Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Moderator: Helga
Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Hallo ihr Lieben,
ich hab vor einigen Wochen die Mandelcreme von Olionatura.de gerührt. Das hat soweit erstmal ganz gut geklappt, auch die Creme war für meine Haut nicht ganz verkehrt, aber jetzt steht die zweite Charge an und ich würde gerne ein paar Veränderungen vornehmen und würde mir wünschen, dass nochmal jemand drüber schaut. Die erste Charge hab ich fast wie das Original gerührt, Preiselbeersamenöl weggelassen (bzw. durch Wasser ersetzt) und Kokosöl durch Babassuöl (danke danke danke nochmal für den Tipp, ich hab inzwischen auch meine Kaufkosmetik weiter analysiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir alles Pickel macht wo Kokosöl drin ist...).
Mir ist die Mandelcreme im Gesicht eher zu fett/okklusiv, (nur morgens) auf die feuchte Haut aufgetragen gehts. Ich hab mal mehr mal weniger Unreinheiten und Unterlagerungen, hab aber das Gefühl, dass das auch stark vom Wetter und Zyklus abhängt.
Also meine erste Veränderung wird sein, die Fettphase zu verringern, dafür dachte ich, ich orientiere mich an der Basisrezeptur XYL-25-B:
Was dann heißt, die Wassermenge von 34g auf 35,5g ein wenig zu erhöhen, die Menge an Xyliance von 2,5g auf 2,3g zu erniedrigen und die Fettphase anzupassen.
Meine Überlegungen zur Fettphase sind folgende:
Phase A
• 4,5 g Mandelöl (B1) --> beibehalten
• 1,0 g Jojobaöl (B0) --> beibehalten
Die Buttern würde ich im Hinblick auf die Basisrezeptur und im Hinblick darauf, dass mir die Creme eher zu okklusiv erscheint reduzieren
•3,0 g Babassuöl (PF2) --> auf 1g reduzieren
•3,0 g Sheabutter (PF1) --> auf 1g reduzieren
Jetzt bleiben (im Hinblick auf die Basisrezeptur) 2,7g Öl frei, wo ich evtl. Sesamöl einsetzen möchte. Im Artikel zur Frühlingspflege wird Sesamöl empfohlen wenn man Linolsäure einsetzen möchte und trotzdem ein stabiles Öl möchte. Das ist der Fall und das hab ich auch da.
Geht das so? Macht das Sinn? Ist das zu viel Veränderung auf einmal? Zuviel Sesamöl? Zu wenig Buttern? Und geh ich das überhaupt richtig an? (Deswegen auch immer diese langen umständlichen Posts - es wäre schön, wenn man meinen Gedankenweg nachvollziehen könnte und mir sagen kann, wenn ich auf dem Holzweg bin)
Im Hinblick auf Sommer und Sonne interessiert mich auch die Phytosterolbasis. Was würde ich weglassen, wenn ich die einsetzen wollen würde? Öl? Butter? Ich hab Bedenken, dass die vielleicht auch wieder eher "aufliegt"?
Was ist mit Tocopherol (auch davon hab ich im Zusammenhang mit Sonne und freien Radikalen gelesen) versteh ich das richtig, das Tocopherol quasi die Fettphase auf der Haut stabilisiert und so den Schaden von potenziellen Abbauprodukten reduziert? Wärs gut, das mit einzuplanen?
ich hab vor einigen Wochen die Mandelcreme von Olionatura.de gerührt. Das hat soweit erstmal ganz gut geklappt, auch die Creme war für meine Haut nicht ganz verkehrt, aber jetzt steht die zweite Charge an und ich würde gerne ein paar Veränderungen vornehmen und würde mir wünschen, dass nochmal jemand drüber schaut. Die erste Charge hab ich fast wie das Original gerührt, Preiselbeersamenöl weggelassen (bzw. durch Wasser ersetzt) und Kokosöl durch Babassuöl (danke danke danke nochmal für den Tipp, ich hab inzwischen auch meine Kaufkosmetik weiter analysiert und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir alles Pickel macht wo Kokosöl drin ist...).
Mir ist die Mandelcreme im Gesicht eher zu fett/okklusiv, (nur morgens) auf die feuchte Haut aufgetragen gehts. Ich hab mal mehr mal weniger Unreinheiten und Unterlagerungen, hab aber das Gefühl, dass das auch stark vom Wetter und Zyklus abhängt.
Also meine erste Veränderung wird sein, die Fettphase zu verringern, dafür dachte ich, ich orientiere mich an der Basisrezeptur XYL-25-B:
Was dann heißt, die Wassermenge von 34g auf 35,5g ein wenig zu erhöhen, die Menge an Xyliance von 2,5g auf 2,3g zu erniedrigen und die Fettphase anzupassen.
Meine Überlegungen zur Fettphase sind folgende:
Phase A
• 4,5 g Mandelöl (B1) --> beibehalten
• 1,0 g Jojobaöl (B0) --> beibehalten
Die Buttern würde ich im Hinblick auf die Basisrezeptur und im Hinblick darauf, dass mir die Creme eher zu okklusiv erscheint reduzieren
•3,0 g Babassuöl (PF2) --> auf 1g reduzieren
•3,0 g Sheabutter (PF1) --> auf 1g reduzieren
Jetzt bleiben (im Hinblick auf die Basisrezeptur) 2,7g Öl frei, wo ich evtl. Sesamöl einsetzen möchte. Im Artikel zur Frühlingspflege wird Sesamöl empfohlen wenn man Linolsäure einsetzen möchte und trotzdem ein stabiles Öl möchte. Das ist der Fall und das hab ich auch da.
Geht das so? Macht das Sinn? Ist das zu viel Veränderung auf einmal? Zuviel Sesamöl? Zu wenig Buttern? Und geh ich das überhaupt richtig an? (Deswegen auch immer diese langen umständlichen Posts - es wäre schön, wenn man meinen Gedankenweg nachvollziehen könnte und mir sagen kann, wenn ich auf dem Holzweg bin)
Im Hinblick auf Sommer und Sonne interessiert mich auch die Phytosterolbasis. Was würde ich weglassen, wenn ich die einsetzen wollen würde? Öl? Butter? Ich hab Bedenken, dass die vielleicht auch wieder eher "aufliegt"?
Was ist mit Tocopherol (auch davon hab ich im Zusammenhang mit Sonne und freien Radikalen gelesen) versteh ich das richtig, das Tocopherol quasi die Fettphase auf der Haut stabilisiert und so den Schaden von potenziellen Abbauprodukten reduziert? Wärs gut, das mit einzuplanen?
Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Hallo Akino,
habe mir das Basisrezept angesehen. Es wäre allerdings schöner, wenn Du das ganze Rezept postest, dann kann man es doch einfacher beurteilen.
Xyliance enthält Fettalkohole, deshalb würde ich ihn bei Pickeln und Unterlagerungen im Gesicht nicht nutzen.siehe hier Mir wäre er auch nicht feucht genug, aber das gilt für mich
Zu Vit. E könntest Du hier noch einmal nachlesen.
habe mir das Basisrezept angesehen. Es wäre allerdings schöner, wenn Du das ganze Rezept postest, dann kann man es doch einfacher beurteilen.
Xyliance enthält Fettalkohole, deshalb würde ich ihn bei Pickeln und Unterlagerungen im Gesicht nicht nutzen.siehe hier Mir wäre er auch nicht feucht genug, aber das gilt für mich
Zu Vit. E könntest Du hier noch einmal nachlesen.
Liebe Grüße Karin
Was immer du zu tun oder zu träumen vermagst, wag dich nur frisch daran - Kühnheit trägt Genie, Kraft und Magie in sich (Goethe)
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Hallo Positiv,
achja, das Rezept, hundertmal bei anderen gelesen, dass sie doch bitte das ganze Rezept posten sollen und dann selber doch nicht gemacht... Basisrezeptur und Mandelcreme original gibts auf der Homepage, kann ich gerne auch nochmal posten (dienen aber ja hauptsächlich zur Herleitung meiner Überlegungen und sind vielleicht nicht ganz so wichtig)
12.5 g Fettphase (25 %)
Öle, Buttern und Wachse (10.2 g | 20.4 %):
4.5 g Mandelöl (9 %)
1 g Jojobaöl (2 %)
1 g Babassuöl (2 %)
1 g Sheabutter (2 %)
2.7 g Sesamöl (5.4 %)
Emulgatoren/Konsistenzgeber (2.3 g | 4.6 % | 18.4 % der Fettphase¹)
2.3 g Xyliance (4.6 %)
37.5 g Wasserphase (75 %)
Wirkstoffe (1.4 g | 2.8 %):
1.4 g Glycerin (2.8 %)
Hilfs- und Zusatzstoffe (0.6 g | 1.2 %):
0.1 g Xanthan (0.2 %)
0.5 g Rokonsal (1 %)
35.5 g Wasser (71 %)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hm. Das Xyliance-Datenblatt kenn ich, find da aber nichts zum Thema Unterlagerungen. Oder ist das was, was ganz grundsätzlich für Fettalkohole gilt? (Ist bisher an mir vorbei gegangen, aber das kann gut sein). Ich hatte aber tatsächlich auch schon im Hinterkopf, mich bei der Charge Nummer 3. mal nach anderen Emulgatoren umzusehen. Mir gefällt die Idee Emulgatoren zu nutzen, die nicht nur emulgieren, sondern noch eine "Zusatzfunktion" mitbringen. In Heikes Buch bin ich gerade beim Kapitel Lecithine, darauf würde es ja dann vermutlich hinauslaufen, aber es gibts so viele und mir ist nicht so ganz klar was man wofür nimmt. Deswegen der Plan, die Emulgatorenfrage erst bei der nächsten Charge zu klären, vielleicht weiß ich bis dahin mehr? Und es heißt ja auch immer man soll nicht zu viel gleichzeitig verändern?
Vitamin-E-Datenblatt kenn ich auch. Werd da aber auch nicht so richtig schlau daraus und hoffte auf Meinungen
Es klingt als könne man damit nicht so wahnsinnig viel falsch machen...
achja, das Rezept, hundertmal bei anderen gelesen, dass sie doch bitte das ganze Rezept posten sollen und dann selber doch nicht gemacht... Basisrezeptur und Mandelcreme original gibts auf der Homepage, kann ich gerne auch nochmal posten (dienen aber ja hauptsächlich zur Herleitung meiner Überlegungen und sind vielleicht nicht ganz so wichtig)
12.5 g Fettphase (25 %)
Öle, Buttern und Wachse (10.2 g | 20.4 %):
4.5 g Mandelöl (9 %)
1 g Jojobaöl (2 %)
1 g Babassuöl (2 %)
1 g Sheabutter (2 %)
2.7 g Sesamöl (5.4 %)
Emulgatoren/Konsistenzgeber (2.3 g | 4.6 % | 18.4 % der Fettphase¹)
2.3 g Xyliance (4.6 %)
37.5 g Wasserphase (75 %)
Wirkstoffe (1.4 g | 2.8 %):
1.4 g Glycerin (2.8 %)
Hilfs- und Zusatzstoffe (0.6 g | 1.2 %):
0.1 g Xanthan (0.2 %)
0.5 g Rokonsal (1 %)
35.5 g Wasser (71 %)
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Hm. Das Xyliance-Datenblatt kenn ich, find da aber nichts zum Thema Unterlagerungen. Oder ist das was, was ganz grundsätzlich für Fettalkohole gilt? (Ist bisher an mir vorbei gegangen, aber das kann gut sein). Ich hatte aber tatsächlich auch schon im Hinterkopf, mich bei der Charge Nummer 3. mal nach anderen Emulgatoren umzusehen. Mir gefällt die Idee Emulgatoren zu nutzen, die nicht nur emulgieren, sondern noch eine "Zusatzfunktion" mitbringen. In Heikes Buch bin ich gerade beim Kapitel Lecithine, darauf würde es ja dann vermutlich hinauslaufen, aber es gibts so viele und mir ist nicht so ganz klar was man wofür nimmt. Deswegen der Plan, die Emulgatorenfrage erst bei der nächsten Charge zu klären, vielleicht weiß ich bis dahin mehr? Und es heißt ja auch immer man soll nicht zu viel gleichzeitig verändern?
Vitamin-E-Datenblatt kenn ich auch. Werd da aber auch nicht so richtig schlau daraus und hoffte auf Meinungen
Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Liebe Akino,
Das ist ein sehr weites Feld. Ich habe es durch Testen, testen für mich herausgefunden.
Du hast aber Heikes Buch, da steht eigentlich alles drin.
Tut mir leid, daß ich Dir da nicht weiter helfen kann.
Das ist ein sehr weites Feld. Ich habe es durch Testen, testen für mich herausgefunden.
Du hast aber Heikes Buch, da steht eigentlich alles drin.
Tut mir leid, daß ich Dir da nicht weiter helfen kann.
Liebe Grüße Karin
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Genau, hier erklärt Helga es schön:Akino hat geschrieben:Das Xyliance-Datenblatt kenn ich, find da aber nichts zum Thema Unterlagerungen. Oder ist das was, was ganz grundsätzlich für Fettalkohole gilt?
Helga hat geschrieben:Alles was Konsistenz bringt, hat viel gesättigte Fettsäuren, bzw. Fettalkohole. Nicht
umsonst werden hier im Forum meist "Fluid's" propagiert und keine "Creme's".
Da gesättigte Fettsäuren auch in Ölen vorkommen hat man die Wahl, sich nicht
noch zusätzliche davon in ein Rezept zu packen, zumal sie in Verdacht stehen - wer
anfällig dafür ist - komedogen zu wirken. Deswegen reichern wir unsere Fluids mit
einem Gelbildner wie z. B. Xanthan transparent oder ähnlichem an, um die Konsistenz
damit etwas "dickflüsser" zu machen.
Für unreine Haut lohnt es sich, sogar ganz ohne Buttern auszuprobieren.Akino hat geschrieben: Zu wenig Buttern?
Liebe Grüße
Deneb
Deneb
Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Danke, Deneb und Helga,
jetzt habe ich es auch kapiert.
jetzt habe ich es auch kapiert.
Liebe Grüße Karin
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- Ame
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Hallo!
Babassu ist kein Butter, es ist strenggenommen ein Öl. Die Fettphase für den Sommer niederzusetzen finde ich richtig , bei mir liegt der Unterschied der FP im Sommer gegenüber zu Winter bei 2%.
Warum dosierst Du Xyliance so hoch? Emulgierst Du nicht hochtourig? Magst Du nicht auf die festere Konsistenz verzichten? Es würde sicher Deinen Unterlagerungen besser gehen, würdest Du Dich dabei lieber an die untere Grenze orientieren.
Was mir sehr gut tut, Fettalkohol-basierte Emulgatoren (3%) mit Bergamuls oder Lysolecithin (1%, statt Konsistenzgeber) zu unterstützen.
Babassu ist kein Butter, es ist strenggenommen ein Öl. Die Fettphase für den Sommer niederzusetzen finde ich richtig , bei mir liegt der Unterschied der FP im Sommer gegenüber zu Winter bei 2%.
Warum dosierst Du Xyliance so hoch? Emulgierst Du nicht hochtourig? Magst Du nicht auf die festere Konsistenz verzichten? Es würde sicher Deinen Unterlagerungen besser gehen, würdest Du Dich dabei lieber an die untere Grenze orientieren.
Was mir sehr gut tut, Fettalkohol-basierte Emulgatoren (3%) mit Bergamuls oder Lysolecithin (1%, statt Konsistenzgeber) zu unterstützen.
Liebe Grüße,
Ame
Testreihe Olivenölseife pur, Diagramme: http://domacikosmetika.passhaus.at/doku.php?id=olivenoelseifen:test_olivovych_mydel
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Danke für die Fettalkohol-Erklärung. Mir ist immernoch nicht so ganz klar, WAS jetzt eigentlich ein Fettalkohol ist. Also in den Emulgatorportraits stehen ja einige, die so klingen als wären sie Fettalkohole, aber ehrlich gesagt hab ich meistens geraten... was genau das chemisch ist, ist vielleicht auch gar nicht so wichtig, aber manchmal steh ich halt vor so einem Satz:
TEGO® Care CG 90 der Firma Evonik (ehemals Degussa) ist ein PEG-freier, nichtionischer und ecozertifizierter O/W-Emulgator auf Basis von mit Glucose veresterten C16–C18-Fettsäuren aus Kokosöl (daher die IUPAC-Bezeichnung C16-C18 alkyl glycosides), der als sehr verträglich und nicht komedogen gilt. Die Ziffer 90 im Produktnamen kennzeichnet den prozentualen Anteil an reinem Cetearyl Glucoside.
und frage mich Fettalkohol? Ja nein vielleicht? (Weder will ich Heike für wissenschaftliche Sprache kritisieren und der Tego Care CG 90 ist jetzt auch nur ein Beispiel, aber das ist wahnsinnig kompliziert.


TEGO® Care CG 90 der Firma Evonik (ehemals Degussa) ist ein PEG-freier, nichtionischer und ecozertifizierter O/W-Emulgator auf Basis von mit Glucose veresterten C16–C18-Fettsäuren aus Kokosöl (daher die IUPAC-Bezeichnung C16-C18 alkyl glycosides), der als sehr verträglich und nicht komedogen gilt. Die Ziffer 90 im Produktnamen kennzeichnet den prozentualen Anteil an reinem Cetearyl Glucoside.
und frage mich Fettalkohol? Ja nein vielleicht? (Weder will ich Heike für wissenschaftliche Sprache kritisieren und der Tego Care CG 90 ist jetzt auch nur ein Beispiel, aber das ist wahnsinnig kompliziert.
Warum? Ich kenns auch als Babassuöl, aber da es bei Raumtemperatur fest und in der Ölgruppe als PF gelistet ist, dachte ich das zählt eher zu den Buttern?Ame hat geschrieben: Babassu ist kein Butter, es ist strenggenommen ein Öl.
Weils sowohl im ursprünglichen Rezept (Mandelcreme war der Ausgangspunkt) als auch in der Basisrezeptur so angegeben war und ich Anfänger bin und mich (noch) darauf verlasse was in Rezepten stehtAme hat geschrieben: Warum dosierst Du Xyliance so hoch? Emulgierst Du nicht hochtourig? Magst Du nicht auf die festere Konsistenz verzichten? Es würde sicher Deinen Unterlagerungen besser gehen, würdest Du Dich dabei lieber an die untere Grenze orientieren.
Das werde ich mir merken, danke für den TippAme hat geschrieben: Was mir sehr gut tut, Fettalkohol-basierte Emulgatoren (3%) mit Bergamuls oder Lysolecithin (1%, statt Konsistenzgeber) zu unterstützen.
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Im Rohstoffportrait auf Olionatura steht bei Xyliance:

Kokosöl und Babassu sind in ihrem Ursprungsland flüssig, und da sie eher kurz- und mittelkettige Fettsäuren enthalten, zählen sie nicht zu den Buttern, die wiederum durch lange gesättigte Ketten in der Kombination mit einem gewissen Anteil an Ölsäure geprägt sind, schau Dir die Kreisdiagramme an
Fettalkohole sind langkettigen Alkohole, im INCI findet man das Suffix -ol. Es sind gute Konsistenzgeber und Ko-emulgatoren - Cetylalkohol, Cetearylalkohol, Lanette O (Cetyl- und Stearylalkohol), und sind auch in einigen der klassischen Emulgatoren beinhaltet - Cetearyl Alkohol in Montanov 68 und Xyliance, C14-22 (eine ganze Reihe der Alkohole mit der Kettenlänge von 14 bis 22 Kohlenstoffe) Alcohol in Montanov L. Auch Wachse beinhalten langkettige Fettalkohole, so wie auch Lanolin, woraus sie gewonnen und als Wollwachsalkohol angeboten werden.
Die Mandelcreme soll eben eine festere Creme sein, deshalb ist so hoch dosiert. Du schreibst aber über Unterlagerungen, da würde ich personlich auf die Konsistenz einer Creme verzichten und lieber ein niedrigviskoses Fluid benutzenSeine Einsatz-Konzentration liegt bei ca. 3–5 %, abhängig vom Fettphasengehalt: Für niedrigviskose Lotionen werden ca. 3, für hoch viskose, lipidreiche Cremes bis zu 5 % (je nach gewünschtem Viskositätsgrad) empfohlen.
Kokosöl und Babassu sind in ihrem Ursprungsland flüssig, und da sie eher kurz- und mittelkettige Fettsäuren enthalten, zählen sie nicht zu den Buttern, die wiederum durch lange gesättigte Ketten in der Kombination mit einem gewissen Anteil an Ölsäure geprägt sind, schau Dir die Kreisdiagramme an
Fettalkohole sind langkettigen Alkohole, im INCI findet man das Suffix -ol. Es sind gute Konsistenzgeber und Ko-emulgatoren - Cetylalkohol, Cetearylalkohol, Lanette O (Cetyl- und Stearylalkohol), und sind auch in einigen der klassischen Emulgatoren beinhaltet - Cetearyl Alkohol in Montanov 68 und Xyliance, C14-22 (eine ganze Reihe der Alkohole mit der Kettenlänge von 14 bis 22 Kohlenstoffe) Alcohol in Montanov L. Auch Wachse beinhalten langkettige Fettalkohole, so wie auch Lanolin, woraus sie gewonnen und als Wollwachsalkohol angeboten werden.
Liebe Grüße,
Ame
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
Danke Ama, jetzt weiß ich mehr. Manchmal ist es schwierig, die Informationssplitter zusammenzubringen: die Kreisdiagramme kenn ich natürlich und auch von lang- und kurzkettigen Fettsäuren hab ich schon gehört, aber dass das was mit der Bezeichnung Öl/Butter zu tun hat wusste ich nicht. Und die Erklärung das Kokos- und Babassuöl im HERKUNFTSland flüssig ist, find ich famos 
- Ame
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Re: Mandelcreme an mich und die Jahreszeit anpassen
gell, fand ich auch 
Liebe Grüße,
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