Aus irgenwelchen Gründen auch immer bin ich im Internet auf einer Seite über die griechische Mythologie gestolpert.
Irgendwann im letzten Spätsommer entstand dann die Idee, acht griechische Göttinnen als Seifen zu gestalten.
Das Zusammentragen der Infos, die Gestaltung und wie die Seifen duften sollen, habe ich innert kürzester Zeit geschafft!
Das Umsetzten dauert dann ja immer etwas länger...... nun kann ich die ersten Seifen präsentieren.
Aphrodite, die Liebesgöttin

Mit viel Mandelöl habe ich eine schön helle Seife gezaubert. Zartes blau steht für die aus dem Meerschaumgeborene, Silbermica für die glitzernden Schaumkronen auf den Wellen. Etwas Granatapfelkernöl, weil der Granatapfel die symbolische Frucht für Aphrodite darstellt und einen feinen rosigen Duft mit ätherischen Ölen. Verziert mit einer kleinen Herzmuschel.
Hera, Schutzgöttin der Ehe, Kinder und Frauen


Rot steht für die Liebe, schwarz für die Trauer/Wut und der ungefärbte SL für die Unschuld der Kinder. Hera war rasend eifersüchtig, weil Zeus sie permanent betrogen hat. Deshalb habe ich die Oberfläche des Seifenblocks wild marmoriert. Der Apfel wäre ihre symbolische Frucht, aber es gibt ja kein Apfelöl. Granatapfelkernöl hat diese Aufgabe übernommen. Die Seife duftet herb-frisch.
Persephone, Frühlings-/ Fruchtbarkeitsgöttin und Göttin der Unterwelt

Persephone wurde von Hades in die Unterwelt entführt, kann aber 8 Monate des Jahres in der Oberwelt verbringen. Warum? Sie hat nach ihrer Entführung in der Unterwelt nichts gegessen und so konnten Demeter und Zeus (ihre Eltern) diesen Deal aushandeln. Der dunkle SL steht für die Unterwelt, die Linie ist nicht akurat gerade, so als ob Hades versucht Persephone in der Oberwelt zu erreichen. Der zart gelb-grüne SL symbolisiert den Frühling/Fruchtbarkeit und die Lieblichkeit. Wildrosenöl steht für ihre Schönheit. Der Duft ist frisch-blumig mit holziger Tiefe.
Athene, Göttin der Weisheit und Schutzgöttin Athens

Athene schenkte der Bevölkerung Athens die Oliven-Oelbäume, also habe ich feinstes griechischen Olivenöl mit etwas Babassu und Kokos verseift. Die Seife ist ungefärbt, damit nichts die Weisheit ablenkt. Die Eule ist das heilige Tier der Athene (Eulen nach Athen tragen.....) und ich habe sie mit Goldmica verziert, weil Athene eine goldene Rüstung trug. Mit einer äö-Mischung frisch-erdig beduftet, für klare Gedanken/Entscheide und Bodenhaftung.
Selene, die Mondgöttin

O.k., das finden des Farbtones war ein Kampf mit dem SL. Mit Pflanzenkohle, etwas Pigment und Tonerden versuchte ich ein viollett-schwarz hinzubekommen. Aber es ist mir nicht gelungen. Wobei ich sagen muss, dass mir das Endergebnis doch gut gefällt und passend ist für die Mondgöttin.
Die Silberstreifen sollen die Milchsstrasse symbolisieren und natürlich durfte da auch Milch im SL nicht fehlen. Selenes Symbol ist eigentlich der Halbmond, aber mir gefiel halt einfach ein Vollmond besser, künstlerische Freiheit nenne ich das. Sie duftet frisch-lieblich, etwas blumig und doch kühl wie die Nacht.







