinlesen und rühren - ich kenn mich sowas von überhaupt noch nicht aus mit dem ganzen
Heike hat geschrieben: ...
Der Emulgator muss im angestrebten pH-Wert-Bereich arbeiten. Die eingearbeiteten Rohstoffe dürfen sich nicht zersetzen...
Könnte erklären warum sich bei einer Creme was absetzt
Heike hat geschrieben: Die von Dir rot gekennzeichneten Substanzen sind Emulgatoren, die mit den Konsistenzgebern und Koemulgatoren (da ist ein wahres Gemisch in der Creme (Glyceryl Stearate – vermutlich Glycerylmonostearat nicht selbstemulgierend, Cetylalcohol, Cetearylalcohol und Cetylpalmitat) für die Stabilität der Creme sorgen. Dafür brauchst Du Ersatz.
Wenn, dann hätte ich eine andere Creme als Grundlage genommen und die Wirkstoffe eingearbeitet. Um eine komplette Creme nachzurühren fehlt mir eben die Erfahrung (und manche Rohstoffe^^)
Vielleicht sollte ich aber nicht gleich aufgeben und mich hinter die Bücher (und Berichte klemmen), die verschiedenen Öle mit ihren Fettsäuren wieder genauer studieren und mir was gutes mischen und mal abwarten, ob Harald etwas Erfahrung mit mir teilt ...
Ich muss gestehen ich hab mich bisher nicht wirklich viel damit beschäftigt, auch nicht mit der Neurodermitis. Da ich als Kind von meiner Mam -

von ihr gut gemeint! - überall hingeschleppt wurde was es zum testen gibt (Homöopathie, Bioresonanz, TCM, Akupunktur, dort was da was, nicht zuletzt Cortison in der Not), hatte ich irgendwann die Nase voll und hab einfach gemacht, oder eben nicht...
Mein Freund redet seit Jahren dass ich mich in Foren darüber schlau machen soll, was ich tun kann wenn's wieder schlimmer wird, hatte bisher aber auch keine Lust dazu...
wie es scheint ist die Zeit endlich reif dass ich mich mal genauer damit befasse ... also ... bin offen für alles, könnts mich mit Informationen bombadieren

Und danke (auch im Vorhinein) für die ganzen Infos!!
