Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

In diesem Unterforum erörtern wir Themen rund um die Entwicklung, Herstellung und Optimierung von Hautpflegeprodukten (inklusive Fehlersuche).

Moderator: Helga

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Gretel

Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

Ungelesener Beitrag von Gretel »

Grüß Gott, liebe Mädels, :hallihallo:

ich bin zur Zeit total motiviert, Cremen zu rühren. In meiner Begeisterung habe ich mir (will die Argan-Rosen-Augencreme von Heikes Buch nachrühren) die Rohstoffe, bzw. das Set für die Barriereschutzbasis und für die Phospholipidbasis (Hydrogel lt. Heikes Buch)bestellt.

Phospholipidbasis ist ja ein Emulgator (oder?) - wenn ich diese Basis alleine verwende, werden ca. 5 % auf das ganze Produkt gerechnet.
Werden das eher leichte, fluffige Lotionen bzw. Cremen oder eher feste Cremen? Wenn doch als Ko-Emulgator, zu welchen anderen Emulgatoren passt es dann?

Barriereschutzbasis - für welchen Hauttyp passt diese Basis? Kann ich diese Basis zusätzlich in eine Creme rühren oder soll ich dann eher auf einen anderen Wirkstoff verzichten? Bzw. gilt die Frage auch für die Phytosterolbasis. :gruebel:

Ich glaube, irgendwie kapiere ich das nicht :( .

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Heike
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Re: Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

Ungelesener Beitrag von Heike »

Gretel hat geschrieben:Phospholipidbasis ist ja ein Emulgator (oder?) - wenn ich diese Basis alleine verwende, werden ca. 5 % auf das ganze Produkt gerechnet.
Werden das eher leichte, fluffige Lotionen bzw. Cremen oder eher feste Cremen? Wenn doch als Ko-Emulgator, zu welchen anderen Emulgatoren passt es dann?
Hier in meinem Blog habe ich die Phospholipdbasis das erste Mal vorgestellt – ich denke, dort werden Deine Fragen beantwortet. :-)
Gretel hat geschrieben:Barriereschutzbasis - für welchen Hauttyp passt diese Basis? Kann ich diese Basis zusätzlich in eine Creme rühren oder soll ich dann eher auf einen anderen Wirkstoff verzichten? Bzw. gilt die Frage auch für die Phytosterolbasis. :gruebel:
Nomen est Omen … der Name sagt es schon: Dieses Compound besteht aus Komponenten, die die Barriereschicht der Haut unterstützen und helfen können, sie zu regenerieren. Besonders trockene, reife Haut, atopische Haut, rissige Haut profitiert von ihr. Es reichen im Normalfall in einem Pflegeprodukt 0,5–1 %. Therapeutisch kann die Basis auch höher dosiert werden. Auf andere, z. B. feuchtigkeitsbindende Wirksttoffe musst Du nicht verzichten, die BSB besteht aus Lipiden, also fettartigen Stoffen. Im Gegenteil sind hydratisierende Substanzen in Kombination sehr sinnvoll.
Liebe Grüße
Heike

Gretel

Re: Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

Ungelesener Beitrag von Gretel »

Liebe Heike,
vielen Dank für deine Hilfe :knicks:
Ich werde eine einfache Creme machen und dann mit der Barriereschutz- bzw. Phospholipidbasis experimentieren, bzw. wenn meine Bestellung endlich ankommt, werde ich sofort die Augencreme und das Hydrogel rühren, da kann ich sicher auch schon beurteilen, wie sich die BSB bzw. die Phospholipidbasis auf meiner Haut anfühlen.
Ich hab sogar die Tucumabutter bekommen :hase:

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petitigre
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Re: Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

Ungelesener Beitrag von petitigre »

Heike hat geschrieben:Nomen est Omen … der Name sagt es schon: Dieses Compound besteht aus Komponenten, die die Barriereschicht der Haut unterstützen und helfen können, sie zu regenerieren. Besonders trockene, reife Haut, atopische Haut, rissige Haut profitiert von ihr.
Ich liebäugele auch mit der BSB. Bedeutet o.g. im Umkehrschluss, dass sie für tendenziell unreine, leicht fettende Haut nicht geeignet ist. Oder kann sie da, ganz im Gegenteil, sogar helfen? :gruebel:
Ceramide habe ich allerdings nicht parat. Sind die essenziell für die Formulierung?
Und noch einmal die gleiche Frage für die Phytosterolbasis: macht die für mich Sinn oder wäre die "zu viel des Guten"?
Wäre die Phospholipidbasis ein guter "Kompromiss"? Da hätte ich jeweils ein bisschen Phytosterol, Barriereschutz, Wirkstoff und Emulgator drin...
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

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Kunstblume
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Re: Barriereschutzbasis - Phospholipidbasis

Ungelesener Beitrag von Kunstblume »

Zur Phytosterolbasis: Für meine fettige T-Zone z.B. ist Gamma-Oryzanol nix. Da neige ich sofort zu Unterlagerungen, es regt auch die Sebumproduktion eher an. Gut, es mag auf die Einsatzkonzentration (EK) und Jahreszeit ankommen. Meine Wangen würden es wohl mögen, der restliche Körper kommt def. gut damit klar. Aber ich nehme stattdessen lieber UdA oder Lanolin als Wirkstoff in geringster EK. Phytosterolbasis passt aber sehr schön auch in Lippenpflege.
Liebe Grüße Nina

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